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Die „Neue Ostpolitik“ und die Deutschlandfrage aus neorealistischem und konstruktivistischem Blickwinkel

Título: Die „Neue Ostpolitik“ und die Deutschlandfrage aus neorealistischem und konstruktivistischem Blickwinkel

Ensayo , 2013 , 15 Páginas , Calificación: unbenotet

Autor:in: Jan Wetterauer (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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Wer sich deutscher Politik, vor allem deutscher Außen- und Sicherheitspolitik, widmet, dem hilft es zum Verständnis zeitnaher politischer Phänomene und Entwicklungen, diese in ihre geschichtlichen Kontexte einzubetten. Um zu verstehen, wie Deutschland seine außen- und sicherheitspolitischen Konzepte entwickelt hat, und wie sehr es in multilaterale Beziehungen eingebunden ist und sich auch in militärstrategischen, sowie diplomatischen Punkten verhält, muss die Historie der Bundesrepublik ergründet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die Wichtigkeit geschichtlicher Kontexte

2. Die Ostpolitik der BRD

3. Theoretische Grundlagen

4. Machtgewinn durch Annäherung oder „Neue Ostpolitik“ als Resultat eines Identitätswandels?

5. Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die „Neue Ostpolitik“ der Bundesrepublik Deutschland unter Willy Brandt und analysiert deren Motive und Auswirkungen durch die theoretischen Linsen des Neorealismus und des Konstruktivismus, um zu ergründen, ob sie ein machtpolitisches Kalkül oder ein Ausdruck veränderter Identitätskonstruktionen war.

  • Historische Einbettung der deutschen Außenpolitik nach 1945
  • Die Entwicklung der Ostpolitik in drei Phasen
  • Gegenüberstellung neorealistischer Machtkonzepte und konstruktivistischer Identitätsansätze
  • Analyse der Rolle von Normen und kollektiven Identitäten
  • Die Neudefinition der Deutschlandfrage im Kontext der Entspannungspolitik

Auszug aus dem Buch

Theoretische Grundlagen

Der Realismus bettet auf ein paar wenigen, aber ausreichenden Grundannahmen, mit welchen er die internationale Politik zu erklären vermag. Die zentralen Akteure sind nach realistischer Denkschule die Staaten. Staaten werden als black-boxes betrachtet, da die jeweiligen innenpolitischen Prozesse keine Bedeutung für das Konstituieren der Außenpolitik haben. Das Handeln der Staaten ist maßgeblich durch die Struktur des internationalen Systems bestimmt.

Das weiterhin zu Grunde liegende Menschenbild des homo oeconomicus (nutzenmaximierender Akteur) und die damit einhergehende Charakteristika des Menschen formiert, eingebettet in einem anarchisch strukturierten System internationaler Politik, außenpolitisches Handeln. Das System klassifiziert sich folglich durch die Inexistenz einer übergeordneten Sanktionsmacht. Aus der Anarchie ergibt sich für die Staaten ein Gefühl der Angst und Unsicherheit, d.h. eine Beschaffenheit der internationalen Struktur, die existenzgefährdend wirkt.

Um ihr Überleben und ihre Sicherheit zu wahren, versuchen die Staaten deshalb Macht zu erwerben, wodurch die Macht zu einer Währung internationaler Politik wird. Macht lässt sich durch die Größe, Wirtschaftskraft, aber allen voran durch die militärische Stärke eines Staates messen. Die internationale Welt ist durch Machtpolitik geprägt, welche durch Machtstreben am Leben gehalten wird und letztendlich in Machtkonkurrenz resultiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Wichtigkeit geschichtlicher Kontexte: Dieses Kapitel führt in die historische Ausgangslage der Bundesrepublik nach 1945 ein und begründet die Relevanz der Untersuchung deutscher Außenpolitik für das Verständnis gegenwärtiger politischer Phänomene.

Die Ostpolitik der BRD: Hier wird der historische Abriss der Ostpolitik von 1949 bis zur Wiedervereinigung in drei Phasen unterteilt und der Kontext der internationalen Entspannungspolitik erläutert.

Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die wesentlichen Konzepte des Realismus (einschließlich der Unterscheidung zwischen offensiver und defensiver Ausprägung) sowie des Konstruktivismus als theoretische Analyseinstrumente.

Machtgewinn durch Annäherung oder „Neue Ostpolitik“ als Resultat eines Identitätswandels?: Dieser Hauptteil verknüpft die theoretischen Ansätze mit der historischen Fallstudie, um zu prüfen, ob die Ostpolitik primär machtpolitisch motiviert war oder aus einem Identitätswandel resultierte.

Ausblick: Das Schlusskapitel schlägt weiterführende Forschungsfragen vor, die sich mit der Rolle von Normen und spezifischen Zweigen des Konstruktivismus innerhalb der Politikwissenschaft befassen.

Schlüsselwörter

Neue Ostpolitik, Deutschlandfrage, Konstruktivismus, Neorealismus, Identität, Außenpolitik, Machtstreben, Entspannungspolitik, BRD, Internationale Beziehungen, Anarchie, Souveränität, Machtkonkurrenz, Normen, Wiedervereinigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die „Neue Ostpolitik“ der Bundesrepublik Deutschland aus den Perspektiven von Neorealismus und Konstruktivismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sowie die theoretische Fundierung internationaler Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erklären, ob die Annäherung an den Osten ein machtpolitisches Instrument (Neorealismus) oder das Resultat eines identitätsbasierten Lernprozesses (Konstruktivismus) war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch geleitete Analyse, indem sie geschichtliche Ereignisse anhand neorealistischer und konstruktivistischer Begriffsmodelle reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Ostpolitik sowie eine theoretische Untersuchung der Motive hinter diesem außenpolitischen Wandel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Entspannungspolitik, Identitätswandel, Anarchie, Machtmaximierung und der Wandel durch Annäherung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Realismus und Konstruktivismus bei der Bewertung der Ostpolitik?

Der Autor argumentiert, dass der Neorealismus die Ostpolitik als Mittel zum Machtgewinn und zur Souveränitätssteigerung sieht, während der Konstruktivismus sie als Ausdruck eines sozialen Identitätswandels interpretiert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf die BRD?

Der Autor neigt zur konstruktivistischen Erklärung und vertritt die Ansicht, dass die BRD zu jener Zeit eher durch das Bedürfnis nach Normalisierung und die Internalisierung westlicher Normen als durch reines Machtstreben geleitet wurde.

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Detalles

Título
Die „Neue Ostpolitik“ und die Deutschlandfrage aus neorealistischem und konstruktivistischem Blickwinkel
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
unbenotet
Autor
Jan Wetterauer (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
15
No. de catálogo
V278774
ISBN (Ebook)
9783656730453
ISBN (Libro)
9783656730439
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ostpolitik Deutschland Deutschlandfrage Neorealismus Konstruktivismus BRD Brandt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Wetterauer (Autor), 2013, Die „Neue Ostpolitik“ und die Deutschlandfrage aus neorealistischem und konstruktivistischem Blickwinkel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278774
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