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Schiller im Schulunterricht. Sprach- und Inhaltsanalyse von „Die Götter Griechenlands“

Mit Erklärung der mythologischen Verweise und Untersuchung der Kritik am Christentum

Titre: Schiller im Schulunterricht. Sprach- und Inhaltsanalyse von „Die Götter Griechenlands“

Dossier / Travail , 2005 , 27 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Str Cajetan Bittkau (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen detaillierten Überblick über „Die Götter Griechenlands“ in sprachlicher und vor allem inhaltlicher Hinsicht zu geben, mindestens soweit, als es mir für den Schulunterricht nötig erscheint. Die für einen altphilologisch unerfahrenen Leser unverzichtbaren Erklärungen zu Eigennamen, mythologischen Anspielungen oder Begebenheiten befinden sich im Anhang unter den Punkten 1 und 2. Unter Einbeziehung dieser Mythen soll der gedankliche Aufbau des Gedichtes nachvollzogen werden, immer wieder in Hinblick auf die zeitgenössische Rezeption. Dabei wird die Frage der Realitätsbezogenheit des kontrastreichen Gedichts erörtert werden, einerseits in Bezug auf das Bild des klassischen Altertums Griechenlands, das es zeichnet, andererseits auf die Gegenwart des lyrischen Ichs bezogen.
Die Kritik, die Schiller wegen den Elementen seines Gedichts, die als negative Beurteilung des Christentums ausgelegt werden können, erfahren musste, soll auf ihre Berechtigung hin untersucht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1. Wissenschaftlicher Teil

1.1 Form und Sprache

1.2 Inhalt und gedanklicher Aufbau

1.3 Die 2. Fassung in Anbetracht der Kritik am Christentum

2. Didaktischer Teil: Rechtfertigung des Gedichts hinsichtlich der Verwendung im Schulunterricht

III. Anhang

1. Erklärung der Mythologie und Eigennamen der 1. Fassung

2. Erklärung der Mythologie und Eigennamen der 2. Fassung

3. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten sprachlichen und inhaltlichen Überblick über Friedrich Schillers Gedicht „Die Götter Griechenlands“ zu geben. Dabei wird insbesondere untersucht, wie das lyrische Ich die griechische Antike als idealisierte Gegenwelt zur eigenen, als entzaubert empfundenen Gegenwart aufbaut, und ob das Werk als explizit anti-christliche Kritik zu verstehen ist.

  • Analyse des gedanklichen Aufbaus und der formalen Struktur des Gedichts
  • Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption und der Kritik am Christentum
  • Interpretation der Gegenüberstellung von polytheistischer Antike und rationalistischer Gegenwart
  • Didaktische Evaluation zur Eignung des Werkes für den modernen Schulunterricht

Auszug aus dem Buch

1.2 Inhalt und gedanklicher Aufbau

Die erste Strophe ist als emphatischer Anruf der Götter des klassischen Griechenlands zu verstehen. Schon hier werden diese als entmachtete „Wesen aus dem Fabelland“ dargestellt, die Zeit ihrer Herrschaft über „die schöne Welt“ und „glücklichere Menschenalter“ als abgelaufen. Der lyrische Sprecher leitet mit einem wehmütigen Ausruf das Motiv ein, das sich durch das gesamte Gedicht hin fortsetzen wird:

„Ach! Da euer Wonnedienst noch glänzte,

Wie ganz anders, anders war es da!“1

(Verse 5/6)

Dies ist der Auftakt für das sehnsuchtsvolle Beschwören eines idealisierten klassischen Zeitalters, immer wieder in Abgrenzung zur Gegenwart des lyrischen Ichs. Dabei wird das „damals“ zum „heute“ in direkten Kontrast gesetzt. Die Position des Sprechers ist von Anfang an klar, da die erwähnten „glücklichere[n] Menschenalter“2 eindeutig der Vergangenheit angehören. Dass dieses Zeitalter durch exemplarisch angesprochene Vertreter der griechischen Mythen- und Götterwelt fassbar gemacht wird, zeigt sich hier durch den Anruf der Venus Amathusia. Diese Tendenz verstärkt sich zur vierten Strophe hin, die in jedem ihrer Verse den Bezug zu einem anderen solchen Vertreter herstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, ein tiefgreifendes Verständnis des Gedichts für den Schulkontext zu vermitteln und die mythologischen sowie rezeptionsgeschichtlichen Hintergründe zu beleuchten.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die formale Struktur, den inhaltlichen Aufbau des Gedichts im Spannungsfeld zwischen Antike und Moderne sowie die provokative Religionskritik.

1. Wissenschaftlicher Teil: Dieser Abschnitt erörtert die Entwicklung des Gedichtes in zwei Fassungen und die damit verbundenen ästhetischen und weltanschaulichen Implikationen.

1.1 Form und Sprache: Hier wird der metrische Aufbau, die Veränderung der Strophenstruktur sowie die rhetorische Gestaltung durch das lyrische Ich untersucht.

1.2 Inhalt und gedanklicher Aufbau: Dieses Kapitel erläutert die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach einer idealisierten Götterwelt und deren Kontrastierung zur entzauberten Gegenwart.

1.3 Die 2. Fassung in Anbetracht der Kritik am Christentum: Untersuchung der polemischen Passagen gegen das Christentum und die Frage nach der Intention hinter Schillers Anpassungen.

2. Didaktischer Teil: Rechtfertigung des Gedichts hinsichtlich der Verwendung im Schulunterricht: Eine Argumentation für die Aufnahme des Werkes in den Unterricht, begründet durch dessen Bedeutung für das Verständnis der Weimarer Klassik und der europäischen Kulturgeschichte.

III. Anhang: Der Anhang bietet detaillierte mythologische Exkurse und ein umfassendes Literaturverzeichnis.

1. Erklärung der Mythologie und Eigennamen der 1. Fassung: Kommentierte Auflistung der mythologischen Figuren und Begriffe der ersten Gedichtfassung.

2. Erklärung der Mythologie und Eigennamen der 2. Fassung: Erläuterung ergänzender oder modifizierter mythologischer Referenzen in der überarbeiteten Fassung.

3. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Forschungsliteratur und Quellentexte.

Schlüsselwörter

Friedrich Schiller, Die Götter Griechenlands, Weimarer Klassik, Griechische Mythologie, Religionskritik, Polytheismus, Monotheismus, Lyrik, Literaturdidaktik, Antikenrezeption, Aufklärung, Naturerfahrung, Humanismus, Versöhnung, Ästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Friedrich Schillers Elegie „Die Götter Griechenlands“ unter Berücksichtigung ihrer inhaltlichen und formalen Gestaltung sowie ihrer Bedeutung innerhalb des zeitgenössischen historischen Kontextes.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Sehnsucht nach einer idealisierten antiken Welt, die Kritik an der modernen, rationalistischen Weltanschauung und die Auseinandersetzung mit christlich-monotheistischen Dogmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, das Gedicht für den Leser (insbesondere im schulischen Kontext) zu erschließen und die Debatte um die vermeintlich anti-christliche Intention des Autors kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es wird eine werkimmanente Textanalyse angewandt, die durch den Vergleich von zwei Fassungen des Gedichts und die Hinzuziehung von Sekundärliteratur und zeitgenössischen Briefzeugnissen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine wissenschaftliche Analyse von Form, Sprache und Inhalt sowie in einen didaktischen Teil, der die Eignung des Gedichts für den Schulunterricht begründet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Weimarer Klassik, Religionskritik, mythologische Versinnbildlichung und Literaturdidaktik charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Kritik am Christentum in Schillers Werk?

Der Autor argumentiert, dass Schiller primär den Monotheismus und die damit einhergehende Entzauberung der Welt kritisiert, statt eine explizit anti-christliche Agitation zu verfolgen.

Warum ist das Gedicht trotz seiner Komplexität für den Unterricht lohnenswert?

Der Autor sieht darin eine Chance, Schülern den Zugang zur europäischen Kulturgeschichte, zur griechischen Mythologie und zum Umgang mit anspruchsvoller Lyrik zu vermitteln.

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Résumé des informations

Titre
Schiller im Schulunterricht. Sprach- und Inhaltsanalyse von „Die Götter Griechenlands“
Sous-titre
Mit Erklärung der mythologischen Verweise und Untersuchung der Kritik am Christentum
Université
University of Freiburg  (Germanistik)
Cours
Geschichtslyrik
Note
2,0
Auteur
Str Cajetan Bittkau (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
27
N° de catalogue
V287080
ISBN (ebook)
9783656873440
ISBN (Livre)
9783656873457
Langue
allemand
mots-clé
schiller schulunterricht sprach- inhaltsanalyse götter griechenlands erklärung verweise untersuchung kritik christentum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Str Cajetan Bittkau (Auteur), 2005, Schiller im Schulunterricht. Sprach- und Inhaltsanalyse von „Die Götter Griechenlands“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287080
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Extrait de  27  pages
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