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Das Spannungsfeld im mittleren Management. Ein möglicher Burnout-Faktor?

Titre: Das Spannungsfeld im mittleren Management. Ein möglicher Burnout-Faktor?

Thèse de Bachelor , 2014 , 59 Pages

Autor:in: Matthias Schupp (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, inwieweit das Spannungsfeld im mittleren Management zu einer Entstehung von Burnout beitragen kann.

Zu diesem Zweck war zunächst eine detaillierte Ursachenforschung hinsichtlich der Entstehung von Burnout erforderlich. Dazu wurden die Ansätze verschiedener Vertreter der Burnout- Forschung herangezogen. Der Hauptfokus dieser Untersuchung lag auf der Personengruppe des Mittelmanagers. Mit dem Ziel, die spezifischen Eigenschaften und Charakteristika der Arbeitsumwelt dieser Person herauszustellen, wurde im Hauptteil dieser Arbeit detailliert auf ihre Anspruchsgruppen eingegangen.

Vor diesem Hintergrund wurde eine Differenzierung in interne und externe Anspruchsgruppen vorgenommen. Die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen der verschiedenen Stakeholder können unter Umständen zu Problemen und Konflikten aufseiten des Mittelmanagers führen. Die Führungskraft im mittleren Management sieht sich in einem solchen Zustand verschiedenen Formen von Führungsdilemmata ausgesetzt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise

2. Burnout

2.1 Begriff

2.2 Die Ursachen für Burnout

2.2.1 Persönlichkeitszentrierte Erklärungsansätze

2.2.1.1 Der Ansatz nach Burisch

2.2.1.2 Der Ansatz nach Freudenberger

2.2.1.3 Der Ansatz von Edelwich und Brodsky

2.2.2 Sozial-, arbeits- und organisationspsychologische Erklärungsansätze

2.2.2.1 Der Ansatz nach Aronson, Pines und Kafry

2.3.2.2 Der Ansatz nach Maslach und Leiter

2.3.2.3 Der Ansatz nach Cherniss

3. Die Anspruchsgruppen an den Mittelmanager

3.1 Zur hierarchischen Abgrenzung

3.2 Der mittlere Manager im Innenverhältnis des Unternehmens

3.2.1 Die Beziehung gegenüber Vorgesetzten

3.2.2 Die Beziehung gegenüber Mitarbeitern

3.2.3 Die Beziehung gegenüber hierarchisch gleichgestellten Kollegen

3.3 Der mittlere Manager im Außenverhältnis des Unternehmens

3.3.1 Die Beziehung gegenüber Kunden

3.3.2 Die Beziehung gegenüber Lieferanten

3.3.3 Die Beziehung gegenüber Gewerkschaften bzw. Betriebsräten

4. Das Spannungsfeld im mittleren Management als Ursache von Führungsdilemmata

4.1 Die Problemfelder des Mittelmanagers

4.1.1 Das Problemfeld Rollenverständnis

4.1.2 Das Problemfeld Ethik

4.1.3 Das Problemfeld Leistungsdruck

4.1.4 Das Problemfeld Aufgabenheterogenität

4.2 Führungsdilemmata des Mittelmanagers

4.2.1 Das Dilemma der Sandwichposition

4.2.2 Das Dilemma der Werte

4.2.3 Das Dilemma der Arbeitsbewältigung

4.2.4 Das Dilemma der Qualifikation

5. Der Einfluss von Führungsdilemmata auf die Entstehung von Burnout

5.1 Persönlichkeitszentrierte Einflüsse

5.1.1 Die Wirkung der Sandwichproblematik

5.1.2 Die Wirkung divergierender Wertehaltungen

5.2 Sozial-, arbeits und organisationspsychologische Einflüsse

5.2.1 Die Wirkung hoher Arbeitsanforderungen

5.2.2 Die Wirkung mangelnder Qualifikation

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das zentrale Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit besteht in der Analyse, inwieweit das spezifische Spannungsfeld, in dem sich Führungskräfte des mittleren Managements bewegen, die Entstehung eines Burnout-Syndroms begünstigen kann. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie ausgewählte Führungsdilemmata des Mittelmanagers mit verschiedenen psychologischen Erklärungsansätzen der Burnout-Forschung korrelieren.

  • Identifikation der spezifischen Arbeitsumwelt und Anspruchsgruppen des Mittelmanagements.
  • Analyse relevanter Problemfelder wie Rollenverständnis, Ethik, Leistungsdruck und Aufgabenheterogenität.
  • Untersuchung von Führungsdilemmata, insbesondere der Sandwichposition und divergierender Wertehaltungen.
  • Gegenüberstellung von arbeitsorganisatorischen Stressoren mit psychologischen Burnout-Modellen.
  • Ableitung von Schlussfolgerungen für die Prävention von Burnout im mittleren Management.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Das Dilemma der Sandwichposition

Die Mitgliedschaft der unterschiedlichen Positionen hat für den Mittelmanager die Berücksichtigung verschiedener Interessen zur Folge.

Die Erwartungen vonseiten des Top-Managements sind primär auf wirtschaftliche Aspekte beschränkt, während seine unterstellten Mitarbeiter vermehrt an der Berücksichtigung sozialer Aspekte interessiert sind.

Hinzu kommt die Tatsache, dass Mittelmanager häufig aus dem Unternehmen heraus rekrutiert werden. Dadurch stehen sie ihren ehemaligen Kollegen gegebenenfalls näher als dem Top-Management. Für die eigene Karriereleiter sind die Personen aus dem Kreise des Top-Managements allerdings deutlich relevanter. Dementsprechend ist es für den Mittelmanager entscheidend die übertragenen Ziele ,,ohne Rücksicht auf Verluste‘‘ zu realisieren.

In diesem Zusammenhang steht der Mittelmanager häufig vor der Wahl, zwischen sozialen und ökonomischen Zielen entscheiden zu müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Burnout-Phänomen ein, stellt die Relevanz für das mittlere Management dar und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2. Burnout: Hier werden Definitionen und die Ursachenforschung von Burnout durch verschiedene wissenschaftliche Ansätze (persönlichkeitszentriert sowie arbeits- und organisationspsychologisch) theoretisch aufgearbeitet.

3. Die Anspruchsgruppen an den Mittelmanager: Dieses Kapitel definiert die Rolle des Mittelmanagers und analysiert die verschiedenen internen und externen Interessengruppen (Stakeholder), denen er gegenübersteht.

4. Das Spannungsfeld im mittleren Management als Ursache von Führungsdilemmata: Das Kapitel identifiziert zentrale Problemfelder wie Rollenverständnis und Ethik und leitet daraus spezifische Führungsdilemmata ab, denen der Mittelmanager ausgesetzt ist.

5. Der Einfluss von Führungsdilemmata auf die Entstehung von Burnout: Hier erfolgt die zentrale Verknüpfung der zuvor analysierten Führungsdilemmata mit den theoretischen Burnout-Erklärungsansätzen, um die psychischen Auswirkungen zu verdeutlichen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung einer verbesserten Dialogkultur sowie gezielter Führungskräfteentwicklung zur Burnout-Prävention im Mittelmanagement.

Schlüsselwörter

Burnout, Mittleres Management, Führungsdilemmata, Sandwichposition, Arbeitsbelastung, Stressoren, Stakeholder, Rollenverständnis, Leistungsdruck, Aufgabenheterogenität, Arbeitsumwelt, psychische Gesundheit, Zielidentifikation, Führungskräfteentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, inwieweit das Spannungsfeld im mittleren Management zu einer Burnout-Erkrankung beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die spezifische Arbeitsumwelt des Mittelmanagers, die Rollenkonflikte durch unterschiedliche Anspruchsgruppen und die daraus resultierenden psychischen Belastungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern ausgewählte Führungsdilemmata des mittleren Managements die Gefahr eines Burnouts verstärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, bei der psychologische Burnout-Erklärungsansätze (z.B. von Burisch, Freudenberger, Maslach/Leiter) den in der Praxis identifizierten Führungsdilemmata gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Anspruchsgruppen, die Identifikation von Problemfeldern (z.B. Ethik, Leistungsdruck) und die Herleitung spezifischer Führungsdilemmata sowie deren Einfluss auf die psychische Gesundheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burnout, mittleres Management, Sandwichposition, Führungsdilemmata, Arbeitsbelastung und Stakeholder.

Warum spielt die Sandwichposition eine so kritische Rolle für den Mittelmanager?

Sie erfordert das gleichzeitige Bedienen gegensätzlicher Interessen von Top-Management (wirtschaftliche Ziele) und unterstellten Mitarbeitern (soziale Aspekte), was den Manager oft in Entscheidungskonflikte unter Handlungsdruck bringt.

Welche Bedeutung hat die psychologische "Identifikation" für das Burnout-Risiko?

Eine mangelnde Identifikation mit den übertragenen Zielen oder dem Unternehmen führt oft zu einem Gefühl der Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit, was laut den zitierten Modellen ein wesentlicher Nährboden für Burnout ist.

Wie wirkt sich laut der Arbeit die "Qualifikation" auf das Burnout-Risiko aus?

Mangelnde management-spezifische Qualifikationen bei gleichzeitigem Erfolgsdruck führen zur Überforderung, da der Mittelmanager Schwierigkeiten hat, seine Rolle als Stratege und Führungskraft optimal auszufüllen.

Ist Burnout laut der Arbeit eher ein Zustand oder ein Prozess?

Die Arbeit stellt verschiedene Ansätze vor: Einige Autoren betrachten Burnout als Syndrom mit verschiedenen Dimensionen (Zustand), während andere, wie Cherniss, es als Prozess fehlschlagender Bewältigungsstrategien definieren.

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Résumé des informations

Titre
Das Spannungsfeld im mittleren Management. Ein möglicher Burnout-Faktor?
Auteur
Matthias Schupp (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
59
N° de catalogue
V283547
ISBN (ebook)
9783656832676
ISBN (Livre)
9783656830986
Langue
allemand
mots-clé
Burnout mittleres Management Spannungsfeld
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Schupp (Auteur), 2014, Das Spannungsfeld im mittleren Management. Ein möglicher Burnout-Faktor?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283547
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Extrait de  59  pages
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