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Die Doppelbelastung junger Mütter durch Beruf und Kindererziehung

unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten

Titre: Die Doppelbelastung junger Mütter durch Beruf und Kindererziehung

Dossier / Travail , 2010 , 22 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Auteur)

Sociologie - Système social et Structure sociale
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In Deutschland hat sich wie in vielen modernen Staaten in den letzten Jahrzehnten ein grundsätzlicher Wandel in der Sozialstruktur vollzogen.

Es prägten sich eine Leistungs- und Wohlstandsgesellschaft, eine industrielle Dienstleistungsgesellschaft und eine Bildungsgesellschaft heraus, in denen das private Leben eng verbunden mit dem Arbeitsleben ist. Wie genau sich dieser sozialstrukturelle Wandel unter Berücksichtigung der noch immer vorherrschenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten vollzogen hat, möchte ich in der nachfolgenden Hausarbeit erörtern.

Denn erst wenn die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten erkannt und bewusst wahrgenommen werden, erst dann ist es möglich ein Gefühl für die Doppelbelastung junger Frauen durch Beruf und Kindererziehung zu bekommen. Das Ziel sollte in diesem Zusammenhang sein, die jungen Mütter als eine Gruppe zu erkennen, welche die Bewältigung ihrer beruflichen Tätigkeit in Kombination mit gleichzeitiger Kindererziehung nur mit einem Spagat meistern kann und dadurch die Respektierung und Unterstützung von Menschen nicht nur verdient, sondern auch brauch.

Es gilt hierbei die hochindustrialisierte Gesellschaft, in welcher wir leben, bewusst auf ihre Kinderfreundlichkeit zu prüfen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschlechtsspezifische Ungleichheit

2.1 In der Bildung und der Ausbildung

2.2 In der Arbeitswelt

2.3 In der Politik

2.4 In der Familie

3 Bewältigung der Kindererziehung

3.1 Der Wandel der Rollenverteilungen

3.2 Veränderungen im Erziehungsstil

4 Die gestiegene Erwerbstätigkeit junger Mütter

5 Vereinbarkeit von Familie und Beruf

5.1 Arbeitsteilung in den Familien heute

5.2 Die Balance im Blickpunkt der zeitlichen Organisation

6 Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen, die für junge Mütter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung entstehen, unter besonderer Berücksichtigung bestehender geschlechtsspezifischer Ungleichheiten.

  • Sozialstruktureller Wandel und geschlechtsspezifische Benachteiligung
  • Wandel von Rollenbildern und Erziehungsstilen
  • Entwicklung der Erwerbsbeteiligung von Müttern
  • Konfliktlinien zwischen familiären Anforderungen und Erwerbstätigkeit
  • Notwendigkeit für gesellschaftliche Unterstützungssysteme

Auszug aus dem Buch

2.1 In der Bildung und der Ausbildung

In der Sozialstrukturanalyse beschäftigt man sich unter anderem mit sozialen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen. Es wird angenommen, dass soziale Ursachen für die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten verantwortlich sind und nicht die biologischen, als auch natürlichen Ursachen. Traditionell gesehen haben die Mädchen schon immer die besseren Schulnoten erhalten und sind weniger sitzen geblieben als die Jungen, jedoch ermutigte erst die Bildungsdiskussion in den 1960er Jahren die Mädchen dazu, ihre besseren schulischen Leistungen in dementsprechende Bildungsabschlüsse umzusetzen.

Durch diese neue Reform wurde allerdings nicht nur der Zugang zu einer höheren Bildung ermöglicht, sondern auch die Aufenthaltszeit im Bildungssystem immens verlängert. Die Studienbedingungen für die Mädchen konnten in der DDR innerhalb eines Jahrzehnts relativ schnell den Studienchancen der Männer angeglichen werden. Die neuen Studienchancen ermöglichten den Mädchen den Zugang zu besonderen Unterkünften, eine kostenlose Kinderbetreuung und Sonderregelungen beim Studienablauf. In der Bundesrepublik fand diese Entwicklung langsamer statt: „Der Anteil der jungen Frauen an den Universitätsstudenten stagnierte in den 1980er-Jahren bei gut 40 Prozent, 1995 lag er bei 44 Prozent“ (Geißler, bpb 2004 S.54). In den 1990er Jahren konnten die jungen Frauen der BRD bezogen auf ihren Anteil an den Universitäten erstmals die Männer überholen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den sozialstrukturellen Wandel in Deutschland und führt in die Problematik der Doppelbelastung junger Mütter ein, die Beruf und Erziehung vereinen müssen.

2 Geschlechtsspezifische Ungleichheit: Dieses Kapitel analysiert strukturelle Benachteiligungen von Frauen in den Bereichen Bildung, Arbeitswelt, Politik und Familie.

3 Bewältigung der Kindererziehung: Es wird der Wandel von Rollenverteilungen zwischen Eltern sowie Veränderungen in modernen Erziehungsstilen untersucht.

4 Die gestiegene Erwerbstätigkeit junger Mütter: Dieser Abschnitt betrachtet statistisch die Zunahme berufstätiger Mütter über die letzten Jahrzehnte und deren gesellschaftliche Einordnung.

5 Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Das Kapitel thematisiert die innerfamiliale Arbeitsteilung und die zeitliche Organisation als zentrale Herausforderungen für die Balance zwischen Erwerb und Kind.

6 Kritische Würdigung: Der Autor reflektiert die Schwierigkeiten bei der Differenzierung zwischen Erwerbstätigkeit und Kindererziehung und zieht ein Resümee zur anhaltenden Doppelbelastung.

Schlüsselwörter

Doppelbelastung, junge Mütter, Vereinbarkeit, Familie und Beruf, Sozialstrukturanalyse, geschlechtsspezifische Ungleichheit, Erwerbstätigkeit, Rollenverteilung, Kindererziehung, Zeitmanagement, Teilzeitarbeit, gesellschaftliche Normen, Bildungschancen, Emanzipation, Familienstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozialen Bedingungen und die daraus resultierende Doppelbelastung für junge Mütter, die versuchen, eine berufliche Karriere mit den Anforderungen der Kindererziehung zu vereinbaren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bildungs- und Arbeitssituation von Frauen, der politischen Repräsentation, den sich wandelnden Familienrollen und der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und privater Sorgearbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gruppe der jungen Mütter als eine von gesellschaftlichen Zwängen und Doppelbelastungen besonders herausgeforderte Gruppe zu identifizieren und die Notwendigkeit von Unterstützungssystemen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Analyse soziologischer Fachliteratur und wertet statistische Daten aus, um den Zusammenhang zwischen Erwerbstätigkeit und familiären Verpflichtungen aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ungleichheitsstrukturen, den Wandel väterlicher und mütterlicher Rollen sowie eine detaillierte Analyse der Vereinbarkeitsproblematik unter Berücksichtigung von Zeitknappheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Doppelbelastung, Vereinbarkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Sozialstruktur und Erwerbstätigkeit von Müttern.

Warum wird im Dokument auf die Situation in der ehemaligen DDR eingegangen?

Der Vergleich dient dazu, unterschiedliche kulturelle und politische Selbstverständnisse zur Erwerbstätigkeit von Müttern herauszuarbeiten, die auch nach der Wiedervereinigung noch nachwirken.

Welche Bedeutung hat das "richtige Timing" der Karriere für junge Frauen?

Das Dokument betont, dass eine zu starke Fixierung auf die Kindererziehung in jungen Jahren den beruflichen Aufstieg erschweren kann, was viele Frauen in einen Konflikt zwischen Familienplanung und beruflicher Etablierung bringt.

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Résumé des informations

Titre
Die Doppelbelastung junger Mütter durch Beruf und Kindererziehung
Sous-titre
unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten
Université
Technical University of Darmstadt
Cours
Sozialstrukturanalyse Deutschlands I
Note
2,3
Auteur
Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
22
N° de catalogue
V286530
ISBN (ebook)
9783656867708
ISBN (Livre)
9783656867715
Langue
allemand
mots-clé
Sozialstruktur Emanzipation Kinder Erziehung Doppelbelastung geschlecht rollen vereinbarkeit familie beruf
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Auteur), 2010, Die Doppelbelastung junger Mütter durch Beruf und Kindererziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286530
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Extrait de  22  pages
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