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Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers

Titel: Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers

Studienarbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Master of Arts Tanja Hörmann (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts erfahren strafrechtlich relevante nationale und internationale Regelungen für Unternehmen eine ständige Verschärfung. Klare Handlungsanweisungen, die in den meisten Fällen Gesetzeskraft haben, sollen die Unternehmensorgane und Abschlussprüfer dazu verpflichten ihren Leitungs-, Sorgfalts-, Überwachungs- und Kontrollpflichten nachzukommen. Ziel ist es spektakuläre Unternehmenszusammenbrüche, wie sie beispielsweise bei Worldcom und Enron vorkamen, zukünftig zu verhindern.

Besonderen Stellenwert nehmen dabei rechnungslegungsbezogene Aspekte ein. Zu den Sorgfaltspflichten der Unternehmensorgane gehört es das Geschäft im Einklang mit sämtlichen gesetzlichen Vorschriften nebst Satzung und Gesellschaftsvertrag zu führen. Hierher gehören Regelungen wie die Verpflichtung zur Buchführung und Bilanzierung (gem. § 91 Abs. 1 AktG, §§ 238 ff. HGB, §§ 140, 141 (1) AO) sowie die Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses i.S.v. § 242 HGB bzw. eines Konzernabschlusses i.S.v. § 290 HGB. Demnach müssen Kaufmänner bzw. die gesetzliche Vertreter einer Gesellschaft zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit eine Eröffnungsbilanz und am Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahres- bzw. Konzernabschluss, der das Verhältnis zwischen Vermögen und Verschuldung ausweist samt (Konzern-)Lagebericht erstellen. Der Jahres- bzw. Konzernabschluss und der (Konzern-)Lagebericht sind sodann von einem unabhängigen Abschlussprüfer zu prüfen (gem. § 316 HGB). Von dieser Prüfungspflicht sind lediglich kleine Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 1 – 4 HGB befreit.

Im Mittelpunkt der Abschlussprüfung steht die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit des Jahres- bzw. Konzernabschluss und des (Konzern-)Lageberichts unter Einhaltung aller rechnungslegungsrelevanten Vorschriften und ge-sellschaftsrechtlichen Aspekte. Der Abschlussprüfer wird von der Gesellschafterversammlung und den gesetzlichen Vertretern einer Gesellschaft bzw. dem Aufsichtsrat bestellt (gem. § 318 HGB). Der Abschlussprüfer muss regelmäßig über die Prüfungser-gebnisse bzw. Feststellungen berichten. Hierzu stehen ihm, in Abhängigkeit der Interessensgruppe, verschiedene Instrumente zur Verfügung. Diese Instrumente sollen in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Die Pflicht zur Berichterstattung

2.2 Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

3. Die Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers

3.1 Der Prüfungsbericht

3.1.1 Adressaten

3.1.2 Inhalte und Gliederung des Prüfungsberichts gem. § 321 HGB

3.1.3 Inhalt und Gliederung des Prüfungsberichts gem. IDW PS 450 und WP-Handbuch

3.2 Der Bestätigungsvermerk

3.2.1 Inhalt und Aufbau des Bestätigungsvermerks

3.2.2 Ausprägungsformen des Bestätigungsvermerks

3.3 Der Management-Letter

3.4 Die Schlussbesprechung

3.5 Die Bilanzsitzung

3.6 Die Arbeitspapiere

4. Sonderfälle zur Berichterstattung

4.1 Nachtragsprüfung

4.2 Berichterstattung bei freiwilligen Abschlussprüfungen

4.3 Berichterstattung bei der Kündigung von Prüfungsaufträgen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Instrumenten, die einem Abschlussprüfer zur Berichterstattung über Prüfungsergebnisse und Feststellungen zur Verfügung stehen, um die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung zu dokumentieren und die entsprechenden Kontrollorgane zu informieren.

  • Gesetzliche Grundlagen der Berichterstattungspflicht
  • Detaillierte Analyse des Prüfungsberichts und des Bestätigungsvermerks
  • Bedeutung ergänzender Instrumente wie Management-Letter und Schlussbesprechung
  • Anforderungen an die Arbeitspapiere zur Qualitätssicherung
  • Sonderfälle, wie Nachtragsprüfungen oder Kündigung von Prüfungsaufträgen

Auszug aus dem Buch

3.1.2.1 Der Vorwegbericht

Der Vorwegbericht leitet mit folgenden Aussagen ein:

- die Beurteilung des Fortbestandes und die Fortführungswahrscheinlichkeit des Unternehmens

- Unrichtigkeiten und/oder Verstöße gegen das Gesetz, die bestandsgefährdend sind bzw. den Fortbestand beeinträchtigen können

- schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter bzw. der Organisationsmitglieder gegen das Gesetz, den Gesellschaftsvertrag oder die Satzung des Unternehmens

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Verschärfung der gesetzlichen Anforderungen an Unternehmen und Abschlussprüfer und definiert das Ziel der Arbeit, die verschiedenen Instrumente der Berichterstattung vorzustellen.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die gesetzliche Pflicht zur Berichterstattung und stellt das IDW als Standardsetzer vor.

3. Die Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die gesetzlich normierten und nicht-zwingenden Berichterstattungsinstrumente, von Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk bis hin zu Arbeitspapieren.

4. Sonderfälle zur Berichterstattung: Hier werden spezifische Situationen wie Nachtragsprüfungen, freiwillige Prüfungen und die Berichterstattung bei Kündigung des Mandats erörtert.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Bedeutung der Berichterstattung für eine transparente Unternehmensführung und die Einhaltung gesetzlicher Pflichten.

Schlüsselwörter

Abschlussprüfung, Berichterstattung, Prüfungsbericht, Bestätigungsvermerk, Wirtschaftsprüfer, IDW PS 450, Management-Letter, Bilanzsitzung, Arbeitspapiere, Jahresabschluss, Sorgfaltspflicht, Kontrollorgan, Rechnungslegung, Prüfungshandlungen, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Instrumente, die ein Abschlussprüfer nutzt, um über die Ergebnisse seiner Tätigkeit zu berichten und die Unternehmensorgane zu informieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die gesetzlichen Anforderungen an die Berichterstattung, die Ausgestaltung des Prüfungsberichts und des Bestätigungsvermerks sowie die Rolle von Arbeitspapieren und weiteren Kommunikationsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen systematischen Überblick über das Instrumentarium der Berichterstattung des Abschlussprüfers zu geben und dessen Funktion in der Unternehmensüberwachung darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einschlägiger gesetzlicher Bestimmungen des HGB und der Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Berichterstattungsinstrumente, darunter Prüfungsbericht, Bestätigungsvermerk, Management-Letter, Schlussbesprechung, Bilanzsitzung und Arbeitspapiere.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Abschlussprüfung, Prüfungsbericht, Bestätigungsvermerk, IDW-Standards und Berichterstattungsinstrumente charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Prüfungsbericht vom Management-Letter?

Während der Prüfungsbericht das gesetzlich normierte, zentrale Berichtsinstrument ist, enthält der Management-Letter zusätzliche, oft prüfungsunabhängige Hinweise auf Mängel oder Verbesserungsmöglichkeiten.

Warum sind Arbeitspapiere für den Abschlussprüfer wichtig?

Sie dienen als Nachweis für eine ordnungsgemäße Prüfungsdurchführung, als interne Dokumentation sowie als Grundlage für die Erstellung des Prüfungsberichts und zur Nachweissicherung bei Regressansprüchen.

Welche Ausprägungsformen des Bestätigungsvermerks gibt es?

Es wird zwischen dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, dem eingeschränkten Bestätigungsvermerk und dem Versagungsvermerk unterschieden.

Was passiert bei einer Nachtragsprüfung?

Wenn sich der Abschluss oder Lagebericht nach Vorlage des Prüfungsberichts ändert, muss der Prüfer diese Dokumente erneut prüfen und einen Nachtragsprüfbericht erstellen.

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Details

Titel
Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers
Hochschule
Technische Hochschule Rosenheim
Note
1,7
Autor
Master of Arts Tanja Hörmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V287537
ISBN (eBook)
9783656877882
ISBN (Buch)
9783656877899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschafsprüfung Berichterstattung Instrumente; Berichtsinstrumente; Prüfbericht; Management-Letter; Prüfungsbericht; Bestätigungsvermerk; Schlussbesprechung; Bilanzsitzung; Arbeitspapiere; Nachtragsprüfung; Abschlussprüfung; Prüfungsauftrag
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts Tanja Hörmann (Autor:in), 2014, Instrumente der Berichterstattung des Abschlussprüfers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287537
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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