Das Gegenstück der Olympischen Spiele sind die Paralympischen Spiele, bei denen lediglich Sportler mit Behinderungen teilnehmen dürfen.
Markus Rehm konnte sich durch herausragende Leistungen bei diesen Paralympics für die deutschen Meisterschaften qualifizieren. Dem 26-jährigen Rehm gelang es, Christian Reif,den ehemaligen Europameister im Weitsprung,bei jenen deutschen Meisterschaften 2014 zu überbieten.
Er sprang 8,24m weit und setzte damit seine neue Bestmarke.
Dem Paralympics-Athlet wurde wegen eines Wakeboard Unfalls das rechte Unterbein amputiert, weshalb er dort eine Prothese besitzt.
Doch trotz seines Erfolges wurde der neue deutsche Meister nicht für die Leichtathletik Europameisterschaft in Zürich nominiert. Zu groß sei der Zweifel daran, dass Rehm sich durch die Karbonfeder in seiner Prothese einen Vorteil verschaffe. Das Problem hierbei ist, dass er eine Leistung erreicht, die er ohne Prothese womöglich nicht erreichen könnte.
In dieser Arbeit wird näher auf diese Problematik eingegangen, es werden Vor- sowie Nachteile für und gegen seine Teilnahme an der europäischen Meisterschaft genannt und das Ergebnis schließlich diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Situation
- Problematik
- Argumentation
- Diskussion
- Fazit
- Ausblick
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Problematik der möglichen Teilnahme von Markus Rehm, einem Sportler mit einer Beinprothese, an der Leichtathletik-Europameisterschaft der nicht Behinderten. Die Arbeit beleuchtet die ethischen und sportlichen Aspekte der Inklusion von Sportlern mit Behinderungen in herkömmliche Wettbewerbe und diskutiert die Argumente für und gegen Rehms Teilnahme.
- Fairness und Vergleichbarkeit im Leistungssport
- Inklusion von Sportlern mit Behinderungen
- Ethische und sportliche Aspekte der Leistungssteigerung
- Regelwerk und Inklusion im Spitzensport
- Biomechanische Aspekte der Prothese und deren Einfluss auf die Leistung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Situation von Markus Rehm dar, der trotz herausragender Leistungen bei den Paralympics nicht für die Leichtathletik-Europameisterschaft nominiert wurde. Die Problematik liegt in der Frage, ob Rehms Prothese ihm einen unfairen Vorteil verschafft.
Die Argumentation beleuchtet die Argumente für und gegen Rehms Teilnahme. Es werden Aspekte wie Fairness, Inklusion und das Regelwerk im Spitzensport diskutiert.
Die Diskussion analysiert die verschiedenen Standpunkte und Argumente und versucht, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob Rehms Teilnahme gerechtfertigt wäre.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Inklusion von Sportlern mit Behinderungen, die Leichtathletik-Europameisterschaft, die Problematik der Leistungssteigerung durch Prothesen, Fairness im Leistungssport, das Regelwerk im Spitzensport und die ethischen Aspekte der Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Markus Rehm?
Markus Rehm ist ein erfolgreicher Paralympics-Athlet und Weitspringer, dem nach einem Unfall das rechte Unterbein amputiert wurde und der mit einer Karbonprothese springt.
Warum wurde Rehm nicht für die EM 2014 nominiert?
Es gab Zweifel an der Vergleichbarkeit der Leistungen, da diskutiert wurde, ob die Karbonfeder seiner Prothese ihm einen mechanischen Vorteil gegenüber nicht-behinderten Springern verschafft.
Was ist das Hauptproblem bei der Inklusion im Leistungssport?
Die zentrale Frage ist die Fairness: Erreicht der Sportler eine Leistung durch sein eigenes Training oder durch die technologische Unterstützung der Prothese?
Wie weit sprang Markus Rehm bei den deutschen Meisterschaften 2014?
Er sprang eine Bestmarke von 8,24 m und überbot damit sogar den damaligen Europameister Christian Reif.
Welche ethischen Aspekte spielen eine Rolle?
Es geht um die Balance zwischen dem Recht auf Inklusion und der Wahrung eines chancengleichen Wettbewerbs im Spitzensport.
- Quote paper
- Marcel Kelef (Author), 2014, Auswertung einer möglichen Teilnahme Markus Rehms an der Leichtathletik WM 2014, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292859