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Erziehung zum gewaltfreien Handeln

2. Auflage 2015

Título: Erziehung zum gewaltfreien Handeln

Libro Especializado , 2015 , 96 Páginas

Autor:in: Dr. phil. Hans E. Gerr (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Nach einer begrifflichen Klärung referiert der Verfasser in dieser 2. Auflage Erklärungsmodelle für das Entstehen von Aggressionen und geht auf die Problematik der Gewaltdarstellungen in den Medien ein. In den weiteren Ausführungen setzt sich der Autor unter anderem mit Möglichkeiten des Umgangs mit Aggressionen in der Unterrichtspraxis auseinander (Förderung von Selbst- und Sozialkompetenzen in einer gruppenpädagogischen Arbeit, das Rollenspiel als Trainingsmöglichkeit für das Erlernen gewaltfreien Handelns etc.). Abschließend werden an Formen offener Unterrichtsarbeit (Erkundungslernen, Freiarbeit und Projekthandeln) Möglichkeiten einer Gewaltprävention aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zum Begriff „Aggression“

2. Erklärungsmodelle für das Entstehen von Aggressionen

2.1 Triebtheoretische Erklärungsmodelle

2.1.1 Zum Problem eines „Auslebens“ von Aggressionen

2.2 Frustrations-Aggressions-Hypothese

2.3 Lerntheoretische Modelle

2.3.1 Lernen am Modell (Imitationslernen)

2.3.2 Lernen am Erfolg

3. Zum Problem von Gewaltdarstellungen in den Medien

3.1 Die Katharsisthese

3.2 Die Inhibitionsthese

3.3 Die Habitualisierungsthese

3.4 Die Stimulationsthese

3.5 Die Rationalisierungsthese

4. Zum Umgang mit Aggressionen in der Schule

4.1 Unterrichtsstil und Aggression

4.2 Das Problem der Strafe

4.3 Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz

4.3.1 Soziales Lernen in der Gruppe

4.3.2 Spiel und soziales Lernen

4.3.3 Zum Rollenspiel als Verhaltenstraining

4.4 Handeln nach demokratischen Werten im Schulleben

4.4.1 Demokratische Werte und Normen

4.4.2 Aspekte einer Anleitung zu wertorientiertem Handeln

5. Offene Lernsituationen und Aggressionsbewältigung

5.1 Kennzeichnung offenen Unterrichts

5.2 Aggressionsbewältigung und Erkundungslernen

5.3 Freiarbeit und Gewaltprävention

5.4 Förderung der Demokratiefähigkeit durch Projekthandeln

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Ursachen von Gewaltproblemen an öffentlichen Schulen darzustellen und pädagogische Handlungsstrategien zum Umgang mit Aggressionen sowie zur Gewaltprävention zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die Gestaltung eines Schullebens, das soziale und emotionale Bedürfnisse durch erfahrungsorientiertes Lernen und demokratische Wertebildung in den Mittelpunkt stellt.

  • Analyse psychologischer und lerntheoretischer Ursachen von Aggression.
  • Untersuchung des Einflusses von Gewaltdarstellungen in Medien.
  • Darstellung präventiver Ansätze durch Förderung von Sozialkompetenz.
  • Bedeutung offener Lernformen (Freiarbeit, Projekthandeln) zur Gewaltprävention.
  • Integration demokratischer Wertebildung in das tägliche Schulleben.

Auszug aus dem Buch

1. Zum Begriff „Aggression“

Aggression ist kein einheitliches Phänomen. Aggressive Verhaltensweisen können hinsichtlich ihrer Verursachungsmomente und ihrer Äußerungsformen sehr verschiedenartig sein. In der Unterrichtsarbeit zeigen sich Aggressionen meist „als Verstöße gegen die Interaktionsregeln“ (Havers 1981, S. 16).

O. Graefe (1969, S. 29 f.) ordnet in seinem „Symptomenschema kindlicher Verhaltensstörungen“ aggressive Verhaltensweisen den „sozialen Störungen“ zu. Allerdings können sich Aggressionen nicht nur gegen Individuen (gegen die eigene Person oder gegen andere Personen), sondern auch gegen Sachen richten.

Häufig wird als wesentliches Merkmal aggressiven Verhaltens die „schädigende Wirkung“ genannt (Berkowitz 1971, Buss 1961, Ullmann 1974). E. Fürntratt (1974, S. 283) sieht auch die „Schwächung“ oder das „Versetzen in Angst“ als aggressive Verhaltensweisen an. Als weitere Merkmale einer aggressiven Handlung werden die „Absicht“ (Merz 1965) und die „Zielgerichtetheit“ (Fürntratt 1974, Selg 1977) genannt.

Von einigen Autoren wird der Begriff „Aggression“ weiter gefasst. A. Mitscherlich (1969, S. 12) bezieht jede Aktivität, die eine „innere Spannung aufzulösen sucht“, in seinen Aggressionsbegriff mit ein. Hacker (1972, S. 79) definiert beispielsweise Aggression als „jene dem Menschen innewohnende Disposition und Energie, die sich ursprünglich in Aktivität und später in den verschiedensten individuellen und kollektiven, sozial gelernten und sozial vermittelten Formen von Selbstbehauptung bis zur Grausamkeit ausdrückt.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme und Formen von Gewalt in der Gesellschaft sowie die Relevanz einer Erziehung zum gewaltfreien Handeln im schulischen Kontext.

1. Zum Begriff „Aggression“: Dieses Kapitel definiert Aggression als komplexes, nicht einheitliches Phänomen und diskutiert verschiedene wissenschaftliche Auffassungen sowie Definitionsmerkmale.

2. Erklärungsmodelle für das Entstehen von Aggressionen: Es werden die zentralen psychologischen Ansätze – Triebtheorien, die Frustrations-Aggressions-Hypothese sowie lerntheoretische Modelle – kritisch dargelegt.

3. Zum Problem von Gewaltdarstellungen in den Medien: Dieses Kapitel untersucht die Wirkung medialer Gewalt anhand verschiedener Thesen, darunter die Katharsis-, Inhibitions-, Habitualisierungs-, Stimulations- und Rationalisierungsthese.

4. Zum Umgang mit Aggressionen in der Schule: Es werden präventive und intervenierende Ansätze diskutiert, die von der Gestaltung des Unterrichtsstils bis zur Förderung der Sozialkompetenz und Demokratiebildung reichen.

5. Offene Lernsituationen und Aggressionsbewältigung: Das letzte Kapitel fokussiert auf alternative Unterrichtsformen wie das Erkundungslernen, die Freiarbeit und das Projekthandeln als Mittel zur gewaltfreien Erziehung.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Aggression, Sozialkompetenz, Schulleben, Demokratische Werte, Erziehung, Lerntheorie, Katharsis, Freiarbeit, Projekthandeln, Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogik, Konfliktlösung, soziales Lernen, Werteerziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Herausforderung, Kindern und Jugendlichen in der Schule ein gewaltfreies Handeln zu vermitteln und bestehende Aggressionsprobleme durch geeignete schulische Strukturen präventiv zu minimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den psychologischen Ursachen von Aggression, der Wirkung von Medienkonsum, der Bedeutung des Unterrichtsstils, der Förderung von Sozialkompetenz sowie der Implementierung offener Lernformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und Reflexion von Handlungsstrategien für Lehrkräfte, um im Schulalltag durch wertorientierte Erziehung und Partizipation eine Atmosphäre zu schaffen, die gewaltfreies Verhalten fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch die Auswertung psychologischer und pädagogischer Fachliteratur sowie auf die Analyse empirischer Ansätze zur Aggressionsgenese und Verhaltensmodifikation.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Auseinandersetzung mit Aggressionstheorien, die kritische Betrachtung von Gewaltdarstellungen in Medien sowie die detaillierte Darstellung von Praxisbeispielen für den Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Zentrale Begriffe sind Gewaltprävention, soziale Kompetenz, demokratische Werteerziehung, offener Unterricht, Freiarbeit, Projekthandeln und das Lernen am Modell.

Welche Rolle spielt die „Katharsisthese“ in der Erziehung?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Annahme auseinander, dass das Ausleben von Aggressionen (z. B. durch „Dampfablassen“) entlastend wirkt. Die Autorin zeigt auf, dass dies wissenschaftlich nicht bestätigt ist und eher zu einer Verstärkung aggressiven Verhaltens führen kann.

Wie kann „Projekthandeln“ zur Demokratiefähigkeit beitragen?

Projekthandeln ermöglicht Schülern, selbstbestimmt und kooperativ an lebensnahen Problemen zu arbeiten, wodurch sie soziale Verantwortung übernehmen und demokratische Entscheidungsprozesse praktisch erproben können.

Final del extracto de 96 páginas  - subir

Detalles

Título
Erziehung zum gewaltfreien Handeln
Subtítulo
2. Auflage 2015
Autor
Dr. phil. Hans E. Gerr (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
96
No. de catálogo
V284514
ISBN (Ebook)
9783656847939
ISBN (Libro)
9783656847946
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gewaltprävention Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz Demokratiefähigkeit offene Lernsituationen Erkundungslernen Projekthandeln Erklärungsmodelle für das Entstehen von Aggressionen Gewalt in den Medien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. phil. Hans E. Gerr (Autor), 2015, Erziehung zum gewaltfreien Handeln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284514
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