Jeden Tag wird unser Verhalten durch unsere Einstellung beeinflusst. Sei es die tägliche Dusche, beeinflusst durch unser Hygienebewusstsein oder der Einkauf gesunder Lebensmittel, der durch unsere Einstellung zu einer gesunden Ernährung motiviert ist. Tagtäglich beeinflusst unsere Einstellung also wie wir handeln. Das wiederum führt dazu, dass unser Umfeld versucht diese Einstellung zu bekräftigen, verändern oder gar manipulieren. Die Wirtschaft, Politik, Medien, Familie, Freunde und Kollegen, sie alle haben ein Interesse daran unsere Einstellung zu beeinflussen und damit indirekt Einfluss auf unser Verhalten zu nehmen. Doch ist das überhaupt möglich? Lässt sich durch die Einstellung das Verhalten eines Menschen vorhersagen und sogar beeinflussen? Was ist Einstellung überhaupt und wie entsteht sie?
Im Zuge der vorliegenden Hausarbeit werden diese Unterschiede bei den Gruppe „Eltern“ und „kinderlose Menschen“ untersucht. Außerdem soll untersucht werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Gruppenzugehörigkeit und dem Geschlecht, sowie der Gruppenzugehörigkeit und dem Alter gibt.
Inhaltsverzeichnis
1. EINFÜHRUNG UND HYPOTHESEN
1.1. Einführung
1.1.1. Definition von Einstellung
1.1.2. Entstehung von Einstellung
1.1.3. Einstellung und Handlungen
1.2. Hypothesen
2. METHODEN:
3. ERGEBNISSE
3.1. Grundsätzliche Daten über die Teilnehmer
3.2. Auswertung der vier Kriterien zur Einstellung
3.2.1. Grafische Darstellung als Boxplotdiagramm
4.3. Hypothesen
4.3.1. Unterschiedshypothesen
4.3.2. Zusammenhangshypothesen
5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE
6. QUELLEN
7. ANHÄNGE
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, ob signifikante Unterschiede in den Einstellungen von Eltern und kinderlosen Personen bezüglich spezifischer psychologischer Merkmale existieren, und analysiert mögliche Zusammenhänge zwischen Gruppenzugehörigkeit, Alter und Geschlecht.
- Vergleich von Einstellungen zu Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsängsten, Lebenszufriedenheit und Hygienebewusstsein.
- Anwendung des ABC-Modells der Einstellung zur theoretischen Fundierung.
- Empirische Datenerhebung mittels Online-Fragebogen und statistische Auswertung durch Boxplotdiagramme.
- Diskussion über den Einfluss von Rollenbildern und Lebensumständen auf die Einstellungsbildung.
- Kritische Reflexion der Repräsentativität aufgrund einer begrenzten Stichprobengröße.
Auszug aus dem Buch
1.1.3. Einstellung und Handlungen
Wie schon in 1.1.2 beschrieben, versuchen viele gesellschaftliche Gruppen Einfluss auf die Einstellung von Menschen zu nehmen um damit letztlich Einfluss auf deren Verhalten zu nehmen. Vor allem für die Wirtschaft und Politik wäre das ein äußerst lukratives Vorhaben, man denke dabei an Verkaufsförderung durch spezielle Werbung oder politischen Wahlkampf. Doch lässt sich das Verhalten aufgrund von Einstellung vorhersagen? Beeinflusst Einstellung wirklich unser Verhalten?
Laut Myers ist das zumindest Teilweise zu einem bestimmten Teil möglich. „Anhand unserer Einstellung kann man unser Verhalten nur unvollkommen vorhersagen, weil auch andere Faktoren (u.a. die äußere Situation) das Verhalten beeinflussen. Starker sozialer Druck kann die Verbindung zwischen Einstellung und Verhalten schwächer werden lassen (Wallace et al. 2005)“ (Myers, 2008, S.640). Dennoch wir unser Verhalten teilweise durch Einstellung beeinflusst. Vor allem dann, wenn andere äußere Einflüsse sehr gering sind, die Einstellung speziell auf das Verhalten abzielt und wenn wir uns unserer Einstellung deutlich bewusst sind. (Myers, 2008, S.640).
Auf der anderen Seite werden nicht nur Handlungen durch Einstellungen beeinflusst sondern auch umgekehrt. Dieses Phänomen wird als Foot-in-the-Door-Technik bezeichnet. Dieses Phänomen beschreibt die Neigung von Menschen, die zunächst einer bescheidenen Forderung zugestimmt haben, später auch einer weiter gehenden Forderung zuzustimmen. (Myers, 2008, S.640)
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINFÜHRUNG UND HYPOTHESEN: Dieses Kapitel definiert den Einstellungsbegriff, erläutert dessen Entstehung mittels des ABC-Modells und stellt die Forschungsfragen sowie Hypothesen auf.
2. METHODEN: Hier wird das gewählte Between-subjects-Design sowie die Erhebungsmethode mittels standardisiertem Fragebogen und die Stichprobenauswahl erläutert.
3. ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die soziodemografischen Daten der Teilnehmer und bietet eine quantitative Auswertung der Einstellungskriterien inklusive grafischer Boxplot-Darstellungen.
4.3. Hypothesen: In diesem Teil werden die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft, um signifikante Unterschiede oder Zusammenhänge zwischen den untersuchten Gruppen zu identifizieren.
5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Daten, vergleicht sie mit bestehender Literatur und reflektiert die methodischen Grenzen der Hausarbeit.
6. QUELLEN: Listet die verwendete Literatur zur theoretischen und methodischen Untermauerung der Arbeit auf.
7. ANHÄNGE: Enthält ergänzende Materialien zur Arbeit (in diesem Dokument nicht weiter spezifiziert).
Schlüsselwörter
Einstellung, Elternschaft, kinderlose Menschen, Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsängste, Lebenszufriedenheit, Hygienebewusstsein, ABC-Modell, Likert-Skala, statistische Analyse, Boxplot, Korrelation, kognitive Dissonanz, soziale Beeinflussung, empirische Forschung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob sich die persönliche Einstellung von Eltern und kinderlosen Personen in vier definierten Lebensbereichen unterscheidet.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsängsten, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation sowie dem Hygienebewusstsein.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, Einstellungsunterschiede zwischen den beiden Gruppen zu identifizieren und mögliche statistische Zusammenhänge mit dem Alter oder Geschlecht der Befragten zu prüfen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wurde ein korrelatives Between-subjects-Design verwendet, bei dem Daten mittels eines standardisierten Online-Fragebogens erhoben und mittels arithmetischem Mittel sowie Boxplotdiagrammen analysiert wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einleitung, die methodische Vorgehensweise, die deskriptive Statistik der Stichprobe sowie die deduktive Prüfung der aufgestellten Null- und Alternativhypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Kernbegriffe sind Einstellungsforschung, Elternschaft, soziale Kognition und empirische statistische Auswertung.
Warum konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt werden?
Die statistische Auswertung ergab, dass die Mittelwertunterschiede der Gruppen innerhalb der Standardabweichung lagen, was zur Beibehaltung der Nullhypothesen führte.
Welchen Einfluss hat das Alter auf die Gruppenzugehörigkeit laut den Daten?
Die Berechnungen mittels Spearman’s Rho deuten auf einen sehr geringen, positiven Zusammenhang zwischen steigendem Alter und der Wahrscheinlichkeit, Kinder zu haben, hin.
Inwiefern beeinflusst die Stichprobengröße die Aussagekraft?
Mit maximal 40 ausgewerteten Fragebögen ist die Stichprobe zu klein, um die Ergebnisse repräsentativ auf eine größere Population zu übertragen.
- Citar trabajo
- Mats-Henning Hoppe (Autor), 2014, Einstellungsunterschiede zwischen Eltern und kinderlosen Menschen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287116