Indizes und Ratingsysteme für Nachhaltigkeit im Unternehmen


Akademische Arbeit, 2005

41 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Exkurs: Von Öko- bis zu Nachhaltigkeitsfonds

2 Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI)

3 FTSE4GOOD Index Serie

4 EASEY-X

5 Corporate (Social) Responsibility Rating

Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Einleitung

Immer mehr Investoren diversifizieren ihre Portfolios durch Investitionen in Unternehmen, die sich zum Konzept Nachhaltigkeit bekennen. Investoren werden von diesem neuem Investitionskonzept angezogen, da Nachhaltigkeit verspricht, unter Einbezug ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklungen, langfristigen Shareholder Value zu schaffen. Das Nachhaltigkeitskonzept fokussiert zukünftige Herausforderungen und ist fähig, qualitative nicht-finanzielle Informationen über Managementqualität, Corporate Governance Strukturen, Reputationsrisiken, Human Capital Management und Stakeholder Beziehungen sowie Corporate Social Responsibility darzustellen.1

Langfristig erbringen nachhaltig agierende Unternehmen weiters vorhersehbarere Ergebnisse, was weniger negative Überraschungen bedeutet. Daher suchen Investoren führende nachhaltig wirtschaftende Unternehmen nicht wegen überragender temporärer ökonomischer Performance sondern wegen überdurchschnittlichem Wachstum, auf den sie sich verlassen können.2

Zur Integration von Umwelt- und Sozialaspekten in Entscheidungen sind in den vergangenen Jahren verschiedenste Instrumente entwickelt worden. Viele dieser Instrumente konzentrieren sich allerdings zumeist auf einzelne Produkte oder Prozesse. Für immer mehr Anspruchsgruppen wie Investoren, Kunden oder Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter gewinnen allerdings Fragen an Bedeutung, die sich auf Unternehmen als Ganzes beziehen. Aus diesem Bedürfnis heraus haben sich verschiedene Rating-Ansätze entwickelt, die versuchen, die Umwelt- und Sozialleistung von Unternehmen zu beurteilen.3

Figge fasst die Charakteristika von Ratings wie folgt zusammen:4

- Inhalt eines Ratings ist eine vergleichende Beurteilung,
- Bewertungsinhalt ist ein/sind einheitliche(s) Merkmal(e),
- Ratingergebnisse werden einer Position auf einer Skala zugeordnet, die durch Symbole gekennzeichnet werden können und absolute Aussagen zulassen und
- Ratings werden in aller Regel extern durchgeführt.

Während Figge von Öko-Rating-Ansätzen spricht, befassen sich mittlerweile zahlreiche Rating-Gesellschaften mit dem gesamten Spektrum unternehmerischer Nachhaltigkeit. Insofern ist der Begriff Öko-Rating nicht passend. Márquez/Fombrun sprechen beispielsweise von Corporate Social Responsibility-Ratings, die aber sehr wohl auch ökologische Faktoren berücksichtigen.5 Insofern ist der Begriff Corporate Responsibility-Rating (CR-Rating) für Ratings, die sich mit ökologischen und sozialen Faktoren befassen, geeignet.

Nachdem in den letzten Jahren die Nachfrage für eine externe Beurteilung der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen stark gestiegen ist, haben sich zahlreiche Organisationen gebildet, die derartige Ratings durchführen. Dies hatte auch zur Folge, dass viele große Unternehmen eigene Spezialisten bzw. Teams beschäftigen, die sich mit der Überwachung und Kommunikation der Nachhaltigkeitsleistung befassen.6

Márquez/Fombrun sehen vor allem zwei Trends, die für die steigende Bedeutung von CR-Ratings verantwortlich sind. Zum einen werden „social investment funds“ immer populärer (siehe Exkurs: Von Öko- bis zu Nachhaltigkeitsfonds) und zum anderen gibt es eine Vielzahl nationaler und internationaler Beschränkungen und Übereinkommen7 hinsichtlich der sozialen und ökologischen Performance von Unternehmen.8

In dieser Arbeit sollen daher die beiden wichtigsten globalen Nachhaltigkeitsindizes (Dow Jones Sustainability Index und FTSE4GOOD Index) sowie das deutsche Corporate Responsibility Rating von Oekom Research und das global agierende BitC CSR Rating vorgestellt werden. Außerdem wird eine kurze Einführung in den geplanten österreichischen Nachhaltigkeitsindex EASEY-X gegeben.

1 Exkurs: Von Öko- bis zu Nachhaltigkeitsfonds

Der erste ethisch-orientierte Wertpapierfonds wurde in den USA bereits 1928 aufgelegt. Der „Pioneer Fonds“ verweigerte den Kauf so genannter „sin stocks“, also der Aktien von Unternehmen, die mit Tabak, Alkohol und Glücksspiel ihre Einnahmen erzielten. Der Boom der Umweltfonds begann im Jahre 1999. Während es bis Ende 1998 weltweit nur 12 Umweltfonds gab, wurden in den beiden darauffolgenden Jahren allein neun „reine“ Umweltfonds zusätzlich aufgelegt.9

Im Zuge der Nachhaltigkeitsdiskussion und dem Launch des Dow Jones Sustainability Index verbreiteten sich Anfang 2000 auch die ersten Nachhaltigkeitsfonds, die davon ausgehen, dass Unternehmen, die nachhaltig arbeiten, langfristig erfolgreicher sein werden als ihre Konkurrenten. In der Regel unterscheiden so genannte Sustainability-Fonds bei den Unternehmen, in die sie investieren, zwischen „Sustainability-Leadern“ und „Sustainability-Pionieren“. Sustainability-Leader sind Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche stärker als die Konkurrenz Nachhaltigkeit in ihre Strategie integrieren und dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen. Sustainability-Pioniere sind dagegen aufstrebende und innovative Unternehmen, die durch neue Technologielösungen Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen. Kerngedanke der Nachhaltigkeitsfonds ist, dass ein langfristiger Unternehmenserfolg heute nicht mehr allein von wirtschaftlichen Faktoren abhängt sondern auch von ökologischer und sozialer Kompetenz.10

Das Investitionsvolumen ethisch-orientierter Fonds beträgt in den USA über 2.000 Milliarden US-Dollar (seit 1999: + 36 %) und über 46 Milliarden Euro in Europa.11

Ausgeschlossene Investitionsbereiche und Ausschlusskriterien in Nachhaltigkeits-, Öko- und Ethikfonds sind beispielsweise Rüstung, Waffen, Kernenergie, Gentechnik in der Landwirtschaft, Tierversuche für die Kosmetikbranche, Tabak, Glücksspiel, Alkohol, Pornographie, Kinderarbeit, Diskriminierung von Frauen und sozialen oder ethnischen Minderheiten, Menschenrechtsverletzungen, Raubbau, Chlorchemie, Bergbau, Öl- und Gasförderung, Übertretung von Umweltgesetzen, Ozonabbauende Substanzen, Automobile und Fluggesellschaften.12

2 Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI)

Im Jahre 1999 schlug eine kleine Züricher Gesellschaft namens Sustainability Assessment Management (SAM) dem Präsidenten der amerikanischen Dow Jones Gruppe David E. Moran vor, zusammen einen neuen Börsenindex aufzulegen: den „ Dow Jones Sustainability Group Index “ (DJSGI), welcher dann später in die Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) umbenannt wurde. Der DJGSI umfasste Aktien von Unternehmen, die SAM als nachhaltig eingestuft hatte, aber nicht nur mit einer starken ökologischen Perspektive, sondern auch mit einer ökonomischen und sozialen. Anfang September wurde schließlich das neue Produkt „Nachhaltigkeitsindex“ präsentiert, welcher Aktien von Unternehmen enthalten sollte, die an den wichtigsten Börsenplätzen der Welt gelistet sind und dank sehr guter Liquidität jederzeit gehandelt werden können.13

Umso mehr professionelle, institutionelle Investoren in den Nachhaltigkeits-Markt eintreten, desto größer ist die Notwendigkeit von konsistenten Rating- und Benchmarking Tools, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen bewerten zu können.14

Im Jahr 2004 benutzen bereits mehr als 52 Finanzinstitutionen die DJSI für eine Vielzahl an Produkten, von Index-Fonds über Zertifikate. Insgesamt werden mehr als 2,8 Milliarden Euro mit Hilfe der DJSI gemanagt. Da die Unternehmen des Indexes öffentlich genannt werden, werden die Dow Jones Sustainability Indizes von der Social Investment Gemeinde immer häufiger als Benchmark für die Unternehmen angewandt.15

Die Schaffung von langfristigem Shareholder Value und Vermeidung von Risiken beruhen laut DJSI auf dem Bekenntnis des Unternehmens zu fünf „key corporate sustainability performance principles”:16

1. Innovation: Investitionen in Produkt- und Serviceinnovationen führen zu einer langfristigen effizienten Nutzung von finanziellen, ökologischen und sozialen Ressourcen.
2. Governance: Ziel ist der höchste Standard für Corporate Governance, im Sinne der Managementqualität und -verantwortung sowie Organisations- und Unternehmenskultur.
3. Shareholders: Befriedigung der Shareholder-Ansprüche an Rentabilität, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sowie an Beiträgen zum Intellektuellen Kapital.
4. Leadership: Führendes Unternehmen im Nachhaltigkeitsbereich durch die Schaffung von Standards für best practice und die Erhaltung überdurchschnittlicher Performance.
5. Society: Die Unterstützung sozialen Wohlbefindens in globalen und lokalen Gemeinden durch einen interaktiven Stakeholder-Dialog.

Diese fünf Prinzipien stellen die Grundstruktur für die Bewertungsmethodik der DJSI dar und umfassen alle drei Dimensionen des Nachhaltigkeitskonzepts.

Die Dow Jones Sustainability Indizes bestehen aus fünf globalen, regionalen Indizes (DJSGI World Index, DJSGI Europe Index, DJSGI North America Index, DJSGI Asia Index, DJSGI USA Index) und innerhalb derer aus fünf weiteren spezialisierten Indizes (excluding alcohol, excluding gambling, excluding tobacco, excluding armaments & firearms, excluding alcohol, gambling, tobacco and aramaments & firearms).17

Die zukünftigen Mitglieder der Indizes entsprechen den 10% der besten nachhaltig agierenden Unternehmen im Dow Jones Global Index. Im Jahr 2004 wurden deshalb über 2000 Unternehmen aus dem Dow Jones Global Index in Sachen Nachhaltigkeit bewertet, um sie in den Sustainability Index aufnehmen zu können (siehe Abbildung 1).18

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Auswahl der DJSI-Unternehmen (Quelle: Dow Jones Sustainability Indexes (2004a), S. 22)

Die Auswahl der Unternehmen umfasst vier Phasen:19

1. das Corporate Sustainability Assessment,
2. das Corporate Sustainability Monitoring,
3. das Index-Mitglieder Ranking und
4. die Auswahl der Index-Mitglieder.

Corporate Sustainability Assessment

Die Unternehmensbewertung im DJSI erfolgt mittels der Definition von Kriterien, die Chancen und Risiken, welche sich aus den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit ergeben (siehe Abbildung 2).20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Corporate Sustainability Assessment (Quelle: Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 8.)

Die Kriterien bestehen sowohl aus allgemeinen als auch aus branchenspezifischen Teilen und quantifizieren die unternehmerische Nachhaltigkeitsleistung durch Zuweisung eines Corporate Sustainability Score.21

Für die Bewertung werden Fragebogen ausgesandt, Unternehmensberichte, Medien- und Stakeholderberichte analysiert und es wird in persönlichen Kontakt mit den Unternehmen getreten.22

Der Fragebogen, welcher an die CEOs und die Leiter der Investor Relations des Unternehmens gesendet wird, ist die wichtigste Quelle für die Bewertung. Einen weiteren Einblick in die Nachhaltigkeitsleistungen geben die Unternehmensberichte, insbesondere der Nachhaltigkeits-, Umwelt-, Sozial-, Health- und Safety- und Geschäftsbericht sowie spezielle Kommunikation über Intellectual Capital Management, R&D und Corporate Governance. Die Betrachtung von Medien-, Presse- und Stakeholderberichten über das betreffende Unternehmen ist ebenfalls ein Bestandteil des Bewertungsprozesses und stellt auch die Basis für eine eventuelle Abwertung des Corporate Sustainability Score dar. Schlussendlich wird persönlich mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um offene Punkte, die aus dem Fragebogen, den Unternehmens- und Medienberichten entstanden sind, klarzustellen.23

Der Corporate Sustainability Score wird in einer Skala von 0 bis 100% ausgedrückt und mit der Durchschnittspunktezahl in der jeweiligen Branche verglichen. Außerdem werden Unterpunkte für die jeweiligen Dimensionen der Nachhaltigkeit berechnet.24

Jede Frage im Fragebogen drückt eine Punktzahl aus, die aus der jeweiligen Gewichtung der Antwort, der Frage und der Thematik berechnet wird (siehe Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Der Fragebogen in der DJSI-Bewertung (Quelle: Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 15)

Die Punktezahl für die Frage in Abbildung 3 bei der Antwort „11 to 15 Board Members“ wäre demzufolge 0,21 (= 100 x 0,05 x 0,042).

Im Allgemeinen sieht die Gewichtung der aktuellen Kriterien wie in

Abbildung 4 aus, wobei die jeweiligen Themen in den drei Dimensionen verschieden gewichtet sind. In der ökonomischen Dimension sind die Fragen rund um Corporate Governance mit 4,2% und Fragen rund um Customer Relationship Management beispielsweise mit 3% gewichtet. In der ökologischen Dimension reicht die Gewichtung von 1,8 (Umweltberichterstattung) bis 4,8 (Ökoeffizienz). Die soziale Dimension beschäftigt sich mit Fragen über Human Capital Management oder Stakeholder Beziehungen.25

Für eine detaillierte Aufstellung der Themen und Gewichtungen wird hier auf den Dow Jones Sustainability World Indexes Guide verwiesen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Corporate Sustainability Assessment Weighting Scheme (Quelle: Dow Jones Sustainability Indexes (2004a), S. 10)

Corporate Sustainability Monitoring

Ist ein Unternehmen für den Dow Jones Sustainability Index einmal aufgenommen, so wird es im Laufe des Jahres ständig beobachtet.26

Das Ziel des Corporate Sustainability Monitoring ist die Überprüfung des unternehmerischen Managements von kritischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen (Crisis Management) sowie des Verhaltens des Unternehmens im Vergleich zu seinen festgelegten Verhaltenskodizes. Dieses laufende Monitoring, welches täglich durchgeführt wird, kann zu einem Ausschluss des Unternehmens durch das Dow Jones Sustainability Design Commitee, unbetrachtet dessen wie gut das Unternehmen im Corporate Sustainability Assessment abgeschnitten hat (siehe Abbildung 5), führen.27

[...]


1 Vgl. Knoepfel (2001), S. 6.

2 Vgl. Knoepfel (2001), S. 7.

3 Vgl. Figge (2000), S. 2.

4 Vgl. Figge (2000), S. 5.

5 Vgl. Márquez/Fombrun (2005), S. 304ff.

6 Vgl. Márquez/Fombrun (2005), S. 304.

7 Vgl. u. a. Global Compact, Ceres Principles, ILO, Natural Step.

8 Vgl. Márquez/Fombrun (2005), S. 304.

9 Vgl. Weber (2001), S. 18.

10 Vgl. Weber (2001), S. 22.

11 Vgl. Oekom Research AG (2002), S. 3.

12 Vgl. Weber (2001), S. 108.

13 Vgl. Weber (2001), S. 23.

14 Vgl. Knoepfel (2001), S. 7.

15 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004a), S. 3.

16 Vgl. Knoepfel (2001), S. 8f.

17 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004a), S. 23.

18 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004a), S. 9.

19 Vgl. Knoepfel (2001), S. 10.

20 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 8.

21 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 9.

22 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 13f.

23 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 13f.

24 Vgl. Knoepfel (2001), S. 12.

25 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 11ff.

26 Vgl. Knoepfel (2001), S. 10.

27 Vgl. Dow Jones Sustainability Indexes (2004b), S. 16.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Indizes und Ratingsysteme für Nachhaltigkeit im Unternehmen
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien  (IFU)
Note
1
Autoren
Jahr
2005
Seiten
41
Katalognummer
V283828
ISBN (eBook)
9783656833628
Dateigröße
771 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
indizes, ratingsysteme, nachhaltigkeit, unternehmen
Arbeit zitieren
Mag. Christian Frühwald (Autor)Michael Balik (Autor), 2005, Indizes und Ratingsysteme für Nachhaltigkeit im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283828

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