Sport- und Eventmanagement - ein Tätigkeitsfeld, das wohl kaum vielfältiger sein könnte. Sport- und Eventmanager finden sich in Sportvereinen und -verbänden, Fitnessstudios, der
Verwaltung von Sportanlagen, in Gemeinden und Ämtern der Landesregierungen, in der Tourismusbranche und sogar im Management von Sportartikelherstellern - die Liste ließe
sich noch lange weiter führen.
Dem entsprechend breit gefächert soll das Kompetenzspektrum jener sein, die anstreben, in einem der jeweiligen Arbeitsbereiche tätig zu sein. Der Sektor Sport unterliegt seit Jahren überdurchschnittlichem Wachstum (vgl.
Studie „Wirtschaftsfaktor Sport (2012)“ des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie), was mit zunehmenden Anforderungen an das Berufsbild einher geht.
Als Studentin des Sport- und Eventmanagements stellt sich mir nun die Frage: Wo sehe ich mich selbst zukünftig in einem Berufsfeld, dass sich über eine solche Bandbreite erstreckt und mit welcher Herangehensweise kann ich mir ein Kompetenzprofil aneignen, das den Anforderungen künftiger Arbeitgeber und Klienten gerecht wird?
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Tätigkeitsfeld Projektmanagement
2.1 Finanzierungsaufgaben
2.1.1 Sponsoring im Breitensport
2.1.2 Öffentlichkeitsarbeit
2.1.3 Persönliche Eignung und Kompetenzprofil
2.1.3.1 Bildungsweg
2.1.3.2 Lernen lernen
3. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch und persönlich mit dem Berufsbild des Sport- und Eventmanagers auseinander, wobei der Fokus auf dem Projektmanagement im Gesundheits- und Breitensport sowie der notwendigen persönlichen Kompetenzentwicklung während des Studiums liegt.
- Berufliche Anforderungen im Sport- und Eventmanagement
- Finanzierungsstrategien und Sponsoring im Breitensport
- Öffentlichkeitsarbeit und Zielgruppenansprache
- Entwicklung von personalen und sozialen Kompetenzen
- Reflexion des universitären Lernprozesses und der beruflichen Perspektiven
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Sponsoring im Breitensport
Ein weiterer wichtiger Aspekt im Bereich der Finanzierungsaufgaben ist das Sponsoring. Ein erheblicher Anteil meiner Aufgaben als Projektmanagerin wird darin bestehen, Sponsoren für laufende und zukünftig geplante Projekte zu finden und dafür zu sorgen, dass die Beziehung zu bereits gewonnenen Sponsoren erhalten bleibt. Dabei ist neben der Kontaktaufnahme und weiter führenden Kommunikation mit potentiellen neuen Sponsoren auch das Aneignen ausreichender Hintergrundinformationen zu den Zielpersonen/-unternehmen entscheidend, um sich in deren Motivationen, Ziele und Bedürfnisse hinein versetzen zu können und darauf die Argumentation adäquater Gegenleistungen aufbauen zu können. Schließlich soll dem potentiellen Sponsor vermittelt werden, dass auch er von der Investition profitiert – eine Win-win-Situation wird generiert und das Interesse der Zielperson erweckt.
Hierbei spielen Faktoren wie Reichweite, Zielgruppe oder auch Umfeld eine wesentliche Rolle. Viele Konzerne nutzen Sponsoring als Werkzeug zur Imageaufwertung:
"Sponsoring im Breitensport nehmen die Menschen als Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung wahr. Das erkennen immer mehr Firmen." (Andreas Schulte, 2009, Sponsoren setzen auf Amateure, zit. nach Bernd Reichstein)
Große Unternehmen wie die Telekom, die Coca Cola Hellenic Group, dm drogerie markt, aber auch die Versicherungsanstalt Wiener Städtische und viele weitere machen sich solch strategisch wertvolle Investitionen zu Nutze.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Vielfalt des Tätigkeitsfeldes im Sportmanagement und reflektiert die persönliche Motivation der Autorin für das Studium.
2. Tätigkeitsfeld Projektmanagement: Dieses Kapitel analysiert zentrale Aufgabenbereiche wie Finanzierung, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit sowie die notwendigen persönlichen Kompetenzprofile für angehende Manager.
2.1 Finanzierungsaufgaben: Hier wird der Umgang mit Budgets und Liquiditätszielen in Non-Profit-Organisationen thematisiert.
2.1.1 Sponsoring im Breitensport: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Sponsoring als Win-win-Situation für Vereine und Unternehmen sowie die Notwendigkeit strategischer Akquise.
2.1.2 Öffentlichkeitsarbeit: Hier werden Kommunikationsstrategien und moderne Marketingansätze zur Aktivierung von Zielgruppen im Breitensport diskutiert.
2.1.3 Persönliche Eignung und Kompetenzprofil: Dieses Kapitel betrachtet die notwendigen Soft Skills, wie Empathie und Führung, in Verbindung mit der beruflichen Rolle.
2.1.3.1 Bildungsweg: Die Autorin reflektiert ihre Studienwahl und die Bedeutung der akademischen Ausbildung an der Privatuniversität Schloss Seeburg.
2.1.3.2 Lernen lernen: Dieses Kapitel setzt sich mit verschiedenen Lerntypen auseinander und zeigt Methoden auf, um den persönlichen Wissenserwerb effizient zu gestalten.
3. Fazit: Das Fazit unterstreicht die lebensbereichernde Rolle des Sports und blickt optimistisch auf die berufliche Zukunft im Management.
Schlüsselwörter
Sportmanagement, Eventmanagement, Projektmanagement, Breitensport, Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit, Kompetenzentwicklung, Personale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Finanzierungsaufgaben, Studienkonzept, Weiterbildung, Lerntypen, Gesundheitsmanagement, Sportvereine
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem persönlichen Berufseinstieg und den Anforderungen an eine Projektmanagerin im Gesundheits- und Breitensport sowie der notwendigen akademischen und persönlichen Vorbereitung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Felder sind die finanzielle Steuerung in Sportvereinen, Sponsoring-Strategien, moderne Öffentlichkeitsarbeit sowie die Reflexion über Kompetenzprofile und individuelle Lernmethoden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Die Autorin untersucht, wie sie sich ein Kompetenzprofil aneignen kann, das den Anforderungen zukünftiger Arbeitgeber im breit gefächerten Sektor des Sport- und Eventmanagements gerecht wird.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Reflexion eigener Erfahrungen sowie der kritischen Auseinandersetzung mit theoretischen Konzepten zu Kompetenz und Lernen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Finanzierungsaufgaben (inkl. Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit) sowie die detaillierte Analyse der persönlichen Eignung, des Bildungsweges und effektiver Lernmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Sportmanagement, Sponsoring, Personale Kompetenz, Breitensport, Projektmanagement und Bildungsreflexion.
Warum spielt das Sponsoring eine so wichtige Rolle für Sportvereine?
Sponsoring wird als wesentliches Instrument zur Einnahmengenerierung und zur Imageaufwertung gesehen, wobei Vereine gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung vermitteln.
Welche Bedeutung haben die Lerntypen nach Vester für die Autorin?
Die Autorin nutzt diese Typologie, um ihren eigenen Wissenserwerb zu optimieren und ihr Studium durch gezieltes Ansprechen verschiedener Wahrnehmungskanäle effizienter zu gestalten.
Inwieweit beeinflusst das Studium an der Privatuniversität Schloss Seeburg die berufliche Ausrichtung?
Das semi-virtuelle Konzept und die Praxisorientierung stärken das Vertrauen der Autorin in ihre berufliche Qualifikation und ermöglichen eine gezielte fachliche Vertiefung.
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- Sandra Göttlinger (Author), 2014, Projektmanagement im Gesundheits- und Freizeit- bzw. Breitensport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293176