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Optimierung der Lebenszykluskosten von Baureihen unter Berücksichtigung von Lerneffekten

Title: Optimierung der Lebenszykluskosten von Baureihen unter Berücksichtigung von Lerneffekten

Bachelor Thesis , 2012 , 59 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Sebastian Reddig (Author)

Business economics - Controlling
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Der stetig steigende Wettbewerbsdruck und die zunehmende Globalisierung der Finanz- und Produktmärkte führen dazu, dass sich das Unternehmen des 21. Jahrhunderts mehr und mehr einem hohen Kostendruck ausgesetzt sieht. Der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt, die zunehmende Differenzierung der Kundenwünsche, die steigende Bedeutung der indirekten Leistungsbereiche sowie verkürzte Produktlebenszyklen sind dabei nur einige Ursachen für die Änderung der betrieblichen Kostenstruktur.
Vor allem sind es die gestiegenen Lebenszykluskosten von der Planung und Entwicklung der Produkte bis hin zur deren Entsorgung, die zunehmend im Fokus der betriebswirtschaftlichen Theorie und Praxis stehen. Aufgrund des großen Konkurrenzdrucks sowie der veränderten Rahmenbedingungen ist es deshalb für ein Unternehmen unabdingbar, wichtige Instrumente des Kostenmanagements erfolgreich zu implementieren. Auf diese Weise kann die Kostenentwicklung im gesamten Produktlebenszyklus zielorientiert überwacht und verbessert werden.
Gegenstand dieser Arbeit ist die Optimierung der Gesamtkosten von Konstruktion und Herstellung für variantenreiche Baureihenelemente, bei denen ein Grundentwurf einmalig konstruiert wird und daraus die Kosten der Folgeentwürfe mithilfe von Kostenwachstumsgesetzen abgeleitet werden können. David Müllers Aufsatz „Konstruktion und Kostenplanung von Baureihen“, welcher 2009 in der März-Ausgabe der Zeitschrift „WiSt – Wirtschaftswissenschaftliches Studium“ veröffentlicht wurde, stellt den Ausgangspunkt der weiteren Ausführungen dar.
Zunächst soll Müllers Aufsatz analysiert sowie der Ist-Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse erläutert werden. Im Zentrum der Textdeutung stehen vor allem mathematisch-analytische Erklärungen zur Kostenprognose der Baureihenentwicklung. Dabei soll zunächst von einer Vorgehensweise ohne Lerneffekte ausgegangen werden und das Modell mit seinen Zusammenhängen jeweils in allgemeiner Form und für das konkrete Zahlenbeispiel von Müller dargestellt werden. Daran anschließend soll dargestellt und kritisch gewürdigt werden, wie Müller den Erfahrungskurveneffekt in seinem Modell berücksichtigt hat, erneut in seiner aufwendigen Notation und explizit für sein Zahlenbeispiel.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

2 Ist-Analyse

2.1 Wirtschaftliche und technische Grundlagen von Baureihen

2.2 Kostenwachstumsgesetze als Instrument der konstruktionsbegleitenden Konstruktion

2.2.1 Prognose von Material- und Fertigungseinzelkosten

2.2.2 Optimale Konstruktionskosten

2.2.2.1 Modellkonstellation ohne Lerneffekte

2.2.2.2 Modellkonstellation mit Lerneffekten nach Müllers Vorgehen

2.3 Modellkritik

2.3.1 Kritik der Kostenwachstumsgesetze

2.3.2 Kritik des Optimierungsansatzes

2.4 Zusammenfassung

3 Sollkonzeption der optimalen Konstruktionskosten

4 Untersuchung des Sollkonzepts - eine gedankliche Modellsimulation

4.1 Zielmodell mit unterschiedlichen Lernraten

4.2 Kritische Würdigung des Erfahrungskurveneffektes im Gesamtmodell

4.3 Das Modell von Müller und der Zusammenhang mit dem Target-Costing

5 Soll-Ist-Vergleich

6 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Lebenszykluskosten von variantenreichen Baureihenelementen. Dabei wird ein bestehendes mathematisches Modell zur Kostenprognose von David Müller analysiert, kritisch hinterfragt und auf Basis einer Simulationsstudie ein verbessertes Soll-Konzept zur Modellierung von Lerneffekten sowie deren Zusammenhang zum Target-Costing entwickelt.

  • Analyse und Kritik der Kostenwachstumsgesetze zur konstruktionsbegleitenden Kalkulation.
  • Gegenüberstellung von Modellkonstellationen mit und ohne Berücksichtigung von Erfahrungskurveneffekten.
  • Durchführung einer gedanklichen Modellsimulation zur Untersuchung des Soll-Konzepts.
  • Kritische Würdigung des Erfahrungskurveneffekts als Prognoseinstrument in der Baureihenentwicklung.
  • Erarbeitung von Zusammenhängen zwischen dem Müller-Modell und dem Target-Costing-Ansatz.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Kritik der Kostenwachstumsgesetze

Müller beschreibt die Kostenwachstumsgesetze als grundlegend nutzbar. Die Kostenwachstumsgesetze sind ein Verfahren der vereinfachten Kurzkalkulation, bei der auf eine vollständige Produktdokumentation verzichtet wird. Das Vorgehen wird auf die wichtigsten und bekannten Einflussgrößen beschränkt.

Der Sinn der Anwendung von Kostenwachstumsgesetzen liegt darin, aus den gegebenen Daten des Grundentwurfs schnell die Kosten der Folgeentwürfe abzuleiten, ohne diese erst aufwendig konstruieren zu müssen. Schon beim Entwerfen wird ersichtlich, wie sich die Kostenstrukturen mit den wichtigsten Kostenbestandteilen verändern.

Ausgehend davon, dass ein verringerter Konstruktions- und Entwicklungsaufwand die Folge dieser Kurzkalkulation ist, resultieren Abweichungen in der Kostenermittlung von 5 bis 12 %. Wird der verringerte Aufwand ins Verhältnis zu den Kosten der Konstruktion und Fertigung der Folgeentwürfe gesetzt, ist diese Abweichung vertretbar. Die Kostenwachstumsgesetze machen es zudem möglich, Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen den Entscheidungen zu den Produktmerkmalen und den resultierenden Kostenwirkungen zu ermitteln. Durch das Einbeziehen der Einflussgrößen Stückzahl, Losgröße, Baugröße und Erfahrungskurveneffekt kann festgelegt werden, welche Kostenverläufe bzw. -strukturen für unterschiedliche Produktmerkmale erzielt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Ziel der Arbeit: Einführung in die Thematik der Lebenszykluskostenoptimierung bei Baureihen und Vorstellung der Forschungsziele der Arbeit.

2 Ist-Analyse: Detaillierte mathematische Analyse und Kritik des Modells von David Müller zur Kostenplanung unter Berücksichtigung von Kostenwachstumsgesetzen und Erfahrungskurven.

3 Sollkonzeption der optimalen Konstruktionskosten: Erarbeitung eines verbesserten Konzepts zur einfacheren Abbildung des Erfahrungskurveneffekts in Kostenmodellen.

4 Untersuchung des Sollkonzepts - eine gedankliche Modellsimulation: Durchführung einer Simulation mit verschiedenen Lernraten und kritische Reflexion des Erfahrungskurvenmodells in Bezug auf das Target-Costing.

5 Soll-Ist-Vergleich: Gegenüberstellung des Modells von Müller mit dem neu entwickelten Soll-Konzept anhand verschiedener Kriterien.

6 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der gesamten Bachelorarbeit.

Schlüsselwörter

Lebenszykluskosten, Baureihen, Kostenwachstumsgesetze, Erfahrungskurveneffekt, Konstruktionskosten, Herstellkosten, Modellsimulation, Target-Costing, Kostenmanagement, Degressionsfaktor, Kostenoptimierung, Baureihenentwicklung, Stückkosten, Lernrate, Zielkostenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert mathematische Modelle zur Optimierung der Herstell- und Konstruktionskosten von Baureihen und zeigt Schwachstellen in bestehenden Ansätzen auf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Kostenwachstumsgesetzen, der Anwendung des Erfahrungskurveneffekts, der Baureihenkonstruktion und dem integrativen Kostenmanagement.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines verbesserten Konzepts, das den Erfahrungskurveneffekt bei der Kostenprognose von Baureihen logischer und praxisnäher abbildet.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine mathematisch-analytische Methode eingesetzt, die durch Modellsimulationen und kritische Textdeutung ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ist-Analyse von Müllers Modell, die Entwicklung eines eigenen Soll-Konzepts sowie eine vergleichende Untersuchung mittels Simulation.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Lebenszykluskosten, Baureihen, Erfahrungskurveneffekt und Target-Costing beschreiben.

Was ist das Hauptproblem bei Müllers Modell laut dem Autor?

Der Autor bemängelt, dass der durchschnittliche Degressionsfaktor im Modell von Müller zu unrealistischen Ergebnissen führt, bei denen die Herstellkosten entgegen der Erfahrungskurven-Logik ansteigen.

Wie unterscheidet sich das neu entwickelte Konzept von Müllers Ansatz?

Das neue Konzept korrigiert die fehlerhafte Berechnung des Degressionsfaktors, sodass die Stückkosten bei steigender Produktionsmenge wie theoretisch erwartet sinken.

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Details

Title
Optimierung der Lebenszykluskosten von Baureihen unter Berücksichtigung von Lerneffekten
College
University of Applied Sciences Merseburg
Course
Bachelorarbeit
Grade
1,4
Author
Sebastian Reddig (Author)
Publication Year
2012
Pages
59
Catalog Number
V293103
ISBN (eBook)
9783656905073
ISBN (Book)
9783656905080
Language
German
Tags
Baureihen Lebenszykluskostenrechnung Erfahrungskurveneffekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Reddig (Author), 2012, Optimierung der Lebenszykluskosten von Baureihen unter Berücksichtigung von Lerneffekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293103
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