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Optimierung des indirekten Einkaufs in einem Konzern

Título: Optimierung des indirekten Einkaufs in einem Konzern

Tesis de Máster , 2013 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Andreas Fürst (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des indirekten Einkaufs in einem Konzern. Hierzu wird zunächst erläutert, was unter dem indirekten Einkauf verstanden wird. Ebenso werden weitere theoretische Grundlagen beschrieben. Die Optimierung letztendlich wird durch eine Umverteilung der Einkaufsaufgaben stattfinden. In einem Konzern gibt es gewöhnlich einen Konzerneinkauf sowie die dezentralen Einkaufsabteilungen der jeweiligen Standorte. Wo jedoch die Hauptverantwortung im Einkauf liegt wird vom Unternehmen selbst geregelt. Hier kann zwischen einer zentralen und einer dezentralen Struktur unterschieden werden. Allgemein gilt, dass es sinnvoll ist, Kategorien bei welchen Bündelungseffekte erzielt werden können zu zentralisieren. Kategorien, welche hauptsächlich von regionale Lieferanten bezogen werden sind dagegen besser von den dezentralen Einheiten selbst zu beschaffen. Wie eine solche Aufgabenverteilung letztendlich effizient durchgeführt werden kann, wird in der vorliegenden Arbeit strukturiert beschrieben. Ziel ist es dabei, der jeweiligen strategischen Einkaufsabteilung eines dezentralen Standortes mehr Kapazität für wertvolle strategische Aufgaben zu schaffen.
Die Arbeit wurde bei einem mittelständischen Landmaschinenhersteller geschrieben. Der dortige indirekte Einkauf wird bereits zwischen einer operativen und einer strategischen Einheit unterschieden. Weniger erfolgsversprechend dagegen ist, dass es nur einen Einkäufer gibt, der sämtliche indirekte Materialien beschafft. Da der indirekte Einkauf jedoch unzählige Produkte und Dienstleistungen beschaffen muss, fehlt letztendlich die Zeit für wichtige strategische Aufgaben. Schließlich musste eine Lösung gefunden werden, die dem indirekten Einkäufer mehr Kapazität für diese Aufgaben bringt. Da man durch die Konzernstruktur nicht ohne weiteres einen zusätzlichen Einkäufer einstellen kann, musste dies durch eine Verteilung der Aufgaben stattfinden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

2.1 Theoretische Grundlagen

2.1.1 Der indirekte Einkauf

2.1.2 Einkaufsorganisationen

2.1.3 Das Lead-Buyer Konzept

2.2 Die Ausgangssituation im Unternehmen

2.2.1 Die Organisation des Konzerneinkaufs

2.2.2 Die dezentrale Einkaufsorganisation

3 Dokumentation der Lösungsansätze

3.1 Bestehende Schwächen im indirekten Einkauf

3.2 Hinführung zur Aufgabenverteilung

3.2.1 Schritt 1: Artikelkategorisierung

3.2.2 Schritt 2: Potentialanalyse

3.2.3 Schritt 3: Bestimmung des Zentralisierungsgrades

3.2.4 Schritt 4: Zusammenführung der Ergebnisse

3.2.5 Schritt 5: Ableitung der Aufgabenverteilung

4 Resümee und Ausblick

4.1 Zusammenfassung

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Optimierung des indirekten Einkaufs in einem dezentral strukturierten Konzern mit dem Ziel, durch eine effiziente Neuverteilung der Einkaufsaufgaben Kapazitäten für strategisch wertvolle Tätigkeiten zu schaffen und die Effizienz innerhalb der Abteilung nachhaltig zu steigern.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen und Organisationsformen des Einkaufs
  • Identifikation von Schwachstellen im indirekten Einkauf eines mittelständischen Produktionsstandortes
  • Systematische Kategorisierung von indirekten Materialien und Dienstleistungen
  • Entwicklung und Anwendung einer Entscheidungsmatrix zur Bestimmung des optimalen Zentralisierungsgrades
  • Erarbeitung einer zielgerichteten Aufgabenverteilung zur Entlastung operativer Einheiten

Auszug aus dem Buch

3.1 Bestehende Schwächen im indirekten Einkauf

Im Folgenden werden die durch die Analyse aufgedeckten Schwächen dargestellt. Diese wurden durch zahlreiche Gespräche mit den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens gesammelt. Anhand der Gespräche wurde sehr klar deutlich, dass das Hauptproblem im indirekten Einkauf eine zu geringe Kapazität an Personal ist. Ein "halber" Einkäufer für den indirekten Einkauf ist in einem Unternehmen mit fast 600 Mitarbeitern eindeutig zu wenig. Selbst die Unterstützung durch das Back-Office ist nur eine kleine Hilfe, da viele operative Aufgaben aus dem Tagesgeschäft nur vom strategischen Einkäufer selbst erledigt werden dürfen. Da diese oftmals kurzfristig anfallen und erledigt werden müssen, bleibt nur wenig Zeit für wichtige langfristige strategische Aufgaben.

Weitere Probleme, die ebenfalls häufig genannt wurden, sind das sogenannte Maverick-Buying sowie eine nahezu nicht vorhandene Lieferantenrecherche. Durch die Konzernstruktur besteht die Möglichkeit, Aufgaben an die Zentrale abzugeben. Eine strukturierte Analyse soll dabei helfen. Teil dieser Analyse ist es, zunächst die bestehenden Probleme nochmals einzeln und detailliert zu betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die steigende Bedeutung des indirekten Einkaufs ein und beschreibt das Ziel, durch eine effiziente Aufgabenverteilung Kapazitäten für strategische Aufgaben zu schaffen.

2 Ausgangssituation: Es werden die theoretischen Grundlagen des indirekten Einkaufs sowie das Lead-Buyer Konzept beleuchtet und die spezifische Organisationsstruktur des untersuchten Konzerns und des Standorts analysiert.

3 Dokumentation der Lösungsansätze: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Prozess von der Schwachstellenanalyse und Artikelkategorisierung bis hin zur Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Optimierung der Aufgabenverteilung.

4 Resümee und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und Potenziale für die weitere praktische Anwendung sowie zukünftigen Forschungsbedarf aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Indirekter Einkauf, Einkaufsorganisation, Zentralisierung, Dezentralisierung, Lead-Buyer Konzept, Prozessoptimierung, Potentialanalyse, Aufgabenverteilung, Maverick-Buying, Beschaffungsmanagement, Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf, operative Aufgaben, Unternehmensstruktur, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des indirekten Einkaufs innerhalb eines dezentral strukturierten Konzerns, um Prozesse effizienter zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Analyse von Organisationsformen, die Identifikation von Schwachstellen in der indirekten Beschaffung sowie die Methoden zur Aufgabenverteilung zwischen Zentrale und dezentralen Standorten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Schaffung von Kapazitäten für strategische Einkaufsaufgaben durch eine systematische Entlastung der Mitarbeiter von operativen Tätigkeiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit folgt einem deduktiv-theoriekritischen Forschungsansatz und nutzt ein Fallbeispiel zur praktischen Anwendung und Erprobung der entwickelten Kriterien und Matrizen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert detailliert die Schwachstellenanalyse, die Kategorisierung der Einkaufsartikel und die Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Bestimmung des Zentralisierungsgrades für verschiedene Warengruppen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie indirekter Einkauf, Prozessoptimierung, Aufgabenverteilung, Zentralisierung und strategisches Beschaffungsmanagement kennzeichnen.

Warum wurde das Lead-Buyer Konzept im Rahmen der Untersuchung thematisiert?

Das Konzept wurde als strategische Option zur Steuerung von Materialgruppen über mehrere Standorte hinweg analysiert, da es eine gängige Lösung in modernen Konzernstrukturen darstellt.

Welche spezifische Rolle spielt das sogenannte Maverick-Buying in der Analyse?

Maverick-Buying wird als eines der zentralen Probleme identifiziert, das durch fehlende Einbindung des Einkaufs entsteht und durch verbesserte Kataloganwendungen und Aufgabenverteilung reduziert werden soll.

Wie unterstützt die entwickelte Bewertungsmatrix den Entscheidungsprozess?

Die Matrix ermöglicht es, anhand definierter Kriterien objektiv zu entscheiden, ob eine bestimmte Warengruppe besser durch die Zentrale oder dezentral beschafft werden sollte.

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Detalles

Título
Optimierung des indirekten Einkaufs in einem Konzern
Universidad
University of Ulm  (Institut für Technologie- und Prozessmanagement)
Calificación
1,0
Autor
Andreas Fürst (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
28
No. de catálogo
V284838
ISBN (Ebook)
9783656849377
ISBN (Libro)
9783656849384
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einkauf strategischer Einkauf indirekter Einkauf produktionsfremder Einkauf Optimierung Strategie Konzern Beschaffung strategisch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Fürst (Autor), 2013, Optimierung des indirekten Einkaufs in einem Konzern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284838
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