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Diversity Management und betriebliches Gesundheitsmanagement

Grundlagen, Verknüpfungspunkte und Möglichkeiten der Implementation in den Unternehmenskontext

Title: Diversity Management und betriebliches Gesundheitsmanagement

Seminar Paper , 2013 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kristin Huckenbeck (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die Thematik von Diversity Management stammt aus den USA und ist seit Beginn der 90er Jahre ein viel diskutiertes Thema, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch in Deutschland wird das Thema stets relevanter und intensiver diskutiert. Managing Diversity ist ein strategischer Ansatz der Unternehmensführung und zielt auf das „richtige“ Management personeller Vielfalt in Unternehmen. Die Unternehmen werden mit neuen Herausforderungen aber auch neuen Chancen konfrontiert, die Vielfalt der Beschäftigten schätzen zu lernen und diese durch den Aufbau einer multikulturellen Organisation zu nutzen (vgl. Aretz & Hansen 2002, S. 11). Vor allem im Gesundheits- und Sozialbereich findet Diversity Management immer mehr Bedeutung. Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist Teil des Diversity Managements und ein wichtiger Faktor im Rahmen einer erfolgsorientierten Personalentwicklung. Es stellt sich die Frage, ob Diversity Management ein brauchbares Konzept ist, um die Einführung betrieblicher Gesundheitsförderung zu unterstützen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Beschreibung des Problems

1.2. Relevanz des Themas

1.3. Zielsetzung der Arbeit

1.4. Methodenreflexion

1.5. Aufbau der Arbeit

2. Diversity

2.1. Definition: Diversity

2.2. Ansätze der Diversity Dimensionen

2.3. Diversity Kompetenz

3. Diversity Management

3.1. Definition: Diversity Management

3.2. Verständnisansätze für den Umgang mit dem Diversity Management

3.3. Diversity Management: Chancen und Herausforderungen

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.1. Definition: Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.2. Überblick: Arbeits- und Gesundheitsschutz und Betriebliche Gesundheitsförderung

5. Betriebliche Gesundheitsförderung

5.1. Definition: Betriebliche Gesundheitsförderung

5.2. BGF: Grundlagen und Entwicklung

5.3. BGF: Grundlagen, Handlungsfelder, Maßnahmen

6. Diversity Managements und Betriebliches Gesundheitsmanagement

6.1. Problemstellung von Diversity Management und BGM

6.2. Mitarbeiter als wichtige Ressource

7. Implementierung in die Unternehmenspraxis

7.1. Beispiel Unternehmen XY: Ausgangslage

7.2. Forschungsdesign

7.3. Beispiel Unternehmen XY: Arbeitskreise, Maßnahmen, Durchführung

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über die Konzepte Diversity Management und betriebliches Gesundheitsmanagement zu geben, deren gegenseitige Verknüpfungspunkte aufzuzeigen und Möglichkeiten der Implementierung in den Unternehmenskontext zu explorieren, um die Vielfalt der Beschäftigten als strategische Ressource zu nutzen.

  • Grundlagen und Definitionen von Diversity und Diversity Management
  • Konzepte des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)
  • Identifikation der Synergieeffekte zwischen Diversity Management und BGM
  • Methoden der praktischen Implementierung in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition: Diversity Management

Diversity Management entstammt der US-amerikanischen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsdiskussion (vgl. Steinbacher 2009, S. 89) und wurde im Jahr 1978 an der University of California entwickelt, um die Diskriminierung von Mitarbeitern einzugrenzen (vgl. Hartweg 2006, S. 31). Die Wurzeln des Konzepts sind noch deutlich zu spüren und Unternehmen sind gezwungen sich mit der Entwicklung von Diversity Strategien auseinanderzusetzen (vgl. Aretz & Hansen 2003, S. 11). In Deutschland sind vor allem gender- und migrationsorientierte Diversity Ansätze sehr dominant. Es ist wichtig, dass sich das Konzept über den Faktor der Antidiskriminierung heraus entwickelt, um seine Potenziale wirtschaftlich und gesellschaftlich zu nutzen (vgl. Ciesinger & Weiling 2008, S. 20).

Cox (1993, S. 11) versteht den Begriff Diversity Management wie folgt: „… planning and implementing organizational systems and practices to manage people so that the potential advantages of diversity are maximized while its potential disadvantages are minimized (…) the goal of managing diversity as maximizing the ability of all employees to contribute to organizational goals and to achieve their full potential unhindered by group identities such as gender, race, nationality, age and departmental affiliation“.

Laut Steinbacher (2009, S. 90) ist Diversity Management ein Konzept zur Bewältigung der Auswirkungen von Diversity der Mitarbeiter hinsichtlich der Religion, des Alters, der Herkunft, und des Geschlechts. Es müssen Bedingungen geschaffen werden, sodass die Vielfalt als Chance genutzt werden kann. Wichtig ist, einerseits die Leistungsfähigkeit und auch die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter uneingeschränkt zu entfalten und andererseits die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen. „Managing Diversity zielt darauf, in Organisationen Bedingungen herzustellen, die es allen Personen ermöglichen, unabhängig von sozio-kulturellen und körperlichen Unterschieden ihr Leistungspotenzial, ihre Kompetenzen und ihre Kreativität optimal ein- und zur Geltung bringen können“ (Döge 2004, S. 12). Laut Sepehri (2002, S. 93) ist die Herausforderung von Diversity Management, „die existierende Vielfältigkeit und die potentiellen Gemeinsamkeiten wahrzunehmen, zu verstehen, wertzuschätzen und nicht zuletzt optimal zu managen.“ Der bewusste Umgang mit Diversity im Rahmen von Diversity Management als Managementaufgabe (vgl. Vedder 2003, S. 19) kann Vielfalt als Chance aufzeigen und nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problematik durch Globalisierung und gesellschaftliche Vielfalt sowie Erläuterung der Zielsetzung und des methodischen Vorgehens der Arbeit.

2. Diversity: Definition der Vielfalt und Vorstellung zentraler theoretischer Ansätze zur Kategorisierung der Diversitätsdimensionen sowie des Begriffs der Diversity Kompetenz.

3. Diversity Management: Analyse von Definitionen, Verständnisansätzen wie dem Fairness- oder Lernansatz sowie den Chancen und Herausforderungen für Unternehmen.

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Definition des BGM als ganzheitliches Steuerungsinstrument und Überblick über die Arbeitsschutz- und Gesundheitsförderungskomponenten.

5. Betriebliche Gesundheitsförderung: Vertiefte Betrachtung der Grundlagen, historischen Entwicklung sowie der Handlungsfelder und Maßnahmen der BGF.

6. Diversity Managements und Betriebliches Gesundheitsmanagement: Untersuchung der gemeinsamen Schnittstellen und Synergien beider Konzepte im Hinblick auf die Ressource Mitarbeiter.

7. Implementierung in die Unternehmenspraxis: Exemplarische Darstellung eines Forschungsdesigns und Implementierungsprozesses für ein fiktives Unternehmen XY anhand des Beispiels „Fitness“.

8. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Notwendigkeit einer werteorientierten Unternehmenskultur, die Vielfalt integriert und durch gezieltes Management den Unternehmenserfolg sichert.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, demographischer Wandel, Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Leistungsfähigkeit, Diversity Kompetenz, Personalentwicklung, Salutogenese, Arbeitsschutz, Vielfalt, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Verknüpfungspunkte zwischen Diversity Management und betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die Definition und Dimensionen von Diversity, strategische Managementansätze, Konzepte des Gesundheitsschutzes sowie deren gemeinsame praktische Implementierung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Diversity als strategische Ressource genutzt werden kann und ob Diversity Management ein geeignetes Konzept zur Unterstützung betrieblicher Gesundheitsförderung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer umfassenden Literaturrecherche, die theoretische Grundlagen zusammenführt und diese exemplarisch in einem Forschungsdesign für die Unternehmenspraxis anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Einzelkonzepte Diversity Management und BGM detailliert definiert als auch deren gemeinsame Schnittstellen – insbesondere der Umgang mit den Mitarbeitern als wichtigste Ressource – herausgearbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Diversity Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, demographischer Wandel, Vielfalt, Unternehmenskultur und salutogenetische Ansätze.

Wie lässt sich der Unterschied zwischen Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung prägnant beschreiben?

Der Arbeitsschutz konzentriert sich auf die gesetzlich geregelte Abwehr von Gefahren, während die Gesundheitsförderung auf freiwilliger Basis positive gesundheitliche Ressourcen der Beschäftigten stärkt.

Warum ist das "Schichtenmodell" von Gardenswatz und Rowe für Unternehmen relevant?

Es hilft Unternehmen, die Vielschichtigkeit von Diversity – von der Persönlichkeitsebene bis hin zu organisationalen Faktoren – besser zu verstehen und gezielter in die Unternehmensstrategie einzubinden.

Welche Rolle spielt der "Diversity Blick" im Implementierungsprozess?

Der "Diversity Blick" stellt sicher, dass bei der Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Mitarbeitergruppen (z.B. nach Alter oder Herkunft) berücksichtigt werden, um niemanden auszugrenzen.

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Details

Title
Diversity Management und betriebliches Gesundheitsmanagement
Subtitle
Grundlagen, Verknüpfungspunkte und Möglichkeiten der Implementation in den Unternehmenskontext
College
University of Applied Management
Grade
1,0
Author
Kristin Huckenbeck (Author)
Publication Year
2013
Pages
34
Catalog Number
V277475
ISBN (eBook)
9783656701361
ISBN (Book)
9783656703815
Language
German
Tags
Diversity Management betriebliches Gesundheitsmanagement Diversity
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Huckenbeck (Author), 2013, Diversity Management und betriebliches Gesundheitsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277475
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