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Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten und Lernstörungen

Titre: Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten und Lernstörungen

Essai Scientifique , 2014 , 20 Pages

Autor:in: Martin Richtlinger (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Lernschwierigkeiten und Lernstörungen sind keine Seltenheit mehr an deutschen Schulen. Nahezu in jeder Klasse und Lerngruppe finden sich Kinder und Jugendliche mit einer problematischen oder unrealistischen Selbst- und Fremdwahrnehmung, mit gestörter Lernfähigkeit oder Lernhemmungen, die nicht mehr nur durch gutes Zureden zu überwinden sind. Doch es ist bereist im Schulgesetz verankert, dass es Aufgabe von Schulen ist gerade diese Kinder zu unterstützen und zu fördern, und somit auch Aufgabe des Lehrenden diese Störungen zu erkennen und auf diese Jugendlichen im Lernprozess besondere Rücksicht zu nehmen. Kurzum, es wird immer wichtiger sich mit diesen Lernstörungen und Lernschwierigkeiten auseinanderzusetzen, um den Unterricht und Lernprozess zu optimieren. Die Erwartungen an die Schulen wachsen, therapeutisch und professionell mit „schwierigen“ Kindern umzugehen, unter Anderem auch deshalb, weil die Störungen der Lernfähigkeit unter allen Störungen die höchste Zuwachsrate haben. Doch um Helfen und Fördern zu können, benötigt der Lehrer Wissen und Fertigkeiten im diagnostischen Bereich.
Im Folgenden soll verdeutlicht werden, dass der Diagnostik von Lernschwierigkeiten und Störungen eine übergeordnete Rolle an Schulen zukommt und ein bestimmtes Hintergrundwissen für die Lehrkraft erforderlich ist, um den Unterricht für alle Lernenden ansprechend und fördernd zu gestalten.
Dazu soll zunächst die Pädagogische Diagnostik und der diagnostische Prozess an Schulen im Allgemeinen thematisiert werden, um dann auf die Förderung von Jugendlichen und Kindern mit Lernschwierigkeiten näher einzugehen. Hierbei werden theoretisch Ursachen untersucht und verschiedene Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen in den Mittelpunkt gestellt. Es sollen die häufigsten Störungen analysiert werden, um die späteren Lehrer dafür zu sensibilisieren. Weiterhin soll nach der exemplarischen Behandlung einiger Störungen, ein knapper Leitfaden für den förderdiagnostischen Prozess herausgearbeitet werden, welcher einen Handlungsansatz für die Lehrkraft bieten soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Über die besondere Bedeutung der Diagnostik von Lernschwierigkeiten

2. Pädagogische Diagnostik in Schulen

3. Diagnostisches Handeln und Individuelles Fördern

4. Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen

4.1. Mögliche Ursachen von Lernstörungen

4.2. Umschriebene Entwicklungsstörungen

4.2.1. Lese-/ Rechtschreibschwäche

4.2.2. Rechenstörung und Rechenschwäche

4.3. Verhaltensstörungen und emotionale Störungen

5. Ausblick: Der Förderdiagnostische Prozess – Ein Leitfaden

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die grundlegende Bedeutung der pädagogischen Diagnostik für den schulischen Alltag aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Lehrkräfte Lernschwierigkeiten frühzeitig erkennen und durch individuelle Fördermaßnahmen effektiv darauf reagieren können.

  • Bedeutung der pädagogischen Diagnostik in der Schule
  • Zusammenhang von diagnostischem Handeln und individuellem Fördern
  • Analyse von Ursachen für Lernschwierigkeiten und Lernstörungen
  • Umgang mit umschriebenen Entwicklungsstörungen wie LRS und Dyskalkulie
  • Integration von Fördermaßnahmen im Unterricht
  • Förderdiagnostischer Prozess als Handlungsansatz für Lehrkräfte

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Lese-/ Rechtschreibschwäche

Die Lese-/ Rechtschreibschwäche (kurz: LRS) ist die häufigste diagnostizierte Lernstörung, weshalb es für eine Lehrkraft unabdingbar ist sich darüber zu informieren und die jeweiligen Fördermaßnahmen zu kennen. Im Folgenden soll das Phänomen der Lese-/ Rechtschreibschwäche im Kontext verschiedener Bildungseinrichtungen entsprechend des Kindesalters thematisiert werden. Hierbei wird auf Begleiterscheinungen, Störbilder und Handlungsansätze für die Lehrkraft eingegangen, wobei immer nur Vorschläge und exemplarische Inhalte behandelt werden können.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass LRS oder Legasthenie auf verschiedenen Intelligenzniveaus beobachtet werden kann, das hier aber davon ausgegangen wird, dass der Lernende ansonsten eine altersgemäße Entwicklung zeigt und sich die Defizite hauptsächlich auf den Bereich des Lesens und Schreibens beschränken. Wie vorab schon erwähnt wurde, können die Ursachen sehr vielfältig sein und sich im körperlichen, psychischen Bereich oder gar im Unterricht selbst finden. Legasthenie lässt sich jedoch schwer symptomatisch erfassen. Ausgangspunkt für eine eventuelle Diagnose durch einen Psychiater oder Therapeuten bieten häufig die Beobachtungen von Erziehern und Lehrern. Wobei diese sich nun an der Fehlerhäufigkeit orientieren können und diese sich weiterhin auch über einen längerer Zeitraum (mindestens 6 Monate) feststellen lassen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Über die besondere Bedeutung der Diagnostik von Lernschwierigkeiten: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz der Diagnose von Lernstörungen an Schulen und betont die Notwendigkeit fachlicher Kompetenzen für Lehrkräfte.

2. Pädagogische Diagnostik in Schulen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der pädagogischen Diagnostik sowie deren Inhalte und Ziele zur Optimierung von Lernprozessen.

3. Diagnostisches Handeln und Individuelles Fördern: Hier wird der Prozess von der Beobachtung über die Interpretation bis hin zur Ableitung individueller Fördermaßnahmen beschrieben.

4. Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Störungsbilder, deren Ursachen und spezifische Lösungsansätze.

4.1. Mögliche Ursachen von Lernstörungen: Hier werden komplexe Faktoren wie genetische, biologische und soziokulturelle Einflüsse untersucht, die eine Lernstörung begünstigen können.

4.2. Umschriebene Entwicklungsstörungen: Dieses Kapitel widmet sich spezifischen, isolierten Beeinträchtigungen im Lernbereich.

4.2.1. Lese-/ Rechtschreibschwäche: Der Abschnitt behandelt das Phänomen der LRS, Diagnosemöglichkeiten und präventive sowie begleitende Förderstrategien.

4.2.2. Rechenstörung und Rechenschwäche: Hier werden die Merkmale einer Dyskalkulie sowie Ansätze zur individuellen Unterstützung im Mathematikunterricht thematisiert.

4.3. Verhaltensstörungen und emotionale Störungen: Das Kapitel geht auf Zusammenhänge zwischen Lernproblemen und Verhaltensauffälligkeiten wie ADS/ADHS oder emotionalen Störungen ein.

5. Ausblick: Der Förderdiagnostische Prozess – Ein Leitfaden: Der Ausblick fasst den förderdiagnostischen Prozess als kontinuierliche Handlungsstruktur für die Lehrkraft zusammen.

Schlüsselwörter

Pädagogische Diagnostik, Lernschwierigkeiten, Lernstörungen, Förderdiagnostik, Lese-/Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, Individuelle Förderung, Unterrichtsoptimierung, Verhaltensstörungen, ADS, ADHS, Selbstregulation, Inklusion, Schulleistung, Bildungsstandards.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und Umsetzung einer professionellen pädagogischen Diagnostik an Schulen, um Lernschwierigkeiten und Lernstörungen bei Schülern frühzeitig zu erkennen und gezielt zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Diagnostik als Instrument, der Zusammenhang von Beobachten und Fördern, die Ursachenforschung bei Lernstörungen sowie die Behandlung spezifischer Störungsbilder wie LRS, Rechenschwäche und Verhaltensstörungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften das notwendige Hintergrundwissen und einen Leitfaden an die Hand zu geben, um diagnostisch kompetent zu handeln und jeden Schüler individuell in seinem Lernprozess zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung bestehender Literatur und bildungswissenschaftlicher Erkenntnisse zur pädagogischen Diagnostik und Förderdiagnostik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des diagnostischen Handelns und eine praxisorientierte Analyse spezifischer Entwicklungsstörungen sowie deren Bewältigung im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Diagnostik, Lernschwierigkeiten, individuelle Förderung, Förderdiagnose und verschiedene Entwicklungsstörungen definiert.

Wie gehen Lehrkräfte mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche um?

Lehrkräfte sollten auf eine fundierte Diagnose achten, den individuellen Förderbedarf ermitteln, entsprechende Förderprogramme anwenden und den Unterricht durch differenzierte Methoden anpassen.

Was unterscheidet eine Rechenstörung von einer Rechenschwäche?

Die Rechenstörung (Dyskalkulie) tritt laut Text deutlicher hervor und zeigt sich beispielsweise durch gravierende Fehlverständnisse mathematischer Aufgaben, während eine Rechenschwäche allgemeinere Schwierigkeiten im Rechnen bei ansonsten altersgemäßer Leistung umfasst.

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Résumé des informations

Titre
Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten und Lernstörungen
Auteur
Martin Richtlinger (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
20
N° de catalogue
V278858
ISBN (ebook)
9783656764649
ISBN (Livre)
9783656764632
Langue
allemand
mots-clé
diagnostik förderung lernschwierigkeiten lernstörungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Richtlinger (Auteur), 2014, Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten und Lernstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278858
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Extrait de  20  pages
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