Zusammenfassung der Vorlesungen zum Thema "Organisation" im 3. Semester an der EBC Hochschule Hamburg.
Die Zusammenfassung beinhaltet Themen wie die allgemeine Erklärung des Organisationsbegriffes, zeigt den Unterschied zwischen Aufbau- und Ablauforganisation an .
Zudem werden die Grundformen der Aufbauorganisation einander gegenübergestellt und verglichen und auch die Projektorganisation wird beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
Organisation
1. Formale und informale Regeln (Eisbergmodell)
2. Ziele der Organisationsgestaltung
3. Steigerung von Effizienz und Effektivität
4. Aufbauorganisation
4.1 Spezialisierung
5. Koordination
6. Leitungssystem
7. Entscheidungsdelegation
8. Grundformen der Aufbauorganisation
8.1 Funktionale Organisation
8.2 Divisionale /Spartenorgansiation
8.3 Matrix-/ Tensororganisation
8.4 Holdingorganisation
9. Dokumentationstechniken
10. Ablauforganisation
11. Prozessorientierte Ablaufgestaltung
12. Projektorganisation
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für die Gestaltung von Unternehmensorganisationen zu vermitteln, indem sie die Wechselwirkungen zwischen formalen Strukturen und menschlichem Verhalten analysiert. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch eine gezielte Abstimmung von Aufbau- und Ablauforganisation Effizienz und Effektivität unter Berücksichtigung organisatorischer Komplexität gesteigert werden können.
- Grundlagen der Organisationsgestaltung und das Eisbergmodell (formale vs. informale Regeln)
- Methoden der Aufbauorganisation, insbesondere Spezialisierung, Koordination und Leitungssysteme
- Analyse der Grundformen der Unternehmensorganisation (funktional, divisional, Matrix, Holding)
- Grundlagen der Ablauforganisation und moderne Prozessgestaltung
- Methodik der Projektorganisation und deren Managementformen
Auszug aus dem Buch
Formale und informale Regeln (Eisbergmodell)
Formale Regeln: Planung, Organigramme, Stellenbeschreibung, Richtlinien
Informale Regeln: Machtverteilung, persönliche Beziehungen, Werte, Einstellungen, Bedürfnisse, Erwartungen, Motivation ( bei jedem individuell, daher machen die informalen Regeln auch einen Großteil der Organisation aus)
Organisatorische Effizienz bildet eine Formale Gruppe, die funktioniert wie das Einliniensystem; Weisungen kommen nur durch die Vorgesetzten
Individuelle Bedürfnisse bilden eine Informale Gruppe, die funktioniert so, dass jeder sich mit jedem austauscht. (Bilden sich aufgrund von denselben Interessen/ Hobbies)
Zusammenfassung der Kapitel
Organisation: Einführung in die grundlegenden Fragen der Organisation, wie Aufbau, Ablauf, Verantwortlichkeiten und die Unterscheidung von Effizienz und Effektivität.
Formale und informale Regeln (Eisbergmodell): Erläuterung der Diskrepanz zwischen offiziellen Strukturen und den inoffiziellen sozialen Beziehungen innerhalb eines Unternehmens.
Ziele der Organisationsgestaltung: Darstellung der verschiedenen Interessengruppen (Management, Kunden, Mitarbeiter) und der resultierenden Zielkonflikte bei der Gestaltung.
Steigerung von Effizienz und Effektivität: Abgrenzung der ökonomischen Kennzahlen Produktivität, Rentabilität und Wirtschaftlichkeit.
Aufbauorganisation: Fokus auf die Gliederung von Organisationseinheiten, ihre hierarchische Ordnung und das Prinzip der Spezialisierung.
Koordination: Vorstellung verschiedener Instrumente zur Abstimmung von Einheiten, von persönlichen Weisungen bis hin zur Unternehmenskultur.
Leitungssystem: Analyse von Leitungsspannen und verschiedenen Systemen wie dem Einlinien-, Stab-Linien- oder Mehrliniensystem.
Entscheidungsdelegation: Erläuterung, wie Entscheidungsbefugnisse verteilt werden, unter Berücksichtigung des Zentralisierungsgrads und des Subsidiaritätsprinzips.
Grundformen der Aufbauorganisation: Vergleich der funktionalen, divisionalen, Matrix- und Holdingorganisation in Bezug auf Vorteile, Nachteile und Eignung.
Dokumentationstechniken: Methoden zur Darstellung organisatorischer Sachverhalte, einschließlich Organigrammen und Stellenbeschreibungen.
Ablauforganisation: Definition des Verlaufs zeitlicher und räumlicher Arbeitsvorgänge und die Abgrenzung zur Aufbauorganisation.
Prozessorientierte Ablaufgestaltung: Fokus auf die systematische Identifikation, Analyse und Verbesserung von Unternehmensprozessen anhand der Kriterien Zeit, Kosten und Qualität.
Projektorganisation: Definition von Projekten und Vorstellung der Organisationsformen für zeitlich befristete, komplexe Vorhaben.
Schlüsselwörter
Organisation, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Spezialisierung, Koordination, Leitungssystem, Entscheidungsdelegation, Prozessgestaltung, Projektmanagement, Effizienz, Effektivität, Eisbergmodell, Stellenbeschreibung, Organigramm, Unternehmenskultur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die grundlegenden Konzepte und Methoden der Unternehmensorganisation, unterteilt in Aufbau- und Ablauforganisation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die strukturelle Gliederung von Unternehmen, die Koordination von Arbeitsprozessen, die Entscheidungsbefugnisse sowie die Organisation von Projekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie komplexe unternehmerische Aufgaben durch Arbeitsteilung und Spezialisierung effizient und zielgerichtet koordiniert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt deskriptive Methoden und systemische Kategorisierungen, um organisationale Strukturen (Aufbau) und dynamische Prozesse (Ablauf) zu analysieren und deren Wirkungsweisen gegenüberzustellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse formaler und informaler Strukturen, die Evaluation verschiedener Leitungssysteme, die Grundformen der Aufbauorganisation sowie Ansätze zur prozessorientierten Ablaufgestaltung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Organisation, Spezialisierung, Koordination, Effizienz und Prozessmanagement definiert.
Was unterscheidet die funktionale von der divisionalen Organisation?
Die funktionale Organisation gliedert das Unternehmen nach Verrichtungen (z.B. Einkauf, Marketing), während die divisionale Organisation das Unternehmen nach Objekten (z.B. Produkte, Kundengruppen) unterteilt.
Wie hilft das Eisbergmodell beim Verständnis der Organisation?
Es verdeutlicht, dass neben den sichtbaren, formalen Regeln (Organigramme, Stellenbeschreibungen) ein wesentlicher Teil der Organisation aus informalen, individuellen Faktoren (Werte, Beziehungen) besteht, die das Handeln maßgeblich beeinflussen.
Welche Rolle spielt die Entscheidungsdelegation?
Sie regelt die Verteilung von Befugnissen von der Unternehmensspitze auf nachgelagerte Einheiten, wobei das Subsidiaritätsprinzip zur Motivation und Entlastung eingesetzt wird.
Warum ist die Prozessgestaltung für die Effizienz wichtig?
Durch die Gestaltung und laufende Verbesserung von Prozessen werden Zeit, Kosten und Qualität optimiert, was die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Unternehmens steigert.
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- Jennifer von Burg (Autor), 2013, Organisation in der BWL. Aufbau, Abläufe, Projekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284640