Komplette Zusammenfassung bestehend aus Skript. Mitschrift und weitere Informationen aus der gängigen Literatur.
Inhaltsverzeichnis
Teil IV: Funktionsübergreifendes Controlling
1. Kosten- und Erfolgscontrolling
1.1. Prozesskostenrechnung
1.1.1. Entstehungsgründe der Prozesskostenrechnung
1.1.2. Ziele und Aufgaben der Prozesskostenrechnung
1.1.3. Aufbau und Ablauf der Prozesskostenrechnung
1.1.4. Anwendungen der Prozesskostenrechnung
1.1.4.1. Produktkostenkalkulation
1.1.4.2. Gemeinkostencontrolling
1.2. Kostencontrolling – Zielkostenrechnung (Target Costing)
1.2.1. Ziele und Aufgaben der Zielkostenrechnung
1.2.2. Aufbau und Ablauf der Zielkostenrechnung
1.2.3. Das Zielkostenkontrolldiagramm
2. Beteiligungscontrolling
2.1. Ziele und Aufgaben des Beteiligungscontrolling
2.2. Beteiligungscontrolling beim Erwerb von Beteiligungen
2.3. Die Grundsätze der Konsolidierung
2.3.1. Arten der Beteiligung
2.3.2 Einheitstheorie versus Interessentheorie
2.4. Die Kapitalkonsolidierung verbundener Unternehmen
2.4.1. Buchwertmethode
2.4.2. Neubewertungsmethode
2.5. Konsolidierung nicht-verbundener Unternehmen
2.6. Kosten-Leistungsrechnung im Konzern
2.6.1. Funktionen, Arten und Bildung von Verrechnungspreisen
2.6.2. Primärkostenrechnung im Konzern
3. Finanzcontrolling
3.1. Ziele und Aufgaben des Finanzcontrolling
3.2. Der kurzfristige Einmonatsfinanzplan
3.3. Der Tagesfinanzstatus
3.4. Die mittelfristige Zwölf-Monatsfinanzplanung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte theoretische und methodische Erläuterung moderner Controlling-Instrumente im funktionsübergreifenden Kontext. Die Arbeit untersucht, wie durch prozessorientierte Kostenrechnung, strategisches Beteiligungsmanagement und eine präzise Finanzplanung die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Unternehmen gesteigert werden kann.
- Methoden der Prozesskostenrechnung zur verursachungsgerechten Gemeinkostenzurechnung.
- Einsatz der Zielkostenrechnung (Target Costing) zur marktorientierten Produktentwicklung.
- Grundlagen des Beteiligungscontrollings und der Kapitalkonsolidierung.
- Gestaltung und Steuerung der Finanzplanung auf kurz- und mittelfristiger Basis.
- Analyse der konzernweiten Kosten-Leistungsrechnung und Verrechnungspreise.
Auszug aus dem Buch
1.1.3.1. Tätigkeitsanalyse
In den indirekten Bereichen werden die verschiedensten Tätigkeiten durchgeführt. Unter einer Tätigkeit versteht man einen Vorgang in einer Kostenstelle, der Ressourcen in Anspruch nimmt oder verbraucht. Die Aufnahme der Tätigkeiten in den indirekten Bereichen einschließlich der Feststellung des Zeitaufwandes und der Kosten je Tätigkeit ist die grundlegende Voraussetzung für eine Prozesskostenrechnung.
Grundsätzlich sollte es sich bei diesen Tätigkeiten um repetitive, homogene Tätigkeiten handeln. Das hat folgenden Grund: Letztlich wird in der Prozesskostenstellenrechnung pro Tätigkeit bzw. Prozess lediglich ein Prozesskostensatz ermittelt.
Die in den indirekten Bereichen ablaufenden Tätigkeiten werden anhand von Interviews mit den betreffenden Kostenstellenleitern bzw. Mitarbeitern erhoben. Der Zeitaufwand der Tätigkeiten wird idealerweise gemessen. Sofern das nicht möglich ist muss er geschätzt werden.
Je genauer die Tätigkeitsanalyse durchgeführt wird, desto exakter sind die Basisdaten der Prozesskostenrechnung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kosten- und Erfolgscontrolling: Dieses Kapitel behandelt die Defizite traditioneller Kostenrechnungssysteme und führt die Prozesskostenrechnung sowie die Zielkostenrechnung (Target Costing) als innovative Analyse- und Steuerungsinstrumente ein.
2. Beteiligungscontrolling: Hier werden die Aufgaben des Controllings bei Unternehmensbeteiligungen, die Methoden der Unternehmensbewertung sowie die komplexen Verfahren der Konzernkonsolidierung erläutert.
3. Finanzcontrolling: Das Kapitel widmet sich der Sicherung der Liquidität und Rentabilität durch verschiedene Instrumente der Finanzplanung, darunter kurzfristige Monatspläne, der Tagesfinanzstatus und die mittelfristige Zwölf-Monatsfinanzplanung.
Schlüsselwörter
Controlling, Prozesskostenrechnung, Zielkostenrechnung, Target Costing, Gemeinkosten, Beteiligungscontrolling, Konsolidierung, Finanzcontrolling, Liquidität, Finanzplanung, Unternehmenskonsolidierung, Verrechnungspreise, Kostentreiber, Prozessoptimierung, Produktkostenkalkulation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine strukturierte Übersicht über moderne Controlling-Methoden, die über einzelne Fachbereiche hinausgehen und zur strategischen sowie operativen Steuerung eines Unternehmens dienen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit gliedert sich in die drei Hauptbereiche Kosten- und Erfolgscontrolling, Beteiligungscontrolling sowie das Finanzcontrolling.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung der methodischen Grundlagen zur Verbesserung der Kostentransparenz, zur erfolgreichen Integration von Beteiligungen in den Konzern und zur Sicherstellung der Liquidität.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden betriebswirtschaftliche Standardmethoden wie die Prozesskostenrechnung, verschiedene Konsolidierungsverfahren nach HGB und mathematische Modelle für die kurz- und mittelfristige Finanzplanung vorgestellt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erläutert detailliert die Vorgehensweisen zur Tätigkeitsanalyse, die Berechnung von Prozesskostensätzen, die Zielkostenspaltung sowie die Durchführung von Finanzplänen unter Berücksichtigung von Zahlungszielen und Mittelzuflüssen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Zielkostenrechnung, Konsolidierung, Finanzcontrolling und Liquiditätssicherung.
Was unterscheidet die Prozesskostenrechnung von der traditionellen Vollkostenrechnung?
Während die Vollkostenrechnung oft auf pauschalen Zuschlagssätzen basiert, ermöglicht die Prozesskostenrechnung eine verursachungsgerechte Zurechnung von Gemeinkosten basierend auf tatsächlich genutzten Prozessen.
Warum ist das "Target Costing" wichtig für die Produktentwicklung?
Es verlagert den Fokus von der Frage "Wie teuer ist das Produkt?" hin zu "Wie teuer darf das Produkt maximal sein?", um die Wettbewerbsfähigkeit bereits in der Konstruktionsphase sicherzustellen.
Welche Rolle spielt die "Einheitstheorie" bei der Konsolidierung?
Die Einheitstheorie betrachtet den Konzern als wirtschaftliche und rechtliche Einheit, was zur vollständigen Zusammenführung von Aktiva und Passiva im Konzernabschluss führt.
Warum ist die Analyse des Plan/Ist-Vergleichs beim kurzfristigen Finanzplan so bedeutsam?
Sie ermöglicht eine revolvierende Planung, die auf aktuellen Daten basiert und hilft, Probleme bei der Periodenabgrenzung sowie Abweichungen durch kurzfristige Markteinflüsse besser zu beherrschen.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2008, Controlling II. Funktionsübergreifendes Controlling, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277771