Ein attraktives Arbeitgeberimage gewinnt mehr und mehr an Relevanz, um im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte bestehen zu können. Gleichzeitig ist ein stetiger Bedeutungszuwachs der Social Media Nutzung im Privaten wie auch beruflichen Bereich zu beobachten. Dies führt zu der Frage, ob der Einsatz von Social Media als Kommunikationsinstrument einen Mehrwert für das Employer Branding darstellt, sodass das Ziel der Arbeit darin liegt, diesen möglichen Mehrwert aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Relevanz von Employer Branding im Kontext des Personalmanagements
2.1. Employer Branding: Definition und Begriffsabgrenzung
2.2. Bedeutung, Funktion und Chance einer Employer Brand
2.3. Risiken einer Employer Brand
3. Die Relevanz von Social Media als Kommunikationsträger im Employer Branding
4. Schlussbemerkung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den potenziellen Mehrwert des Kommunikationsinstruments Social Media für den Prozess des Employer Brandings. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Netzwerke dazu beitragen können, Unternehmen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und talentierte Fachkräfte effizient anzusprechen.
- Grundlagen des Employer Brandings und deren Bedeutung im Personalmanagement.
- Chancen und Risiken der Implementierung einer Arbeitgebermarke.
- Die Rolle von Social Media als moderner Kommunikationsträger.
- Exemplarische Analyse der Nutzung von Facebook im Employer Branding.
- Wechselspiel zwischen Unternehmenskultur und digitaler Außenwirkung.
Auszug aus dem Buch
2.1. Employer Branding: Definition und Begriffsabgrenzung
Der erst in den frühen 1990er Jahren von Simon Barrow und Richard Mosley entwickelte Begriff des Employer Brandings setzt sich aus den englischen Worten Employer (= Arbeitgeber) und Branding (= Markenbildung) zusammen und wird im Deutschen mit Arbeitgebermarkenbildung übersetzt. Laut der deutschen Employer Branding Akademie (DEBA) ist Employer Branding „die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber.“
Kern des Employer Brandings ist dabei immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie. Die Entwicklung, Umsetzung und Messung dieser zielen unmittelbar auf die nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung und -bindung sowie Leistungsbereitschaft, Unternehmenskultur und die Verbesserung des Unternehmensimages ab. Ziel des Employer Brandings ist es demnach, durch die Bildung einer Arbeitgebermarke bei potentiellen und aktuellen Arbeitnehmern zum sogenannten ‚Employer of Choice’ zu werden und die damit einhergehenden Vorteile für sich nutzen zu können. Mittelbar steigert Employer Branding und die im Zuge dessen geschaffene Arbeitgebermarke so das Geschäftsergebnis sowie den Markenwert.
Trotzdem festzustellen ist, dass das Konzept des Employer Brandings dem Ansatz der Markenführung im Absatzmarketing folgt, geht dieses weit über das klassische Personalmarketing hinaus und ist davon klar abzugrenzen. Denn in seiner über allen Kommunikations- und Marketingwegen des Unternehmens liegenden Sichtweise, bezeichnet Employer Branding eine wettbewerbsrelevante Strategie, die auf die umfassende Positionierung eines Unternehmens als interessanter Arbeitgeber für potentielle, aktuelle und ehemalige Arbeitskräfte abzielt und nicht nur die marketinggerechte Umsetzung dieser im Personalbereich umfasst.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sowie die daraus resultierende Notwendigkeit eines strategischen Employer Brandings.
2. Die Relevanz von Employer Branding im Kontext des Personalmanagements: Hier werden Definitionen, Funktionen sowie die Chancen und Risiken einer starken Arbeitgebermarke detailliert erläutert.
3. Die Relevanz von Social Media als Kommunikationsträger im Employer Branding: Dieses Kapitel untersucht, wie soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, als effektive Kommunikationsinstrumente zur Zielgruppenansprache und Markenbildung genutzt werden können.
4. Schlussbemerkung und Ausblick: Zusammenfassend wird der Mehrwert von Social Media für das Personalmanagement bestätigt und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle gegeben.
Schlüsselwörter
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmanagement, Social Media, Fachkräftemangel, Kommunikation, Arbeitgeberattraktivität, Employer of Choice, digitale Transformation, Personalmarketing, Markenbotschafter, Mitarbeiterbindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beleuchtet den strategischen Einsatz von Social Media, um Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen Employer Branding, die Rolle des Personalmanagements, Social-Media-Strategien und die Markenbildung im digitalen Raum.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist der Nachweis, dass Social Media einen messbaren Mehrwert für den Employer Branding Prozess darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretisch-konzeptionelle Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und der exemplarischen Untersuchung der Plattform Facebook basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Employer Brandings und die praktische Analyse der Social-Media-Nutzung zur Arbeitgeberkommunikation.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Employer Branding, Social Media, Arbeitgebermarke, Personalmarketing und Mitarbeiterbindung.
Warum spielt die interne Authentizität beim Employer Branding eine so große Rolle?
Die Authentizität ist entscheidend, weil das extern kommunizierte Bild mit der internen Realität im Unternehmen übereinstimmen muss, um Enttäuschungen bei neuen Mitarbeitern zu vermeiden.
Warum wird Facebook als Fallbeispiel herangezogen?
Facebook dient als Beispiel, da es aufgrund seiner hohen Nutzerzahlen und interaktiven Funktionen (wie Talent-Communities) eine ideale Plattform für Arbeitgeber bietet, um direkt mit Zielgruppen in Kontakt zu treten.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2015, Der Einsatz des Kommunikationsinstruments Social Media als Mehrwert im Employer Branding Prozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288251