Zur Legitimation betrieblicher Gesundheitsförderung bedarf es nicht nur nachweislich positiver Effekte auf der Mitarbeiterebene, sondern mittel- bis langfristig auch betriebswirtschaftliche Erfolge, die zur Wettbewerbsfähigkeit und Existenzsicherung der Unternehmen beitragen. Denn Gesundheitsförderung ist in den Unternehmen keineswegs eine selbstverständliche Aufgabe, da sie im Gegensatz zum rechtlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz eine freiwillige Leistung darstellt, die mit der Aufwendung betrieblicher Ressourcen verbunden ist.
Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Nutzenaspekte für Unternehmen ausführlich dargestellt. Diese lassen sich grundsätzlich nach materiellen (monetären) und immateriellen (gesundheitlichen, sozialen) Gesichtspunkten unterscheiden.
Der letzte Abschnitt dieser Arbeit gibt Aufschluss darüber, warum betriebliche Gesundheitsförderung, trotz steigender Verbreitung, in vielen Unternehmen noch nicht das von Experten gewünschte Interesse findet. Es wird aufgezeigt, welche Faktoren die Umsetzung bzw. den Erfolg von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung behindern können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1 Nutzen aus Unternehmenssicht.
- 1.1 Materielle Vorteile
- 1.1.1 Verringerung von Fehlzeiten....
- 1.1.2 Abnahme von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten...
- 1.1.3 Einsparungen bei Sozialversicherungsbeiträgen
- 1.1.4 Abwendung von Rechtsansprüchen
- 1.1.5 Produktivitätssteigerung......
- 1.1.6 Senkung der Fluktuationsrate.
- 1.2 Immaterielle Vorteile
- 1.2.1 Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima
- 1.2.2 Imageverbesserung des Unternehmens
- 2 Grenzen der betrieblichen Gesundheitsförderung..
- 2.1 Begrenzte Einflussmöglichkeiten.…………………..
- 2.2 Geringes Interesse seitens der Beschäftigten
- 2.3 Mangelnde Ressourcen und Kapazitäten
- 2.4 Interessenskonflikte........
- 3 Gesundheitsförderung – kein Heilmittel
- Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur).
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Vorteilen und Grenzen der betrieblichen Gesundheitsförderung aus der Perspektive eines Unternehmens. Sie analysiert die Auswirkungen gesundheitsfördernder Maßnahmen auf die Mitarbeiter und das Unternehmen, wobei sowohl materielle als auch immaterielle Aspekte beleuchtet werden. Ziel ist es, die Relevanz der betrieblichen Gesundheitsförderung für die Wettbewerbsfähigkeit und Existenzsicherung von Unternehmen aufzuzeigen und gleichzeitig die Herausforderungen und Grenzen dieser Maßnahmen zu beleuchten.
- Materielle Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung
- Immaterielle Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung
- Grenzen der betrieblichen Gesundheitsförderung
- Die Bedeutung von Ressourcen und Kapazitäten für die Umsetzung von Gesundheitsförderung
- Die Rolle von Interessenskonflikten in der betrieblichen Gesundheitsförderung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der betrieblichen Gesundheitsförderung ein und stellt die Relevanz des Themas für Unternehmen und Mitarbeiter heraus. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf die Gesundheitsförderung und die Bedeutung von betriebswirtschaftlichen Erfolgsfaktoren.
Kapitel 1 analysiert die Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung aus Unternehmenssicht. Es werden sowohl materielle Vorteile wie die Reduzierung von Fehlzeiten, die Abnahme von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Einsparungen bei Sozialversicherungsbeiträgen, die Abwendung von Rechtsansprüchen, Produktivitätssteigerung und die Senkung der Fluktuationsrate, als auch immaterielle Vorteile wie Mitarbeiterzufriedenheit, Betriebsklima und Imageverbesserung des Unternehmens beleuchtet.
Kapitel 2 befasst sich mit den Grenzen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Es werden Faktoren wie begrenzte Einflussmöglichkeiten, geringes Interesse seitens der Beschäftigten, mangelnde Ressourcen und Kapazitäten sowie Interessenskonflikte als potenzielle Hindernisse für die erfolgreiche Umsetzung von Gesundheitsförderungsprogrammen identifiziert.
Kapitel 3 beleuchtet die Bedeutung von Gesundheitsförderung als Instrument zur Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitern und Unternehmen. Es wird deutlich gemacht, dass Gesundheitsförderung zwar einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit leisten kann, aber kein Allheilmittel darstellt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die betriebliche Gesundheitsförderung, die Vorteile und Grenzen der Gesundheitsförderung, die Mitarbeiterzufriedenheit, das Betriebsklima, die Produktivität, die Fluktuationsrate, die Fehlzeitenreduktion, die Arbeitsunfälle, die Berufskrankheiten, die Einsparungen bei Sozialversicherungsbeiträgen, die Abwendung von Rechtsansprüchen, die Imageverbesserung des Unternehmens, die Ressourcen und Kapazitäten, die Interessenskonflikte und die Bedeutung von Gesundheitsförderung für die Wettbewerbsfähigkeit und Existenzsicherung von Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Welche materiellen Vorteile bietet BGF für Unternehmen?
Zu den monetären Vorteilen zählen die Verringerung von Fehlzeiten, die Abnahme von Arbeitsunfällen, Einsparungen bei Sozialversicherungsbeiträgen und eine gesteigerte Produktivität.
Wie beeinflusst BGF die Fluktuationsrate?
Gesundheitsfördernde Maßnahmen stärken die Mitarbeiterbindung, was nachweislich zu einer Senkung der Fluktuationsrate im Unternehmen führt.
Was sind die immateriellen Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung?
Dazu gehören eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit, ein verbessertes Betriebsklima und eine Imageaufwertung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber.
Warum wird BGF in vielen Firmen noch nicht umgesetzt?
Häufige Hindernisse sind mangelnde Ressourcen, Zeitkapazitäten, geringes Interesse der Belegschaft oder Interessenskonflikte innerhalb der Organisation.
Ist betriebliche Gesundheitsförderung gesetzlich Pflicht?
Nein, im Gegensatz zum vorgeschriebenen Arbeitsschutz ist BGF eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.
- Citar trabajo
- Sonja Sporrer (Autor), 2005, Vorteile und Grenzen der betrieblichen Gesundheitsförderung für ein Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280630