Spätestens seit den regelmässigen Gipfeltreffen anlässlich
der Finanzkrise der letzten Jahre, bei denen Frau Merkel ständig allein unter Männern zu sehen ist, wird klar: Irgendetwas stimmt doch nicht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Begriffsabgrenzung
1.2.1 Vertikale Geschlechtersegregation
1.2.2 Führungskraft
1.2.3 Gesundheitswesen
1.2.4 Familienmodelle
1.2.5 Erwerbstätigkeit
1.3 Zielsetzung
2. Überblick
2.1 Die Situation von Frauen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt
2.1.1 Studienabschlüsse
2.1.2 Erwerbsbeteiligung
2.1.3 Berufliche und Akademische Stellung
2.1.4 Erwerbslosigkeit
2.2 Die Situation von Frauen in der Schweizer Gesellschaft und Familie
2.3 Rechtliche Aspekte
3. Hypothesen
3.1 Unvereinbarkeit von Beruf und Familie
3.2 Mangel an Eigeninitiative
3.3 Stereotype
3.4 Wohlhabende Gesellschaft
4. Erhebungsbericht:
4.1 Fragebogen
4.2 Auswertung
5. Schlusswort
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Ursachen für die Untervertretung von Frauen in Führungspositionen, insbesondere im Gesundheitswesen, und analysiert mittels einer Umfrage, inwieweit Faktoren wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, mangelnde Eigeninitiative oder gesellschaftliche Stereotype diese Entwicklung beeinflussen.
- Analyse der geschlechtsspezifischen Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt
- Untersuchung der Vereinbarkeit von beruflichem Engagement und Familienpflichten
- Evaluation von Karrierehindernissen wie Stereotypen und Rollenbildern
- Empirische Datenerhebung mittels einer Umfrage zur beruflichen Situation
- Diskussion von Lösungsansätzen zur Förderung der Geschlechterdiversität
Auszug aus dem Buch
1.1 Vorwort
Spätestens seit den regelmässigen Gipfeltreffen anlässlich der Finanzkrise der letzten Jahre, bei denen Frau Merkel ständig allein unter Männern zu sehen ist, wird klar: Irgendetwas stimmt doch nicht. Wenn man den Schweizer Bundesrat betrachtet, wird man zunächst vom Schein der Gleichstellung getäuscht: Drei Frauen, vier Männer. Doch in der Bundesversammlung und den kantonalen Regierungen und Parlamenten machen Frauen 2014 weniger als ein Viertel der Mitglieder aus!
Ist diese Unterpräsenz der Frauen in Führungsposten auch in anderen Wirtschaftssektoren zu beobachten? Die Herren in Anzügen und mit Aktentaschen in der Hand und die Mütter mit den Einkaufstüten und den Kinderwagen lassen eine Vermutung aufkommen.
Ein Blick auf verschiedene Zeitungs-und Zeitschriftenartikel bestätigt diese: „Die Schweiz ist kein Land der Chefinnen“ schreibt die NZZ 2012, „Wenn clevere Frauen ihre Karriere abbrechen“, so der Tagesanzeiger im selben Jahr, „Frauen und Arbeitsmarkt: Verschwendung vermeiden“, heisst es in einem Juli 2014 erschienenen Artikel von „Die Volkswirtschaft“, der von der Aktualität der Problematik zeugt.
Dies sind einige der vielen Beispiele. Alle versuchen sie Erklärungen für dieses offenbar weit verbreitete Phänomen zu finden, welches doch so schädlich für die Wirtschaft sein muss: Gut ausgebildete Frauen sitzen zuhause in bedeutungslosen Positionen fest. Die Wirtschaft schöpft das wichtige Potenzial der weiblichen Arbeitskräfte kaum aus, während immer öfters von einem Mangel an Fachpersonal und Führungskräften die Rede ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentation von Frauen in politischen und wirtschaftlichen Führungspositionen und definiert zentrale Begriffe wie Segregation und Familienmodelle.
2. Überblick: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme der Situation von Frauen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sowie deren rechtliche Rahmenbedingungen.
3. Hypothesen: Hier werden vier zentrale Hypothesen zur Erklärung der Untervertretung von Frauen in Führungspositionen, wie etwa die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aufgestellt.
4. Erhebungsbericht:: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung mittels Fragebogen sowie die detaillierte Auswertung der Ergebnisse.
5. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und Lösungsansätze.
Schlüsselwörter
Frauen in Führungspositionen, Schweizer Arbeitsmarkt, Geschlechtersegregation, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Erwerbsbeteiligung, Karrierehindernisse, Stereotype, Geschlechterdiversität, Führungskraft, Empirische Untersuchung, Familienmodelle, berufliche Gleichstellung, Untervertretung, Karriereplanung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Maturaarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Gründe, warum Frauen in Führungspositionen in der Schweiz, insbesondere im Gesundheitswesen, im Vergleich zu Männern unterrepräsentiert sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zu den Schwerpunkten gehören der Arbeitsmarkt, die Rollenverteilung in Familien, rechtliche Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche Stereotype und deren Einfluss auf die Karrierechancen von Frauen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist es, die Ursachen für die vertikale Segregation am Arbeitsmarkt mittels einer empirischen Umfrage zu hinterfragen und zu ergründen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Autorin kombiniert eine Literatur- und Datenanalyse mit einer selbst durchgeführten, anonymen Online-Umfrage, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Überblick über die Arbeitsmarktsituation, die Herleitung von Hypothesen zu Karrierebarrieren und die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Kernbegriffe sind Geschlechtersegregation, Vereinbarkeit, Führungspositionen, Erwerbsbeteiligung und berufliche Gleichstellung.
Welche Rolle spielt das Familienmodell bei der Karriere von Frauen?
Die Autorin stellt fest, dass traditionelle oder modernisierte Familienmodelle oft dazu führen, dass Frauen ihre berufliche Karriere zugunsten der Familienarbeit zurückstellen, was eine vertikale Segregation begünstigt.
Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Eigeninitiative von Frauen?
Das Fazit zeigt, dass es weniger an einem Mangel an echtem Leistungsanspruch fehlt, sondern dass Frauen oft aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen und der Belastung durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine führende Stelle anstreben möchten.
- Citar trabajo
- Irene Diamantis (Autor), 2014, Ladies Second. Warum Frauen in Führungspositionen untervertreten sind, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280180