Vier Tools für unterschiedliche Phasen des Lernprozesses werden exemplarisch auf ihre Einsatzmöglichkeiten hin untersucht und die dafür didaktischen W-Fragen gestellt: wann (Lehr- und/oder Lernprozesse) erreicht wer (Sozialform, Zielgruppe), wie (Methode, Tool), was (Inhalt, Ziel) und welche überfachlichen Kompetenzen (ICT, Sprache) werden benötigt?
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Ziele und Motivation
2. Didaktische Analyse des Potentials von vier Tools
2.1 Beschreibung Tool für Zusammenarbeit: www.soodle.ch
2.2 Beschreibung Tool für Präsentationen: www.prezi.com
2.3 Beschreibung Tool für Visualisierung: www.freemind.com
2.4 Beschreibung Tool für Lernkarten und Lernspiele: www.studystack.com
3. Persönliches Fazit
3.1 Die Qual der Wahl
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, vier digitale Werkzeuge für verschiedene Phasen des Lernprozesses hinsichtlich ihrer didaktischen Einsatzmöglichkeiten zu untersuchen. Hierfür entwickelt die Autorin ein Beurteilungsraster, das auf didaktischen W-Fragen basiert, um die Qualität und Eignung der Tools für den Berufsschulunterricht (EBA/EFZ) objektiv zu bewerten.
- Didaktische Evaluation von Web-Tools für den Unterricht
- Entwicklung eines Kriterienrasters zur Tool-Bewertung
- Integration digitaler Werkzeuge in den Blended-Learning-Kontext
- Förderung von Vorwissensaktivierung und selbstgesteuertem Lernen
- Analyse von Einsatzmöglichkeiten und Grenzen in der beruflichen Grundbildung
Auszug aus dem Buch
2.1 Beschreibung Tool für Zusammenarbeit: www.soodle.ch
Bestechend einfach und schlicht, ohne Werbung oder lustige Animationen, eben wie ein „Sudel“ sein soll, bietet das gratis online-Tool „soodle“ die Möglichkeit, gleichzeitig individuelle Notizen zu erstellen und diese der Gruppe zugänglich zu machen. Mit dem per Mail verschickten oder eingebetteten Link zu einer spezifischen Umfrage, können sich alle Eingeladenen über den Verlauf auf dem Laufenden halten, die Informationen bleiben nur diesen zugänglich. Eine Registrierung wird nicht verlangt. Die gesammelten Eingaben lassen sich löschen und/oder in eine Exceltabelle, mit den Namen der Teilnehmenden, exportieren.
Einsatzmöglichkeiten, didaktischer Nutzen
Vor, während oder nach dem Unterricht können beispielsweise Themenspeicher, Gedanken, Ideensammlungen oder Vorschläge zu konkreten Fragen oder bestimmten Themen des Unterrichts angelegt werden. Dies spart nicht nur zeitliche Ressourcen, sondern vermindert auch den Papierverbrauch. Die Lernenden aktivieren ihr Vorwissen individuell und profitieren gleichzeitig vom Wissen ihrer Kolleginnen und Kollegen, Kooperationen werden begünstigt. Die Zusammenfassung der Umfrage in einer Exceltabelle ermöglicht das Archivieren oder Weiterverwenden der gesammelten Notizen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Zielsetzung des Kompetenznachweises, vier Tools für den Unterricht zu evaluieren und ein entsprechendes Beurteilungsraster zu entwickeln.
2. Didaktische Analyse des Potentials von vier Tools: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die vier ausgewählten Werkzeuge (Soodle, Prezi, Freemind, Studystack) hinsichtlich ihres Nutzens, ihrer Grenzen und praktischer Erfahrungen.
3. Persönliches Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse aus der Evaluation zusammen und skizziert einen optimierten Ablauf für eine Unterrichtseinheit unter Einbezug der untersuchten Tools.
Schlüsselwörter
Mediendidaktik, Kompetenznachweis, Blended-Learning, Berufsschulunterricht, Unterrichtstools, Soode, Prezi, Freemind, Studystack, Didaktische Analyse, Lernprozesse, Vorwissen, EBA, EFZ, ICT-Kompetenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Einsatz von vier spezifischen digitalen Werkzeugen im Rahmen eines Mediendidaktik-Moduls für den Berufsschulunterricht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die mediendidaktische Analyse von Software, die Gestaltung von Blended-Learning-Sequenzen und die Evaluation von Tools für verschiedene Lernphasen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die exemplarische Untersuchung von vier Tools mittels eines selbst entwickelten Beurteilungsrasters, um die Eignung für den Einsatz in der beruflichen Grundbildung zu prüfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktische Analyse auf Basis von W-Fragen durchgeführt, ergänzt durch ein systematisches Bewertungsraster für die Kriterien Qualität, Komfort und Vielfältigkeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Beschreibung der vier Tools (Soodle, Prezi, Freemind, Studystack) sowie eine Reflexion der Autorin über deren Einsatz im Unterricht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mediendidaktik, Blended-Learning, Kompetenznachweis und berufliche Grundbildung charakterisiert.
Welches der untersuchten Tools schnitt bei der Analyse am besten ab?
Die Software „freemind“ erwies sich in der Gesamtauswertung mit den meisten erreichten Punkten als „Testsieger“ für Visualisierungsaufgaben.
Wie integriert die Autorin die Tools in ihren konkreten Unterrichtsablauf?
Die Autorin nutzt Soodle für die Vorwissensaktivierung, Prezi für den Frontalinput, Freemind zur Visualisierung von Inhalten und Studystack zur Festigung und Übung.
Gibt es spezifische Herausforderungen bei der Anwendung von „prezi“ im Unterricht?
Ja, das Tool benötigt Übung, eine vorab festgelegte Struktur und kann bei zu hoher Datenmenge die Ladezeit beeinträchtigen, was die Attraktivität der Präsentation mindern kann.
- Arbeit zitieren
- Isabella Simone Trummer (Autor:in), 2013, Einsatz von eLearning-Tools im Berufskundeunterricht. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286343