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Die Bezugsrahmentheorie als theoretische Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie

Titre: Die Bezugsrahmentheorie als theoretische Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie

Travail d'étude , 2014 , 15 Pages , Note: 1.0

Autor:in: Jens Krüger (Auteur)

Psychologie - Consultation et Thérapie
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Immer mehr Störungsbilder können mit Hilfe der Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) erfolgreich behandelt werden. Zahlreiche Forschungsgruppen befassen sich mit dieser relativ neuen Therapieform, da ihr Potential unlängst erkannt wurde. Was aber steckt hinter der ACT? Die vorliegende Studienarbeit betrachtet einige essentielle Aspekte, welche zur umfangreichen Antwort dieser Frage gehören. Dazu hat sich der Autor mit einer gezielten Literaturrecherche beschäftigt und sich vor allem auf Ergebnisse von Steven C. Hayes, welcher als Begründer der ACT gilt und neben Dermot Barnes-Holmes in den frühen 80er Jahren mit der Entwicklung der Relational Frame Theory (RFT) begann, kon-zentriert.
Der erste Teil der Arbeit betrachtet das Grundmodell der ACT und verschafft einen Über-blick über ihren Aufbau und die Funktionsweise. Im zweiten Teil wird auf die, für die ACT relevanten, Komponenten der RFT eingegangen. Gleichzeitig werden hier immer wieder Bezüge zur Praxis (der ACT) hergestellt um die Zusammenhänge anschaulich zu verdeutlichen. Insgesamt zeigt sich, wie eng die RFT und die ACT miteinander verflochten sind und das es sich bei der RFT um einen fortschreitenden Entwicklungsprozess handelt, der auf etablierten philosophischen Grundlagen basiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Akzeptanz und Commitment-Therapie

2.1 Wofür steht ACT?

2.2 Das Grundmodell der ACT

2.2.1 Psychische Flexibilität

2.2.2 Akzeptieren

2.2.3 Kognitive Defusion

2.2.4 Achtsamkeit

2.2.5 Selbst-als-Kontext

2.2.6 Werte

2.2.7 Commitment

3. Die Bezugsrahmentheorie

3.1 Stimulus Äquivalenz

3.2 Der Bezugsrahmen

3.3 Bezugsrahmenbildung

3.3.1 Wechselseitige Bezugnahme

3.3.2 Kombinatorische Bezugnahme

3.3.3 Transformation der Stimulusfunktionen

3.3.4 Einfluss des Kontexts

3.4 Therapeutische Relevanz von Bezugsrahmen

3.5 Regeln und Regelfolgen

3.5.1 Ply

3.5.2 Track

3.5.3 Augmental

3.6 Ausweitung verbaler Prozesse

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sowie deren enge Verflechtung mit der Relational Frame Theory (RFT). Ziel ist es, das Modell der psychischen Flexibilität und die funktional-kontextuellen Mechanismen der menschlichen Kognition zu erläutern, die therapeutischen Interventionen zugrunde liegen.

  • Grundlagen der ACT und das Modell der psychischen Flexibilität
  • Die Relational Frame Theory als theoretischer Unterbau
  • Mechanismen der Bezugsrahmenbildung und Stimulus-Transformation
  • Therapeutische Relevanz verbaler Prozesse und Regelbefolgung

Auszug aus dem Buch

3.1. Stimulus Äquivalenz

„Die RFT beginnt mit einer außerordentlichen Entdeckung in der Verhaltenspsychologie und postuliert einen Prozess, der diese Entdeckung auf die gesamte Sprache und Kognition ausweitet.“ (Hayes, Strohsahl & Wilson, 2014, S. 63). Es handelt sich dabei um Stimulus Äquivalenzklassen. Mit dieser Entdeckung lässt sich erklären, warum beispielsweise ein Kind, das von einer Katze gekratzt wurde, Angst vor dem Wort „Katze“ hat, obwohl keine reale Katze anwesend ist und es nie aversive Erfahrungen mit dem Wort selbst hatte. Der Grund auf Basis der Stimulus Äquivalenz ist, dass das Kind vorher eine Äquivalenzklasse gelernt hat und jetzt auf einen ihrer Bestandteile reagiert. Eine Äquivalenzklasse besteht aus drei Komponenten: dem geschriebenem Wort (eine Buchstabenkombination), dem gesprochenem Wort und dem Gegenstand/ Ereignis. In diesem Beispiel wären das: „K-A-T-Z-E“, ausgesprochen „Katze“ und das physische Tier selbst (vgl. Hayes, Strohsahl & Wilson, 2014, S. 65). Da das Kind eine Relation zwischen dem physischen Tier und dem Wort „Katze“ abgeleitet hat, weint es durch das alleinige Hören der, durch das Aussprechen des Wortes zu vernehmenden, Tonfolge, obwohl es mit dieser selbst keine negativen Erfahrungen hatte (vgl. Hayes, Strohsahl & Wilson, 2014, S. 65 – 67). Die Stimulus Äquivalenz ist das Resultat eines Lernprozesses und kennzeichnet „die Beziehung von Reizen, die wir in der Alltagssprache als Symbolisierung beschreiben: Eine bestimmte Sache steht für eine andere.“ (Törneke, 2012, S. 111).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die menschliche Tendenz zur Vermeidung aversiver Erlebnisse und stellt die ACT als Ansatz vor, der durch psychische Flexibilität ein werteorientiertes Leben ermöglicht.

2. Die Akzeptanz und Commitment-Therapie: Detailliert das Grundmodell der ACT, insbesondere die sechs zentralen Prozesse zur Förderung der psychischen Flexibilität wie Akzeptieren und kognitive Defusion.

3. Die Bezugsrahmentheorie: Erläutert die funktional-kontextuelle Theorie der Sprache und Kognition, die als wissenschaftliche Basis für die therapeutischen Techniken der ACT dient.

4. Fazit und Ausblick: Bewertet den aktuellen Stand der RFT als dynamischen Prozess und unterstreicht die vielversprechenden empirischen Ergebnisse der ACT.

Schlüsselwörter

Akzeptanz und Commitment-Therapie, ACT, Relational Frame Theory, RFT, psychische Flexibilität, Bezugsrahmen, Kognitive Defusion, Stimulus Äquivalenz, Achtsamkeit, Werteorientierung, Regelbefolgung, Pliance, Tracking, Augmenting, Verhaltenstherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Fundamente der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) und deren Verbindung zur Relational Frame Theory (RFT).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Modell der psychischen Flexibilität, die Prozesse der Bezugsrahmenbildung, die Rolle von Sprache und Kognition sowie die therapeutische Anwendung von Regelwerken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundlagen der ACT verständlich zu machen und die Funktionsweise der RFT als theoretisches Gerüst für therapeutisches Handeln aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine gezielte Literaturrecherche durchgeführt, um die Konzepte von Begründern wie Steven C. Hayes und Dermot Barnes-Holmes zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des ACT-Grundmodells und eine tiefgehende Analyse der RFT-Komponenten, inklusive der Auswirkungen von Kontextvariablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie psychische Flexibilität, kognitive Defusion, Bezugsrahmenbildung und werteorientiertes Handeln geprägt.

Wie unterscheidet die RFT zwischen verschiedenen Arten von Regeln?

Die RFT differenziert zwischen Plys (sozial verstärkt), Tracks (ergebnisorientiert) und Augmentals (motivationssteigernd), die jeweils unterschiedlich auf das menschliche Verhalten wirken.

Warum ist das Verständnis des „Geisteszustands des Problemlösens“ für die ACT relevant?

Ein Übermaß an Problemlösungsstrategien kann zu rigiden Mustern und Erlebensvermeidung führen; die ACT zielt darauf ab, Patienten durch Achtsamkeit in einen flexibleren Geisteszustand zu führen.

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Résumé des informations

Titre
Die Bezugsrahmentheorie als theoretische Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie
Université
Academy for health and sport
Note
1.0
Auteur
Jens Krüger (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
15
N° de catalogue
V285115
ISBN (ebook)
9783656933199
ISBN (Livre)
9783656933205
Langue
allemand
mots-clé
ACT Achtsamkeit RFT Relational Frame Theorie Bezugsrahmentheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jens Krüger (Auteur), 2014, Die Bezugsrahmentheorie als theoretische Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285115
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Extrait de  15  pages
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