Immer öfter wird, sowohl in den Medien als auch in anderen Kreisen, das Thema „Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen“ diskutiert. Vielfach sind in Zeitungen Überschriften wie „Burnout: Wenn Arbeit krank macht“ oder „Burnout: Auf welche Symptome muss man achten?“ zu lesen. Burnout ist ein Wort, welches heutzutage schon Grundschulkinder kennen. Aber ist eine psychische Erkrankung im Zusammenhang mit der ausgeübten, beruflichen Tätigkeit immer gleich ein Burnout?
Diese Arbeit setzt es sich zum Ziel, die Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen sowohl auf den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber zu untersuchen und die daraus resultierenden Folgen aufzuzeigen.
Hierzu soll zunächst definiert werden, was im medizinischen Sinn eine berufsbedingte Erkrankung und was eine arbeitsbedingte Erkrankung ist. Ferner werden aktuelle Trends anhand von Zahlen dargestellt. In Kapitel drei möchte ich näher auf die Ursachen psychischer Belastungen eingehen. In Kapitel vier werden einige ausgewählte Krankheitsbilder näher erläutert. Die aus den Krankheiten resultierenden Folgen sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer werden in Kapitel fünf aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Hausarbeit
2. Grundlagen und Kernbegriffe der Thematik psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz
2.1 Unterscheidung „Berufsbedingter“ und „Arbeitsbedingter Erkrankungen“
2.2 Definition: „Psychische Erkrankung“, „Psychische Belastung“ und „Psychische Beanspruchung“
2.2.1 Definition: „Psychische Erkrankung“
2.2.2 Definition: „Psychische Belastung“
2.2.3 Definition: „Psychische Beanspruchung“
2.2.4 Das Belastungs-Beanspruchungs-Modell
2.3 Aktuelle Zahlen
3. Ursachen psychischer Erkrankungen
4. Erläuterung ausgewählter psychischer Erkrankungen
4.1 Depressionen
4.2 Bipolare Störungen
4.3 Angststörungen
4.4 Burnout
4.5 Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)
5. Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
5.1 Folgen für den Arbeitnehmer
5.2 Folgen für den Arbeitgeber
6. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber, um die daraus resultierenden Konsequenzen aufzuzeigen und ein besseres Verständnis für das Phänomen zu schaffen.
- Begriffsbestimmung von berufs- und arbeitsbedingten Erkrankungen
- Analyse aktueller Trends und Statistiken zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz
- Untersuchung von Ursachen und Risikofaktoren für psychische Belastungen
- Vorstellung ausgewählter Krankheitsbilder wie Depressionen und Burnout
- Bewertung der ökonomischen und persönlichen Folgen für die beteiligten Akteure
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Immer öfter wird, sowohl in den Medien als auch in anderen Kreisen, das Thema „Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen“ diskutiert. Vielfach sind in Zeitungen Überschriften wie „Burnout: Wenn Arbeit krank macht“ oder „Burnout: Auf welche Symptome muss man achten?“ zu lesen. Burnout ist ein Wort, welches heutzutage schon Grundschulkinder kennen. Aber ist eine psychische Erkrankung im Zusammenhang mit der ausgeübten, beruflichen Tätigkeit immer gleich ein Burnout? Fraglich ist ebenfalls, warum gerade im heutigen Zeitalter immer mehr Menschen psychisch erkranken und dadurch arbeitsunfähig werden und welche Veränderungen im beruflichen Umfeld dazu geführt haben, dass die Zahl der Erkrankungen so stark, im Vergleich zu früheren Jahren, angestiegen ist. Ein weiterer Punkt, welchen es nicht zu vernachlässigen gilt, sind die Auswirkungen dieser Erkrankungen. Welche Folgen haben sie sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber?
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der zunehmenden Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen ein und erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit.
2. Grundlagen und Kernbegriffe der Thematik psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz: Dieses Kapitel definiert wichtige Fachbegriffe wie psychische Belastung und Beanspruchung und stellt das Belastungs-Beanspruchungs-Modell sowie aktuelle statistische Daten vor.
3. Ursachen psychischer Erkrankungen: Hier werden die verschiedenen Entstehungsfaktoren psychischer Erkrankungen, insbesondere im arbeitsbezogenen und sozialen Kontext, erörtert.
4. Erläuterung ausgewählter psychischer Erkrankungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Krankheitsbilder wie Depressionen, Bipolare Störungen, Angststörungen, Burnout und PTBS.
5. Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Die Konsequenzen psychischer Erkrankungen werden differenziert nach den Auswirkungen auf die Arbeitnehmerseite und die Arbeitgeberseite dargestellt.
6. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung präventiver Maßnahmen.
Schlüsselwörter
Psychische Erkrankungen, Arbeitsunfähigkeit, Burnout, Depressionen, Belastungs-Beanspruchungs-Modell, Arbeitsplatz, Stress, psychische Belastung, psychische Beanspruchung, Präventivmaßnahmen, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gesundheitsmanagement, berufliche Rehabilitation, PTBS
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das zunehmende Problem der Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition psychischer Erkrankungen, der Analyse ihrer Ursachen, der Vorstellung spezifischer Krankheitsbilder sowie der Untersuchung der Folgen für Arbeitnehmer und Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen zu analysieren und die daraus resultierenden Konsequenzen für beide Parteien, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung aktueller Statistiken und Studien von Krankenkassen und der Bundespsychotherapeutenkammer.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Analyse von Entstehungsfaktoren, die Beschreibung medizinischer Krankheitsbilder sowie die ökonomische und soziale Bewertung der Folgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Psychische Erkrankungen, Burnout, Arbeitsunfähigkeit, Stress, Belastungs-Beanspruchungs-Modell und psychische Belastung.
Was unterscheidet eine berufsbedingte von einer arbeitsbedingten Erkrankung laut der Arbeit?
Berufsbedingte Erkrankungen sind offiziell anerkannt, während bei arbeitsbedingten Erkrankungen die Arbeitswelt als begünstigender Faktor eine Rolle spielt, ohne dass die strengen Kriterien für eine Berufskrankheit erfüllt sind.
Warum wird Burnout im Text kritisch betrachtet?
Der Autor weist darauf hin, dass Burnout gemäß der WHO keine eigenständig anerkannte psychische Erkrankung ist und oft nur einen kleineren Anteil der tatsächlichen Fehltage im Vergleich zu Depressionen ausmacht.
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- Vanessa Heisler (Author), 2014, Phänomen "Burnout"? Die Folgen berufsbedingter psychischer Krankheiten auf Mitarbeiter und Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279347