Viele, gut strukturierte und relevante Inhalte für das Erste Staatsexamen (Deutschdidaktik): Literaturdidaktik, Mediendidaktik (Medienpädagogik), Grammatik und Rechtschreibung (Sprache untersuchen/Sprachreflexion, u.a. Schriftspracherwerb, ausgewählte Arbeits- udn Übungsformen). Weiterhin: Examensaufgaben 2006-2011, Deutsch als Unterrichtsfach an der Realschule (Lehrplanebenen, Jahrgangsstufen 5-10), Examenstipps (Vorbereitung, Schriftliche Abschlussprüfung) uvm.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitendes
2. Examensaufgaben
2.1. 2006
2.2. 2007
2.3. 2008
2.4. 2009
2.5. 2010
2.6. 2011
3. Deutsch als Unterrichtsfach der Realschule
3.1. Schulprofil Realschule (Lehrplanebene 1)
3.1.1. Ziel und Anspruch der sechsstufigen Realschule
3.1.2. Bildungs- und Erziehungsschwerpunkte an der sechsstufigen Realschule
3.1.3. Unterricht und Schulleben und Stundentafel Deutsch
3.2. Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgaben (Lehrplanebene 2)
3.3. Pädagogische Leitthemen (Lehrplanebene 3)
3.4. Fächerprofil Deutsch (Lehrplanebene 3)
3.5. Lehrplan (Lehrplanebene 3)
3.5.1. Jahrgangsstufe 5 – Sich in einem neuen Umfeld orientieren
3.5.2. Jahrgangsstufe 6 – Schulgemeinschaft mitgestalten
3.5.3. Jahrgangsstufe 7 – Eigene Individualität entdecken
3.5.4. Jahrgangsstufe 8 – Beziehungen aufbauen und gestalten
3.5.5. Jahrgangsstufe 9 – Lebensperspektiven entwickeln
3.5.6. Jahrgangsstufe 10 – An der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft mitwirken
4. Literaturdidaktik
4.1. Einleitung
4.2. Ziele für den Literaturunterricht nach SPINNER – Hauptziel der Lesekompetenz
4.3. Probleme des Lesens
4.3.1. Grundlagen
4.3.2. Literarische Lektüre in hermeneutischer Sicht
4.3.3. Empirische Leseforschung: Entwicklung von den 1970er Jahren bis heute
4.3.4. Lesestrategien
4.3.5. Faktoren der individuellen Entwicklung: Lesegenese
4.3.6. Geschlechterspezifisches Leseverhalten
4.3.7. Lesesozialisation: Familien- und peerabhängige Entwicklung des Lesens
4.4. Förderung der Leseflüssigkeit
4.5. Leseförderung, Leseanimation, Lesetraining
4.5.1. Lesesituationen im Unterricht – „Literarische Geselligkeit“
4.5.2. Lesesituationen im Unterricht – „Genre- und themenspezifische Orientierung“
4.6. Eröffnung neuer Lesewelten
4.7. Lesen in der (neuen) Medienlandschaft
4.8. Kinder- und Jugendliteratur
4.8.1. Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft
4.8.2. Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur
4.8.3. Prosa
4.8.4. Gebrauchstexte
4.9. Allgemeine Methoden für die Literaturdidaktik
4.9.1. Textnahes Lesen und Rezeptionsdidaktik
4.9.2. Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren
4.10. Ausblick: Lernen durch Literatur
4.11. Exkurs I: Kanonprobleme
4.12. Exkurs II: Kognitionspsychologisch orientierte Leseforschung
5. Mediendidaktik
5.1. Einleitung
5.2. Mediendefinitionen und –klassifizierungen
5.3. Medienepochen und –zäsuren
5.4. Medienpädagogik, Medienkompetenz und Mediendidaktik – Wie leben in einer „Mediengesellschaft!“
5.4.1. Medienpädagogik
5.4.2. Medienkompetenz
5.4.3. Mediendidaktik: Integrierte Literatur- und Mediendidaktik
5.5. Akustisch-auditive Medien: Hörbücher und auditive Download-Formate
5.5.1. Grundlegendes & Historisches
5.5.2. Hörbücher im gesellschaftlichen Kontext – Aktualität von Hörbüchern
5.5.3. Hörbücher im Deutschunterricht
5.6. Audio-visuelle Medien
5.6.1. Film, Kurzfilm, Video
5.6.1.1. Einleitendes
5.6.1.2. Filmanalyse und –rezeption
5.6.1.3. Filmproduktion
5.6.2. Literaturverfilmung/Literaturadaption
5.6.3. Fernsehserien
5.6.4. Videoclips
5.7. Neue Medien
5.7.1. Computer
5.7.2. Internet
5.7.3. Hypertext – Webfiction – Das nicht-lineare Lesen
5.7.4. Computerspiele
5.7.5. E-Learning
5.7.6. Blog
5.7.7. Handy
5.7.8. Resümee
6. Sprache untersuchen/Sprachreflexion – Grammatik
6.1. Einleitung
6.2. Ziele und Begründungen
6.3. Konzepte
6.4. „Sprachreflexion“ statt „Grammatikunterricht“
6.5. Didaktische Diskussion
6.5.1. Können und Wissen im Spracherwerb
6.5.2. Language Awareness – Sprachbewusstheit
6.5.3. Sprachliches Wissen, sprachliches Können: Perspektiven und Vernetzung
6.5.4. Grammatische Probleme im Fokus – Zur Terminologie
6.5.5. Grammatische Probleme im Fokus – Wortarten
6.5.6. Grammatische Probleme im Fokus – Der Satz
6.5.7. Grammatische Probleme im Fokus – Der Text
7. Sprache untersuchen/Sprachreflexion – Rechtschreibung
7.1. Schriftlichkeit und Rechtschreibung
7.2. Theorie der Orthographie
7.3. Didaktik der Rechtschreibung
7.4. Exkurs I: Phonologisches Bewusstsein/Phonologische Bewusstheit in Bezug auf Rechtschreibung (Ergänzung zu 6.5.2)
7.5. Exkurs II: Schriftspracherwerb
7.5.1. Der Begriff „Schriftspracherwerb“ in der didaktischen Diskussion
7.5.2. Was bedeutet Lesen- und Schreibenlernen?
7.5.3. Lesenlernen
7.5.4. Schreibenlernen
7.5.5. Lernvoraussetzungen für den Schriftspracherwerb
7.5.6. Die Entwicklung von Lese-und Schreibfähigkeiten
7.5.7. Didaktische Konzepte für den Schriftspracherwerb
7.6. Exkurs III: Ausgewählte Arbeits- und Übungsformen
7.6.1. Interessenbezogene Methodik des Rechtschreiblernens nach RICHTER
7.6.2. „Mit dem Grundwortschatz arbeiten“ nach ABRAHAM, BEISBART, KOß & MARENBACH
7.6.3. Wörterbücher benutzen nach ABRAHAM, BEISBART, KOß & MARENBACH in fünf Phasen
7.6.4. Diktate
8. Examenstipps
8.1. Vorbereitung
8.2. Schriftliche Abschlussprüfung
Zielsetzung & Themen
Das vorliegende Dokument dient als didaktischer Leitfaden zur Vorbereitung auf das Staatsexamen im Fach Deutschdidaktik mit besonderem Fokus auf die Realschule. Es deckt wesentliche Bereiche wie Literaturdidaktik, Mediendidaktik sowie Sprachreflexion in Grammatik und Rechtschreibung ab, um angehende Lehrkräfte mit fachwissenschaftlichen Theorien und unterrichtspraktischen Kompetenzen auszustatten.
- Grundlagen der Literaturdidaktik und Lesesozialisation
- Mediendidaktik und die Rolle digitaler Formate im Unterricht
- Didaktik der Grammatik und Förderung sprachlicher Reflexion
- Strategien des Schriftspracherwerbs und Rechtschreibunterrichts
- Methoden für einen kompetenzorientierten Unterricht
Auszug aus dem Buch
4.3.2. Literarische Lektüre in hermeneutischer Sicht
Lesen als Interaktion von Text und Leser (GRAF 2007)
Visuelle Wahrnehmung der Schriftzeichen als Grundlage der Bedeutungsgenerierung
Steuerung der Lektüre durch semantische Signale → Einbringen des Wissenshorizonts & der Leseerfahrungen des Rezipienten
Begleitung der Lektüre durch Lesemotivation
Beteiligung bewusster, kognitiver Vorgänge sowie unbewusster, emotionaler Vorgänge beim Lesen
Romantische Hermeneutik
Neues Hervorbringen des interpretierten Werks durch den Leser mit schöpferischer Phantasie
Verbindung zweier sich ergänzender Herangehensweisen an einen Text
Mimese: Einfühlende Aneignung eines Textes durch Nachsprechen, Nachschreiben etc. = kreativ-intuitive Phase
Analyse: Zergliedernde Interpretation des Textes = rationale Phase
Hermeneutik: Verstehen des Ganzen nur durch seine Teile & Verstehen der einzelnen Teile nur durch das Ganze → Kreisstruktur mit Rückbezug auf das Vorwissen des Lesers (Elaboration) = Vermittlungsgeschehen (GADAMER 1960)
Verstehen kein reproduktives, sondern stets aktives Verhalten (GADAMER 1960)
Rezeptionsästhetik: Füllen von Leerstellen innerhalb eines Textes (Kapitelenden, Handlungs- und Szenenwechsel, offenes Ende etc.) → Text als offenes Kunstwerk (ECO 1962/1973); Keine subjektive Willkür beim Füllen der Leerstellen, sondern Forderung nach einem textadäquaten Lesen → Dynamik zwischen Leseraktivität & Textpotential
Zusammenfassung der Kapitel
Deutsch als Unterrichtsfach der Realschule: Dieses Kapitel erläutert das Schulprofil, Bildungs- und Erziehungsaufgaben sowie das pädagogische Leitthema der verschiedenen Jahrgangsstufen an der Realschule.
Literaturdidaktik: Hier werden Ziele des Literaturunterrichts, Probleme des Lesens, Leseanimation und die Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur theoretisch und methodisch aufbereitet.
Mediendidaktik: Dieser Abschnitt behandelt die Einbindung verschiedener Medien wie Film, Computer und Internet in den Deutschunterricht sowie die Vermittlung von Medienkompetenz.
Sprache untersuchen/Sprachreflexion – Grammatik: Das Kapitel diskutiert didaktische Ansätze zur Grammatikvermittlung, wie die „Grammatik-Werkstatt“, und betont die Bedeutung der Sprachreflexion gegenüber einem rein formalen Grammatikunterricht.
Sprache untersuchen/Sprachreflexion – Rechtschreibung: Hier werden Theorien der Orthographie, Strategien zum Schriftspracherwerb und didaktische Konzepte wie der Rechtschreibunterricht mit individuellen Schwerpunkten thematisiert.
Schlüsselwörter
Deutschdidaktik, Realschule, Literaturdidaktik, Mediendidaktik, Sprachreflexion, Lesekompetenz, Schriftspracherwerb, Grammatikunterricht, Rechtschreibdidaktik, Medienkompetenz, Handlungs- und Produktionsorientierung, Textanalyse, PISA-Studie, Bildungsstandards, Lernprozesse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Das Dokument fungiert als umfassende Zusammenfassung für die Deutschdidaktik an Realschulen, die insbesondere auf die Anforderungen des Staatsexamens abgestimmt ist.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit gliedert sich in die Hauptbereiche Deutsch als Unterrichtsfach, Literaturdidaktik, Mediendidaktik, Sprachreflexion (Grammatik) und Rechtschreibung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen und praktischen didaktischen Konzepten für den Deutschunterricht, um eine fundierte Vorbereitung auf das Examen zu ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine systematische Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur, Theorien und empirischer Studien, die für die Unterrichtspraxis an der Realschule relevant sind.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt didaktische Konzepte für alle vier Lernbereiche des Deutschunterrichts (Sprechen, Schreiben, Sprache untersuchen, Mit Texten und Medien umgehen) inklusive methodischer Anregungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprachreflexion, Lesekompetenz, Medienkompetenz, Schriftspracherwerb und Handlungs- und Produktionsorientierung definiert.
Wie soll laut dem Dokument mit Rechtschreibfehlern im Unterricht umgegangen werden?
Fehler sollen nicht mehr ausschließlich sanktioniert, sondern als Stufe im individuellen Lernprozess verstanden werden; der Fokus liegt auf der Analyse und dem anschließenden, gezielten Verbessern.
Welche Rolle spielt die Mediendidaktik im modernen Deutschunterricht?
Sie wird als integrativer Bestandteil verstanden, der nicht als separates Fach, sondern als fächerübergreifendes Reflektieren über mediale Inhalte und Formen fungiert.
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- Anonym (Author), 2012, Deutschdidaktik an der Realschule. Literaturdidaktik, Mediendidaktik, Grammatik und Rechtschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277738