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E-Bilanz. Entwicklung, Darstellung und kritische Würdigung

Titre: E-Bilanz. Entwicklung, Darstellung und kritische Würdigung

Thèse de Bachelor , 2014 , 59 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Florian Ollmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

In einem rasanten Wettlauf kostengünstiger und effizienter Arbeitsabläufe setzen nicht nur private Unternehmungen auf verstärkten Einsatz der modernen Informationstechnologien, auch öffentliche Verwaltungen setzen zunehmend auf diese Option.

Unter dem Motto „Elektronik statt Papier“ stand der Gesetzesentwurf zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens. Mit dem Steuer-bürokratieabbaugesetz wird die Finanzverwaltung die bekannten papierbasierten Verfahrensabläufe durch elektronische Kommunikation ersetzen.

Bereits seit dem Veranlagungszeitraum 2011 werden sämtliche Steuererklärungen elektronisch übertragen. Nach erfolgreicher Reform der Übermittlungsart der Steuererklärungen folgen nun auch die Abschlussdaten in Form der Elektronischen Bilanz mittels elektronischer Datenübertragung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Elektronische Bilanz

1.2 Ablauf und Abgrenzung der Bachelorthesis

2. Beschreibung der Elektronischen Bilanz

2.1 Definition

2.2 Hintergrund

2.3 Chronik der Elektronischen Bilanz

3. Anwendungsbereiche

3.1 Persönlicher Anwendungsbereich

3.1.1 Allgemeines

3.1.2 Bilanzierende Unternehmungen

3.1.2.1 Anwendungspflichtige Steuerpflichtige

3.1.2.2 Nicht anwendungspflichtige Steuerpflichtige

3.1.3 Besonderer sachlicher Anwendungsbereich

3.1.3.1 Betriebsstätten

3.1.3.2 Steuerbefreite Körperschaften

3.1.3.3 Juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Betrieben gewerblicher Art

3.1.4 Übersicht der anwendungspflichtigen Steuerpflichtigen

3.2 Zeitlicher Anwendungsbereich

3.2.1 Allgemeines

3.2.2 Übersicht des zeitlichen Anwendungsbereiches

3.2.3 Härtefälle

3.2.4 Sanktionen

3.3 Sachlicher Anwendungsbereich

3.3.1 Taxonomie

3.3.2 XBRL-Standard

3.3.3 GCD-Modul

3.3.4 GAAP-Modul

3.3.5 Kerntaxonomie

3.3.6 Berichtsbestandteile

3.3.6.1 Bilanz

3.3.6.2 Gewinn- und Verlustrechnung

3.3.6.3 Steuerliche Modifikation

3.3.6.4 Ergebnisverwendung

3.3.6.5 Kapitalkontenentwicklung für Personengesellschaften und andere Mitunternehmerschaften

3.3.6.6 Sonder– und Ergänzungsbilanzen

3.3.6.7 Steuerliche Gewinnermittlung

3.3.7 Branchenspezifische Taxonomien

3.3.7.1 Spezialtaxonomie

3.3.7.2 Ergänzungstaxonomie

3.3.7.3 Übersicht der branchenspezifischen Taxonomien

3.3.8 Positionseigenschaften

3.3.8.1 Mindestumfang

3.3.8.2 Mussfeld

3.3.8.3 Mussfeld, Kontennachweis erwünscht

3.3.8.4 Summenfeld

3.3.8.5 Rechnerisch notwendige Positionen

3.3.8.6 Auffangpositionen

3.3.8.7 Unzulässige Positionen

4. Die Umsetzung in der Unternehmung

4.1 Betroffene Unternehmungsbereiche

4.2 Die Vorbereitung auf die Elektronische Bilanz

4.2.1 Theoretisches Wissen aneignen

4.2.2 Analyse der IST- und SOLL-Situation

4.2.3 Umstellungsmaßnahmen durchführen

4.2.4 Laufende Optimierung

5. Kritik an der Elektronischen Bilanz

5.1 Aus Sicht der Finanzverwaltung

5.1.1 Umsetzung in der Finanzverwaltung

5.1.2 Umsetzung in den Unternehmungen

5.2 Aus Sicht der Wirtschaft

5.2.1 Umsetzung in den Unternehmungen

5.2.2 Folgen des Risikomanagementsystems

5.2.3 Datenschutz

5.2.4 Fehlende rechtliche Grundlagen

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Bachelorthesis ist es, einen fundierten Einblick in das Thema der Elektronischen Bilanz (E-Bilanz) zu gewähren, ihre chronologische Entwicklung nachzuzeichnen und die Auswirkungen sowie die Kritikpunkte aus der Perspektive von Unternehmen und Finanzbehörden kritisch zu würdigen.

  • Grundlagen und Hintergrund der Elektronischen Bilanz sowie ihre historische Entwicklung.
  • Anwendungsbereiche, einschließlich persönlicher, zeitlicher und sachlicher Aspekte unter Berücksichtigung von Taxonomien.
  • Umsetzungsprozess in Unternehmen, von der Vorbereitung bis zur laufenden Optimierung.
  • Kritische Würdigung des Verfahrens aus Sicht der Finanzverwaltung und der Wirtschaft.
  • Datenschutzrelevanz und rechtliche Grundlagen der digitalen Übermittlung.

Auszug aus dem Buch

3.3.8.6 Auffangpositionen

Auffangpositionen sind mit den Formulierungen „nicht zuordenbar“ gekennzeichnet und sollen Eingriffe in das Buchungsverhalten der Unternehmungen vermeiden sowie die anfängliche Anwendung der Elektronischen-Bilanz erleichtern. Lässt sich eine durch Mussfeld oder Mussfeld mit Kontennachweis vorgegebene Differenzierung eines Sachverhaltes nicht aus der Buchführung ableiten, so hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, die Auffangposition zu nutzen, um die rechnerische Richtigkeit für die Übermittlung der Unternehmungsdaten zu gewährleisten. Nutzt der Anwender die Möglichkeit der Auffangposition, so ist das betroffene Mussfeld oder Mussfeld mit Kontennachweis leer zu übertragen.

Ableitbar ist ein Wert, wenn dieser sich aus den Buchführungsunterlagen gem. § 140 AO ergibt. Die Buchführungsunterlagen umfassen Hauptbücher, Nebenbücher oder Auswertungen von Buchungsschlüsseln. Im Rahmen der Elektronischen Bilanz reicht es aus, wenn eine Ableitung des Wertes aus dem Hauptbuch erfolgt. Folglich können Werte, welche nicht aus dem Hauptbuch der Buchhaltung zu entnehmen sind, den jeweiligen Auffangpositionen zugeordnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung von Steuerverfahren ein und umreißt den Ablauf der Arbeit zur Elektronischen Bilanz.

2. Beschreibung der Elektronischen Bilanz: Dieses Kapitel definiert die E-Bilanz als digitale Steuererklärung und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Intention des Gesetzgebers.

3. Anwendungsbereiche: Das umfangreiche Kapitel analysiert die verschiedenen Anwendungsbereiche der E-Bilanz, einschließlich der betroffenen Steuerpflichtigen, zeitlicher Fristen und des Aufbaus der Taxonomien.

4. Die Umsetzung in der Unternehmung: Dieses Kapitel erläutert die praktischen Anforderungen an Unternehmen, von der Identifikation betroffener Abteilungen bis hin zu den konkreten Vorbereitungsschritten.

5. Kritik an der Elektronischen Bilanz: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der E-Bilanz, beleuchtet aus der Sicht der Finanzverwaltung sowie der Wirtschaft, inklusive Datenschutzfragen und rechtlicher Bedenken.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftigen Auswirkungen des Verfahrens auf Unternehmen und Behörden.

Schlüsselwörter

Elektronische Bilanz, E-Bilanz, XBRL-Standard, Steuerrecht, Finanzverwaltung, Taxonomie, Gewinnermittlung, Unternehmungssteuern, Datentransfer, Härtefallregelung, Jahresabschluss, Steuerbürokratie, Risikomanagementsystem, Digitalisierung, Berichtsbestandteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung, die Darstellung und die kritische Würdigung der Elektronischen Bilanz (E-Bilanz) als verpflichtendes digitales Verfahren zur Übermittlung von Abschlussdaten an das Finanzamt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen, die technischen Anforderungen (XBRL, Taxonomien), den praktischen Umsetzungsprozess in Unternehmen sowie die kritische Analyse der Auswirkungen für Wirtschaft und Finanzverwaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser einen umfassenden Einblick in die Thematik der E-Bilanz zu geben und die Auswirkungen dieser digitalen Neuerung auf die beteiligten Akteure kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller Gesetzestexte, Anwendungsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen sowie fachspezifischer Leitfäden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der E-Bilanz, ihre Anwendungsbereiche (persönlich, zeitlich, sachlich), den Prozess der Umsetzung in Unternehmen sowie eine kritische Würdigung des Gesamtsystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Elektronische Bilanz, XBRL, Taxonomie, Finanzverwaltung, Steuerrecht, Jahresabschluss und Unternehmungsumstellung.

Warum gibt es spezielle Branchen-Taxonomien?

Da die allgemeine Kerntaxonomie nicht alle branchenspezifischen Buchungsvorgaben abdecken kann, wurden für spezielle Wirtschaftszweige wie Banken, Versicherungen oder Krankenhäuser individuelle Taxonomien geschaffen.

Welche Rolle spielt das Risikomanagementsystem der Finanzverwaltung?

Das System dient dazu, die elektronisch übermittelten Daten automatisiert zu analysieren, um prüfungsrelevante Unternehmungen zu identifizieren und gezieltere Betriebsprüfungen zu ermöglichen.

Wie gehen Unternehmen mit dem Problem der "nicht zuordenbaren" Daten um?

Für Sachverhalte, die nicht direkt aus der Buchführung abgeleitet werden können, sieht die E-Bilanz sogenannte Auffangpositionen vor, um die rechnerische Richtigkeit der Übermittlung zu gewährleisten.

Gibt es Ausnahmen von der elektronischen Übermittlungspflicht?

Ja, in Härtefällen kann das Finanzamt auf Antrag oder in bestimmten Anfangsphasen von einer elektronischen Übermittlung absehen und die Einreichung in Papierform gestatten.

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Résumé des informations

Titre
E-Bilanz. Entwicklung, Darstellung und kritische Würdigung
Université
Kiel University of Applied Sciences  (Fachbereich Wirtschaft)
Note
1,3
Auteur
Florian Ollmann (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
59
N° de catalogue
V284017
ISBN (ebook)
9783656841074
ISBN (Livre)
9783656841081
Langue
allemand
mots-clé
E-Bilanz Elektronische Bilanz e-government Steuerlehre; Steuern Bilanz Steuerbilanz Handelsbilanz Taxonomie § 5 b EStG §5b EStG Steuerrecht Wirtschaftsprüfung Betriebswirtschaftslehre Rechnungswesen Bilanzierung Steuern Controlling Bachelor Diplomarbeit 2014 Einkommensteuer Einkommensteuergesetz EStG § 5b
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Citation du texte
Florian Ollmann (Auteur), 2014, E-Bilanz. Entwicklung, Darstellung und kritische Würdigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284017
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