Diese Arbeit wurde im Zuge einer Einführungslehrveranstaltung für das Lehramtsstudium geschrieben. Es geht darin um Erfahrungen, die ich im Schulpraktikum gesammelt und ausgewertet habe.
Zentrale Fragen waren, warum ich Lehrerin werden möchte, welche Hürden und Herausforderungen zu meistern sind, was den Lehrberuf ausmacht und nicht zuletzt, wie der Unterricht gestaltet werden muss, um bei den Schülern optimale Lernergebnisse zu verzeichnen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Reflexion der Lehrveranstaltung
2.1. Einführung am 01.10.2012
2.2. Erste Einheit am 05.10.2012
2.3. Zweite Einheit am 19.10.2012
2.4. Dritte Einheit am 16.11.2012
2.5. Vierte Einheit am 30.11.2012
2.6. Fünfte Einheit am 14.12.2012
3. Orientierungspraktikum an der X-Schule
3.1. Schulbeschreibung
3.2. Stundenprotokoll
3.3. Beobachtungsfrage
3.4. Erkundungsfrage
3.5. Eigene Unterrichtseinheit
4. Hospitation in der Volksschule
5. Reflexion der Hospitation an der Volksschule
Zielsetzung & Themen
Das Portfolio dokumentiert die persönlichen Erfahrungen und die professionelle Reflexion im Rahmen der Lehrveranstaltung „Orientierung im Studien- und Berufsfeld“. Ziel der Arbeit ist es, das eigene Interesse am Lehrberuf kritisch zu hinterfragen und durch praktische Hospitationen sowie theoretische Auseinandersetzungen zu validieren.
- Reflexion des Lehrberufs und der Anforderungen an Lehrkräfte
- Analyse von Unterrichtsmethoden und Unterrichtsqualität
- Praktische Erprobung durch Schulpraktika und Unterrichtssequenzen
- Vergleich der Lehranforderungen zwischen höheren Schulen und Volksschulen
- Identifikation persönlicher Motive und Eignung für das Lehramtsstudium
Auszug aus dem Buch
3.5.Eigene Unterrichtseinheit
Das Thema meiner Unterrichtssequenz war die amerikanische Verfassung und ich war auch der Meinung, dass ich den Unterricht auch in einer mir schon bekannten Klasse halten würde. Ich war sehr gut vorbereitet, hatte die letzten Tage vor meinem Unterricht die Zeitungen über die Präsidentschaftswahlen gelesen und mir somit einen Überblick über das Geschehnis verschafft. Am Tag meines Unterrichtes setzte mich mein Lehrer in Kenntnis, dass mein Unterricht in einer neuen Klasse stattfinden würde.
Auf dem Weg zu der Klasse hörte ich wie die Schüler/innen lautstark miteinander redeten und ich wurde nervös. Der Lehrer stellte mich kurz vor und berichtete den Schülern/innen, dass diese Stunde nun von mir gehalten wird. Die Klasse war still und sie hörten mir auch zu, nahmen auch Augenkontakt mit mir auf und auf Fragen meinerseits zu dem Thema bekam ich auch sofort eine Antwort bzw. wollten sich viele Schüler/innen zu Wort melden. Zu Beginn war ich nervös, die Schülerzahl war mit 23 Schülern/innen eigentlich hoch. Als ich aber bemerkte, dass sie mir wirklich folgten, dies stellte ich fest, weil die Schüler/innen immer Blickkontakt mit mir hatten, war auch ich entspannter und die Stunde verging auch sehr schnell. Dies lagt daran, da ich zu der amerikanischen Verfassung einen Wechsel zu den aktuellen Wahlen in Amerika durchführte. Die Schüler/innen waren somit aktiver, da auch sie an den vielen medialen Berichterstattungen ein Vorwissen zu dem Thema hatten. Um den Schüler/innen das etwas komplizierte, miteinander dicht verwobene System, erklären zu können, so dass sie es auch wirklich verstehen konnten, habe ich ihnen eine einfache Illustration mittels Projektion gezeigt und nach und nach erklärt. Am Ende applaudierten sie für mich und ich war auch glücklich, dass mir der Unterricht fast fehlerfrei gelungen war.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin legt dar, wie das Portfolio die Reflexion der Lehrveranstaltung mit den praktischen Erfahrungen des Hospitationspraktikums verknüpft.
2. Reflexion der Lehrveranstaltung: Dieses Kapitel dokumentiert die einzelnen Einheiten der Lehrveranstaltung und analysiert Themen wie Unterrichtsqualität, gesetzliche Rahmenbedingungen und das Berufsbild des Lehrers.
3. Orientierungspraktikum an der X-Schule: Hier werden die Schule beschrieben, ein Stundenprotokoll analysiert und die eigenen Erfahrungen bei der Durchführung einer Unterrichtssequenz reflektiert.
4. Hospitation in der Volksschule: Dieses Kapitel berichtet von den Eindrücken und der pädagogischen Arbeit während der Hospitation an einer Volksschule.
5. Reflexion der Hospitation an der Volksschule: Die Autorin zieht Bilanz aus den Beobachtungen an der Volksschule und vergleicht diese mit ihren persönlichen Vorstellungen für den Lehrerberuf.
Schlüsselwörter
Lehramtsstudium, Orientierungspraktikum, Schulentwicklung, Unterrichtsplanung, Unterrichtsprinzipien, Hospitation, Volksschule, Klassenführung, Unterrichtsqualität, Lehrerpersönlichkeit, Lerntagebuch, Migrationshintergrund, pädagogische Kompetenz, Schulpraktikum.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um ein Reflexionsportfolio, in dem die Autorin ihre ersten Erfahrungen im Lehramtsstudium und bei schulpraktischen Erprobungen dokumentiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die professionelle Rollenfindung als Lehrkraft, die Planung und Gestaltung von Unterricht sowie der Vergleich unterschiedlicher Schultypen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Berufswahl und die Festigung des Wunsches, den Lehrberuf zu ergreifen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf qualitativer Selbstreflexion, Beobachtungsprotokollen während Praktika und der Auseinandersetzung mit didaktischer Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst detaillierte Reflexionen zu den besuchten Lehrveranstaltungseinheiten sowie Berichte über das Praktikum an der X-Schule und in der Volksschule.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind u.a. Schulpraktikum, Unterrichtsqualität, Klassenführung, pädagogische Reflexion und Berufswahl.
Wie unterscheidet sich laut Autorin die Klassenführung in der Volksschule gegenüber höheren Schulen?
Die Autorin stellt fest, dass in höheren Schulen die Jugendlichen schneller den Respekt gegenüber der Lehrperson verlieren können, während Volksschüler mehr Zeit benötigen, um Lerninhalte zu verarbeiten.
Welche Rolle spielt die Umweltbildung im Unterricht der Autorin?
Die Autorin plädiert dafür, Umweltbildung als festen, konstanten Bestandteil im Unterricht zu etablieren, um Bewusstsein für Konsequenzen menschlichen Handelns zu schaffen.
- Quote paper
- Andrea Makivic (Author), 2013, Orientierung im Studien- und Berufsfeld. Bericht über das Orientierungspraktikum an einer Akademie und einer Volksschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277915