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Das Gesellschaftsspiel als Grundlage für diagnostische Interviews im Vorschuljahr

Mathematische Lernchancen und Einblicke in Vorerfahrungen am Beispiel "Geißlein, versteck dich!"

Título: Das Gesellschaftsspiel als Grundlage für diagnostische Interviews im Vorschuljahr

Trabajo , 2014 , 26 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Stefanie Rahder (Autor)

Didáctica - Matemática
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Schwerpunkt der Erkundung ist es, die Fähigkeit der Kinder zur Mengenerfassung (strukturierte und unstrukturierte Mengen) und zur Zahlvorstellung, inklusive der Vorstellung der Invarianz, im Zahlenraum bis 7 zu ermitteln. Weiterhin wird ausgelotet, ob die Zahlvorstellung der Kinder über diesen Rahmen hinaus geht und ob sie bereits im Zahlenraum bis 7 (oder darüber hinaus) rechnen können.
Dazu wurde das Spiel „Geißlein versteck dich!“ ausgewählt und ein Interviewleitfaden erstellt (siehe Anhang), mittels welchem die oben angesprochenen Aspekte erkundet werden sollen. Anwendung fand dieser Leitfaden in einer zweiteiligen Erprobungsphase. Im ersten Teil spielten vier Kinder nach Erläuterung der Spielregeln gemeinsam das Spiel und wurden dabei gefilmt, im zweiten Teil spielten jeweils zwei Kinder mit dem Interviewer das Spiel nochmals und an die Spielphase schloss sich ein diagnostisches Interview an. Auch dieser Abschnitt wurde in Bild und Ton festgehalten.
Um die Ergebnisse darzustellen, wird zuerst erläutert, inwieweit laut Literatur Vorschulkinder bereits in der Lage sind, Mengen zu erfassen und wie ihre Zahlvorstellung und die Kenntnis über Invarianz ausgeprägt sind. Anschließend werden die Aufgaben- und die Spielwahl begründet, indem das Potential des gewählten Spiels erläutert wird.
Abschließend wird dargestellt, welche Fähigkeiten das an der Erkundung teilgenommene Kind A bereits erworben hat und welche es noch zu erwerben gilt. Grundlage dazu sind die aus den Aufzeichnungen gewonnenen Transkripte sowie ausgewählte Bilder.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ziele des Erkundungsprojektes

2. Hintergrundwissen

3. Potential des gewählten Spiels

4. Analyse eines Fallbeispiels

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Das Erkundungsprojekt zielt darauf ab, die mathematischen Fähigkeiten von Vorschulkindern im Bereich der Mengenerfassung und Zahlvorstellung (inklusive Invarianz) im Zahlenraum bis 7 mittels eines diagnostischen Interviews zu untersuchen.

  • Analyse der Fähigkeit zur Mengenerfassung (strukturiert vs. unstrukturiert)
  • Untersuchung der Zahlvorstellung und Kenntnis über Invarianz
  • Ermittlung von Rechenkompetenzen im kleinen Zahlenraum
  • Einsatz eines Gesellschaftsspiels als Diagnose- und Fördermittel
  • Beobachtung von Interaktionsprozessen beim mathematischen Lösen

Auszug aus dem Buch

3. Potential des gewählten Spiels

Das Spiel „Geißlein, versteck dich“ bietet im Spielverlauf die Möglichkeit, die (quasi-) simultane Zahlerfassung im Zahlenraum bis 5 unter den Verstecken zu überprüfen. Weiterhin müssen die Kinder ihre erspielten Figuren im Blick behalten und mit der Anzahl ihrer Mitspieler und des fiktiven Spielers „Wolf“ vergleichen, um den Sieger des Spiels zu ermitteln. Hier erweitert sich der Zahlenraum auf 6 bzw. 7. Die Menge der Figuren unter den Verstecken liegt unstrukturiert vor. Ob die Kinder in der Lage sind, Mengen zu strukturieren, - oder ob sie diese Struktur benötigen - wird anhand der Beobachtung ermittelt, wie sie sich ihre erspielten Figuren auslegen und wie sie ihre Anzahl mit denen ihrer Mitspieler vergleichen, um den Sieger des Spiels zu ermitteln.

Der Zahlenraum, in dem die Kinder sich sicher bewegen, wird anhand eines dritten (bzw. vierten) Bildes ausgelotet, welches die Anzahl aller Spielfiguren unter allen Verstecken zeigt, auch hier wieder einmal strukturiert und einmal unstrukturiert.

Der Aufbau des Spiels wird genutzt, um die Anzahlerfassung der Kinder zu beobachten bzw. ihre Zählfähigkeiten zu ermitteln. Der Neuaufbau des Spiels wird genutzt, um die Fähigkeit der Ergänzung zu anderen Mengen zu beobachten. Hier bietet es sich auch an, das Prinzip der Schachtelaufgaben mit einfließen zu lassen.

Das Spiel bietet insgesamt ein hohes Potential an Beobachtungen und Ermittlung von Fähigkeiten alleine durch Beobachtung. Entsprechende Impulse während des Spielverlaufs können tiefer gehende Kompetenzen herausarbeiten, doch durch Zurückhaltung und Arbeit mit dem Spiel und den Situationen an sich sind schon viele Anreize für die Kinder gegeben, ihre vorhandenen mathematischen Fähigkeiten zu zeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ziele des Erkundungsprojektes: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsabsicht, die mathematischen Kompetenzen von Vorschulkindern in Bezug auf Mengenerfassung und Zahlvorstellung durch ein strukturiertes Interview zu untersuchen.

2. Hintergrundwissen: Hier werden theoretische Grundlagen zum Zahlbegriffserwerb, Zählprinzipien nach Gelman und Gallistel sowie die Bedeutung der Invarianz für Vorschulkinder dargelegt.

3. Potential des gewählten Spiels: Dieses Kapitel begründet die Eignung des Spiels „Geißlein, versteck dich!“ als Diagnoseinstrument, da es simultane Zahlerfassung, Mengenvergleiche und Ergänzungsaufgaben ermöglicht.

4. Analyse eines Fallbeispiels: Die Analyse wertet Transkripte einer Interviewsituation aus, um individuelle Strategien des Kindes A bei der Mengenbewältigung und beim Rechnen aufzuzeigen.

5. Literatur: In diesem Abschnitt werden die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Fachliteraturen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Vorschulmathematik, Mengenerfassung, Zahlvorstellung, Invarianz, Diagnostik, Eins-zu-Eins-Zuordnung, Zählkompetenz, Schachtelaufgaben, Diagnostisches Interview, Geißlein versteck dich, Frühpädagogik, Zahlbegriff, Ergänzen, Simultane Erfassung, Mathematische Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen Diagnostik im Vorschulalter, wobei das Gesellschaftsspiel „Geißlein, versteck dich!“ als Grundlage dient, um Fähigkeiten der Kinder zu erkunden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mengenerfassung, der Zahlvorstellung, dem Verständnis von Invarianz und der Fähigkeit zur Addition und Ergänzung im Zahlenraum bis 7.

Was ist das primäre Ziel des Erkundungsprojektes?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und inwieweit Vorschulkinder Mengen erfassen, Invarianz verstehen und einfache Rechenoperationen im Zahlenraum bis 7 (oder höher) durchführen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?

Die Datengewinnung erfolgt durch eine teilnehmende Beobachtung während des Spiels und ein anschließendes diagnostisches Interview, die in Bild und Ton dokumentiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zum Zahlbegriffserwerb erläutert, das Potential des gewählten Spiels für die Diagnostik begründet und eine detaillierte Fallanalyse eines Kindes durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Mengenerfassung, Zahlvorstellung, Invarianz, mathematische Diagnostik und das Spiel „Geißlein, versteck dich!“ als Diagnosewerkzeug.

Warum spielt die Invarianz bei der Untersuchung eine wichtige Rolle?

Das Verständnis der Invarianz ist eine notwendige Voraussetzung für einen stabilen Zahlbegriff, da das Kind erkennen muss, dass die Anzahl der Elemente unabhängig von deren räumlicher Anordnung ist.

Welche Besonderheiten zeigt das Fallbeispiel Kind A bei der Mengenerfassung?

Kind A zeigt eine Unsicherheit bei der simultanen Erfassung über zwei Einheiten hinaus und bevorzugt das zählende Abmessen, wobei es dazu neigt, Fehler selbst zu korrigieren, sobald es die Struktur der Mengen erkennt.

Inwiefern beeinflusst das soziale Miteinander beim Spielen die mathematische Leistung?

Die Analyse zeigt, dass soziale Dynamiken, wie das ungeduldige Eingreifen eines Mitspielers, die eigene mathematische Argumentation des Kindes beeinflussen und dessen Selbstsicherheit bei der Darstellung der Lösung mindern können.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Gesellschaftsspiel als Grundlage für diagnostische Interviews im Vorschuljahr
Subtítulo
Mathematische Lernchancen und Einblicke in Vorerfahrungen am Beispiel "Geißlein, versteck dich!"
Universidad
TU Dortmund  (IEEM)
Curso
Mathematische Lehr-Lernprozesse
Calificación
sehr gut
Autor
Stefanie Rahder (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
26
No. de catálogo
V280024
ISBN (Ebook)
9783656738176
ISBN (Libro)
9783656738145
Idioma
Alemán
Etiqueta
Standortbestimmung Mathematik Vorwissen Kindergartenkinder Mathematikdidaktik Diagnostisches Interview Übergang Kindergarten Grundschule Kindergarten Grundschule Interviewleitfaden Mathematische Förderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Rahder (Autor), 2014, Das Gesellschaftsspiel als Grundlage für diagnostische Interviews im Vorschuljahr, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280024
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