Was ist Mediendidaktik? Als Gruppe ein gemeinsames Verständnis von Mediendidaktik entwickeln und formulieren.


Projektarbeit, 2009

9 Seiten, Note: 1,00


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Arbeitsauftrag

2 Antwort auf die Frage „Was ist Mediendidaktik?“

3 Definitionen des Begriffs „Medien“
3.1 Darstellungsebenen von Medien nach W.S. Nicklis:
3.1.1 Objektale Medien:
3.1.2 Ikonische Medien:
3.1.3 Symbolhafte Medien:
3.1.4 Man lernt laut Hartmann et al. (1994)
3.2 Arten von Medien

4 Definitionen des Begriffs „Mediendidaktik“

5 Abbildungsverzeichnis

6 Literaturverzeichnis

1 Arbeitsauftrag

Fragestellung: Was ist Mediendidaktik?

In dieser Aufgabe geht es darum, als Seminar ein gemeinsames Verständnis von Mediendidaktik zu entwickeln und zu formulieren

Verwenden Sie dazu das Forum und die dort angegebene Definition für den Begriff Medium

„Medien sind Gegenstände, die vom Menschen als Zeichen verwendet werden.“ (Swertz 2009)

Vorgehen: Überarbeiten Sie die Definition für den Begriff Medium, den Sie im Forum finden und generieren Sie daraus (und aus Ihrem Vorverständnis) im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen eine gemeinsame Definition für den Begriff Mediendidaktik.

Ergebnis: Es soll ein gemeinsames Verständnis von Mediendidaktik entwickelt werden.

Kriterien: Die Aufgabe ist sehr gut bewältigt worden, wenn die Gruppe zu einer gemeinsamen Definition von Mediendidaktik kommt.

Zeitrahmen: Die Ausformulierung der Begriffsdefinition sowie die hiermit verbundene Diskussion sollte nicht länger als 10 Stunden in Anspruch nehmen.

2 Antwort auf die Frage „Was ist Mediendidaktik?“

Hier nun mein (kein Copy&Paste, sondern aus verschiedensten Definitionen), wissenschaftlich erarbei- tetes (Wissenschaftliches Arbeiten wurde uns im Bachelorstudium regelrecht eingeimpft, man möge mir also ver- zeihen) Verständnis von Mediendidaktik. Ich hoffe aber trotzdem, dass es für alle lesbar ist.

Grundsätzlich sorgen Medien auf verschiedenste Art und Weise für einen Informationsaustausch.

Dabei gibt es Medien, bei denen der Informationsaustausch ohne zusätzliche technische Hilfsmittel stattfindet, also eine Mensch-zu-Mensch-Kommunikation, z. B. mit Hilfe der Sprache, Mimik und Gestik.

Weiters gibt es Medien, bei denen der Informationsträger mit technischen Hilfsmitteln hergestellt wird, z. B. Zeitungen, Bücher, Plakate, Flyer, Briefe usw. Die Aufnahme der Informationen erfolgt jedoch ohne zusätzliche technische Hilfsmittel.

Abschließend sind dann noch die Medien zu nennen, bei denen für die Herstellung und Übertragung, aber auch für die Aufnahme der Informationen zusätzliche technische Hilfsmittel notwendig sind, z. B. Telefon, Fernsehen, Computer, Internet usw.

Medien verbreiten also Informationen und tragen damit wesentlich zur Meinungsbildung in der Gesellschaft bei.

Medien, vor allem Massenmedien, dienen vielfach auch der Unterhaltung und Entspannung.

Auf den Unterricht bezogen spielen Medien eine zentrale Rolle beim Lehren und Lernen in verschiedenen Bildungssituationen, z. B. Schulen, Arbeitsplatz, Freizeit etc.

Die Mediendidaktik als Teilgebiet der Pädagogik (Medienpädagogik) beschäftigt sich mit dem Einsatz von Medien im Unterrichtsprozess und untersucht, welche dieser Medien für die verschiedenen Bildungssituationen optimal verwendet werden können, um Lehr- und Lernprozesse anzuregen, die angestrebten Lehr- und Lernziele zu erreichen und damit letztendlich eine Optimierung von Unterricht zu realisieren.

Medien sind durch den verstärkten Einsatz des Internets im Unterricht nicht mehr nur Rezep- tionsmittel, sondern auch Produktionsmittel. Aus diesem Grund sind aktuelle Ansätze der Mediendidaktik mittlerweile auch handlungs- und kompetenzorientiert. Das heißt z. B. über das Medium Webseite lernen SchülerInnen am meisten, wenn sie selber eine eigene Schul- homepage gestalten.

Im schulischen Bereich müssen die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Lernenden in den unterschiedlichen Bildungsinstitutionen (z. B. Kindergarten, Volksschule, Hauptschule, AHS, BHS, usw.) berücksichtigt werden.

3 Definitionen des Begriffs „Medien“

Didaktische Medien sind alle Objekte, die den SchülerInnen im Unterricht begegnen und eine didaktische Funktion erfüllen. Im weitesten Sinne gehören dazu Personen wie LehrerInnen und MitschülerInnen, im engeren Sinne Objekte, die für didaktische Zwecke geplant und hergestellt wurden (vgl. Herzig 2001).

Medien (lat. Medium: Mitte, Mittler) dienen allgemein als Träger physikalischer oder chemischer Vorgänge. In der Kommunikationstechnik werden sie als Mittel gesehen, welche der Publikation und Verbreitung von Informationen dienen, z. B. Presse, Funk, Fernsehen u.a. In diesem Sinne fungieren sie meist als Massenmedien. Im Bereich der Erziehungswissenschaften lassen sich Me- dien allgemein kennzeichnen als Quellen oder Träger von Informationen. Während der Einsatz von Medien im Unterricht sich zunächst vornehmlich auf die Frage konzentriert, inwieweit sie als zusätzliche Hilfsmittel den Unterricht anreichern können (enrichment-Modell), steht in der heu- tigen Diskussion besonders das Problem der selbstständigen Übernahme von Lehrfunktionen durch die Medien (Objektivierung des Unterrichts). Somit dienen Medien sowohl zur Verbesse- rung der Informationsübermittlung als auch zur Ausgabe unterrichtlich bedeutsamer Informatio- nen. Unterrichtsmedien sind also im unterrichtlichen Lehren und Lernen einsetzbare Hilfsmittel, die dem Lehrer zur Übermittlung von Informationen dienen oder selbst Informationen ausgeben (vgl. Schröder 2001).

3.1 Darstellungsebenen von Medien nach W.S. Nicklis:

3.1.1 Objektale Medien:

räumliche Objekte, die den senso-motorischen und den bildhaften Funktionskreis ansprechen können

Beispiele: Gebrauchsgegenstände, Tiere, Pflanzen, Steine, Werkzeuge, bewegliche Modelle usw.

3.1.2 Ikonische Medien:

Medien, die dazu dienen, optische und/oder akustische Eindrücke zu vermitteln Beispiele: Arbeitsfolien, Diareihen, Wandbilder, Abbildungen in Büchern u. Zeitschriften, Filme, Videobänder, Tonbänder usw.

3.1.3 Symbolhafte Medien:

Medien, die Informationen auf dem Umweg über ein Symbolsystem vermitteln, meist durch die gesprochene oder menschliche Sprache Beispiele: gedruckte Texte, Kartenmaterial, Rundfunk- und Fernsehsendungen²

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Was ist Mediendidaktik? Als Gruppe ein gemeinsames Verständnis von Mediendidaktik entwickeln und formulieren.
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung
Veranstaltung
Medienpädagogik und -didaktik
Note
1,00
Autor
Jahr
2009
Seiten
9
Katalognummer
V279333
ISBN (eBook)
9783656730200
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mediendidaktik, gruppe, verständnis
Arbeit zitieren
BSc, MA Tamara Rachbauer (Autor), 2009, Was ist Mediendidaktik? Als Gruppe ein gemeinsames Verständnis von Mediendidaktik entwickeln und formulieren., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279333

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