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Amok. School Shootings als extreme Form der Devianz

Titel: Amok. School Shootings als extreme Form der Devianz

Hausarbeit , 2014 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marian Blok (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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School Shootings sind ein erschreckendes Phänomen: Scheinbar unauffällige Jugendliche begehen Massenmorde in Schulen und Universitäten. Junge Menschen besorgen sich Waffen und planen Tötungsakte an Schulen und Universitäten, planen ihre Mitschüler und Lehrer zu töten. Orte wie Columbine, Emsdetten, Erfurt und Winnenden sind untrennbar mit den Gewaltakten verbunden, die dort verübt wurden. In den meisten Fällen folgt darauf eine hochemotionale Berichterstattung, in denen das Unvorstellbare erklärt werden soll. Gewaltsame Videospiele, Depressionen, Schizophrenie, familiäre Probleme: Alle diese Faktoren wurden schon monokausal in Medienberichten als Ursachen vorgeschlagen. In vielen wissenschaftlichen Publikationen wird nach einer psychiatrischen Ursache gesucht.
Diese Arbeit wählt einen anderen Ansatz: School Shootings sollen im Rahmen der Theorie abweichenden Verhaltens von Robert K. Merton als extreme Form der Devianz untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Amoklauf – Ein Überblick
    • Begriffsgenese
    • Geschichtlicher Überblick
    • Statistische Daten
    • Forschungsansätze
  • Anomietheoretischer Ansatz
    • Abweichendes Verhalten
    • Die Anomietheorie Robert K. Mertons
  • Anwendung der Theorie
    • Soziale/Kulturelle Ziele und Normen im Jugendalter
    • Konformismus, Ressentiment, Rebellion
  • Fazit
  • Bibliographie
    • Primärquellen
    • Sekundärquellen
  • Abbildungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht School Shootings als extreme Form der Devianz im Rahmen der Anomietheorie von Robert K. Merton. Sie analysiert das Phänomen anhand von Begriffsdefinitionen, historischen Daten, Forschungsansätzen und der Anwendung der Anomietheorie auf das jugendliche Verhalten.

  • Begriffsdefinition und Abgrenzung von „Amok“ und „School Shooting“
  • Historischer Überblick und statistische Daten zu School Shootings
  • Vorstellung verschiedener Forschungsansätze, insbesondere medizinisch-psychiatrischer und kriminologisch-soziologischer Ansätze
  • Anwendung der Anomietheorie auf School Shootings, insbesondere die Analyse der Diskrepanz zwischen kulturellen Zielen und Normen im Jugendalter
  • Bewertung der Relevanz der Anomietheorie für die Erklärung von School Shootings

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema School Shootings ein und stellt die Forschungsfrage nach der Erklärung des Phänomens im Rahmen der Anomietheorie. Sie erläutert den Aufbau der Arbeit und die verwendeten Forschungsmethoden.

Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über den Begriff „Amoklauf“ und „School Shooting“. Es beleuchtet die Begriffsgenese, die historische Entwicklung und statistische Daten zum Phänomen. Außerdem werden verschiedene Forschungsansätze vorgestellt, die sich mit School Shootings auseinandersetzen, insbesondere medizinisch-psychiatrische und kriminologisch-soziologische Ansätze.

Das dritte Kapitel stellt die Anomietheorie von Robert K. Merton vor und erläutert die zentralen Elemente der Theorie. Es wird die Diskrepanz zwischen kulturellen Zielen und Normen im Jugendalter analysiert und die fünf Reaktionen auf diese Diskrepanz (Konformismus, Ritualismus, Innovation, Rückzug, Rebellion) dargestellt.

Das vierte Kapitel wendet die Anomietheorie auf School Shootings an. Es untersucht, ob School Shootings als Rebellion im Sinne der Anomietheorie interpretiert werden können. Dabei werden allgemeine sekundärliterarische Aussagen und ein Fallbeispiel herangezogen.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen School Shootings, Amoklauf, Devianz, Anomietheorie, Robert K. Merton, Jugendsoziologie, kulturelle Ziele, Normen, Konformismus, Rebellion, soziale Ungleichheit, Gewalt, Massenmord, Bildungsinstitutionen, psychiatrische Ansätze, kriminologische Ansätze.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter „School Shootings“?

School Shootings sind Gewaltakte an Bildungseinrichtungen, bei denen Schüler oder ehemalige Schüler Mitschüler und Lehrer meist nach einer Planungsphase gezielt töten.

Wie erklärt die Anomietheorie von Robert K. Merton School Shootings?

Merton sieht Devianz als Folge einer Diskrepanz zwischen kulturellen Zielen (z.B. Anerkennung) und den legalen Mitteln, diese zu erreichen. School Shootings können hier als extreme Form der Rebellion interpretiert werden.

Sind Videospiele die Hauptursache für Amokläufe?

In Medien oft monokausal genannt, zeigt die Wissenschaft, dass es meist ein Geflecht aus sozialen, psychischen und situativen Faktoren ist. Videospiele allein sind keine hinreichende Erklärung.

Was unterscheidet „Amok“ von einem „School Shooting“?

Der Begriff Amok stammt historisch aus dem malaiischen Kulturkreis für einen spontanen Tobsuchtsanfall, während School Shootings oft lange im Voraus geplant sind.

Welche Rolle spielt soziale Ungleichheit bei jugendlicher Devianz?

Soziale Ausgrenzung und das Gefühl, keine Chance auf Erfolg innerhalb der gesellschaftlichen Normen zu haben, können laut soziologischen Theorien den Druck zu abweichendem Verhalten erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Amok. School Shootings als extreme Form der Devianz
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie)
Veranstaltung
Jugendsoziologie
Note
1,3
Autor
Marian Blok (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V282562
ISBN (eBook)
9783656818953
ISBN (Buch)
9783656818960
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amok School Shooting Jugend Gewalt Devianz Merton Mord Verhalten Soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marian Blok (Autor:in), 2014, Amok. School Shootings als extreme Form der Devianz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282562
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Leseprobe aus  28  Seiten
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