Globalisierung bedeutet, dass verschiedene Lebensbereiche über die ganze Welt immer enger verflochten werden. Dazu gehören Systeme wie Wirtschaft, Politik, Umwelt, Kommunikation und Kultur. Menschen aus verschiedenen Kontinenten lernen sich kennen und Handlungsmöglichkeiten sind überdimensional gewachsen. Die räumliche Distanz spielt keine große Rolle mehr, wie in den vergangenen Jahrhunderten, aufgrund der schnellen Transportmöglichkeiten, die heute existieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Interaktionsfelder der Globalisierung
2.1. Handel
2.2. Weltweites Handelswachstum
2.3. Wachstum des Welthandels 1948-2000
2.4. Regionale Anteile am Weltexport 2000
2.5. Exportanteile nach Regionen
3. Finanzen und Währung
4. Globalisierung im 21.Jahrhundert
5. Wer reguliert den Welthandel – Die Rolle der WTO
6. Kurzes Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Prozesse der internationalen politischen Globalisierung, beleuchtet deren ökonomische Grundlagen sowie Auswirkungen und analysiert die Rolle globaler Akteure und Regulierungsinstanzen wie der Welthandelsorganisation.
- Entwicklung und Dynamik des internationalen Handels
- Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf Schwellenländer
- Die Rolle von "Global Playern" in der Weltwirtschaft
- Regulierungsmechanismen und die Funktion der WTO
- Kritische Reflexion von Chancen und Risiken der Globalisierung
Auszug aus dem Buch
2.1. Handel
Definition: Mehrere oder zwei Partner interagieren miteinander. Dabei werden Waren getauscht.
Definition internationaler Handel: Dabei werden Waren grenzüberschreitend getauscht. Dafür müssen die Grenzen zwischen Nationalstaaten abgebaut werden. Das Ziel von Handelsbeziehungen ist, dass für beide Seiten oder eine Seite Gewinne erwirtschaftet werden.
Die politischen Auswirkungen sind komplizierter, weil die Geschäftspartner bei internationalen Geschäften nicht nur in verschiedenen Staaten sondern auch in unterschiedlichen politischen Systemen tätig sind.
Die liberalen Klassiker waren von der positiven Wirkung zwischen Freihandel und Frieden überzeugt.
Die Neo-Funktionalisten drückten sich vorsichtiger aus. Sie waren der Meinung, dass nicht nur Freihandel, sondern jeder Handel den Frieden fördert. Handel ist besser als kein Handel.
Die Wirtschaftsnationalisten waren davon überzeugt, dass Handel neben Gewinn auch zum Krieg führt. Handel zwischen Nationen würde für die einen mehr Vorteile als Nachteile bringen. Außerdem würde man eine Verwicklung in fremde Angelegenheiten damit verbinden.
Die Marxisten sahen den Handel sehr negativ, weil die Grundlage der Kapitalverkehr war. Positiv sahen sie darin einen Motor des Fortschritts. Die Konflikte der Bourgeoisie würden stärker werden und leisteten damit einen Vorteil für die soziale Revolution.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Definiert Globalisierung als eine weltweite Verflechtung verschiedener Lebensbereiche und beschreibt den Wegfall räumlicher Distanz.
2. Interaktionsfelder der Globalisierung: Analysiert den Handel aus verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven und betrachtet das Wachstum des Welthandels sowie regionale Verschiebungen.
3. Finanzen und Währung: Erläutert die Entstehung des unregulierten Weltfinanzmarktes und die Problematik der hohen Verschuldung von Schwellenländern infolge unzureichender Risikoanalysen.
4. Globalisierung im 21.Jahrhundert: Beschreibt die Rolle von Global Playern und technologischen Fortschritten als Treiber der Globalisierung, thematisiert jedoch auch ethische und ökologische Schattenseiten.
5. Wer reguliert den Welthandel – Die Rolle der WTO: Erklärt die Aufgaben und Grenzen der Welthandelsorganisation als beratende Instanz für internationale Wirtschaftsbeziehungen.
6. Kurzes Fazit: Fasst die Ambivalenz der Globalisierung zusammen, die einerseits materiellen Wohlstand fördert, andererseits aber soziale Ausbeutung und Ressourcenverschwendung mit sich bringt.
Schlüsselwörter
Globalisierung, Welthandel, Freihandel, WTO, Weltfinanzmarkt, Global Player, Technologietransfer, Schwellenländer, Kapitalverkehr, Export, Import, Wirtschaftswachstum, Liberalisierung, Ressourcen, Umweltverschmutzung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert die internationale politische Globalisierung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Handel und Finanzen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen den internationalen Handel, die Finanzmärkte, die Rolle globaler Unternehmen sowie die Regulierungsaufgaben der WTO.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Verflechtungen der Globalisierung zu schaffen und kritische Aspekte wie Ungleichheit und ökologische Herausforderungen zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Aufarbeitung politikwissenschaftlicher und ökonomischer Sachverhalte sowie historischer Handelsdaten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Handelsströmen, die Dynamik der Finanzmärkte, die Rolle der Global Player im 21. Jahrhundert und die Funktionen der WTO.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Globalisierung, Welthandel, WTO, Freihandel und internationale Finanzmärkte.
Warum wird der Handel von verschiedenen politischen Denkschulen unterschiedlich bewertet?
Die Bewertung reicht von der liberalen Hoffnung auf Frieden durch Handel bis hin zur marxistischen Kritik am Kapitalverkehr als Motor für soziale Konflikte.
Welche Rolle spielt der IWF bei der Bewältigung von Finanzkrisen?
Der IWF fungiert als steuernde Instanz bei der Vergabe von Hilfsprogrammen, um nationale oder regionale Finanzkrisen, wie die Asienkrise der 90er Jahre, zu bewältigen.
Welche Kritik wird an den „Global Playern“ geäußert?
Kritisiert wird, dass diese Unternehmen Produktion primär nach Kostenvorteilen ausrichten und dabei ökologische sowie soziale Standards in Entwicklungs- und Schwellenländern vernachlässigen.
Wie legitimiert die WTO ihr Handeln?
Die WTO agiert als beratende Organisation und stützt sich auf Übereinkommen wie GATT oder GATS, beansprucht jedoch selbst keine direkte demokratische Legitimation.
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- Anonym (Autor), 2014, Internationale Politische Globalisierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286278