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Bedingungen und Faktoren einer nachhaltigen Mobilität

Titre: Bedingungen und Faktoren einer nachhaltigen Mobilität

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 26 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Master of Science in Wirtschaftswissenschaften Stefanie Schmidt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Mobilität bietet die Chance zur Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten und ist damit in der heutigen Zeit ein Grundbedürfnis. Für die Menschen bedeutet sie Freiheit und Lebensqualität, für die Wirtschaft ist sie Existenzgrundlage und Voraussetzung für Wachstum. Vom Ziel der Nachhaltigkeit ist die gegenwärtige Mobilität jedoch weit entfernt. Der Verkehrssektor ist weltweit für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Wirtschaftliche Entwicklung, Industrialisierung und steigende Einkommen bringen darüber hinaus eine zunehmende Mobilisierung und Motorisierung immer weiterer Erdteile mit sich. Da ein Großteil der Personenwagen immer noch mit Kraftstoffen auf Erdölbasis angetrieben wird, ist diese Entwicklung nicht nur im Hinblick auf Klimaschutzaspekte problematisch. Angesichts der sinkenden Erdölvorräte droht eine drastische Verteuerung fossiler Kraftstoffe, was gravierende Folgen auf unseren heutigen Lebensstil haben kann.
Um die heutige Mobilität nachhaltiger zu gestalten, gibt es drei wesentliche Handlungsfelder: Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung. In der vorliegenden Arbeit werden nach einer Beschreibung und Erläuterung relevanter Begriffe verschiedene Konzepte vorgestellt, die diese drei Handlungsfelder erfassen. Hierbei wird getrennt zwischen Technologischen Konzepten und alternativen Konzepten für eine nachhaltige Mobilität. Während die technologischen Konzepte auf alternative Antriebe eingehen, behandeln die alternativen Konzepte für eine nachhaltige Mobilität neue Formen der Fortbewegung, neue Mobilitätsmodelle sowie mögliche Alternativen zum Privat-Pkw und verkehrspolitische Maßnahmen. Zu den einzelnen Konzepten werden desweiteren existierende Projekte vorgestellt, die zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen sollen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Begriffe und Definitionen

3 Technologische Konzepte für eine nachhaltige Mobilität

3.1Elektromobilität

3.2Biokraftstoffe

4 Alternative Konzepte für eine nachhaltige Mobilität

4.1Förderung der Intermodalität

4.2Stärkung des ÖPNV

4.3Variabilisierung der Autokosten

4.4Car-Sharing & Car-Pooling

4.5Förderung des Radverkehrs & Bike-Sharing

4.6Verkehrspolitische Maßnahmen

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der heutigen, fossil geprägten Mobilität und erarbeitet Lösungsansätze für eine nachhaltigere Zukunft durch die Handlungsfelder Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung.

  • Technologische Innovationsansätze zur Effizienzsteigerung
  • Konzepte für intermodale Verkehrssysteme
  • Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und Radverkehrs
  • Soziale Innovationen wie Car-Sharing und Car-Pooling
  • Verkehrspolitische Instrumente zur Steuerung des Mobilitätsverhaltens

Auszug aus dem Buch

4.4 Car-Sharing & Car-Pooling

Das so genannte Car-Sharing beschreibt ein alternatives Modell zur Automobilität, bei dem die Nutzung eines Autos anstatt der Besitz im Vordergrund steht. Statt eines Autos wird eine Berechtigung zur Nutzung erworben. Die bereitgestellten Autos können von verschiedenen Nutzern in Bereitschaft genommen werden, wodurch es folglich nicht mehr notwendig ist, ein eigenes Auto zu besitzen, um es nutzen zu können. Durch die Etablierung von Car-Sharing-Systemen kann der Pkw-Bestand reduziert werden, wodurch direkt Ressourcen geschont und weniger Parkflächen benötigt werden, welche wiederum anderweitig genutzt werden können. Die Car-Sharing-Stationen sollten sinnvollerweise an zentralen Umschlagpunkten von Bus, Bahn und Radwegen liegen. Damit können auch abgelegene Ziele erreicht werden, die mit dem ÖPNV oft nicht oder nur schwer zu erreichen sind.

Neue Anbieter wie z.B. Daimler mit der Initiative Car2go bieten gegenüber klassischen Car-Sharing-Modellen den Vorteil, dass die Kunden des Unternehmens mit nur einer Anmeldung in unterschiedlichen Städten Zugriff auf die Fahrzeugflotte haben. Zudem müssen die Fahrzeuge nicht mehr an festen Stationen abgeholt und dorthin zurückgebracht werden. Nach Gebrauch stellt der Kunde das Fahrzeug einfach auf einem öffentlichen Parkplatz im Stadtgebiet oder einem der speziell gekennzeichneten Car2go-Parkplätze ab. Die Abrechnung erfolgt meist im Minutentakt. Steuern, Versicherung und der Kraftstoff sind in dem Preis eingeschlossen. Gemietet werden die Fahrzeuge entweder spontan im Vorbeigehen, indem das Fahrzeug mittels einer Chipkarte geöffnet wird, oder indem der Kunde das Fahrzeug vorher online ortet und bucht. Die Mietzeit kann beliebig lange dauern. Während Zwischenstopps, z.B. beim Einkaufen, bleibt das Fahrzeug für den Kunden zu vergünstigten Tarifen reserviert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die ökologischen und sozialen Herausforderungen der modernen Mobilität und definiert die drei zentralen Handlungsfelder Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -verbesserung.

2 Begriffe und Definitionen: Dieses Kapitel differenziert die Begriffe Mobilität und Verkehr und führt in die wissenschaftlichen Definitionen nachhaltiger Entwicklung und nachhaltiger Mobilität ein.

3 Technologische Konzepte für eine nachhaltige Mobilität: Hier werden technische Innovationen, insbesondere Elektromobilität und Biokraftstoffe, als Lösungsansätze für eine energieautonome Mobilität diskutiert.

4 Alternative Konzepte für eine nachhaltige Mobilität: Dieser umfangreiche Hauptteil untersucht soziale Innovationen und Strategien, von intermodalen Systemen über ÖPNV-Stärkung bis hin zu verkehrspolitischen Maßnahmen wie der City-Maut.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zusammen und betont, dass für die Mobilitätswende politische Weichenstellungen und Verhaltensänderungen essenziell sind.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Mobilität, Verkehrspolitik, ÖPNV, Elektromobilität, Car-Sharing, Intermodalität, Biokraftstoffe, Verkehrsverlagerung, Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Bike-Sharing, Mobilitätswende, CO2-Emissionen, Stadtentwicklung, Verkehrsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer Transformation des Verkehrssektors hin zu einer nachhaltigen Mobilität unter Berücksichtigung technologischer und sozialer Innovationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die technologische Entwicklung (Alternative Antriebe), neue Nutzungsmodelle (Sharing-Konzepte) sowie politische Steuerungsinstrumente zur Verkehrsreduzierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Handlungsfelder Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -verbesserung zu schaffen und konkrete Konzepte zur Erreichung einer nachhaltigen Mobilität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Konzepte, Projekte und Best-Practice-Beispiele aus dem Mobilitätssektor.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden technologische Ansätze wie E-Mobilität sowie alternative Konzepte wie Intermodalität, Car-Pooling, Radverkehrsförderung und steuernde Maßnahmen wie die City-Maut detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Nachhaltige Mobilität, Intermodalität, Car-Sharing, Elektromobilität und Verkehrsverlagerung beschreiben den Kern der Untersuchung.

Warum ist eine "Variabilisierung der Autokosten" laut Autor relevant?

Der Autor argumentiert, dass die Umstellung von Fixkosten auf nutzungsabhängige variable Kosten dazu führt, dass Nutzer bewusster mit der Ressource Auto umgehen und häufiger alternative Verkehrsmittel prüfen.

Welches Potenzial schreibt der Autor der City-Maut zu?

Basierend auf dem Beispiel London wird die City-Maut als erfolgreiches Instrument zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens und zur Finanzierung des ÖPNV-Ausbaus bewertet, das auch in deutschen Großstädten geprüft werden sollte.

Wie unterscheidet sich Car-Sharing vom Car-Pooling?

Der Hauptunterschied liegt darin, dass beim Car-Sharing das Auto der Reihe nach von verschiedenen Nutzern geteilt wird, während beim Car-Pooling die Nutzung des Fahrzeugs gleichzeitig stattfindet.

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Résumé des informations

Titre
Bedingungen und Faktoren einer nachhaltigen Mobilität
Université
University of Ulm  (Institut für Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,7
Auteur
Master of Science in Wirtschaftswissenschaften Stefanie Schmidt (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
26
N° de catalogue
V282814
ISBN (ebook)
9783656822936
ISBN (Livre)
9783656822950
Langue
allemand
mots-clé
bedingungen faktoren mobilität
Sécurité des produits
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Citation du texte
Master of Science in Wirtschaftswissenschaften Stefanie Schmidt (Auteur), 2013, Bedingungen und Faktoren einer nachhaltigen Mobilität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282814
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Extrait de  26  pages
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