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Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren

Título: Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren

Trabajo , 2012 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Maxi Hoffmann (Autor)

Política - Principios básicos y general
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Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, anhand des Verkaufs von Sozialwohnungen die Rolle der Wohnungspolitik in Margaret Thatchers Privatisierungsmaßnahmen der 1980er Jahre zu untersuchen. Es soll geprüft werden, inwieweit soziale, wirtschaftliche und parteipolitische Zielsetzungen hier ineinander übergehen und welche Grundgedanken für die Umsetzung der Privatisierung kommunalen Wohneigentums ausschlaggebend waren.

Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung des council housing als ein Element des britischen Wohlfahrtsstaates und dem Ursprung neoliberaler Leitgedanken, die eine spätere Privatisierung des staatlichen Wohnungssektors begünstigten. Der zweite Teil geht auf die Bedeutung der Wohnungspolitik für die Conservative Party zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und identitätsstiftenden Ideologien ein. Schließlich beleuchtet der dritte Teil am konkreten Beispiel des Housing Act von 1980 die Umsetzung des Verkaufs öffentlichen Wohneigentums und analysiert dessen soziale Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Das Thema dieser Arbeit erfordert eine klare Eingrenzung, insbesondere im Hinblick auf die Quellen. Exemplarisch für die Zielsetzungen der konservativen Wohnungspolitik in den 1980er Jahren stehen hier die schriftlich und mündlich verfassten Aussagen Margaret Thatchers auf der Pressekonferenz zu den landesweiten Wahlen vom 27.09.1974. Da diese Äußerungen aus der Zeit vor dem Beginn ihrer Regierung stammen, wird an ihnen eine frühe politische Programmatik deutlich. Weiterhin steht der Gesetzestext des Housing Acts von 1980 im Mittelpunkt, da er das Herzstück der Privatisierungspolitik im Bereich öffentlicher Wohnungen bildet und die wesentlichen Intentionen der Konservativen verdeutlicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren

2.1 Wohnungspolitik im Wohlfahrtsstaat

2.2 Privatisierung und Wohnungspolitik

2.3 Der Housing Act 1980 und der Verkauf von Sozialwohnungen

3. Zusammenfassung

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

4.1 Quellenverzeichnis

4.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Wohnungspolitik im Kontext der Privatisierungsmaßnahmen der Regierung Margaret Thatcher während der 1980er Jahre in Großbritannien, wobei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen sozialen, wirtschaftlichen und parteipolitischen Zielsetzungen analysiert werden.

  • Entwicklung und Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus (council housing) als Teil des britischen Wohlfahrtsstaates.
  • Einfluss neoliberaler Leitgedanken und des Thatcherismus auf die Wohnungspolitik.
  • Analyse des Housing Act 1980 als zentrales Instrument der Privatisierung.
  • Soziale Auswirkungen des Verkaufs von öffentlichem Wohneigentum auf die Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

2.1 Wohnungspolitik im Wohlfahrtsstaat

Mit der industriellen Revolution und der damit wachsenden Stadtbevölkerung in Großbritannien kam auch erstmals die Notwendigkeit staatlichen Eingreifens in Wohnungspolitik und Stadtplanung auf. Slumbeseitigung und die Bekämpfung um sich greifender Epidemien erforderten somit im 19. Jahrhundert Maßnahmen, die die Arbeiter und besonders die Armen in jeder Stadt erreichten. Im Zweiten Weltkrieg verursachten die Bombenangriffe in ganz Großbritannien massive Gebäudeschäden, zerstörten über 400.000 Wohnungen und führten damit zu großem Wohnungsnotstand. In der Nachkriegszeit begann schließlich die Phase des Wiederaufbaus, in der Maßnahmen wie der Housing Act von 1946 mithilfe von sozialem Wohnungsbau und staatlicher Förderung, etwa dem Erwerb von Baulizenzen, die Bevölkerung mit neuen Wohnungen versorgten. Wirtschaftliche Probleme, die sich vor allem aus den Kriegsschulden bei den Vereinigten Staaten ergaben, schlugen sich auch auf den Import von Baumaterial und damit der Bautätigkeit zur Wiederherstellung von Häusern und Wohnungen nieder.

Der britische Wohlfahrtsstaat entstand vor allem zwischen 1944 und 1948 und wurde maßgeblich von der Koalitionsregierung unter der Führung Winston Churchills und der Labour Regierung unter Clement Attlee geprägt. Den Grundstein hierfür legte William Henry Beveridge 1942 mit dem Modell einer „nationalen Versicherung“, die sowohl den Konservativen als auch der Labour Party als erstrebenswert galt. Der Wohlfahrtsstaat wurde demnach von zwei Parteien getragen und beruhte auf einem „inter-party consensus between ‚wet‘ Toryism and middle-of-the-road Labour, both using Keynesian economics“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Wohnungspolitik unter Margaret Thatcher zu untersuchen, und erläutert die methodische sowie quellenbezogene Eingrenzung.

2. Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren: Das Hauptkapitel analysiert den historischen Kontext des Wohlfahrtsstaates, die theoretischen Grundlagen des Neoliberalismus sowie die Umsetzung der Privatisierung durch den Housing Act 1980.

2.1 Wohnungspolitik im Wohlfahrtsstaat: Hier werden die Entstehung des sozialen Wohnungsbaus und der politische Konsens der Nachkriegszeit in Großbritannien dargestellt.

2.2 Privatisierung und Wohnungspolitik: Dieses Unterkapitel beleuchtet die wirtschaftspolitischen Ziele Thatchers und die ideologische Bedeutung der Privatisierung als Abkehr vom Kollektivismus.

2.3 Der Housing Act 1980 und der Verkauf von Sozialwohnungen: Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung des Rechts zum Kauf ("Right to Buy"), den Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und den sozialen Folgen dieser Politik.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Erkenntnisse über die Verdrängung wohlfahrtsstaatlicher Prinzipien durch den Fokus auf individuelles Eigentum und Marktmechanismen.

4. Quellen- und Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und die wissenschaftliche Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Margaret Thatcher, Wohnungspolitik, Privatisierung, Wohlfahrtsstaat, Housing Act 1980, Right to Buy, Sozialwohnungen, council housing, Neoliberalismus, Thatcherismus, Conservative Party, Wohnungsmarkt, Eigentumsbildung, Großbritannien, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wohnungspolitik unter der Regierung von Margaret Thatcher in den 1980er Jahren und deren Rolle innerhalb der Privatisierungsmaßnahmen dieser Ära.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Übergang vom Wohlfahrtsstaat zur neoliberal geprägten Marktwirtschaft, die Geschichte des sozialen Wohnungsbaus in Großbritannien und die Auswirkungen der Privatisierung des öffentlichen Wohnungsbestands.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit soziale, wirtschaftliche und parteipolitische Zielsetzungen bei der Privatisierung von Sozialwohnungen ineinander übergingen und welche Grundgedanken für diese Politik ausschlaggebend waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Analyse einschlägiger Fachliteratur und zeitgenössischer Dokumente, wie etwa Gesetzestexte (Housing Act 1980) und politische Aussagen Margaret Thatchers.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des britischen Wohnungssektors, die theoretischen Hintergründe des Neoliberalismus und die konkrete Ausgestaltung sowie Auswirkungen des Verkaufs von "council houses".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Thatcherismus, Right to Buy, Privatisierung, Sozialwohnungen und Wohlfahrtsstaat.

Was war der "Housing Act 1980" für die damalige Politik?

Der Housing Act 1980 stellte das Kernstück der konservativen Wohnungspolitik dar, da er den Mietern von Sozialwohnungen das gesetzliche Recht einräumte, ihre Wohnung zu erwerben (Right to Buy).

Wie bewertet die Arbeit den sozialen Erfolg der Privatisierungspolitik?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Politik zwar den privaten Wohlstand für manche förderte, jedoch insgesamt zu einer sozialen Ungleichheit führte, da der Bestand an Sozialwohnungen für bedürftige Gruppen drastisch reduziert wurde.

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Detalles

Título
Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Geschichte)
Curso
Idee und Praxis der Privatisierung seit den 1970er Jahren
Calificación
2,0
Autor
Maxi Hoffmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
21
No. de catálogo
V284854
ISBN (Ebook)
9783656849230
ISBN (Libro)
9783656849247
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wohnungspolitik Margaret Thatcher 1980er Housing Act 1980 Wohlfahrtsstaat Großbritannien Privatisierung Sozialer Wohnungsbau
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maxi Hoffmann (Autor), 2012, Wohnungspolitik und Privatisierung unter Margaret Thatcher in den 1980er Jahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284854
Leer eBook
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