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Modelle des Lernens

Zusammenfassung

Titre: Modelle des Lernens

Note de Cours Magistral , 2013 , 7 Pages

Autor:in: Simon Winzer (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Vorlesungsmitschrift behandelt die verschiedenen Modelle des Lernens. Neben allgemeinen Fakten zum Lernen beschäftigt sich diese Arbeit besonders mit den Forschungsergebnissen bekannter Psychologen und arbeitet die wichtigsten Lernmodelle des Menschen heraus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Lernen?

2. Erlernen von Emotionen

3. Modelllernen

4. Biologie und Lernen

5. Wahrnehmen und Denken

6. Gedächtnistypen

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Dokument bietet eine strukturierte Einführung in die zentralen Theorien und Mechanismen der Lernpsychologie. Es beleuchtet, wie Lebewesen durch Erfahrungen, Beobachtungen und biologische Prädispositionen Wissen erwerben, Verhalten modifizieren und Informationen speichern.

  • Grundlagen des Lernbegriffs und behavioristische Lerntheorien
  • Mechanismen der klassischen Konditionierung
  • Die Psychologie des Erlernen von Emotionen
  • Konzepte des Modelllernens nach Albert Bandura
  • Biologische Einschränkungen und kognitive Prozesse der Wahrnehmung
  • Struktur und Funktionen des menschlichen Gedächtnisses

Auszug aus dem Buch

Modelllernen

Das Konzept des Moldelllernens stammt vom 1925 geborenen Albert Bandura. Sozialverhalten wird vorwiegend durch Beobachtung und Nachahmung erlernt. Dabei wird zwischen prosozialem Verhalten und aggressivem Verhalten unterschieden.

Ein zentraler Aspekt sind die Spiegelneuronen. Dies sind Stirnlappenneuronen, die reagieren, wenn Tätigkeiten ausgeführt werden oder jemand bei der Ausführung beobachtet wird. Dies führt zum sogenannten Carpenter-Effekt, einer biochemischen Veränderung im Zentralnervensystem (ZNS). Der Prozess des Spiegelns trägt dabei zur Nachahmung insbesondere von Sprache und Empathie bei.

Die Wirkfunktionen des Modelllernens sind vielfältig. So orientiert sich der Beobachter daran, ob das Modell verstärkt wird. Ist das Modell beliebt und respektiert, steigt die Wahrscheinlichkeit der Nachahmung durch Attraktivität und Macht des Modells. Zudem stellt der Beobachter zwischen sich und dem Modell Ähnlichkeiten fest, was zu einer Identifikation führt. Wenn die Aufmerksamkeit des Beobachters belohnt wird, das Modellverhalten klar und sichtbar ist und die Kompetenz zum Nachahmen ausreicht, festigt sich das erlernte Verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

Was ist Lernen?: Dieses Kapitel definiert Lernen als Prozess der Aneignung neuer Kenntnisse und Verhaltensänderungen und stellt die behavioristischen Ansätze von Watson, Skinner und Thorndike vor.

Erlernen von Emotionen: Hier wird analysiert, wie durch Reizkopplungen (S-S- und S-R-Lernen) emotionale Reaktionen wie Angst oder Lust auf neutrale Reize übertragen werden.

Modelllernen: Dieser Abschnitt beschreibt Banduras Konzept des Lernens durch Beobachtung und die Rolle von Spiegelneuronen sowie die Wirkfunktionen, die den Nachahmungsprozess steuern.

Biologie und Lernen: Das Kapitel thematisiert die genetischen Grenzen des Lernens sowie instinktbedingte Lernvorgänge und Geschmacksaversionen.

Wahrnehmen und Denken: Hier wird der Prozess der Informationsverarbeitung von der ersten Empfindung bis hin zur Objektkonstanz und Klassifikation dargestellt.

Gedächtnistypen: Abschließend werden die verschiedenen Gedächtnisformen wie semantisches, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis sowie die Ursachen des Vergessens erläutert.

Schlüsselwörter

Lernen, Verhalten, Konditionierung, Reiz, Reaktion, Modelllernen, Albert Bandura, Spiegelneuronen, Wahrnehmung, Gedächtnis, Vergessen, Emotionen, Behaviorismus, kognitive Prozesse, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument primär?

Die Arbeit bietet eine grundlegende Einführung in die Lernpsychologie und deckt verschiedene theoretische Ansätze zur Verhaltensänderung und Wissensaneignung ab.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die behavioristischen Lerntheorien, die Entstehung emotionaler Konditionierungen, soziales Lernen durch Beobachtung sowie die biologischen und kognitiven Grundlagen der menschlichen Informationsverarbeitung.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung der wesentlichen Mechanismen, durch die Menschen und Tiere neue Fähigkeiten erwerben, Reize verknüpfen und Informationen speichern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden erwähnt?

Die Arbeit stützt sich primär auf behavioristische Ansätze und lerntheoretische Konzepte, darunter klassische Konditionierung, instrumentelles Lernen und Modelllernen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Einheiten zu Konditionierungsformen, die Entstehung von Emotionen durch Reize, die Konzepte von Bandura zum Modelllernen sowie die biologischen und kognitiven Voraussetzungen des Lernens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen gehören Konditionierung, Modelllernen, Spiegelneuronen, Reiz-Reaktions-Schema, Gedächtnissysteme und kognitive Verarbeitung.

Wie unterscheidet sich Modelllernen von der instrumentellen Konditionierung?

Modelllernen geschieht durch Nachahmung und ist schneller, da keine direkte Verstärkung nötig ist, während die instrumentelle Konditionierung auf Reiz-Reaktions-Konsequenzen basiert und langsamer abläuft.

Was bedeutet die "Objektkonstanz" im Kontext der Wahrnehmung?

Objektkonstanz beschreibt den Prozess, bei dem physikalische Reize durch Klassifikation zu einer stabilen Wahrnehmung der Welt verarbeitet werden, trotz variierender sensorischer Eingangssignale.

Welche Gründe für das Vergessen werden genannt?

Die Arbeit nennt den Verfall von Informationen, Interferenzen, das Misslingen des Abrufs aus dem Gedächtnis sowie das motivierte Vergessen.

Was genau sind "Spiegelneuronen" laut dem Text?

Es handelt sich um Neuronen im Stirnlappen, die beim Ausführen einer Handlung sowie beim Beobachten derselben Handlung bei anderen aktiv werden und so das Erlernen von Sprache und Empathie unterstützen.

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Résumé des informations

Titre
Modelle des Lernens
Sous-titre
Zusammenfassung
Université
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Duisburg
Cours
Psychologie
Auteur
Simon Winzer (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
7
N° de catalogue
V280119
ISBN (ebook)
9783656736523
ISBN (Livre)
9783656736530
Langue
allemand
mots-clé
Psychologie Modelle des Lernens Lernen Rollenlernen Konditionierung Skinner Pawlow
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Winzer (Auteur), 2013, Modelle des Lernens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280119
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Extrait de  7  pages
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