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Shared Services

Theoretische Beschreibung und empirische Analyse der Berichterstattung zur Nutzung des Shared-Service-Konzepts in ausgewählten DAX 30 Unternehmen

Titel: Shared Services

Bachelorarbeit , 2014 , 42 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Robin Hafner (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit Beginn der 1980er Jahre begannen amerikanische Firmen wie z.B. Exxon, Ford und General Electric die Erbringung bestimmter Unterstützungsprozesse in sogenannte Shared Service Center (SSC) auszugliedern. Dieser Trend setzte sich ab Mitte der 1990er Jahre auch in Europa mit Hilfe der Niederlassungen von amerikanischen Unternehmen fort. Der Einführung von Shared Service Centern war eine zunehmende Diversifikation der Unternehmen vorangegangen, welche durch die stärker werdende Dynamik internationaler Märkte und dem damit verbundenen Wettbewerbsdruck erforderlich geworden war. Die international agierenden Unternehmen setzten ihren Fokus nun stärker auf den Kunden und spalteten ihre Organisationsstruktur in unterschiedliche Geschäftseinheiten auf, um flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Unterstützungsprozesse, wie z.B. Personal, IT oder Controlling, in den einzelnen Geschäftsbereichen parallel erfolgten , wodurch die Personal- und Infrastrukturkosten stiegen. Um diesem negativen Aspekt der divisionalen Organisationsstruktur entgegenzuwirken und zusätzliche Synergieeffekte zu realisieren, führten die Unternehmen das Shared-Service-Konzept ein. Hierbei werden die Supportprozesse in einer separaten Unternehmenseinheit gebündelt und somit sowohl Kosteneinsparungen als auch eine Steigerung der Prozessqualität ermöglicht.

Trotz des inzwischen weit verbreiteten Einsatzes in der Unternehmenspraxis und den zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen, welche die verschiedenen Aspekte von Shared Service Centern untersuchen, gibt es bislang keine umfassendere Untersuchung, in welchem Umfang und in welcher Ausprägung deutsche Unternehmen von diesem Konzept Gebrauch machen. Vor diesem Hintergrund zielt diese empirische Studie darauf ab, anhand der Daten von ausgewählten DAX-Unternehmen, diese Lücke zu schließen. Gegenstand dieser Studie ist zudem die Berichterstattung von Seiten der Unternehmen und inwiefern der Umfang der Berichterstattung die aktuelle Verbreitung von Shared Services widerspiegelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Shared-Service-Konzept

2.1 Grundlegende Merkmale

2.2 Servicearten

2.2.1 Transaktionsbasierte Services

2.2.2 Expertisebasierte Services

2.3 Herausforderungen an Shared Service Center

2.4 Berichterstattung der Unternehmen

3. Empirische Analyse

3.1 Zielsetzung

3.2 Vorgehensweise und Datenbasis

3.3 Auswahl der Keywords

3.4 Nutzung des Shared-Service-Konzept in DAX30 Unternehmen

3.5 Kritische Würdigung

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Verbreitungsgrad des Shared-Service-Konzepts in ausgewählten DAX30-Unternehmen sowie die Qualität und Quantität der unternehmensseitigen Berichterstattung über diese Organisationsform. Dabei wird analysiert, in welchem Maße die Kommunikation über Shared Service Center über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgeht und ob eine Diskrepanz zwischen der realen Nutzung und der öffentlichen Wahrnehmung besteht.

  • Theoretische Grundlagen und Merkmale von Shared Service Centern
  • Differenzierung zwischen transaktionsbasierten und expertisebasierten Services
  • Empirische Bestandsaufnahme des Shared-Service-Einsatzes bei DAX30-Konzernen
  • Bewertung der Berichterstattungsqualität mittels eines Scoring-Modells
  • Analyse von Herausforderungen bei Implementierung und Standortwahl

Auszug aus dem Buch

2.4 Berichterstattung der Unternehmen

Börsennotierte Unternehmen sind gemäß § 325 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss bzw. Konzernabschluss sowohl im Sinne des HGB als auch im Sinne der IFRS im Bundesanzeiger zu publizieren. Dieser enthält neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang, auch den Lagebericht (HGB). Ziel des Lageberichts ist es, den Jahresabschluss um Informationen über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft zu ergänzen. In den IFRS werden die entsprechenden Informationen in den Notes veröffentlicht.50 Der Geschäftsbericht hingegen unterliegt nicht der Publizitätspflicht. In der Praxis wird dieser jedoch von den kapitalmarktorientierten Unternehmen auf deren Website veröffentlicht und dient der Informationsversorgung der Aktionäre.

Potentielle Informationen in Bezug auf den Einsatz von Shared Service Centern wären somit im Lagebericht (HGB) bzw. in den Notes (IFRS) auszuweisen. Eine unmittelbare Informationspflicht, vergleichbar mit dem „IFRS 7 - Finanzinstrumente: Angaben“, gibt es in Bezug auf Shared Services indes nicht.

Eine freiwillige Berichterstattung von Seiten der Unternehmen findet nur in begrenztem Maße statt, da das Thema Shared Services und der damit verbundene Oberbegriff Outsourcing in der öffentlichen Meinung negative Assoziationen hervorruft. In Zuge dessen wird auf Grund prominenter Fälle in der Vergangenheit das Phänomen Outsourcing mit Arbeitsplatzverlust und einer Schwächung des Standorts Deutschland verknüpft. Um dieser negativen medialen Aufmerksamkeit zu entgehen, reduzieren die Unternehmen ihre Berichterstattung auf das erforderliche Mindestmaß.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung von Shared Service Centern ein, begründet deren Entstehung durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck und skizziert die Zielsetzung der vorliegenden Bachelorarbeit.

2. Das Shared-Service-Konzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die Abgrenzung zum Outsourcing sowie verschiedene Servicearten und organisatorische Herausforderungen für globale Unternehmen erläutert.

3. Empirische Analyse: Dieser Hauptteil beschreibt die Methodik der Untersuchung und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Erhebung zum Shared-Service-Einsatz und zur Berichterstattungspraxis der ersten 15 DAX-Unternehmen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Diskrepanz zwischen realer Nutzung und Berichterstattung und zeigt die zukünftige Relevanz des Konzepts auf.

Schlüsselwörter

Shared Services, Shared Service Center, DAX30, Konzernorganisation, Berichterstattung, Outsourcing, Transaktionsbasierte Services, Expertisebasierte Services, Prozessoptimierung, Standortwahl, Unternehmensführung, Effizienzsteigerung, Geschäftsprozesse, Scoring-Modell, Synergieeffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der empirischen Analyse des Shared-Service-Konzepts innerhalb der 15 größten DAX-Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Definition von Shared Service Centern, die Abgrenzung zu anderen Modellen, die empirische Datenerhebung bei DAX30-Konzernen sowie die Analyse der zugehörigen Berichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie deutsche Großunternehmen Shared Services nutzen und inwieweit die Qualität und Quantität ihrer Berichterstattung dieses Ausmaß widerspiegelt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse von Geschäftsberichten, Unternehmenswebsites und Fachzeitschriften sowie eine quantitative Bewertung mittels eines Scoring-Modells.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil liefert eine detaillierte empirische Einzeldarstellung der Shared-Service-Strategien der betrachteten 15 DAX-Unternehmen, ergänzt durch eine kritische Würdigung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Shared Service Center, Berichterstattung, Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung und Konzernorganisation.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verlagerungsstandort und der Berichterstattung?

Ja, die Arbeit zeigt, dass Unternehmen, die Standorte ins Ausland verlagert haben, ihre Berichterstattung zu Shared Services tendenziell auf ein Minimum reduzieren, um negative mediale Aufmerksamkeit zu vermeiden.

Welches Unternehmen sticht in der Untersuchung besonders hervor?

Die Deutsche Post AG ragt mit etwa 11.000 Mitarbeitern in Shared Service Centern und einer sehr ausführlichen Berichterstattung aus der Gruppe der untersuchten Unternehmen heraus.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Shared Services
Untertitel
Theoretische Beschreibung und empirische Analyse der Berichterstattung zur Nutzung des Shared-Service-Konzepts in ausgewählten DAX 30 Unternehmen
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,7
Autor
Robin Hafner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
42
Katalognummer
V279907
ISBN (eBook)
9783656737469
ISBN (Buch)
9783656737452
Sprache
Deutsch
Schlagworte
shared services shared service center ssc controlling bwl betriebswirtschaftslehre outsourcing zentralisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robin Hafner (Autor:in), 2014, Shared Services, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279907
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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