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Entwicklungen von Zertifikaten in Regulatorik und Vertriebswegen

Titre: Entwicklungen von Zertifikaten in Regulatorik und Vertriebswegen

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2014 , 50 Pages , Note: 1,7

Autor:in: David Uhrhan (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Immobilienkrise in den USA im Jahr 2007 hat sich zu einer Finanz- und Wirtschaftskrise für die Vereinigten Staaten und Europa entwickelt. Im Zuge der Finanzkrise und der darauf folgenden Staatsschuldenkrise sind viele Banken in Verruf geraten. Daraufhin haben sich Banken untereinander weniger Geld geliehen, was dazu führte, dass die Zentralbanken sich gezwungen sahen, die Leitzinsen zu senken.
Am Beispiel der Zertifikate-Branche, in der im Jahr 2014 für Zertifikate-Emittenten spezielle neue Regelungen des DDV (Deutscher Derivate Verband) in Kraft getreten sind, wird deutlich, dass im Rahmen der Finanz- und Staatsschuldenkrise viele regulatorische Anforderungen auf die Banken zugekommen sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktüberblick

3. Zertifikate

3.1 Definition

3.2 Produktmerkmale

3.2.1 Bonität

3.2.2 Zinsen

3.2.3 Rückzahlung

3.3 Chancen und Risiken

4. Regulatorik

5. Vertriebswege

6. Interpretationen der Umfrageergebnisse

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Projektarbeit analysiert die Gründe für den anhaltenden Rückgang des Zertifikate-Marktes seit der Finanzkrise und erarbeitet Strategien, wie Banken und Berater durch gesteigerte Transparenz und verbesserte Vertriebsansätze das Anlegervertrauen zurückgewinnen können.

  • Marktübersicht und Abhängigkeiten von Anlageklassen
  • Strukturmerkmale, Chancen und Risiken von Zertifikaten
  • Regulatorische Rahmenbedingungen und Selbstregulierung durch den DDV
  • Analyse des Anlegerverhaltens und der Vertriebskanäle
  • Optimierungsmöglichkeiten für den Vertrieb in der genossenschaftlichen Finanzgruppe

Auszug aus dem Buch

3.3 Chancen und Risiken

Exkurs: Der Begriff Risiko kommt aus der griechischen Schifffahrt und bedeutet „eine Klippe umschiffen“. Da früher die Steuerung von größeren Schiffen nicht so einfach war wie heute, musste sich der Kapitän frühzeitig entscheiden, ob er eine Klippe rechts oder links umfahren wollte. Dabei konnte er sich richtig entschieden haben und die Klippe erfolgreich umschiffen, oder den falschen Weg wählen und es tauchte direkt dahinter eine neue Klippe auf, die er nicht mehr umfahren konnte und an der das Schiff barst. Somit ist der Begriff Risiko in seiner eigentlichen Herkunft völlig neutral und stellt lediglich die Möglichkeit dar, dass ein negatives Ereignis eintreten könne. Genauso kann aber auch ein positives Ereignis eintreten. Heute ist der Begriff Risiko hauptsächlich negativ behaftet.

Das Zinsrisiko beschreibt die Veränderung des Zinsniveaus am Markt. Bei der Konstruktion von Zertifikaten wird zum Großteil auf Anleihen zurückgegriffen, was die Abhängigkeit der Produktkondition vom momentanen Zinsumfeld miteinschließt. Steigen die Zinsen während der Laufzeit eines Zertifikats an, bringt dieses Zertifikat weniger Ertrag, als ein neu aufgelegtes Zertifikat im höheren Zinsniveau. Außerdem fallen Anleihekurse im Wert, wenn der Zins steigt, was sich häufig auch in einem Abschlag auf den Kurs des Zertifikats niederschlägt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Rückgang der Zertifikatebranche infolge der Finanzkrise und setzt sich zum Ziel, Erklärungsansätze für den Umsatzrückgang sowie Gegenmaßnahmen für den Vertrieb zu identifizieren.

2. Marktüberblick: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Marktumfeld und untersucht, wie das gesunkene Zinsniveau und andere Anlageklassen die Zertifikatebranche beeinflussen.

3. Zertifikate: Hier erfolgt eine Definition des Zertifikats als strukturiertes Finanzprodukt sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Produktmerkmalen, Bonität und den spezifischen Chancen und Risiken.

4. Regulatorik: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Selbstregulierungsmaßnahmen des DDV zur Erhöhung der Transparenz und zum Schutz der Anleger.

5. Vertriebswege: Hier werden die spezifischen Herausforderungen beim Vertrieb von komplexen Finanzprodukten sowie die drei zentralen Vertriebskanäle in der genossenschaftlichen Finanzgruppe beschrieben.

6. Interpretationen der Umfrageergebnisse: Dieses Kapitel wertet eine durchgeführte Umfrage aus, um Rückschlüsse auf das Informationsverhalten und das Interesse der Anleger an Zertifikaten zu ziehen.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und unterstreicht die Bedeutung von Transparenz und intensiverer Kundenberatung zur Stärkung des Absatzes.

Schlüsselwörter

Zertifikate, Finanzkrise, Leitzins, Anlegerschutz, Regulatorik, DDV, Fairness Kodex, IEV, Vertriebswege, Anlageberatung, Kapitalschutz, Bonitätsrisiko, Marktdaten, Finanzinstrumente, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen für den Absatzrückgang am Zertifikate-Markt seit der Finanzkrise und entwickelt Ansätze für einen zukunftsfähigen Vertrieb.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Neben einer Marktanalyse stehen die regulatorischen Anforderungen, die Produkttransparenz sowie das Anlageverhalten und die Beratungssituation von Bankkunden im Fokus.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Erklärungsversuche für den Rückgang von Zertifikaten zu finden und Möglichkeiten für Berater und Banken aufzuzeigen, den Absatz durch optimierte Kundenansprache zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu aktuellen Marktentwicklungen sowie der Auswertung einer eigenen empirischen Umfrage unter Privatpersonen zum Anlageverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktbetrachtung, eine detaillierte Produktanalyse (inkl. Chancen/Risiken), die regulatorischen Pflichten für Emittenten sowie die Vertriebswege und Umfrageergebnisse.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch die Themenfelder Zertifikate-Markt, Anlegerschutz, Fairness Kodex, Vertriebseffizienz und Anlageberatung charakterisiert.

Warum spielt das Bonitätsrisiko bei Zertifikaten eine so große Rolle?

Da Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind, hängt die Rückzahlung des Kapitals direkt von der Zahlungsfähigkeit des Emittenten ab, was seit der Lehmann-Pleite zentral für Anleger ist.

Wie trägt der „Fairness Kodex“ zur Transparenz bei?

Der Kodex verpflichtet Mitglieder unter anderem dazu, den IEV (Issuer Estimated Value) und Eintrittswahrscheinlichkeiten bei Produkten auszuweisen, um Anlegern eine realistischere Einschätzung zu ermöglichen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Kundenansprache?

Die Umfrage ergab, dass Bankberater das Potenzial von Zertifikaten bei ihren Kunden bisher zu wenig forcieren, obwohl bei vielen Anlegern ein grundlegendes Interesse besteht.

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Résumé des informations

Titre
Entwicklungen von Zertifikaten in Regulatorik und Vertriebswegen
Université
University of Cooperative Education Mannheim  (DZ BANK AG)
Note
1,7
Auteur
David Uhrhan (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
50
N° de catalogue
V281855
ISBN (ebook)
9783656765363
ISBN (Livre)
9783656856757
Langue
allemand
mots-clé
Zertifikat Regulatorik Vertriebsweg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
David Uhrhan (Auteur), 2014, Entwicklungen von Zertifikaten in Regulatorik und Vertriebswegen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281855
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Extrait de  50  pages
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