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Befähigung zur Mitgestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft - Gestaltungsdimension Gesundheit: Ergonomie / Arbeitsschutz

Title: Befähigung zur Mitgestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft - Gestaltungsdimension Gesundheit: Ergonomie / Arbeitsschutz

Term Paper , 2002 , 32 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Christin Mosebach (Author), Christine Steinhagen (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Summary Excerpt Details

Einleitung

Die Themen Ergonomie und Arbeitsschutz gewinnen in der heutigen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) berichtet, dass die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in der Wirtschaft Deutschlands im Jahr 2001 auf 820 gesunken ist. Dies sind 5 weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle insgesamt ist um 6,4% auf 1,07 Millionen zurückgegangen. 1 Diese Zahlen bestätigen, dass die Anstrengungen der Berufsgenossenschaften und Unternehmen Erfolg haben. Durch Information und Motivation, Bewusstseins- und Verhaltensänderungen bei den Beschäftigten und den Arbeitgebern kann Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit immer weiter verbessert werden. Die Ergonomie, die Lehre der menschlichen Arbeit, erforscht Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen mit dem Ziel, Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Arbeitsaufgaben und Arbeitsablauf menschengerecht gestalten zu können. Sie soll die Voraussetzung schaffen für eine Anpassung der Arbeit an den Menschen – und umgekehrt. Viele Menschen glauben, Ergonomie gäbe es nur im Betrieb. Sie vergessen, dass sie durch schlechtes ergonomisches Verhalten bei der Hausarbeit, beim Freizeitsport oder beim Heimwerken wesentlich zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung beitragen. Darum ist der Schritt zu ergonomischen Verbesserungen immer auch ein Schritt zu mehr Gesundheit.2 Diese Arbeit soll in den Kapiteln eins bis drei die wichtigsten Bereiche der Themen Arbeitsschutz und Ergonomie umreißen. Wir werden uns dabei auf Definitionen, Untergliederungen, gesetzliche Vorgaben und Aufgaben beschränken. Aufgrund des Umfangs haben wir das Thema Arbeit am Bildschirm ausgewählt, und werden im Kapitel vier auf gesetzliche Vorgaben, typische Beschwerden, Arbeitsplatzgestaltung und Methoden zur Entlastung eingehen. Im Kapitel fünf werden wir mögliche Gefährdungen im Betrieb nennen und allgemeine Mitgestaltungsmöglichkeiten durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufführen. Auf z.B. berufsspezifische Details werden wir verzichten, da dies ein eigenes umfangreiches Thema darstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitsschutz

2.1 Allgemeines

2.2 Aufgaben des Arbeitsschutzes

2.2.1 Technischer Arbeitsschutz

2.2.2 Sozialer Arbeitsschutz

2.2.3 Allgemeiner Arbeitsschutz

3. Ergonomie

3.1 Definition

3.2 Geschichte und Entwicklung

3.3 Aufgaben

3.4 Bereiche der Ergonomie

4. Arbeit am Bildschirm

4.1 Gesetzliche Vorgaben

4.2 Typische Beschwerden

4.3 Dynamisches Sitzen

4.4 Der Tisch

4.5 Die Tastatur

4.6 Die Aufstellung

4.7 Gymnastik im Büro

4.7.1 Übungen für die Halswirbelsäule

4.7.2 Übungen für den Schultergürtel

4.7.3 Übungen für den Schultergürtel und die Brustwirbelsäule

4.7.4 Übungen für die Lendenwirbelsäule

4.7.5 Übungen für Arme, Hände und Finger

5. Gefährdungen im Betrieb und Möglichkeiten der Mitgestaltung

5.1 Gefährdungsfaktoren

5.2 Mitgestaltung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer

6. Abschluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, einen theoretischen Überblick über die Grundlagen von Arbeitsschutz und Ergonomie zu geben und spezifische gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Arbeit am Bildschirm aufzuzeigen, um Beschäftigte zur aktiven Mitgestaltung ihrer Arbeitswelt zu befähigen.

  • Grundlegende Konzepte und Definitionen des Arbeitsschutzes und der Ergonomie.
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten.
  • Spezifische Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Bildschirmarbeitsplätze.
  • Präventive Maßnahmen wie Bürogymnastik zur Vermeidung von berufsbedingten Beschwerden.
  • Rollen und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei der Gefährdungsanalyse.

Auszug aus dem Buch

4.3 Dynamisches Sitzen: Der Stuhl

Der Stuhl muss den körperlichen Voraussetzungen seines Besitzers angepasst sein und nicht umgekehrt. Als geeignete Arbeitsstühle kommen nur höhenverstellbare Bürodrehstühle mit guter Standfestigkeit (fünf Rollen) in Betracht. Die Sitzhöhe sollte sich mindestens im Bereich von 40-51 cm verstellen lassen.

Die Sitzfläche sollte mindestens 40 mal 38 cm groß und gepolstert sein. Die Sitzfläche soll so ausgestaltet sein, dass kein Druck auf die Beingefäße und Beinnerven auftreten kann. Das kann z.B. durch eine Abrundung der Sitzvorderkante erreicht werden.

Die Rückenlehne des Arbeitsstuhls sollte mindestens 45 cm über die Sitzfläche reichen und in 17-23 cm Höhe eine wulstförmige Lendenstütze (Lendenbausch) haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Ergonomie und Arbeitsschutz ein und erläutert die Auswahl der Schwerpunkte für die vorliegende Arbeit.

2. Arbeitsschutz: Dieses Kapitel definiert Arbeitsschutz, erläutert dessen technische sowie soziale Aspekte und stellt die gesetzlichen Grundlagen dar.

3. Ergonomie: Hier werden Definition, Geschichte, Aufgaben und die zwei Hauptbereiche der Ergonomie (Verhältnis- und Verhaltensergonomie) vorgestellt.

4. Arbeit am Bildschirm: Das Kapitel behandelt gesetzliche Vorgaben, typische Beschwerden sowie ergonomische Gestaltungskriterien für Bildschirmarbeitsplätze inklusive praktischer Gymnastikübungen.

5. Gefährdungen im Betrieb und Möglichkeiten der Mitgestaltung: Dieses Kapitel identifiziert Gefährdungsfaktoren und beschreibt die Pflichten sowie Mitgestaltungsmöglichkeiten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

6. Abschluss: Im Fazit wird betont, dass Arbeitsschutz und Ergonomie wesentliche Voraussetzungen für die Gesunderhaltung sind und durch Schulungen in der Berufsschule gefördert werden sollten.

Schlüsselwörter

Arbeitsschutz, Ergonomie, Bildschirmarbeitsplatz, Gesundheitsschutz, Verhältnisergonomie, Verhaltensergonomie, Gefährdungsanalyse, Betriebliche Gesundheitsförderung, Sitzhaltung, Arbeitssicherheitsgesetz, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Bildschirmarbeitsverordnung, Prävention, Arbeitsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Arbeitsschutz und Ergonomie als wesentliche Faktoren zur Gesunderhaltung im beruflichen Lebensumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der allgemeine Arbeitsschutz, die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie die spezifischen Anforderungen und gesundheitlichen Aspekte der Arbeit am Bildschirm.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wissen über Arbeitsschutz und Ergonomie zu vermitteln, um das Problembewusstsein der Beschäftigten zu schärfen und eine aktive Mitgestaltung an einer gesünderen Arbeitsplatzgestaltung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die Gesetze, Verordnungen, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Empfehlungen von Berufsgenossenschaften zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Arbeitsschutzes und der Ergonomie sowie in einen anwendungsorientierten Teil zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen und zum Umgang mit Gefährdungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Arbeitsschutz, Ergonomie, Bildschirmarbeitsplatz, Prävention und Arbeitsgestaltung charakterisiert.

Was wird unter „dynamischem Sitzen“ verstanden?

Dynamisches Sitzen bedeutet, die Sitzposition regelmäßig zu variieren (mal vorgeneigt, mal aufrecht, mal zurückgelehnt), um die Muskulatur unterschiedlich zu belasten und einseitige Ermüdungserscheinungen zu vermeiden.

Warum ist die Mitgestaltung der Arbeitnehmer so wichtig?

Die Mitgestaltung ist wichtig, da ein aktives Einbringen der Arbeitnehmer bei der Gestaltung ihres Arbeitsplatzes dazu beiträgt, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und das Gefühl zu stärken, gesundheitsbewusster arbeiten zu können.

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Details

Title
Befähigung zur Mitgestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft - Gestaltungsdimension Gesundheit: Ergonomie / Arbeitsschutz
College
University of Hamburg  (Berufs- und Wirtschaftspädagogik)
Course
Berufspädagogik III
Grade
sehr gut
Authors
Christin Mosebach (Author), Christine Steinhagen (Author)
Publication Year
2002
Pages
32
Catalog Number
V28919
ISBN (eBook)
9783638305662
Language
German
Tags
Befähigung Mitgestaltung Arbeitswelt Gesellschaft Gestaltungsdimension Gesundheit Ergonomie Arbeitsschutz Berufspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christin Mosebach (Author), Christine Steinhagen (Author), 2002, Befähigung zur Mitgestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft - Gestaltungsdimension Gesundheit: Ergonomie / Arbeitsschutz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28919
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