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Die Millennium Development Goals der United Nations

Kritikpunkte des MDG 7A und Weiterentwicklungsvorschläge

Título: Die Millennium Development Goals der United Nations

Tesis (Bachelor) , 2013 , 74 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Sarah Schmidt (Autor)

Política - Tema: Gobalización, economía política
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Die Millennium Development Goals (i. F. kurz: MDGs) wurden in Zusammenarbeit der United Nations (i. F. kurz: UN), Organisation for Economic
Cooperation and Development (i. F. kurz: OECD), Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (i. F. kurz: IWF), im Jahre 2000 vereinbart. Das Hauptziel ist Armut zu verringern und multidimensionale, menschliche Entwicklung zu verbessern. Da das Jahr 2015, in welchem die MDGs erreicht werden sollen, immer näher rückt, mehren sich Berichte und Kritiken. Es ist bereits vorhersehbar, dass nicht alle gesetzten Ziele der MDGs fristgerecht bis zum Jahre 2015 erreicht werden können. Easterly formuliert das wie folgend: ““Let’s face it: it’s over. The MDGs will not be met… the point of the MDG campaign was that it precisely defined success and failure using specific goals. So on its own terms, it is a failure” (Easterly, 2009b).”
In dieser Arbeit soll es darum gehen, was es aus den Fehlschlägen der MDGs zu lernen gilt und wie es nach dem Zieljahr 2015 weiter gehen kann.
Um den Umfang zu begrenzen, wird der Schwerpunkt auf das MDG 7A: „Überführung der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in einzelstaatliche Programme und Politiken und Umkehr des Verlustes von Umweltressourcen“ sowie auf den Indikator CO2-Emissionen gelegt.
Der Kernpunkt dieser Arbeit liegt in der detaillierten Darstellung und Analyse des MDG 7A sowie Diskussionen der kritischen Schlüsselpunkte. Auf Basis dieses Vorgehens sollen sinnvolle Lösungsansätze und Vorschläge zur Zielweiterentwicklung erörtert werden.
Dabei spielen die Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung, im engeren Sinne die Umweltdimension, eine entscheidende Rolle und werden ebenfalls im Rahmen der Arbeit betrachtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzung, Motivation und Aufbau der Arbeit

2 Die Millennium Development Goals und generelle Kritiken

2.1 Übersicht und aktuelle Ergebnisse

2.2 Allgemeine, kritische Betrachtung der MDGs

3 Aktueller Stand des MDG 7A und des Indikators CO2-Emissionen

4 Kritikpunkte des MDG 7A und Lösungsansätze

4.1 Kritikpunkte und Diskussionen

4.2 Von der Kritik zu neuen Lösungsansätzen

5 Vorschläge zur Weiterentwicklung des MDG 7A

5.1 Von den MDGs zu einer neuen Entwicklungsagenda

5.1.1 Sustainable Development Goals und Post-2015 Agenda

5.1.2 Umweltabkommen als Basis

5.1.3 Visionen und Zielinhalte

5.1.4 Gestaltung des Zielrahmens

5.2 Klimaziele

5.2.1 Klimaschutzempfehlungen

5.2.1.1 CDM und Klimaschutzleitplanke

5.2.1.2 Entwicklung neuer Nachhaltigkeits- und Umweltindikatoren

5.2.1.3 Entkopplung des Wirtschaftswachstums von CO2-Emissionen

6 Mögliche Grenzen der Reformen

7 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Defizite des Millennium Development Goals (MDG) 7A, das sich mit der Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit befasst. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer detaillierten Analyse der kritischen Schwachstellen des MDG 7A sowie aktueller klimapolitischer Zusammenhänge, konkrete Lösungsansätze und Vorschläge für eine zukunftsfähige Entwicklungsagenda nach 2015 zu erarbeiten, wobei die Integration von Umweltbelangen in soziale und wirtschaftliche Strategien im Vordergrund steht.

  • Kritische Analyse der Millennium Development Goals und deren ökologische Lücke.
  • Untersuchung des MDG 7A und des Indikators CO2-Emissionen.
  • Weiterentwicklung der Entwicklungsagenda durch die Sustainable Development Goals (SDGs).
  • Bedeutung von Umweltabkommen und Klimaschutzleitplanken für zukünftige Zielsetzungen.
  • Entwicklung neuer Indikatoren zur Messung von Nachhaltigkeit und Vulnerabilität.

Auszug aus dem Buch

Die Umwelt-Kuznetskurve

Am Verlauf der Umwelt-Kuznetskurve erkennt man, dass bei einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen die Umweltdegradation und -verschmutzung mit wirtschaftlichem Wachstum steigt. Steigt das Pro-Kopf-Einkommen weiter, verringert sich die Zunahme der Umweltbelastung bis zu einem Punkt, an dem das maximale Verschmutzungsniveau erreicht ist. Ab diesem Punkt entkoppelt sich die Umweltbelastung von wirtschaftlichem Wachstum. Laut Vogel verbessert sich die Umweltqualität sogar ab einem bestimmten Einkommensniveau.

Das wird dadurch erklärt, dass ab einem materiellen Wohlstand, Einkommenssteigerungen mit einem größeren Interesse der Bevölkerung, an einer unversehrten Umwelt, einhergehen.

Daran angelehnt werden Umweltentscheidungen oft nach hinten verschoben, mit Abwartestrategien nach dem Motto „Grow first, clean up later“.

Dieses Motto ist jedoch nicht nur inadäquat, sondern vielmehr gefährlich, da viele Umweltschäden nicht umkehrbar zu machen sind, langfristige negative Folgen haben und zukünftige Generationen bedrohen können. In anderen Worten geht es sehr schnell, die Umwelt zu verschmutzen, die Bereinigung hingegen dauert sehr lange, sofern diese überhaupt möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zielsetzung, Motivation und Aufbau der Arbeit: Einleitung in die Thematik der MDGs, Definition des Untersuchungsgegenstandes (MDG 7A) und Beschreibung des methodischen Aufbaus der Arbeit.

2 Die Millennium Development Goals und generelle Kritiken: Überblick über die Entstehung, Ziele und Indikatoren der MDGs sowie eine erste kritische Betrachtung ihrer Stärken und Schwächen.

3 Aktueller Stand des MDG 7A und des Indikators CO2-Emissionen: Dokumentation der Definitionen und des aktuellen Status von MDG 7A, insbesondere in Bezug auf Treibhausgasemissionen und deren globale Bedeutung.

4 Kritikpunkte des MDG 7A und Lösungsansätze: Tiefgehende Analyse der Mängel des MDG 7A und Ableitung erster Strategien zur besseren Verzahnung von Umwelt- und Entwicklungspolitik.

5 Vorschläge zur Weiterentwicklung des MDG 7A: Vorstellung von Strategien für eine Post-2015 Agenda, inklusive der Diskussion von SDGs, Klimazielen und innovativen Indikatoren.

6 Mögliche Grenzen der Reformen: Reflexion über die Komplexität der Reformprozesse, verbleibende Barrieren und die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Umdenkens.

7 Schluss: Fazit der Arbeit mit einem Ausblick auf die anstehende politische Umsetzung neuer Nachhaltigkeitsziele auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Millennium Development Goals, MDG 7A, Nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz, CO2-Emissionen, Sustainable Development Goals, Post-2015 Agenda, Umweltpolitik, Vulnerabilität, Ökologische Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Indikatoren, Rio+20, Armutsbekämpfung, Energiewende.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das MDG 7A (Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit) der Millennium Development Goals und entwickelt darauf aufbauend Vorschläge für eine effektivere, zukunftsfähige Entwicklungsagenda nach 2015.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Umweltschutz und Armutsbekämpfung, der Rolle von CO2-Emissionen als Indikator sowie der Transformation von Entwicklungszielen in konkrete, messbare politische Strategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Schwächen des aktuellen MDG-Ansatzes (insbesondere bei der ökologischen Dimension) aufzuzeigen und Lösungswege zu skizzieren, wie zukünftige Nachhaltigkeitsziele (SDGs) realistischer und interdisziplinärer gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse internationaler Berichte, Abkommen und wissenschaftlicher Studien, um den theoretischen Rahmen und die praktischen Anforderungen an eine neue Entwicklungsagenda abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die kritische Analyse des MDG 7A, die Untersuchung von Zielkonflikten zwischen Ökonomie und Ökologie sowie die konkrete Ausarbeitung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung, unter anderem durch neue Indikatoren und Klimaschutzstrategien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe MDG 7A, ökologische Nachhaltigkeit, Post-2015 Agenda, SDGs und Vulnerabilität geprägt.

Warum reicht der aktuelle MDG-Ansatz aus Sicht der Autorin nicht aus?

Die Autorin argumentiert, dass das MDG 7A zu vage formuliert ist, die ökologische Dimension gegenüber sozialen Zielen vernachlässigt wurde und es an konkreten Strategien sowie zuverlässigen Daten mangelt, um eine nachhaltige Entwicklung wirksam zu steuern.

Welche Rolle spielen der "Ökologische Fußabdruck" und der GNH-Index?

Diese dienen als Beispiele für alternative, multidimensionale Indikatoren, die über die reine ökonomische Betrachtung des BIP hinausgehen und so eine ganzheitlichere Messung von Wohlbefinden und Umweltbelastung ermöglichen.

Wie soll laut der Arbeit mit der Generationenproblematik umgegangen werden?

Entscheidungen über Umweltbelange müssen heute so getroffen werden, dass sie zukünftige Generationen nicht in ihren eigenen Bedürfnissen einschränken; dies erfordert langfristige Strategien statt kurzfristiger Abwartetaktiken.

Final del extracto de 74 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Millennium Development Goals der United Nations
Subtítulo
Kritikpunkte des MDG 7A und Weiterentwicklungsvorschläge
Universidad
Pforzheim University  (Fakultät für Wirtschaft und Recht)
Curso
Volkswirtschaftslehre
Calificación
2,3
Autor
Sarah Schmidt (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
74
No. de catálogo
V286280
ISBN (Ebook)
9783656865483
ISBN (Libro)
9783656865490
Idioma
Alemán
Etiqueta
millennium development goals united nations kritikpunkte weiterentwicklungsvorschläge
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sarah Schmidt (Autor), 2013, Die Millennium Development Goals der United Nations, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286280
Leer eBook
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Extracto de  74  Páginas
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