Trainingslehre II. Mesozyklus


Hausarbeit, 2014
30 Seiten, Note: 2,4

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Diagnose
1.1 Allgemeine Daten
1.1.1 Anamnese
1.1.2 Biometrische Daten
1.1.3 Bewertung der Biometrischen Daten
1.1.4 Bewertung des Ruhepuls und Blutdrucks
1.2 Leistungsdiagnostik
1.2.1 Begründung der Testauswahl
1.2.2 Vita-Maxima-Test
1.2.3 Bewertung Testergebnisse
1.3 Gesundheits- und Leistungszustand des Kunden

2 Zielsetzung/Prognose
2.1 Hauptziel
2.1.1 1. Teilziel
2.1.2 2. Teilziel
2.1.3 3. Teilziel
2.2 Begründung

3 Trainingsplanung Mesozyklus
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Mesozyklus – Begründung
3.3.1 Wöchentlicher Belastungsumfang
3.3.2 Trainingsmethoden
3.3.3 Belastungsprogression
3.3.4 Trainingsbereiche
3.3.5 Bewegungsform

4 Literaturrecherche (Effekte des Ausdauertrainings bei Übergewicht/Adipositas)
4.1 1. Studie
4.2 2. Studie

5 Literaturverzeichnis

1 Diagnose

1.1 Allgemeine Daten

1.1.1 Anamnese

Tab. 1 Anamnese-Daten des Kunden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie aus dem Anamnesebogen zu erkennen, legt der Kunde einen hohen Wert auf körperliche Fitness und Stressabbau, nicht zuletzt, um seinen Alltag an der Universität und den hohen Lernaufwand besser bewältigen zu können. Zudem findet er sich selbst ein wenig „pummelig“, etwas weniger Körperfett würde ihm gut gefallen.

Fitness-Training gehört für Ihn zum Alltag, er trainiert bereits einige Jahre aktiv im Fitness-Studio.

Im Folgenden soll seine sportliche Aktivität anhand einer Tabelle veranschaulicht werden.

Tab. 2 Wochenplan Training Kunde

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dem Kunden ist es lieber, im Fitnessstudio zu trainieren, da er die motivierende Atmosphäre schätzt und gelegentlich Bekannte trifft. Da das Fitnessstudio nur einige Gehminuten von seiner Wohnung entfernt ist, ist es die ideale Lösung.

1.1.2 Biometrische Daten

Tab. 3 Biometrische Daten des Kunden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.3 Bewertung der Biometrischen Daten

Der Kunde hat mit einem BMI von 25,9 laut DGSP leichtes Übergewicht (vgl. DGSP, 2007, S. 26).

Betrachtet man den Taille-Hüft-Quotient (THQ), welcher aus der Messung von Taille und Hüfte errechnet wurde, so besteht laut DGSP ein Wert im Normalbereich (vgl. DGSP, 2007, S. 26).

Die Körperfettmessung wurde mittels einer Körperanalysewaage gemessen und liegt bei 20,5%. Dieser ist bei Männern bis 35 Jahren als „hochnormal“ einzuschätzen (vgl. LUPPA et al., 2011, S. 170 nach BIESALSKI et al., 1999).

1.1.4 Bewertung des Ruhepuls und Blutdrucks

Der Blutdruck des Kunden liegt mit einem Wert von 129/68 mmHg in einem normalen (Systole) bzw. optimalen (Diastole) Bereich.

Folgende Tabelle soll diese Bewertung veranschaulichen (vgl. DEUTSCHE HOCHDRUCKLIGA, 2011 http://www.hochdruckliga.de/tl_files/content/dhl/sonstiges/blutdruckwerte.jpg).

Tab. 4 Bewertung Blutdruckwerte (vgl. DEUTSCHE HOCHDRUCKLIGA, 2011).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Ruhepuls von 59 S/min lässt darauf schließen, dass der Kunde überdurchschnittlich gut trainiert ist.

Die folgende Tabelle soll dies veranschaulichen, der Pulsbereich des Kunden wird grün markiert.

Tab. 5 Einstufung des Ruhepulses nach ISRAEL et al.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Leistungsdiagnostik

1.2.1 Begründung der Testauswahl

Die Testperson absolviert zur Ermittlung der Maximalen Herzfrequenz (HFmax) den Vita-Maxima-Test. Folgende Begründung liegt vor:

- Bei Betrachtung der biometrischen Daten des Kunden kann erkannt werden, dass er sich auf einem überdurchschnittlichen Trainingsniveau befindet, das bestätigen sowohl der Blutdruck als auch der Ruhepuls.
- Der Kunde kennt bereits Testverfahren zur Ermittlung der maximalen Herzfrequenz, den Cooper Test hat er bereits während seiner Schuldzeit und seiner Zeit im Fußballverein absolviert.
- Es wurde sich gegen den WHO Test entschieden, da dieser lediglich für weniger leistungsfähige Menschen (untrainierte Frauen, ältere und übergewichtige Menschen) geeignet ist (vgl. REIß et al., 2014, S. 75).
- Den Hollmann und Venrath Test hätte man nutzen können, jedoch erschien der Vita-Maxima-Test als die geeignetere Variante, um eine genaue Aussage zur maximalen Herzfrequenz zu erhalten. Durch den guten Trainingszustand des Kunden wurde dieser dann gewählt.
- Da die Aufgabenstellung einen Test auf einem Fahrradergometer vorgibt, wurde der Cooper-Test ausgeschlossen, auch wenn der Kunde diesen bereits in der Vergangenheit absolviert hat.
- Es muss auch erwähnt werden, dass der Vita-Maxima-Test im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand des Kunden gewählt werden kann, da keine gesundheitlichen Beschwerden vorliegen.

1.2.2 Vita-Maxima-Test

Da der Kunde bisher nur wenig mit dem Fahrradergometer trainiert hat und nicht als Leistungssportler einzustufen ist, wird die Eingangsleistung im Test bei 50 Watt angesetzt. Bei einem Leistungssportler wäre eine Leistungszahl von 100 Watt angemessen gewesen.

In der folgenden Tabelle wird der Testverlauf dargestellt.

Tab. 6 Protokoll Vita-Maxima-Test

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.3 Bewertung Testergebnisse

Nach 20 Minuten musste der Test abgebrochen werden, da der Kunde angab, nicht mehr genügend Luft zu bekommen. Das Herz-Kreislauf-System wurde somit ausbelastet.

Da in der letzten, also 7. Stufe des Tests bei 350 Watt ein Abbruch stattfand, wird ein interpolierter Wert von 333 Watt ermittelt. Dies fand wie folgt statt:

- Leistung Stufe 1 – 6 = 300 Watt
- Leistung Stufe 7 = 2/3 von 50 Watt
- Stufe 1 – 6 und Stufe 7 interpoliert = 333 Watt

Die relative Wattleistung auf das Körpergewicht bezogen errechnet sich daher mit 333 Watt geteilt durch 85kg Körpergewicht, was einem Wert von 3,92 Watt pro kg Körpergewicht ergibt.

Dieser Wert entspricht einem Freizeit- bzw. Breitensportler, die Einstufung wird nach KINDERMANN bestimmt (vgl. REIß et al., 2014, S. 82, nach KINDERMANN, 1987).

1.3 Gesundheits- und Leistungszustand des Kunden

Der Kunde befindet sich generell in einem guten Leistungszustand, er ist mit einem Wert von 3,92 Watt/kgKG im Vita-Maxima-Test im Bereich des Freizeit- bzw. Breitensportlers einzustufen.

Der durchgeführte Vita-Maxima-Test lässt allerdings auch darauf schließen, dass der Kunde im Bereich der Grundlagenausdauer 1 (GA1) noch Nachholbedarf hat bzw. diese noch verbesserungswürdig ist.

Der Anstieg von 118 auf 140 S/min in der 5. – 7. Minute des Tests war recht hoch, entspricht das doch 58-63% Hfmax, wohingegen der Grundlagenausdauerbereich bei 60-75% Hfmax liegt (vgl. NEUMANN et al., 2005, HOTTENROTT, 2006).

Die GA1 dürfte daher bei dem Kunden noch zu verbessern sein. Die maximale Herzfrequenz wurde im Test ermittelt und liegt bei 205 S/min.

In Verbindung mit dem recht niedrigen Ruhepuls von 59 S/min und einem normalen Blutdruck kann der sportliche Zustand des Kunden also als durchaus gut eingestuft werden.

2 Zielsetzung/Prognose

2.1 Hauptziel

Das allgemeine Hauptziel des Kunden ist es, körperlich noch fitter zu werden und seine Ausdauerleistung zu steigern.

Um entsprechende Effekte erkennen zu können, wird ein Zeitraum von 3 Monaten angesetzt.

Das Hauptziel kann wie folgt in drei weitere Teilziele unterteilt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Trainingslehre II. Mesozyklus
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Trainingslehre II
Note
2,4
Autor
Jahr
2014
Seiten
30
Katalognummer
V279316
ISBN (eBook)
9783656732389
ISBN (Buch)
9783656732372
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingslehre II Ausdauer Ausdauertraining Adipositas Übergewicht Cardio
Arbeit zitieren
Christian Taube (Autor), 2014, Trainingslehre II. Mesozyklus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279316

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Trainingslehre II. Mesozyklus


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden