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Synonymie, Polysemie und Homonymie. Einführung in die englische Semantik

Title: Synonymie, Polysemie und Homonymie. Einführung in die englische Semantik

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Verena Schmidt (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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In der Liguistik ist die Semantik der einzige Bereich der sich ausschließlich mit der Bedeutungsseite von Sprachen beschäftigt. In der lexikalischen Semantik geht es also vorrangig um die Bedeutung von Wörtern, den Zusammenhang zwischen Wortbedeutung und der Wirklichkeit, die Offenlegung semantischer Strukturen innerhalb einer Sprache.
Wenn wir die Bedeutung eines Wortes erklären wollen, müssen wir auf die Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern eingehen, auf die sog. Sinnrelationen.
In die Gruppe der Sinnrelationen fällt auch die Synonymie. Die Synonymie ist eine paradigmatische Relation, d.h. sie stellt die Wahl zwischen lexikalischen Alternativen dar. Mehrere unterschiedliche Lexeme haben dieselbe deskriptive Bedeutung.
Im Gegensatz dazu gibt es den Fall der lexikalischen Ambiguität. Hier verhält es sich so, dass ein Lexem mehrere unterschiedliche deskriptive Bedeutungen hat. Diese sind entweder miteinander verbunden, von einander ableitbar, haben denselben etymologischen Hintergrund. In diesem Fall spricht man von Polysemie. Oder aber es ist weder synchron also auch diachron möglich eine Verbindung zwischen den verschiedenen Bedeutungen herzustellen . In diesem Fall handelt es sich um Homonymie.
Auf diese drei Teilbereiche der strukturellen Semantik werde ich nun im Folgenden näher eingehen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Synonymie

2.1. Fünf verschiedene Arten von Synonymie

2.1.1. Regionale Varietäten

2.1.2. Unterschiedliche Stilrichtungen

2.1.3. Unterschiede durch wertende oder emotionale Bedeutung

2.1.4. Beschränkung durch Kollokation

2.1.5. Wörter, die sich nur „ähnlich“ sind

2.2. Synonymähnliche Phänomene

2.3. Verfahren um Synonymie zu testen

3. Polysemie

4. Polysemie versus Homonymie

5. Homonymie

5.1. Homographie und Homophonie

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die zentralen semantischen Relationen Synonymie, Polysemie und Homonymie in der englischen Sprache zu definieren, voneinander abzugrenzen und die zugrundeliegenden linguistischen Mechanismen verständlich darzulegen.

  • Grundlagen der lexikalischen Semantik und Sinnrelationen
  • Klassifizierung und Differenzierung der Synonymie
  • Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymie
  • Analyse semantischer Ambiguität und etymologischer Hintergründe
  • Untersuchung von Homographie und Homophonie

Auszug aus dem Buch

2.1. Verschiedene Arten von Synonymie

Die Existenz von totaler oder absoluter Synonymie wird alleine durch die sprachliche Realität unwahrscheinlich und kommt nur sehr selten vor. Laut Palmer gibt mindestens fünf Arten in denen sich Synonyme unterscheiden. Fünf verschiedene Aspekte, die das Bestehen von absoluten Synonymen noch unwahrscheinlicher machen. Diese gilt es im Folgenden darzustellen.

2.1.1. Regionale Varietäten

Ein für die Semantik nicht besonders bedeutender Punkt sind die regionalen, bzw. geographischen Unterschiede. So entstehen manche Synonympaare durch verschiedene Dialekte einer Sprache. So ist das Wort für Herbst in den Vereinigten Staaten fall wohingegen es in Großbritannien autumn ist. Solche Synonympaare entstehen durch verschiedene Dialekte und regionale Unterschiede, werden in der Semantik also nicht anders behandelt als Synonympaare aus verschiedenen Sprachen.

2.1.2. Unterschiedliche Stilrichtungen

Eine weitere Differenzierungsart sind die sog. Registerunterschiede oder unterschiedliche Stilrichtungen. Mehrere Wörter haben zwar dieselbe Bedeutung sie unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrem Stil. So kann ich zwar mit verschiedenen Synonymen inhaltlich dasselbe aussagen, allerdings mit völlig verschiedenen Stilrichtungen. (Z.B. to die, to pass away, to bite the dust) Ich kann während einer Unterhaltung ohne Probleme den Stil meiner Aussage ändern um einen dementsprechenden Effekt zu erzielen. Oft ändert sich nicht nur die Wortwahl bei der Änderung der Stilebene, sondern auch die Grammatik oder die Aussprache.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die lexikalische Semantik sowie Abgrenzung der zentralen Sinnrelationen Synonymie, Polysemie und Homonymie.

2. Synonymie: Detaillierte Untersuchung der Bedeutungsgleichheit oder -ähnlichkeit sowie Darstellung verschiedener Arten von Synonymien inklusive Testverfahren.

3. Polysemie: Erläuterung des Phänomens, bei dem ein sprachliches Zeichen über mehrere, etymologisch verknüpfte Bedeutungen verfügt.

4. Polysemie versus Homonymie: Analyse der Schwierigkeiten bei der Trennung zwischen polysemen Lexemen und Homonymen in der lexikographischen Praxis.

5. Homonymie: Definition der Relation zwischen Zeichen mit gleicher Form, aber unterschiedlicher Bedeutung, ergänzt durch eine Unterteilung in Homographie und Homophonie.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Semantik, Lexikologie, Synonymie, Polysemie, Homonymie, Sinnrelationen, Homographie, Homophonie, Kollokation, Sprachwissenschaft, Lexem, Sprachgeschichte, Register, Bedeutung, Linguistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den grundlegenden Sinnrelationen in der Semantik, insbesondere der Beziehung zwischen Wortform und Wortbedeutung im Englischen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind Synonymie, Polysemie und Homonymie sowie deren spezifische Ausprägungen und Abgrenzungsmerkmale.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Definitionen und Unterscheidungskriterien dieser semantischen Konzepte theoretisch fundiert zu erörtern und aufzuzeigen, warum eine exakte Abgrenzung in der Praxis oft schwierig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der linguistische Standardwerke und Konzepte (z.B. von F.R. Palmer oder John Lyons) herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Synonymie, die Abgrenzung zur Polysemie, die Problematik der Unterscheidung von Homonymie sowie die spezifischen Aspekte der Homographie und Homophonie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Semantik, Synonymie, Polysemie, Homonymie, Lexem, Register und Sprachvarietät.

Warum gibt es laut Autor kaum "totale" Synonyme?

Der Autor argumentiert, dass zwei Wörter, die exakt dieselbe Bedeutung in allen Kontexten hätten, linguistisch redundant wären und sich daher über die Zeit durch Differenzierung oder Verdrängung ein Wort durchsetzt.

Wie unterscheidet sich Polysemie von Homonymie in der Praxis?

Polysemie liegt vor, wenn Bedeutungen etymologisch verknüpft sind, während bei der Homonymie die Formen zufällig gleich sind, aber keine gemeinsame etymologische Herkunft teilen.

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Details

Title
Synonymie, Polysemie und Homonymie. Einführung in die englische Semantik
College
University of Würzburg
Grade
1,7
Author
Verena Schmidt (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V280985
ISBN (eBook)
9783656751830
ISBN (Book)
9783656751496
Language
German
Tags
synonymie polysemie homonymie englische semantik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Schmidt (Author), 2009, Synonymie, Polysemie und Homonymie. Einführung in die englische Semantik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280985
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