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Das Zusammenspiel von Verbalem und Visuellem in der Übersetzung von Bilderbüchern

Título: Das Zusammenspiel von Verbalem und Visuellem in der Übersetzung von Bilderbüchern

Tesis de Máster , 2012 , 115 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Elisabeth Pedrini (Autor)

Interpretación / Traducción
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Thema der vorliegenden Masterarbeit ist es nun herauszufinden, welchen Einfluss die besonderen gestalterischen Mittel von Bilderbüchern auf ihre Übersetzung haben. Ausgehend von einer Definition von Kinderliteratur und einem kurzen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung von Bilderbüchern werden die besonderen Merkmale von Bilderbüchern aufgezeigt. Im Weiteren werden unterschiedliche translationstheoretische Ansätze vorgestellt und dann anhand des Beispiels der Übersetzung von Babar dem kleinen Elefanten aus dem Französischen ins Deutsche eine Übersetzungsanalyse durchgeführt. Diese Analyse basiert einerseits auf der historischen Entwicklung der Geschichte von Babar, die in den 30er-Jahren von Jean de Brunhoff erfunden wurde und bis heute von seinem Sohn, Laurent de Brunhoff, weitergeschrieben wird. Andererseits wird der klassischen Form der Bücher von Babar eine modernere Art von Bilderbüchern, nämlich die von Anne Herbauts, gegenübergestellt. So spielt in der Analyse zum einen der zeitliche Faktor – wie haben sich die Bilderbücher und entsprechend auch deren Übersetzung im Laufe der Zeit verändert? – und zum anderen die speziellen textlichen und formalen Merkmale von Bilderbüchern eine Rolle. Im Besonderen soll auch ein Augenmerk auf das Verhältnis zwischen Text und Bild gelegt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Sind Bilderbücher literarische Werke?

1.1. Definition von Kinderliteratur

1.2. Geschichte des Bilderbuches im französisch- und deutschsprachigen Raum

1.3. Charakteristische Merkmale kinderliterarischer Bilderbücher

2. Translationstheoretische Ansätze in der Untersuchung von Kinderliteratur

2.1. Der übersetzungstheoretische Ansatz von Juliane House

2.2. Göte Klingberg

2.3. Kinderliterarisches Übersetzen aus Sicht der Polysystemtheorie

2.4. Riita Oittinens Konzept des Übersetzens für Kinder

2.5. Emer O’Sullivans Konzept des impliziten Übersetzers

3. Analyse deutscher Übersetzungen von französischen Bilderbüchern

3.1. König Babar – Das Werk von Jean und Laurent de Brunhoff

3.1.1. Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten

3.1.2. Übersetzungsanalyse der Bilderbücher von Jean de Brunhoff

3.1.3. Das Wort-Bild Verhältnis im Werk von Jean de Brunhoff

3.1.4. Übersetzungsanalyse der Fortsetzungsgeschichte von Laurent de Brunhoff

3.1.4.1. Babar auf der Vogelinsel

3.1.4.2. Mit Babar im Museum

3.2. Die Bilderbücher von Anne Herbauts

3.2.1. Was macht der Mond in der Nacht?

3.2.2. Die Stunde des Herrn Blau

3.2.3. Das Haus zwischen Himmel und Meer

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss spezifischer gestalterischer Mittel von Bilderbüchern auf deren Übersetzungsprozess. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Übersetzer mit dem komplexen Zusammenspiel von Bild und Text umgehen und inwieweit formale sowie inhaltliche Entscheidungen von zeitgeschichtlichen Entwicklungen und pädagogischen Vorstellungen geprägt sind.

  • Analyse des Zusammenspiels von verbalen und visuellen Elementen im Bilderbuch.
  • Untersuchung von translationstheoretischen Ansätzen in der Kinderliteratur.
  • Vergleich deutscher Übersetzungen klassischer und moderner Bilderbücher (Babar vs. Anne Herbauts).
  • Betrachtung des Einflusses der Kommerzialisierung und Mediatisierung auf die Übersetzungspraxis.
  • Reflektion über den Stellenwert von Bilderbüchern im literarischen und pädagogischen System.

Auszug aus dem Buch

3.1.3. Das Wort-Bild Verhältnis im Werk von Jean de Brunhoff

Das, was an den Bilderbüchern Jean de Brunhoffs seinerzeit so revolutionär war, war die neue Gestaltung der Verbindung zwischen Text und Illustration. Einem sehr einfachen Text stehen sehr bunte, detailreiche und großflächige Illustrationen gegenüber. Jean de Brunhoff setzt das Verhältnis zwischen Text und Bild jedoch nicht nur als atmosphärisches, sondern auch ganz bewusst als narratives Element ein. Dieses Zusammenspiel von Text und Illustration beschränkt sich nicht ausschließlich auf die einzelne Seite, es erstreckt sich vielmehr auf das Buch im Gesamten.

So nützt Jean de Brunhoff die Tatsache, dass zwar im Buch zuerst die linke Seite gelesen wird, beim Umblättern der Blick jedoch vorher auf die rechte Seite fällt. Zum Beispiel im ersten Buch Histoire de Babar wird auf der linken Seite gezeigt wie Babar glücklich auf dem Rücken seiner Mutter sitzt, während man hinter dem Busch schon den Jäger sieht, der auf die Mutter schießt. Auf der rechten Seite liegt die Mutter dann tot am Boden und Babar weint um sie. Der Tod der Mutter wird dadurch schon vorangekündigt, und die Bilder des einerseits glücklichen Babars auf der linken und andererseits traurigen Babars auf der rechten Seite werden so direkt gegenüber gestellt. Bis ins Detail verfolgt Jean de Brunhoff diese Art der Symmetrie der Bilder und lässt die Vögel und den Affen, die auf der linken Seite den Jäger noch neugierig beobachten, auf der rechten Seite davonfliegen bzw. sich verstecken. Die Hügel, die auf der linken Seite noch rosa leuchten, sind auf der rechten Seite nur mehr grau.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Bilderbüchern als literarische Kunstform und definiert das Forschungsziel der Arbeit hinsichtlich des Einflusses gestalterischer Mittel auf die Übersetzung.

1. Sind Bilderbücher literarische Werke?: Dieses Kapitel erörtert den Status von Kinderliteratur, die historische Entwicklung sowie charakteristische Merkmale von Bilderbüchern.

2. Translationstheoretische Ansätze in der Untersuchung von Kinderliteratur: Hier werden zentrale theoretische Konzepte zur Übersetzung von Kinderliteratur vorgestellt, darunter Ansätze von Juliane House, Göte Klingberg, der Polysystemtheorie, Riita Oittinen und Emer O’Sullivan.

3. Analyse deutscher Übersetzungen von französischen Bilderbüchern: Dieser Hauptteil vergleicht die Übersetzungen der Babar-Reihe und der Werke von Anne Herbauts hinsichtlich ihrer formalen und inhaltlichen Treue zum Original unter Berücksichtigung des Wort-Bild-Verhältnisses.

Schlüsselwörter

Bilderbuchübersetzung, Kinderliteratur, Wort-Bild-Verhältnis, Translationstheorie, Jean de Brunhoff, Laurent de Brunhoff, Anne Herbauts, Literaturwissenschaft, Äquivalenz, kindgemäße Sprache, Illustration, Polysystemtheorie, pädagogische Funktion, literarische Adaption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der spezifischen Gestaltung von Bilderbüchern – insbesondere des Verhältnisses von Text und Bild – auf deren Übersetzung ins Deutsche.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Bilderbüchern, verschiedenen translationstheoretischen Ansätzen und einer detaillierten Analyse von Übersetzungen bekannter französischer Bilderbuchautoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Übersetzer mit den besonderen textuellen und formalen Anforderungen von Bilderbüchern umgehen und inwieweit die Eigenheiten des Originals in der Übersetzung erhalten bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Einführung in die Translationswissenschaft für Kinderliteratur mit einer vergleichenden, deskriptiven Übersetzungsanalyse spezifischer Bilderbuchreihen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Übersetzungsanalyse der Babar-Bücher von Jean und Laurent de Brunhoff sowie der Werke von Anne Herbauts, wobei ein Fokus auf der Interaktion zwischen Bild und Text liegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die "doppelte Adressiertheit", der "kinderliterarische Code", "Kindgemäßheit" und die "Polysystemtheorie".

Wie beeinflusst die Mediatisierung das Werk von Laurent de Brunhoff?

Die Arbeit zeigt, dass die Verfilmung der Babar-Geschichten zu einer plakativeren Gestaltung und vereinfachten Sprache geführt hat, was sich auch auf die Qualität und Art der Neuübersetzungen auswirkte.

Warum ist die Personifizierung des Mondes in Herbauts Werk relevant für die Übersetzung?

Die Personifizierung stellt eine Herausforderung dar, da sich das grammatikalische Geschlecht (Genus) des Mondes zwischen dem Französischen (weiblich) und Deutschen (männlich) unterscheidet, was beim Übersetzen kreative Lösungen erfordert.

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Detalles

Título
Das Zusammenspiel von Verbalem und Visuellem in der Übersetzung von Bilderbüchern
Universidad
University of Innsbruck  (Institut für Translationswisssenschaft)
Calificación
1,0
Autor
Elisabeth Pedrini (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
115
No. de catálogo
V276525
ISBN (Ebook)
9783656696445
ISBN (Libro)
9783656698067
Idioma
Alemán
Etiqueta
zusammenspiel verbalem visuellem übersetzung bilderbüchern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Elisabeth Pedrini (Autor), 2012, Das Zusammenspiel von Verbalem und Visuellem in der Übersetzung von Bilderbüchern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276525
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