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Aldi Süd. Die Bedeutung von Hersteller- und Handelsmarken bei der Sortimentsgestaltung

Titel: Aldi Süd. Die Bedeutung von Hersteller- und Handelsmarken bei der Sortimentsgestaltung

Seminararbeit , 2014 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lars de Buhr (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Lebensmitteleinzelhandel verfolgen Lebensmitteldiscounter die Strategie der Kostenführerschaft. Die günstigen Preise werden sowohl durch große Mengen, um so Skaleneffekte nutzen zu können, als auch durch Handelsmarken, für die nur geringe Marketingkosten entstehen, erzielt. Das Konzept der Discounter, welches in den 1970er Jahren immer stärker an Relevanz auf dem Markt gewann, entwickelt sich positiv. Krisenzeiten und der Währungswechsel im Jahr 2002 bescherte den Discountern hohe Umsätze. So zeichnet die Kunden eine hohe Preissensibilität und ein mitunter geringes Budget für den Einkauf aus. Neben diesen einkommensschwachen Haushalten rückt der hybride Konsument immer mehr in den Mittelpunkt und erweitert die Kundengruppe sukzessiv. Durch die immer bessere Informationslage der Konsumenten über die hohe Qualität der im Discount angebotenen Artikel, erfahren die Discounter eine stetig wachsende Nachfrage nach ihren Waren, auch bei einkommensstarken Haushalten.
Da Lebensmitteldiscounter heutzutage flächendeckend verfügbar sind, gilt es das Wachstum auf andern Wegen zu erhöhen. Die dynamische Umwelt fordert von jedem Unternehmen, so auch vom Lebensmitteldiscount, neue Strategien zu entwickeln, damit auch zukünftig der Umsatz stabil gehalten bzw. erhöht werden kann. So ist seit einigen Jahren zu erkennen, dass das breite und flache Sortiment von Discountern kontinuierlich erweitert wird. Neben den Handelsmarken werden zunehmend Herstellermarken gelistet. Bei diesen neu ins Sortiment aufgenommenen Artikeln handelt es sich um sehr bekannte Waren wie Nutella, Haribo und Nivea.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2. Grundlegende Merkmale und Definition

2.1 Marke

2.1.1 Definition

2.1.2 Funktionen

2.1.3 Arten

2.2 Lebensmitteldiscount

3. Praxisreflektion

3.1 Unternehmen Aldi Süd

3.2 Sortiment von Aldi Süd

3.3 Bedeutung der Marken im Rahmen der Sortimentsgestaltung von Aldi Süd

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strategischen Wechselwirkungen zwischen Herstellermarken und Handelsmarken im Lebensmitteleinzelhandel am Beispiel von Aldi Süd. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie sich die Listung von Herstellermarken auf die bisherige Strategie der Kostenführerschaft auswirkt und wie sich das Konsumverhalten sowie die Marktanteilsverteilung im Discount-Sektor in diesem Kontext verändern.

  • Grundlagen und Definitionen des Markenbegriffs sowie dessen Funktionen
  • Charakterisierung des Lebensmitteldiscounters als Betriebsform
  • Analyse der Sortimentsstrategie und der Markenpolitik von Aldi Süd
  • Untersuchung des "Trading-up"-Trends bei Handelsmarken
  • Vergleich der Wettbewerbsdynamik zwischen Handels- und Herstellermarken

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Porters Konzept der generischen Strategien besagt, dass Unternehmen sich auf eine strategische Hauptrichtung festlegen müssen um am Markt erfolgreich zu sein. Dabei unterscheidet er die Strategien der Differenzierung, Fokussierung und Kostenführerschaft.1

Im Lebensmitteleinzelhandel verfolgen Lebensmitteldiscounter die Strategie der Kostenführerschaft. Die günstigen Preise werden sowohl durch große Mengen, um so Skaleneffekte nutzen zu können, als auch durch Handelsmarken, für die nur geringe Marketingkosten entstehen, erzielt. Das Konzept der Discounter, welches in den 1970er Jahren immer stärker an Relevanz auf dem Markt gewann, entwickelt sich positiv. Krisenzeiten und der Währungswechsel im Jahr 2002 bescherte den Discountern hohe Umsätze.2 So zeichnet die Kunden eine hohe Preissensibilität und ein mitunter geringes Budget für den Einkauf aus. Neben diesen einkommensschwachen Haushalten rückt der hybride Konsument immer mehr in den Mittelpunkt und erweitert die Kundengruppe sukzessive. Durch die immer bessere Informationslage der Konsumenten über die hohe Qualität der im Discount angebotenen Artikel, erfahren die Discounter eine stetig wachsende Nachfrage nach ihren Waren, auch bei einkommensstarken Haushalten.

Da Lebensmitteldiscounter heutzutage flächendeckend verfügbar sind, gilt es das Wachstum auf andern Wegen zu erhöhen. Die dynamische Umwelt fordert von jedem Unternehmen, so auch vom Lebensmitteldiscount, neue Strategien zu entwickeln, damit auch zukünftig der Umsatz stabil gehalten bzw. erhöht werden kann. So ist seit einigen Jahren zu erkennen, dass das breite und flache Sortiment von Discountern kontinuierlich erweitert wird. Neben den Handelsmarken werden zunehmend Herstellermarken gelistet. Bei diesen neu ins Sortiment aufgenommenen Artikeln handelt es sich um sehr bekannte Waren wie Nutella, Haribo und Nivea.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die strategische Relevanz des Lebensmittelhandels ein und umreißt die Problematik der Markenkonkurrenz innerhalb der Kostenführerstrategie.

2. Grundlegende Merkmale und Definition: Hier werden theoretische Fundamente zu Markenbegriffen, deren Funktionen für unterschiedliche Marktakteure sowie die spezifische Betriebsform des Lebensmitteldiscounters erarbeitet.

3. Praxisreflektion: Dieses Kapitel analysiert das Unternehmen Aldi Süd, dessen Sortimentsstruktur und die konkrete Auswirkung der Markenpolitik auf die Wettbewerbsfähigkeit und Marktanteile.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung des Sortiments zusammen und diskutiert, wie der hybride Konsument und der Trend zu höherwertigen Produkten die zukünftige Ausrichtung des Discounters beeinflussen.

Schlüsselwörter

Lebensmitteldiscount, Handelsmarken, Herstellermarken, Aldi Süd, Kostenführerschaft, Markenpolitik, Sortimentsgestaltung, FMCG, Trading-up, Kundenloyalität, Marketing-Mix, Preis-Leistungs-Verhältnis, Wettbewerbsstrategie, Konsumentenverhalten, Qualitätsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Entwicklung von Lebensmitteldiscountern, insbesondere am Beispiel von Aldi Süd, und wie diese durch die Integration von Herstellermarken ihre bisherige Marken- und Sortimentsstrategie transformieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Differenzierung zwischen verschiedenen Markenarten, die ökonomischen Grundlagen des Discounters sowie die praktische Analyse der Sortimentsentscheidungen von Aldi Süd.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Herstellermarken und Handelsmarken aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich diese auf die Positionierung eines Lebensmitteldiscounters auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer praxisorientierten Reflexion anhand des Unternehmens Aldi Süd unter Einbeziehung von Marktdaten.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Markenbegriffe und Funktionen sowie eine detaillierte Praxisbetrachtung des Aldi-Süd-Sortiments und der Marktanteilsentwicklungen bei Fast Moving Consumer Goods.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Abgrenzung von Handels- zu Herstellermarken, Kostenführerschaft, das Konzept des "Trading-up" sowie die Anpassung an veränderte Kundenbedürfnisse.

Warum listet Aldi Süd mittlerweile auch bekannte Herstellermarken?

Die Listung dient dazu, auf veränderte Kundenwünsche zu reagieren und das Sortiment so zu erweitern, dass auch preissensiblere, aber qualitätsbewusste "hybride" Konsumenten angesprochen werden.

Welchen Trend zeigen die Daten bezüglich der Marktanteile bei FMCG?

Die Daten belegen eine kontinuierliche Verlagerung von klassischen Herstellermarken hin zu Handelsmarken, wobei insbesondere hochwertige "Mehrwert-Handelsmarken" bei den Marktanteilen signifikant gewinnen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aldi Süd. Die Bedeutung von Hersteller- und Handelsmarken bei der Sortimentsgestaltung
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Lars de Buhr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V282052
ISBN (eBook)
9783656768494
ISBN (Buch)
9783656768548
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handelsmarke Herstellermarke Angebotspolitik Discounter Aldi Süd Generika Weiße Ware Premiummarken Markenartikel Gattungsmarke Porter Lebensmitteldiscount
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars de Buhr (Autor:in), 2014, Aldi Süd. Die Bedeutung von Hersteller- und Handelsmarken bei der Sortimentsgestaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282052
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Leseprobe aus  25  Seiten
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