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Inwiefern lassen sich die psychoanalytische, klientenzentrierte und verhaltenstherapeutische Therapieschule in die Praxis Sozialer Arbeit integrieren?

Título: Inwiefern lassen sich die psychoanalytische, klientenzentrierte und verhaltenstherapeutische Therapieschule in die Praxis Sozialer Arbeit integrieren?

Trabajo , 2013 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Henning Schnieder (Autor)

Trabajo social
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Die Soziale Arbeit und damit die Sozialarbeitswissenschaft werden mittlerweile von vielen Fachleuten als eine transdiziplinäre Wissenschaft und damit eigenständige wissenschaftliche Disziplin angesehen. Wiederum andere sehen sie als Handlungswissenschaft, die sich aus allen ihr nützlichen Disziplinen bedient. Jeder Bereich der Sozialen
Arbeit benötigt ein umfassendes Fachwissen, welches sich aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenspeist und auf die Bereiche der Sozialen Arbeit abgestimmt werden muss.

Als Sozialarbeiter benötige ich beispielsweise entsprechend meines Arbeitsfeldes umfassende Rechtskenntnisse. Sei es das Kinder- und Jugendhilferecht, das Krankenversicherungsrecht, das Ausländerrecht oder das Rehabilitationsrecht, um nur einige Beispiele für die enge Verknüpfung mit den Rechtswissenschaften zu schildern. Dieses Wissen benötige ich, da die Klienten oftmals aufgrund ihrer Problemlagen keine Kenntnis darüber haben, welche Rechte und Pflichten ihnen zustehen. Als Sozialarbeiter ist es
meine Aufgabe, die Grundbedürfnisse des Klienten abzusichern und ihm Problemlösungskompetenzen zu vermitteln. So muss ich wissen, welche Dinge dem Klienten nach dem Existenz- und Unterhaltsrecht zustehen, damit dieser Grundbedürfnisse wie Wohnung und Lebensmittel erfüllen kann.

Die Problemlagen der Klienten sind in den meisten Fällen multifaktoriell. Sie setzen sich in einer Vielzahl der Fälle aus biologischen, psychologischen und sozialen Problemlagen zusammen. Dies fordert Kenntnisse des Sozialarbeiters aus weiteren wissenschaftlichen Disziplinen, um dem Klienten die bestmögliche Hilfe zur Selbsthilfe zu garantieren. Insbesondere sind hier die Psychologie, die Pädagogik und die Sozialwissenschaften zu nennen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der psychoanalytische Ansatz

2.1. Das Menschenbild der Psychoanalyse

2.2. Die psychoanalytische Persönlichkeitslehre

2.3. Die psychoanalytische Sozialarbeit am Beispiel der Mediation

3. Der klientenzentrierte Ansatz

3.1. Das Menschenbild des klientenzentrierten Ansatzes

3.2. Die klientenzentrierte Persönlichkeitslehre

3.3. Klientenzentrierte Sozialarbeit am Beispiel der Krisenintervention

4. Der verhaltenstherapeutische Ansatz

4.1. Das Menschenbild des verhaltentherapeutischen Ansatzes

4.2. Die verhaltenstherapeutische Persönlichkeitslehre

4.3.Verhaltenstherapeutische Sozialarbeit am Beispiel des Desensibilisierungsverfahrens

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die Menschenbilder und Persönlichkeitslehren der Psychoanalyse, des klientenzentrierten Ansatzes und der Verhaltenstherapie in die Praxis der Sozialen Arbeit integrieren lassen. Ziel ist es, den fachlichen Nutzen dieser Ansätze für sozialarbeiterisches Handeln zu evaluieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Vergleich der Menschenbilder und Persönlichkeitstheorien dreier therapeutischer Hauptschulen.
  • Transfer theoretischer Konzepte in spezifische Methoden der Sozialen Arbeit (Mediation, Krisenintervention, Desensibilisierung).
  • Reflexion der Bedeutung professioneller Menschenbilder für das sozialarbeiterische Handeln.
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen und Gefahren therapeutischer Ansätze im Kontext der Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

3.3. Klientenzentrierte Sozialarbeit am Beispiel der Krisenintervention

Eine Krise in einem sozialarbeiterischen Kontext lässt sich definieren als „Labilisierung eines Systems (Person, Gruppe, Institution …), die von den vorhandenen Bewältigungsmöglichkeiten nicht aufgefangen werden kann, und damit zu einer Gefährdung des Bestandes/ der Identität des Systems führt. Damit ist Krise immer Bedrohung, sie schließt immer den Verlust von etwas Altem, etwas Bekanntem und Bewährtem und die Angst vor etwas Neuem, etwas Unbekanntem mit ein: Krise steht am Beginn einer Veränderung – mit ungewissem Ausgang. Ebenso wie Krise Bedrohung ist, ist sie immer auch eine Chance. Es gibt keine Entwicklungsprozesse, keine Veränderungen ohne Krise, ohne Loslassen von Altem, ohne Einlassen auf Neues.“ (Petzold in Weinberger, 2004: S. 146)

In Abgrenzung dazu ist ein Notfall oder eine Notfallsituation ein Teil einer Krise. Hier wird zum Beispiel aufgrund vorherrschender Eigen- oder Fremdgefährdung eine sofortige Intervention erforderlich. Eine Krisenintervention soll in der Regel den Eintritt einer Notfallsituation verhindern. Die Ursachen für Krisen sind speziell Traumatisierungen durch Gewalt, Verlust einer nahestehenden Person, Verlust der Wohnung oder des Arbeitsplatzes, soziale Belastungen wie Schulden oder die Trennung vom Partner und psychische Erkrankungen wie Depressionen, welche die Eignung mit schwierigen Situationen fertig zu werden, erheblich vermindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Sozialen Arbeit als transdisziplinäre Wissenschaft und begründet die Notwendigkeit, psychologische Theorien zur Professionalisierung der Arbeit mit Klienten zu nutzen.

2. Der psychoanalytische Ansatz: Dieses Kapitel erläutert Freuds deterministisches Menschenbild sowie das Strukturmodell der Psyche und überträgt die psychoanalytische Sichtweise auf die Methode der Mediation.

3. Der klientenzentrierte Ansatz: Es wird das humanistische Menschenbild nach Rogers dargestellt, das Vertrauen in Selbstheilungskräfte betont und auf die sozialarbeiterische Krisenintervention angewandt.

4. Der verhaltenstherapeutische Ansatz: Dieses Kapitel beschreibt den Behaviorismus und die kognitive Wende, wobei insbesondere die Konditionierungstheorien auf das Desensibilisierungsverfahren in der Praxis bezogen werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst den Nutzen der vorgestellten Ansätze zusammen, diskutiert kritische Aspekte sowie Gefahren und betont die Notwendigkeit einer reflexiven Haltung des Sozialarbeiters.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Psychoanalyse, Klientenzentrierter Ansatz, Verhaltenstherapie, Menschenbild, Persönlichkeitslehre, Mediation, Krisenintervention, Desensibilisierung, Triebdynamik, Selbstaktualisierung, Konditionierung, Selbstkonzept, Abwehrmechanismen, Reflexivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Anwendbarkeit und den Nutzen der psychologischen Theorien der Psychoanalyse, des klientenzentrierten Ansatzes und der Verhaltenstherapie für die praktische Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Menschenbilder und Persönlichkeitstheorien der drei genannten Therapieschulen sowie deren Übertragbarkeit auf spezifische Methoden wie Mediation, Krisenintervention und Desensibilisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, inwiefern professionelle Fachkräfte in der Sozialen Arbeit durch die Integration dieser psychologischen Ansätze ihre Interventionsmöglichkeiten und ihr professionelles Handeln verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert, um die theoretischen Konzepte der Therapieschulen auf sozialarbeiterische Praxisfelder zu transferieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in drei Abschnitte gegliedert, die jeweils das Menschenbild, die Persönlichkeitslehre und eine konkrete sozialarbeiterische Anwendungsmethode der jeweiligen Therapieschule beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Soziale Arbeit, Menschenbild, Psychoanalyse, klientenzentrierte Therapie, Verhaltenstherapie, Krisenintervention und Reflexion charakterisieren.

Wie bewertet der Autor die Psychoanalyse für die Soziale Arbeit?

Der Autor sieht den Nutzen der Psychoanalyse vor allem in einem tieferen Verständnis für Abwehrmechanismen und unbewusste Prozesse bei Klienten, warnt aber vor der Zeitintensität und der Notwendigkeit supervisorieller Begleitung.

Warum wird die Krisenintervention dem klientenzentrierten Ansatz zugeordnet?

Die Krisenintervention erfordert nach Ansicht des Autors ein hohes Maß an empathischer Kompetenz, Wertschätzung und Echtheit – zentrale Säulen der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers.

Was ist das zentrale Merkmal der verhaltenstherapeutischen Sozialarbeit in diesem Dokument?

Das zentrale Merkmal ist die systematische oder in vivo Desensibilisierung, bei der problematisches Verhalten durch stufenweises Vorgehen und Habituation abgebaut wird.

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Detalles

Título
Inwiefern lassen sich die psychoanalytische, klientenzentrierte und verhaltenstherapeutische Therapieschule in die Praxis Sozialer Arbeit integrieren?
Universidad
University of Applied Sciences Emden/Leer  (Soziale Arbeit und Gesundheit)
Curso
Einzelfallhilfe und Beratung
Calificación
1,0
Autor
Henning Schnieder (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
28
No. de catálogo
V283574
ISBN (Ebook)
9783656832843
ISBN (Libro)
9783656831020
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Arbeit Beratung Gesprächsführung Psychoanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Henning Schnieder (Autor), 2013, Inwiefern lassen sich die psychoanalytische, klientenzentrierte und verhaltenstherapeutische Therapieschule in die Praxis Sozialer Arbeit integrieren?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283574
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