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Filmfinanzierung. Die erfolgreiche und finanzielle Umsetzung einer Stoffidee zu einem fertigen Kinofilm

Titre: Filmfinanzierung. Die erfolgreiche und finanzielle Umsetzung einer Stoffidee zu einem fertigen Kinofilm

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 20 Pages , Note: 1

Autor:in: Mathias Bliemeister (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Die erfolgreiche Umsetzung einer Stoffidee zu einem fertigen Kinofilm erfordert neben künstlerischen Fähigkeiten auch betriebswirtschaftliches Verständnis. Der finanzielle Rahmen bestimmt die Investitionen in die Stoffentwicklung und die Qualität des fertigen Films. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit diesen Aspekten auseinander widmet sich dem Thema der Finanzierung von Kinofilmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Finanzierung

2.1 Eigenfinanzierung

2.2 Fremdfinanzierung

3 Die Filmförderung

3.1 Filmförderungsanstalten des Bundes

3.2 Deutsche Landesförderungsanstalten

3.3 Das Film-Fernsehabkommen

4 Welchen Einfluss üben Fernsehanstalten auf die deutsche Kinoproduktion aus?

4.1 Die Kooperationsbereitschaft der Fernsehsender

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Mechanismen der Finanzierung deutscher Kinofilme und analysiert insbesondere das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Anforderungen, staatlicher Filmförderung und dem wachsenden Einfluss von Fernsehanstalten auf die inhaltliche und qualitative Ausrichtung der Kinoproduktionen.

  • Grundlagen der Filmfinanzierung (Eigen- und Fremdfinanzierung)
  • Struktur und Funktionsweise der Filmförderung in Deutschland
  • Rolle von Fernsehanstalten als Koproduzenten und Geldgeber
  • Einfluss von TV-Interessen auf die Qualität und Stoffwahl für das Kino

Auszug aus dem Buch

Die Finanzierung

Während der gesamten Dauer der Filmherstellung muss der Produzent stets den Überblick über den Finanzbedarf, die Quellen der Finanzierung sowie den Verbrauch der Finanzmittel behalten und deren Status in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und Handlungen setzen. Die Kosten entstehen nicht insgesamt zu einem bestimmten Zeitpunkt, vielmehr verteilen sie sich auf die gesamte Zeitdauer einer Filmproduktion. Abhängig von Verträgen mit beteiligten Personen und Unternehmen fallen unterschiedliche Zahlungsforderungen an. Der für die Herstellung eines Filmprojektes erforderliche finanzielle Bedarf wird anhand einer Kostenaufstellung ermittelt, deren Gliederung sich in den meisten Fällen an den Kalkulationsschemata von Filmförderungsanträgen orientiert.

Während der Planung und der Entstehung eines Filmprojektes ist der Ertragswert aufgrund der hohen Risiken und der Eigenarten der Filmwirtschaft nicht vorhersehbar, demnach ist es nicht möglich, einen Film zu einem Preis zu verkaufen, die Kosten und kalkulierten Gewinne mit einbezieht. Zieht man andere Handelsgüter in Betracht, wird der Unterschied dem Produkt Film gegenüber deutlich. Während sich der Preis eines Produktes aus seiner Kalkulation und später aus dem Angebot und der Nachfrage ergibt, ist die Größe Preis bei dem Produkt Film nicht vorhanden. An der Kinokasse wird der Kinobesuch bezahlt, der Eintrittspreis ist bei jedem Kino unabhängig vom Film nahezu identisch.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die zentrale Rolle des Produzenten und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss von Fernsehanstalten auf die Qualität von Kinofilmen.

2 Die Finanzierung: Erläutert die verschiedenen Finanzierungsmodelle, wie Eigen- und Fremdfinanzierung, und beleuchtet das Risiko der Filmwirtschaft.

3 Die Filmförderung: Beschreibt das System der deutschen Filmförderung auf Bundes- und Landesebene sowie das Film-Fernsehabkommen.

4 Welchen Einfluss üben Fernsehanstalten auf die deutsche Kinoproduktion aus?: Analysiert, wie Kooperationen mit Sendern die Produktion beeinflussen und ob Fernsehtauglichkeit zulasten der Kinoqualität geht.

5 Fazit: Führt aus, dass eine vorausschauende Finanzplanung und strategische Anpassung aufgrund sich wandelnder Marktbedingungen für Produzenten essenziell sind.

Schlüsselwörter

Filmfinanzierung, Filmproduzent, Filmförderung, Koproduktion, Kinoproduktion, Fernsehanstalten, Fremdfinanzierung, Eigenfinanzierung, Filmwirtschaft, Ländereffekt, Projektfilmförderung, Referenzfilmförderung, Stoffentwicklung, Verwertungskette, Wirtschaftlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Rahmenbedingungen der deutschen Filmproduktion, insbesondere wie Filme finanziert werden und welche Akteure dabei eine Rolle spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die verschiedenen Finanzierungsarten (Eigen- vs. Fremdkapital), das System der staatlichen Filmförderung sowie der Einfluss von Fernsehsendern als Kapitalgeber.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist zu ergründen, wie stark Fernsehsender die deutsche Kinoproduktion finanziell steuern und ob diese Einflussnahme die Qualität oder Eigenständigkeit der Kinofilme beeinträchtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Seminararbeit, die auf Fachliteratur, gesetzlichen Grundlagen (wie dem Filmförderungsgesetz) und ökonomischen Daten der Branche basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Finanzierungsformen, die Funktionsweise der Filmförderung (Bund und Länder) sowie die Analyse der Kooperationsbereitschaft zwischen Sendern und Produzenten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Filmfinanzierung, Filmförderung, Koproduktion und Wirtschaftlichkeit der Filmbranche beschreiben.

Was ist das sogenannte "Zwischenfinanzierungs-Dilemma" bei Filmproduktionen?

Es beschreibt die Zeitspanne, in der der Geldfluss von Geldgebern noch nicht eingegangen ist, aber Ausgaben für die Herstellung bereits anfallen, wofür oft Bankkredite notwendig werden.

Warum spielt der "Ländereffekt" bei der Förderung eine entscheidende Rolle?

Der Ländereffekt sorgt dafür, dass geförderte Gelder wieder in die regionale Wirtschaft zurückfließen, was für den Produzenten zusätzliche Planungsschritte und oft Mehrkosten bedeutet.

Wie unterscheidet sich die Referenzfilmförderung von der Projektfilmförderung?

Die Referenzfilmförderung basiert auf früheren Zuschauererfolgen und ist ein Zuschuss, während die Projektfilmförderung projektbezogen und meist als bedingt rückzahlbares Darlehen gewährt wird.

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Résumé des informations

Titre
Filmfinanzierung. Die erfolgreiche und finanzielle Umsetzung einer Stoffidee zu einem fertigen Kinofilm
Université
University of Hamburg  (Institut für Medien und Kommunikation)
Note
1
Auteur
Mathias Bliemeister (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
20
N° de catalogue
V285984
ISBN (ebook)
9783656860198
ISBN (Livre)
9783656860204
Langue
allemand
mots-clé
Filmfinanzierung Produzent Filmförderung Kinoproduktion Filmförderungsanstalten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mathias Bliemeister (Auteur), 2005, Filmfinanzierung. Die erfolgreiche und finanzielle Umsetzung einer Stoffidee zu einem fertigen Kinofilm, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285984
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