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Beyond Budgeting als Budgetierungs- oder Strategieplanungsinstrument im Bank-Treasury

Title: Beyond Budgeting als Budgetierungs- oder Strategieplanungsinstrument im Bank-Treasury

Term Paper , 2014 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Noel Boka (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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„ ... es [ist] unmöglich ... , genaue Prognosen darüber zu erstellen, was in einem komplexen kommerziellen Markt geschehen wird. ... es [ist daher] besser, ein Unternehmen auf Basis dessen zu steuern, was in der Realität geschieht, statt auf Basis eines Budgets, das viele Monate vorher erstellt wurde.“ Dieses Zitat zeigt erstens die Beweggründe der Svesnka Handelsbank, das Beyond Budgeting Modell zu implementieren. Zweitens beschreibt es den Kern des Beyond Budgetings, nämlich die Loslösung von statischen Budgets hin zu einem variablen System, welches unmittelbar auf exogene Einflüsse reagieren kann. Grundlage für diese Sichtweise sind verschiedene Kritikpunkte, die die klassische Budgetierung als statisch, zu umfangreich bzw. mangelhaft strategie- und marktorientiert interpretieren. Vereinfacht bedeutet Beyond Budgeting die Kombination von Instrumenten, die zum einen die Nachteile der klassischen Budgetierung beseitigen und zum anderen die Planung und Steuerung, allerdings flexibilisiert und exogen variabel, beibehalten. Damit stellt das Beyond Budgeting eine u.U. sinnvolle Alternative zur klassischen Steuerung dar. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Möglichkeiten der Nutzung des Beyond Budgeting als Budgetierungsinstrument im Bank-Treasury im Rahmen einer SWOT-Analyse zu überprüfen. Hierzu wird einleitend das Beyond Budgeting in seinen Kernelementen vorgestellt und von der klassischen Managementtheorie abgegrenzt. Insbesondere vor dem Hintergrund der regulatorischen/aufsichtsrechtlichen Reglementierungen ist das Beyond Budgeting im Bank-Treasury auf Vereinbarkeit mit diesen Auflagen hin zu überprüfen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung & Themenabgrenzung

2. Status Quo Beyond Budgeting

2.1 Beyond Budgeting als Managementmodell

2.2 Abgrenzung zur klassischen Managementtheorie

2.3 Vereinbarkeit von Beyond Budgeting und Aufsichtsrecht

3. Praktische Anwendbarkeit der 12 Prinzipien im Bank-Treasury

3.1 Allgemeine Vorgehensweise

3.2 Die Unternehmensstruktur und -kultur Prinizipien

3.3 Die Controlling- und Managementprozesse

4. Herausforderungen des Beyond-Budgeting in der Treasury-Strategie

4.1 Beyond Budgeting in normativer Sichtweise im Bank-Treasury

4.2 Beyond Budgeting in strategischer Sichtweise

5. Fazit und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Beyond Budgeting als alternatives Budgetierungs- und Steuerungsinstrument im Bank-Treasury. Dabei wird analysiert, wie sich das Modell unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen (insbesondere Basel III / CRR & CRD IV) in die Bankpraxis integrieren lässt und welche strategischen sowie normativen Herausforderungen damit verbunden sind.

  • Grundlagen des Beyond Budgeting Modells und Abgrenzung zur klassischen Managementtheorie.
  • Analyse der 12 Beyond Budgeting Prinzipien auf ihre Anwendbarkeit im Bank-Treasury.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit mit bankaufsichtlichen Regulierungen.
  • SWOT-Analyse der praktischen Umsetzung im Depot-A Management.
  • Identifikation normativer und strategischer Herausforderungen bei der Implementierung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Beyond Budgeting als Managementmodell

Unternehmen bedienen sich heutzutage eines vielfältigen Instrumentariums von fixen und flexiblen Steuerungs- und Budgetplanungssystemen, sowohl auf Voll-, als auch auf Teilkostenbasis. Integriert in die operative Unternehmensplanung und Gesamtbanksteuerung gilt die Budgetplanung, als wichtiges Instrument zur Prog-nose, Verteilung, Steuerung und Motivation in einem Unternehmen bzw. einem Kreditinstitut. Ausgehend von den Nachteilen dieser Budgetierungspraxis entwickelten Hope und Fraser, auf Basis von realitätskonformen Fallstudien, das Konzept des Beyond Budgeting, welches vereinfacht als die Abkehr von statischer und unflexibler Budgetierung beschrieben werden kann. Die Nachteile der klassischen Budgetierung werden insb. unter wenig anpassungsfähig, fehlende eigene Verantwortlichkeit der operativen Führungskräfte sowie die u.U. Verhinderung von marktorientierten Verhalten zusammengefasst. Um sich jedoch von der klassischen Budgetierung lösen zu können, bedarf es nicht nur einer vollkommenen Neustrukturierung des tatsächlichen Budgetierungsprozesses, sondern vielmehr der Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf die Budgetierungsveränderungen.

„So bezieht sich dieser Ansatz ... auf grundlegende Änderungen in der gesamten Unternehmensführung und in der Unternehmenskultur.“ Weitergehend kann es als alternatives Führungsmodell bezeichnet werden, welches in der Grundidee partizipativ geprägt ist und in einer Wirkungskette neben der Erhöhung der Verantwortung der operativen Führungskräfte vor allem durch eine erhöhte Flexibilisierung des Führungsverhaltens und -prozesses sowie die strategische Zielfokussierung zum Ziel hat. Im Sinne einer, von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen getragenen, gemeinschaftlichen Strategieausrichtung, ist vor allem die bereits angesprochene Unternehmenskultur für den Erfolg entscheidend. In Verbindung mit den bereits genannten Zielvorstellungen ergibt sich tiefergehend die Erwartung, dass dieses initiative fördernde Managementmodell nicht nur zu motivierten bzw. leistungsbereiteren Mitarbeitern führt und auch zu einer schnelleren und effizienteren Unternehmensführung beiträgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung & Themenabgrenzung: Das Kapitel führt in die Problematik statischer Budgetierung ein und definiert das Ziel der Arbeit, Beyond Budgeting als Steuerungsinstrument im Bank-Treasury zu prüfen.

2. Status Quo Beyond Budgeting: Es wird das Modell Beyond Budgeting erläutert, von neoklassischen Theorien abgegrenzt und die grundsätzliche Vereinbarkeit mit dem Aufsichtsrecht (Basel III) thematisiert.

3. Praktische Anwendbarkeit der 12 Prinzipien im Bank-Treasury: Eine detaillierte Untersuchung zeigt, wie die Prinzipien der Unternehmenskultur sowie Controlling- und Managementprozesse auf das Depot-A Management übertragen werden können.

4. Herausforderungen des Beyond-Budgeting in der Treasury-Strategie: Die Herausforderungen bei der Umsetzung werden aus normativer und strategischer Perspektive analysiert, wobei besonders der Wandel der Führungskultur im Fokus steht.

5. Fazit und Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass Beyond Budgeting trotz fehlender Praxiserprobung ein bereicherndes Instrumentarium sein kann, sofern die Umsetzung stringent und aufsichtsrechtskonform erfolgt.

Schlüsselwörter

Beyond Budgeting, Bank-Treasury, Budgetierung, Unternehmensführung, Depot-A Management, Aufsichtsrecht, CRR, CRD IV, Managementmodell, Unternehmenskultur, Strategische Steuerung, Risikomanagement, Relative Zielvorgaben, Empowerment, Profit Center.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie das Managementmodell "Beyond Budgeting" als Alternative zur klassischen Budgetierung im spezifischen Bereich des Bank-Treasury eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Flexibilisierung von Steuerungsprozessen, die Veränderung der Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit mit aufsichtsrechtlichen Vorgaben und die spezifische Anwendung auf das Depot-A Management.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Nutzung von Beyond Budgeting als Budgetierungsinstrument im Bank-Treasury im Rahmen einer SWOT-Analyse fundiert zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse des Beyond Budgeting Modells sowie einer kritischen Überprüfung seiner praktischen Anwendbarkeit und Vereinbarkeit mit bankregulatorischen Anforderungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Anwendung der 12 Beyond Budgeting Prinzipien auf das Bank-Treasury sowie die Erörterung der daraus resultierenden Herausforderungen für die normative und strategische Ausrichtung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beyond Budgeting, Bank-Treasury, Aufsichtsrecht, Depot-A Management, Unternehmenskultur und Managementprozesse geprägt.

Inwiefern beeinflussen regulatorische Anforderungen (Basel III) das Modell?

Die regulatorischen Anforderungen an solide Unternehmensführung und -kontrolle sowie an die Risikomanagementsysteme setzen Rahmenbedingungen, die bei der Umsetzung der Beyond Budgeting Prinzipien (insb. Selbstkontrolle und relative Vergütung) zwingend berücksichtigt werden müssen.

Wie bewertet der Autor die Erfolgschancen des Modells im Bank-Treasury?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Modell ein bereicherndes Instrumentarium sein kann, jedoch eine vollständige Integration nur bei einer konsequenten, gesamthaften und aufsichtsrechtskonformen Umsetzung erfolgreich sein kann.

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Details

Title
Beyond Budgeting als Budgetierungs- oder Strategieplanungsinstrument im Bank-Treasury
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Course
Unternehmensführung
Grade
1,3
Author
Noel Boka (Author)
Publication Year
2014
Pages
25
Catalog Number
V278164
ISBN (eBook)
9783656713982
ISBN (Book)
9783656719786
Language
German
Tags
beyond budgeting budgetierungs- strategieplanungsinstrument bank-treasury
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Noel Boka (Author), 2014, Beyond Budgeting als Budgetierungs- oder Strategieplanungsinstrument im Bank-Treasury, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278164
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