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Positive Jugendentwicklung und Prävention

Titre: Positive Jugendentwicklung und Prävention

Dossier / Travail , 2011 , 13 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Psychologie du développement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Referat zur positiven Jugendentwicklung wird zu Beginn auf die Erwartungen an Jugendliche und die damit verbundenen Entwicklungsaufgaben nach Havighurst eingegangen. Jugendliche befinden sich oft in der Situation, dass sie aufgrund mangelnder Kompetenzen den Anforderungen der Gesellschaft nicht standhalten können und geraten somit schnell in Verhaltensweisen die zum Problem werden können. Die Entwicklungspsychopathologie beschäftigt sich u. a. mit den Ursachen der verschiedenen Fehlanpassungen und formuliert vier verschiedene Grundkonzepte. Dazu gehören die Risikofaktoren, die Schutzfaktoren, die Vulnerabilität und die Resilienz. Eine positive Entwicklung besteht dann, wenn Jugendliche in der Lage sind, Herausforderungen des Lebens unter der Nutzung eigener Ressourcen zu meistern und somit ihre eigenen Ziele erreichen. Dieser Prozess der Entwicklungsregulation wird als Thriving bezeichnet. Ressourcen welche vor gesundheitsschädigendem Verhalten schützen und die Optionen für das Thriving erhöhen, werden bezeichnet als Developmental Assets. Man unterscheidet hier in internale und externale Ressourcen. Bei verschiedenen Maßnahmen, zur Förderung positiver Entwicklung, sollen diese Ressourcen gefördert werden. Dazu ist es allerdings auch nötig, dass der Wille in Schule und Gemeinschaft zur Nutzung dieser Maßnahmen vorhanden ist. Einige Programme sind Vorbild, wie zum Beispiel die Media Masters aus den USA. Wesentlich größere Beachtung bekommen Maßnahmen, die es zum Ziel haben, Problemverhalten vorzubeugen. Am Beispiel der Suchtprävention konnte sehr schön verdeutlicht werden, welche Maßnahmen am effektivsten sind. Einer der erfolgreichsten Ansätze zur Prävention von Problemverhalten ist Life Skills. Hier sollen Lebenskompetenzen vermittelt werden. Zum Schluss wird noch verdeutlicht, in welchem Zusammenhang Developmental Assets und Life Skills stehen. Es ist sehr bedeutend sich der Wichtigkeit dieser verschiedenen Maßnahmen bewusst zu werden, um Jugendlichen in Problemsituationen zur Seite stehen zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Erwartungen an Jugendliche und damit verbundene Entwicklungsaufgaben

2. Problemverhaltensweisen und Risikoverhalten in der Jugend

3. Entwicklungspsychopathologische Konzepte

4. Konzept positiver Entwicklung

5. Developmental Assets

6. Maßnahmen zur Förderung positiver Entwicklung

7. Maßnahmen zur Prävention von Problemverhalten

8. Lebenskompetenzen- Life Skills

9. Vergleich von Lebenskompetenzen und Developmental Assets

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der positiven Jugendentwicklung zu geben und aufzuzeigen, welche Strategien und Maßnahmen effektiv eingesetzt werden können, um Jugendlichen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und Problemverhalten vorzubeugen.

  • Erwartungen an Jugendliche und zentrale Entwicklungsaufgaben
  • Entwicklungspsychopathologische Konzepte und Risikoverhalten
  • Konzepte der positiven Entwicklung (Thriving) und Developmental Assets
  • Fördermaßnahmen zur positiven Jugendentwicklung
  • Präventionsansätze, insbesondere Life Skills

Auszug aus dem Buch

4. Konzept positiver Entwicklung

„Positive Entwicklung bedeutet, über Potenziale für die individuelle oder gemeinschaftliche Bewältigung, sich wandelnder soziokultureller Herausforderungen, zu verfügen“ (Weicholdt, 2007, S.104). Jugendliche sollen also in der Lage sein, schwierige Lebensphasen und Herausforderungen in der Entwicklung zu bewältigen.

Bei Konzepten positiver Entwicklung, geht es um die Optimierung von Entwicklung und nicht um die Prävention von Problemverhalten. Jugendliche sollten also nicht aufgrund ihrer schlechten Verhaltensweisen in den Vordergrund gestellt werden, sondern es sollten positive Eigenschaften kenntlich gemacht werden. Jugendliche brauchen in vielen Situationen Unterstützung von der Familie, Schule und Gemeinschaft, sollten aber auch die Möglichkeit haben, der „Herr ihrer eigenen Entwicklung“ zu sein, d.h. sie sollten ihre Entwicklung selbst regulieren. Entwicklungsregulation bedeutet, dass der Jugendliche sich aktiv bemüht seine Ziele zu erreichen und dabei bewusst seine Ressourcen nutzt. Dieser Prozess wird vom Jugendforscher R. Lerner, als Thriving bezeichnet (Weicholdt, 2007, S.105). Thriving ist ein Veränderungsprozess, bei dem Jugendliche mit Hilfe positiver psychosozialer Anpassung, in den Erwachsenenstatus hinein wachsen sollen. Das Ergebnis des Thriving- Prozesses, wird mit fünf Attributen zusammengefasst. Sind diese erfüllt, ist die Entwicklung gelungen und aktive Partizipation erfolgt. Das 1. Attribut ist die competence. Hier sind inter- und intrapersonale Kompetenzen vorhanden. Confidence als 2. Attribut besagt, dass Vertrauen in eigene Kompetenzen und andere Personen vorhanden sind. Das 3. Attribut ist der character. Ein gefestigter Charakter und positive Persönlichkeitseigenschaften sollen vorhanden sein. Connection als 4. Attribut besagt, dass soziale Bindungen bestehen sollen, die mit dem 5. Attribut compassion gepflegt werden sollen, indem man die Fähigkeit besitzt, auch für andere zu sorgen. Sind diese Attribute erfüllt, kann sich i.d.R. ein 6. Attribut bilden. Engagierte Jugendliche leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft die contribution. Ressourcen die vor gesundheitsschädigendem Verhalten schützen und die Optionen für das Thriving erhöhen, werden als Developmental Assets bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Jugendalters in der Entwicklungspsychologie ein und stellt die Notwendigkeit von Fördermaßnahmen und Unterstützung durch verschiedene gesellschaftliche Kontexte heraus.

1. Erwartungen an Jugendliche und damit verbundene Entwicklungsaufgaben: Hier werden geschlechtsspezifische und schichtspezifische Erwartungen an Jugendliche sowie die zentralen Entwicklungsaufgaben nach Havighurst thematisiert.

2. Problemverhaltensweisen und Risikoverhalten in der Jugend: Dieses Kapitel definiert Problem- und Risikoverhalten und beleuchtet die Funktionen dieser Verhaltensweisen im Rahmen des Heranwachsens.

3. Entwicklungspsychopathologische Konzepte: Es werden die vier Grundkonzepte der Entwicklungspsychopathologie vorgestellt: Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Vulnerabilität und Resilienz.

4. Konzept positiver Entwicklung: Das Kapitel erläutert das Konzept des „Thriving“ und die fünf (bzw. sechs) Attribute, die eine gelungene Entwicklung kennzeichnen.

5. Developmental Assets: Hier werden die internale und externale Ressourcen definiert, die für eine positive Entwicklung essenziell sind.

6. Maßnahmen zur Förderung positiver Entwicklung: Es werden Strategien diskutiert, wie durch Programme wie „Media Masters“ Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützt werden können.

7. Maßnahmen zur Prävention von Problemverhalten: Dieses Kapitel stellt verschiedene Präventionsansätze vor und diskutiert den „Risiko- Ressourcen- Ansatz“.

8. Lebenskompetenzen- Life Skills: Die Vermittlung allgemeiner Lebenskompetenzen als erfolgreicher Ansatz zur Prävention von Problemverhalten wird beschrieben.

9. Vergleich von Lebenskompetenzen und Developmental Assets: Es werden die Überschneidungen und Ergänzungen zwischen den Ansätzen der Lebenskompetenzen und den Developmental Assets analysiert.

Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von kombinierten Förder- und Präventionsmaßnahmen zusammen und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Einbindung von Institutionen wie Schule, Gemeinde und Familie.

Schlüsselwörter

Positive Jugendentwicklung, Entwicklungsaufgaben, Problemverhalten, Risikoverhalten, Entwicklungspsychopathologie, Resilienz, Thriving, Developmental Assets, Lebenskompetenzen, Life Skills, Prävention, Förderung, Adoleszenz, Sozialisation, Identitätsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der positiven Jugendentwicklung und beleuchtet verschiedene Ansätze und Maßnahmen, um Jugendliche zu fördern und sie bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Entwicklungsaufgaben, Problemverhalten, die Konzepte des Thriving und der Developmental Assets sowie Ansätze zur Prävention, wie etwa Lebenskompetenztrainings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, einen Überblick über Möglichkeiten zur Förderung der positiven Jugendentwicklung zu geben und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Institutionen gemeinsam dazu beitragen können, Risikoverhalten zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Zusammenfassung und Analyse auf Basis psychologischer Fachliteratur und Konzepte, wie sie etwa von Havighurst oder Lerner beschrieben wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Erwartungen an Jugendliche, theoretische psychopathologische Konzepte, das Konzept positiver Entwicklung sowie verschiedene praktische Ansätze der Förderung und Prävention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Positive Jugendentwicklung, Developmental Assets, Life Skills, Resilienz und Thriving.

Was unterscheidet den Ansatz der „Developmental Assets“ von klassischen Präventionsprogrammen?

Während klassische Präventionsprogramme oft darauf abzielen, spezifisches Problemverhalten zu verhindern, zielt der Ansatz der Developmental Assets auf die aktive Förderung positiver Potenziale und Ressourcen ab.

Warum ist die Kombination verschiedener Maßnahmen laut der Arbeit sinnvoll?

Da Jugendliche in unterschiedlichen Kontexten agieren, ist die Kombination von Maßnahmen, die sowohl individuelle Kompetenzen stärken als auch das soziale Umfeld (Schule, Gemeinde) einbeziehen, effektiver als isolierte Programme.

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Résumé des informations

Titre
Positive Jugendentwicklung und Prävention
Université
University of Erfurt
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
13
N° de catalogue
V288398
ISBN (ebook)
9783656886501
ISBN (Livre)
9783656886518
Langue
allemand
mots-clé
positive jugendentwicklung prävention
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2011, Positive Jugendentwicklung und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288398
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Extrait de  13  pages
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