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Endlich rauchfrei! Die Bewältigung von Rückfällen beim Rauchstopp

Título: Endlich rauchfrei! Die Bewältigung von Rückfällen beim Rauchstopp

Tesis (Bachelor) , 2012 , 30 Páginas , Calificación: 5.5

Autor:in: Anamarija Klaic (Autor)

Psicología - Psicología social
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Diese Literaturarbeit soll in Form eines Reviews Überblick über die Schwierigkeiten bei einem Rauchstoppvorhaben geben. Es sterben jährlich weltweit sechs Millionen Menschen durch den Konsum von Tabak, da dies ein Risikofaktor für viele gesundheitliche Schädigungen wie Krebserkrankungen ist. Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie betroffene Raucher/Innen mit Rückfällen beim Rauchstopp umgehen, wie ein Rauchstopp bewältigt werden kann und welche Variablen bestimmen, wie trotz „Ausrutschern“ der längerfristige Rauchstopp geschafft werden kann. Solche Variablen werden in vier Kategorien unterteilt: demographische, biologische, interpersonelle und intrapersonelle Faktoren. Vor allem wird ein Augenmerk auf die intrapersonellen Faktoren wie die Selbstwirksamkeitserwartung, die Wiederherstellungsselbstwirksamkeitserwartung, negativer Affekt und Weiteres gelegt. Die heute populärsten Modelle zum Rauchstoppverhalten werden vorgestellt: das Relapse Prevention Modell, das Transtheoretische Modell und das I-Change Modell. Dann werden einige proximale und distale Interventionen bei einem Rauchstopp vorgestellt. Zum Schluss werden in der Diskussion einige theoretische Unzulänglichkeiten und methodische Einschränkungen bezüglich der Studien kritisch reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Hauptteil

3.1 Modelle zur Veränderung von Risiko- und Gesundheitsverhalten

3.1.1 Das Relapse Prevention Modell (Marlatt & Gordon, 1985)

3.1.2 Das Transtheoretische Modell (Prochaska & Velicer, 1997)

3.1.3 Das I-Change Modell (De Vries et al., 2003)

3.2 Einflussvariablen bei einem Rauchstopp

3.2.1 Demographische Faktoren

3.2.2 Biologische Faktoren

3.2.3 Interpersonelle Faktoren

3.2.4 Intrapersonelle Faktoren

3.3 Intervention und Prävention beim Rauchstopp

3.3.1 Proximale Interventionen

3.3.2 Distale Interventionen

4. Methoden

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen und Einflussvariablen, die den Rauchstopp-Prozess sowie die Bewältigung von Rückfällen bestimmen, um effektive Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Psychologische Modelle zur Verhaltensänderung (Relapse Prevention, Transtheoretisches Modell, I-Change)
  • Kategorisierung von Einflussvariablen (demographische, biologische, interpersonelle, intrapersonelle)
  • Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung und Bewältigungsstrategien
  • Methoden der proximalen und distalen Intervention und Prävention
  • Kritische Reflexion der Studienlage und theoretischer Konzepte

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Das Relapse Prevention Modell (Marlatt & Gordon, 1985)

Marlatt und Gordon (1985) haben in ihrem Modell verschiedenen Bedingungen identifiziert, die zu einem Rückfall führen können (siehe Abbildung 1). Dazu gehören Hochrisikosituationen wie negative emotionale Zustände (Angst, Depression), negative soziale Situationen (Konflikte in der Familie), sozialer Druck (in der näheren Umgebung rauchen alle) und positive emotionale Zustände (das Austesten der eigenen Willensstärke). Nun führen die Hochrisikosituationen per se nicht zum Rückfall, sondern wichtig wird, wie eine Person mit solchen Hochrisikosituationen umgeht. Wenn sie eine erfolgreiche Bewältigungsreaktion zeigt, steigert sie damit auch die eigene Selbstwirksamkeitserwartung, was wiederum einen Rückfall unwahrscheinlicher macht. Zeigt die betreffende Person aber keine erfolgreiche Bewältigungsreaktion, wird sie auch eher eine geringere Selbstwirksamkeitserwartung erleben, was in einen ersten Ausrutscher resultieren kann. Höchstwahrscheinlich bildet sich ab diesem Zeitpunkt eine Negativspirale, in der Hinsicht, dass nach einem ersten Ausrutscher der Abstinenz-Verletzungs-Effekt eintritt, nämlich dann, wenn die Person den Ausrutscher auf internal, stabile und globale Faktoren (zum Beispiel meint die Person allgemein keine Kontrolle über das Rauchverhalten zu haben) attribuiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Kurzer Überblick über die Problematik des Tabakkonsums, die vorgestellten theoretischen Modelle und die zentralen Variablen zur Bewältigung von Rückfällen.

2. Einleitung: Darstellung der gesundheitlichen Gefahren durch Rauchen und die Relevanz der Untersuchung für gezielte Interventionen.

3. Hauptteil: Detaillierte Analyse von Modellen zur Verhaltensänderung, Identifikation von Einflussvariablen auf den Rauchstopp-Prozess sowie Diskussion von Präventionsansätzen.

3.1 Modelle zur Veränderung von Risiko- und Gesundheitsverhalten: Vorstellung wissenschaftlicher Modelle, die den Prozess der Sucht und Verhaltensänderung aus sozial-kognitiver Perspektive erklären.

3.1.1 Das Relapse Prevention Modell (Marlatt & Gordon, 1985): Erläuterung der Rolle von Hochrisikosituationen, Bewältigungsreaktionen und dem Abstinenz-Verletzungs-Effekt.

3.1.2 Das Transtheoretische Modell (Prochaska & Velicer, 1997): Beschreibung der fünf Stufen der Verhaltensänderung und der zehn begleitenden Veränderungsprozesse.

3.1.3 Das I-Change Modell (De Vries et al., 2003): Zusammenführung verschiedener sozial-kognitiver Ansätze zu einem integrativen Modell der Verhaltensänderung.

3.2 Einflussvariablen bei einem Rauchstopp: Kategorisierung der Faktoren, die empirisch belegt den Erfolg oder Misserfolg beim Rauchstopp beeinflussen.

3.2.1 Demographische Faktoren: Betrachtung von Variablen wie Vorgeschichte, Alter und Einkommen auf das Rückfallrisiko.

3.2.2 Biologische Faktoren: Analyse von Entzugserscheinungen, Suchtdruck und der Rolle der Gewichtszunahme.

3.2.3 Interpersonelle Faktoren: Untersuchung des Einflusses des sozialen Umfelds und sozialer Unterstützung.

3.2.4 Intrapersonelle Faktoren: Fokus auf Selbstwirksamkeit, Coping-Strategien, negativen Affekt und Persönlichkeitsmerkmale.

3.3 Intervention und Prävention beim Rauchstopp: Vorstellung konkreter Ansätze zur Förderung der Abstinenz.

3.3.1 Proximale Interventionen: Fokus auf direkte Fähigkeiten der Person wie Training von Coping-Strategien.

3.3.2 Distale Interventionen: Maßnahmen zur Ressourcenmobilisierung und externe Unterstützungssysteme.

4. Methoden: Erläuterung des Vorgehens bei der computerbasierten Literaturrecherche in Datenbanken wie PsycINFO und PubMed.

5. Diskussion: Kritische Reflexion der theoretischen Modelle und der methodischen Limitationen der betrachteten Studien.

Schlüsselwörter

Rauchstopp, Rückfallprävention, Selbstwirksamkeit, Verhaltensänderung, Tabakkonsum, Hochrisikosituationen, Coping-Strategien, Interventionsmethoden, Gesundheitspsychologie, Abstinenz, I-Change Modell, Transtheoretisches Modell, Rückfall, Gesundheitsverhalten, Risikoverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet ein wissenschaftliches Review über die Herausforderungen bei der Rauchentwöhnung und analysiert, welche Faktoren den Prozess von Rauchstopps und die Bewältigung von Rückfällen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind psychologische Modelle zur Verhaltensänderung, die Identifikation von Risikofaktoren für Rückfälle sowie Ansätze für präventive und therapeutische Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Mechanismen und Variablen zu identifizieren, die dazu beitragen, trotz „Ausrutschern“ langfristig abstinent zu bleiben, um daraus Empfehlungen für Interventionen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer systematischen, computergestützten Recherche in wissenschaftlichen Datenbanken basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Modelle zur Verhaltensänderung, die Analyse spezifischer Einflussvariablen (demographisch, biologisch, inter- und intrapersonell) und die Vorstellung von Interventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Rauchstopp, Rückfallprävention, Selbstwirksamkeit, Coping-Strategien, Verhaltensänderungsmodelle und Tabakkontrolle.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen einem „Ausrutscher“ und einem „Rückfall“?

Die Arbeit orientiert sich am Russell Standard: Ein Ausrutscher (lapse) ist ein kurzzeitiger Konsum von unter fünf Zigaretten, während ein Rückfall (relapse) eine dauerhafte Rückkehr zum alten Rauchverhalten ab fünf Zigaretten beschreibt.

Warum ist die „Wiederherstellungsselbstwirksamkeit“ so wichtig?

Sie bezeichnet das Vertrauen einer Person, nach einem Ausrutscher den Rauchstopp aktiv wieder aufnehmen zu können, anstatt in eine Negativspirale aus internalen Attribuierungen und Kontrollverlust zu geraten.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Endlich rauchfrei! Die Bewältigung von Rückfällen beim Rauchstopp
Universidad
University of Zurich  (Psychologisches Institut)
Curso
Literaturarbeit
Calificación
5.5
Autor
Anamarija Klaic (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
30
No. de catálogo
V278615
ISBN (Ebook)
9783656729242
ISBN (Libro)
9783656729303
Idioma
Alemán
Etiqueta
bewältigung rückfällen rauchstopp
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anamarija Klaic (Autor), 2012, Endlich rauchfrei! Die Bewältigung von Rückfällen beim Rauchstopp, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278615
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