Die Wellpappenindustrie. Grundlagen und Faktoren in Deutschland


Akademische Arbeit, 2006

45 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Relevanz der Thematik
1.2. Zielsetzung und Problemstellungen

2. Grundlagen über das Verpackungsmittel Wellpappe
2.1. Wellenarten und Wellpappeverpackungen
2.2. Anforderungen an die Wellpappenindustrie

3. Struktur der Verpackungsmärkte
3.1. Der europäische Verpackungsmarkt

4. Die Wellpappenindustrie in Deutschland
4.1. Struktur der deutschen Branche
4.2. Gegenwärtige wirtschaftliche Lage

5. Der Beschaffungsmarkt
5.1. Die Kostenstruktur in der Wellpappenindustrie
5.2. Humankapital bzw. Personalkosten
5.3. Energiekosten
5.4. Transportkosten
5.5. Sonstige Kosten
5.6. Materialkosten: Verhandlungsmacht der Papierlieferanten

6. Der Absatzmarkt
6.1. Abgrenzung des relevanten Marktes
6.2. Die Attraktivität von Marktnischen
6.3. Entwicklungen auf der Kundenseite
6.4. Wachstumsmärkte innerhalb des Kundenkreises
6.5. Starkes Wachstum durch Discounter bzw. Handelsmarken
6.6. Vertriebswege

7. Zusammenfassung und Prognosen
7.1. Herleitung und Resultat der quantitativen Prognose
7.2. Zusammenfassung und Ausblick

8. Literaturverzeichnis und weiterführende Literatur

1. Relevanz der Thematik

Wellpappe ist im täglichen Leben allgegenwärtig. Beim Gang durch den Supermarkt trifft man u.a. auf Wellpappenkisten, in denen Obst gelagert wird. Auch im Haushalt befinden sich Konsumverpackungen, die aus der Pappe mit der verborgenen Welle hergestellt wurden. Häufigster Verwendungszweck ist der Einsatz als Transport-verpackung, wo sie sich als meist eingesetzter Verpackungsstoff etabliert hat. Hier beträgt der europäische Marktanteil 61 Prozent.[1] Oftmals wird Verpackung auch als eine unnötige Verschwendung von Ressourcen angesehen. Die Notwendigkeit von Transportverpackungen ist unumstritten, da das Produkt vor Schäden geschützt und das Transportieren von Produkten vereinfacht wird. Neben der funktionalen Bedeutung übernimmt Wellpappe durch anspruchsvolle Bedruckung zunehmend Marketingaufgaben. Durch eine permanente Weiterentwicklung von Wellpappe-verpackungen ergeben sich potentielle neue Anwendungsgebiete.

1.2. Zielsetzung und Problemstellungen

Nach einer allgemeinen Einführung über das Packmittel Wellpappe wird zunächst der Wellpappenmarkt in Deutschland explizit analysiert. Die folgenden Kapitel analysieren die fünf individuellen Triebkräfte von Porter, bei denen es sich um die Verhandlungsmacht der Lieferanten und Abnehmer, die Wettbewerbsintensität und die Gefahr durch Substitutionsprodukte sowie potentielle neue Konkurrenten handelt.

Über dieses Modell hinaus wurden zusätzliche Faktoren als Einflussträger identifiziert. Legislative Institutionen können durch neue Gesetzgebungen oder Dokumentationspflichten die Branche negativ aber auch positiv beeinflussen. Als Abschluss dient ein vorsichtiger Ausblick in die Zukunft.

Eine Branchenanalyse setzt eine Industrie in Beziehung zu ihrem wirtschaftlichem Umfeld. Dieses soll im Vorwege abgegrenzt werden. Wird die Wellpappenindustrie als Teil einer Wertschöpfungskette betrachtet, so ergibt sich als Vorstufe die Papierherstellung und als nachgestellte Stufe die Abnehmerindustrien. Alle weiteren Stufen der Wertschöpfungskette sollen in dieser Diplomarbeit nur in Ausnahmen berücksichtigt werden. Ausnahmen ergaben sich durch Einbeziehen der Altpapierverarbeitung und des Einzelhandels.

2. Grundlagen über das Verpackungsmittel Wellpappe

2.1. Wellenarten und Wellpappeverpackungen

Wellpappe stammt aus der Papierverarbeitung und entsteht durch das Verkleben einer glatten und einer gewellten Bahn. Die Stabilität entsteht durch die Form der Welle. Die Welle dient als Polster oder Stützkonstruktion, die darin enthaltene Luft als Isoliermittel. Die Bogenform der Welle ist Grund für die Festigkeit und ist mit einem Rundbogen in der Architektur vergleichbar.[2]

Wellpappe wird aus Papieren hergestellt, deren Qualität über die Beschaffenheit entscheiden. Dieses Papier nennt sich Wellpappenrohpapier und wird hauptsächlich aus Zellstoff und Altpapier gefertigt. Unterschiedliche Papiersorten können zum Einsatz kommen, die sich Testliner, Kraftliner, Schrenz, Wellenstoff und Halbzell-stoffpapier (HZ – Papier) nennen. Testliner, Kraftliner und Schrenz gehören zu den Deckenpapieren, die das Wellenpapier umschließen. Testliner hat die größte Bedeutung und besteht zu 100 Prozent aus Altpapier. Er kann in drei unter-schiedlichen Qualitäten bezogen werden. Dabei wird die Sorte T1 mit dem hochwertigsten Recyclingpapieren eingesetzt, T2 und T3 sind qualitativ geringere Sorten. Kraftliner besteht aus Zellstoff, wobei maximal 20 Prozent Altpapier beigemischt werden darf. Zellstoff gewinnt man in einem chemischen Verfahren aus Holz. Er zeichnet sich durch lange Fasern aus. Kraftliner ist Testliner in der Berst-festigkeit überlegen.[3] Zur besseren Bedruckung wird Kraftliner auch gebleicht angeboten. Schrenz kann aus jeder Sorte Altpapier hergestellt werden und ist den Testlinersorten qualitativ unterlegen. Zu den Wellenpapieren gehören Wellenstoff und HZ-Papier. Wellenstoff besteht aus hochwertigem Altpapier, während Halbzellstoff in einem halbchemischen Verfahren aus Holz gewonnen wird und somit qualitativ hochwertiger ist.[4]

Der wichtigste und preiswerteste Rohstoff für die Wellpappenrohpapiere ist das Altpapier. Für die Herstellung ist Altpapier mit langen und guten Fasern besonders wichtig, daher wird Altpapier aus Well- und Vollpappe sowie Kraftpapier- und Papiersäcken bevorzugt. Neben dem Papier ist der Klebstoff wichtiger Bestandteil der Produktion. In Deutschland wird hierfür Leim auf Basis von Mais-, Weizen- oder Kartoffelstärke bzw. Kombination daraus eingesetzt.[5]

Bei der Herstellung von Wellpappe werden verschiedene Wellenarten unterschieden. Die Wellenformen sind sinuswellenförmig und können verschiedene Dimensionen annehmen. Zur Bestimmung der Wellenart misst man Wellenteilung und Wellenhöhe. Wellenteilung ist der Abstand zwischen zwei Wellenspitzen bzw. zwei Wellentälern, die Wellenhöhe ist der Abstand zwischen Wellenspitze und Wellental. Folgende Tabelle fasst die wichtigsten Wellenarten und ihre Maßstäbe zusammen:

Tabelle 1: Klassifizierung verschiedener Wellenarten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung (Spalte 1-4: Ziegler, Andreas. 2005. „Einzugsfaktor und Linienlast bei Riffelwalzen“ in: Wellpappe Nachrichten Nr. 10/2005, S.42, Spalte 5: Ergebnisprotokoll von Herrn Kruse, S. VI)

Die Wellenarten A, B, C und E sind nach DIN 55468 genormt. Die Wellendimen-sionen bei den feineren F-, G- und N-Wellen sind noch nicht genormt. Sie haben das Potential, Faltschachteln aus Karton zu ersetzen.[6]

Neben den verschiedenen Wellenarten gibt es auch einzelne Wellpappenarten. Dazu gehören die einseitig beklebte, die einwellige, die zweiwellige und die dreiwellige Wellpappe. Zur Illustration dient hierbei folgende Abbildung, wo die Wellpappenarten in genannter Reihenfolge abgebildet sind:

Abbildung 1: Wellpappenarten

Quelle: o.V. “Die Welle aus Luft und Papier” auf: http://www.wellpappen-industrie.de/pw/pw_we.htm (04.11.2005)

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Die einseitig beklebte Wellpappe besteht aus einer Decke und der Wellenbahn. Sie kann aufgerollt werden und dient als Verpackungsmaterial, zur Dekoration und zu Bastelzwecken. Bei der einwelligen Wellpappe liegt die Wellenbahn zwischen zwei Deckenbahnen. Diese Wellpappenart kann nicht mehr beliebig geknickt werden, sie muss maschinell gestanzt werden. Bei der zweiwelligen Wellpappe werden zwei Wellenbahnen und drei glatte Papierbahnen kombiniert. Daher können hier verschiedene Wellenarten kombiniert werden, wobei hierfür hauptsächlich eine Grob- bzw. Mittelwelle und eine Feinwelle gebraucht wird. Die dreiwellige Wellpappe besteht aus drei einseitigen Wellpappen verschiedener Wellenarten mit einer Außendecke.[7]

Es gibt weit über 100 praxisgerechte Grundformen. In der Wellpappenindustrie gibt es kaum Standardlager, die meiste Produktion erfolgt anhand von Kundenaufträgen. Die europäischen Dachverbände der Wellpappen-, Vollpappen- und Faltschachte-lindustrie, FEFCO, ASSCO und ECMA, haben dazu, einen „Internationalen Code für Versandschachteln“ erarbeitet, der auch als deutsche Industrienorm (DIN 55429) anerkannt wurde. Die gebräuchlichsten drei Versionen von Wellpappenver-packungen werden hier kurz vorgestellt:[8]

1. Wellkisten: Diese haben den größten Anteil an allen Wellpappenver-packungen. Sie besteht aus einem Stück und in der Regel vier Verschluss-kappen. Es gibt unterschiedliche Typen z.B. Wellkisten mit oben verkürzten Außen- und Innenklappen.
2. Stulpverpackungen: Diese Schachtel besteht aus mindestens zwei Teilen, ein Oberteil (=Deckel) wird über ein Unterteil (=Boden) gestülpt. Der Vorteil liegt darin, dass die innere Höhe beliebig verändert werden kann, da das Produkt Deckel und Boden so weit wie möglich auseinander drücken kann.
3. Trayverpackungen: Die Trayverpackungen bestehen aus einem Stück und haben keinen Deckel. Sie sind sehr gut für Warenpräsentationen geeignet.

Zur besseren Illustration zeigt folgende Abbildung die soeben vorgestellten Verpackungsarten in beschriebener Reihenfolge.

Abbildung 2: Verpackungen aus Wellpappe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: VDW; 2004, S. 115, 119 u. 121

Wellpappe ist ein umweltverträgliches Produkt. Als Einstoffverpackung wird Wellpappe ohne Trenn- und Sortieraufwand zu WPR verarbeitet. Durch den Import von Altpapier lag die Recyclingquote in 2002 bei über 100 Prozent, gemessen an der Jahresproduktion von Wellpappe.[9]

Für die Wellpappenbranche wurden spezielle Erfolgsfaktoren erarbeitet, zu denen relativer Marktanteil, relative Marktleistungsqualität, Investmentintensität, Innovationsrate, Kundenprofil, Wachstumsrate des Marktes und Produktivität zählen. Diese Punkte werden im Laufe der Arbeit noch genauer erklärt und analysiert.[10]

2.2. Anforderungen an die Wellpappenindustrie

Die Herausforderungen, die Wellpappe als Packmittel erfüllen muss, lassen sich in drei Hauptgruppen aufteilen: Stabilität, Bedruckbarkeit bzw. Veredelungs-möglichkeiten und Kosten. Der Wert, der auf die einzelnen Gruppen gelegt wird, hängt vom Einsatzgebiet bzw. –produkt ab. STI hat im Rahmen dieser Heraus-forderungen folgendes dreidimensionales Koordinatensystem entwickelt.

Stabilität wird unter anderem anhand der technischen Werte Berstfestigkeit und Biegesteifigkeit gemessen. Je höher der technische Wert, desto stabiler ist die Wellpappe. Als stabil gelten die B- und die C-Welle. Bei der Achse „Bedruckbarkeit“ spielt die Grobheit der Wellen eine Rolle, je feiner das Profil (Mikrowellen F und E), desto gleichmäßiger lässt sich die Farbe auftragen. Bei der Kostenfrage spielen die individuellen Anforderungen des Kunden eine Rolle. Kosten sollen natürlich gering gehalten werden.[11] Stabilität und Kosten gelten dabei als messbare Größen, Bedruckbarkeit ist eine qualitative Größe.

Die Grafik verdeutlicht, dass sich die Herausforderungen an Wellpappe nicht immer kombinieren lassen. Eine gute Bedruckung geht mit Stabilität oft nicht einher und umgekehrt. Die Wellpappenindustrie ist somit weiterhin gezwungen, Forschung und Entwicklung zu betreiben. Anwendungsbereiche wie z.B. Druckmaschinen lassen sich auch weiterhin verbessern.

3. Struktur der Verpackungsmärkte

3.1. Der europäische Verpackungsmarkt

Innerhalb der europäischen Industrien nahm die Wellenpappenbranche in 2000 den zwölften Rang ein, was ihr einen großen kommerziellen Einfluss attestiert. Im Bereich der Transportverpackungen ist sie speziell für Industrie- und Konsumgüter Marktführer.[12] 2004 betrug das gesamte europäische Marktvolumen 39.182 Millionen Quadratmeter bzw. 21.134.000 Tonnen Wellpappe. Seit 2000 betrug das durch-schnittliche jährliche Mengenwachstum zwei Prozent.[13] Dieses kontinuierliche Wachstum signalisiert die Stabilität der Wellpappenindustrie. Die prozentualen Wachstumsraten müssen jedoch differenziert betrachtet werden, da sich diese in Ost- und Westeuropa erheblich unterscheiden. Der osteuropäische Markt erfährt teilweise Wachstumsraten im zweistelligen Bereich.

Der europäische Verpackungsmarkt kann in Primär- bzw. Verkaufsverpackungen und Sekundär- bzw. Transportverpackungen unterteilt werden. Unter Primärver-packung werden Kartons, Wellpappe oder PET Flaschen verstanden, die nur in Kombination mit dem Endprodukt vermarktet und verkauft werden. Transportver-packungen werden für die Verschiffung und Verladung von Gütern und Produkten gebraucht. Ihr Material besteht hauptsächlich aus Wellpappe, Plastik, Holz und Kartons. Die Primärverpackung hält innerhalb des europäischen Verpackungsmarkts den größten Anteil mit 72 Prozent, während auf Sekundärverpackung 22 und auf sonstige Verpackungen 6 Prozent entfällt.[14] In den letzten Jahren ist der Markt für Transportverpackungen in Europa jährlich um 1 – 3 Prozent gewachsen, was der Mengenwachstumsrate in der Wellpappenindustrie entspricht. Die eigentliche Funktion der Transportverpackung, das sichere Liefern eines Produktes von einem Ort zum anderen, wird durch andere Funktionen erweitert. Sie werden zunehmend bedruckt, was zur Präsentation der Produkte mit der dazugehörigen Transport-verpackung in den Regalen des Einzelhandels dienen soll. Vorteile ergeben sich durch Eliminieren von unnötigen Auspacken und Stapeln der individuellen Verpackungen.

Wellpappe lässt sich generell für Sekundär- und Primärverpackungen einsetzen, wobei der Marktanteil im Bereich Verkaufsverpackungen zunimmt. Im Bereich Transportverpackungen ist Wellpappe innerhalb Europas Marktführer. Zu 61 Prozent wird hier Wellpappe eingesetzt. Der restliche Anteil setzt sich aus 20 Prozent Plastik, 9 Prozent Holz, 3 Prozent Vollpappe und 7 Prozent sonstige Materialien zusammen.[15]

4. Die Wellpappenindustrie in Deutschland

Deutschland besitzt mit 20,1 Prozent den größten Anteil am europäischen Well-pappenmarkt. Dabei zeigte sich von 1996 bis 2004 ein durchschnittliches prozentuales Mengenwachstum von 2,44 Prozent. Nur in 2001 musste ein Rückgang um 0,5 Prozent hingenommen werden, der durch den Konsumrückgang aufgrund des Attentats vom 11. September verursacht wurde.[16] Folgende Grafik demonstriert das kontinuierliche Wachstum im absoluten Verbrauch, was gleichzeitig die Stabilität der Branche beweist.

Abbildung 4: Entwicklung des absoluten und relativen Verbrauchs 1996 - 2004

Quelle: in Anlehnung an: Fefco, 2005, S.11

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Größe des Wellpappenmarktes ist in Zusammenhang mit der starken Bedeutung des Industriesektors zu setzen. Deutschland gehört neben den USA und Japan zu den wichtigsten Industriestaaten weltweit. Industrielle Betriebe gelten im Vergleich zum Dienstleistungssektor als besonders verpackungsintensiv. Ein Grund für die starke Wellpappennachfrage basiert u.a. auf dem zunehmendem Wachstum im Exportgeschäft. Exportgüter müssen speziell verpackt sein, um die langen Transportwege und um eventuell unterschiedliche Klimazonen zu überstehen. 2004 wurden Güter im Wert von 731 Milliarden Euro exportiert, dies entspricht einer Steigerung von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 17,3 Prozent des Exports entfielen auf die wellpappenintensiven Branchen chemische Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Genussmittel.[17]

Die folgende Tabelle stellt die größten deutschen Wellpappenhersteller in Reihenfolge ihres Umsatzes vor.

Tabelle 2: Führende Unternehmen in der Wellpappenindustrie in Deutschland [18]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an: „Die führenden Unternehmen der deutschen Papierwirtschaft“ in: APR Nr. 13-14 vom 20.07.2005, S. 7-10

Drei große Konzerne führen die Wellpappenindustrie in Deutschland an, die von mittelständischen Unternehmen gefolgt werden. Aufgrund der Branchenstruktur kann dennoch nicht von einer dominierenden Rolle der Konzerne gesprochen werden, worauf folgendes Kapitel eingeht.

4.1. Struktur der deutschen Branche

Die deutsche Wellpappenindustrie lässt sich als zersplitterte Branche einordnen, da es sich um einen sehr fragmentierten Markt handelt, der trotz zunehmender M & As überwiegend mittelständisch geprägt ist.

[...]


[1] Vgl. SCA, 2005(1), S.24

[2] Vgl. Pagel, 1993, S.9 und VDW, 2004, S. 8ff

[3] Dies ist der Widerstand, den das Papier bei gleichmäßig ansteigendem Druck bis zum Bersten entgegensetzt. Vgl. Pagel, 1993, S. 69

[4] Vgl. VDW, 2004, S. 9ff

[5] Vgl. VDW, 2004, S. 21ff

[6] Vgl. VDW, 2004, S. 40

[7] Vgl. VDW, 2004, S. 42ff

[8] Vgl. VDW, 2004, S. 104ff

[9] Vgl. „Wellpappe – ein einfaches Prinzip mit ungeahnten Möglichkeiten“, 2003, S. 3

[10] Vgl. Holl et al., 2005, S. 14

[11] Vgl. „Immer das passende Wellenprofil“, 2005, S. 72

[12] Vgl. Higham, 2001, S. 15

[13] In Anlehnung an Fefco, 2005, S. 11f

[14] Vgl. SCA, 2005(1), S. 24

[15] Vgl. SCA, 2005(1), S. 24

[16] Daten basieren auf den Absatzzahlen in Quadratmeter von 1995 bis 2004 in: Fefco, 2005, S. 11

[17] Vgl. Fischer Taschenbuch Verlag, 2005

[18] Angaben mit * sind Schätzungen von APR. Die Zahlen geben nur den ungefähren Wellpappen-umsatz wieder, da bei integrierten Firmen auch der Umsatz mit WPR enthalten ist. Es gibt keine Daten über Mondi Packaging.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Die Wellpappenindustrie. Grundlagen und Faktoren in Deutschland
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
45
Katalognummer
V284495
ISBN (eBook)
9783656840541
ISBN (Buch)
9783656906506
Dateigröße
1039 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wellpappe, Wellpappenindustrie, Verpackungsindustrie
Arbeit zitieren
Christoph Kilian (Autor:in), 2006, Die Wellpappenindustrie. Grundlagen und Faktoren in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284495

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