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Wie Kinderliteratur übersetzt wird. Am Beispiel von Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"

Titel: Wie Kinderliteratur übersetzt wird. Am Beispiel von Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"

Bachelorarbeit , 2009 , 62 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stephanie Ulrich (Autor:in)

Dolmetschen / Übersetzen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit des Übersetzers ist nicht einfach. Sie erfordert intensive Auseinandersetzung mit der Übersetzungsvorlage. Im Gegensatz zu fachsprachlichen Texten gelten literarische Texte weithin als größere, in jedem Fall aber grundlegend verschiedene, Übersetzungsherausforderung. Oft werden sie als Kunstwerke bezeichnet, die als solche übertragen werden wollen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es herauszukristallisieren inwiefern es spezielle übersetzerische Aspekte im Bereich der kinderliterarischen Übersetzung gibt. Existieren Einflussgrößen, die maßgeblich zur Gestaltung eines Zieltextes beitragen und ist es überhaupt nötig während des Übersetzungsprozesses konkret auf den nicht erwachsenen Rezipienten einzugehen? Hierzu werden Stimmen aus der aktuellen übersetzungswissenschaftlichen Forschung zur Literaturübersetzung im Allgemeinen und der kinderliterarischen Übersetzung im Besonderen erörtert. Innerhalb des dadurch entstehenden Rahmens wird anschließend am Beispiel von Michael Endes Kinderbuchs „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ und der englischen Übersetzung „The Night of Wishes or The satanarchaeolidealcohellish Notion Potion“ versucht konkret darzustellen ob sich im ZT besondere Aspekte des kinderliterarischen Übersetzens finden. Aus den Ergebnissen der Analyse wurden Schlussfolgerungen bezüglich der Notwendigkeit des kinderliterarischen Übersetzens gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Ziel- und Aufgabenstellung

1.2 Materialgrundlage

1.3 Methodologisches Vorgehen

2 SPEZIFIKA DER LITERARISCHEN ÜBERSETZUNG

2.1 Übersetzungswissenschaftliche Ansätze

3 KINDERLITERARISCHES ÜBERSETZEN

3.1 Begriffsabgrenzung KJI / ERI

3.2 Übersetzungswissenschaftliche Ansätze

3.3 Inhaltliche Aspekte

3.3.1 Kulturspezifische Aspekte

3.3.1.1 Eigennamen

3.3.1.2 Satire und Humor

3.3.1.3 Illustrationen

3.3.2 Buchtitel

3.4 Stilistische Aspekte

3.4.1 Sprachrhythmus, Stilebene, relative Satzlänge

3.4.2 Dialekt, Soziolekt, Umgangssprache

3.4.3 Wortspiele

3.5 Kurze Zusammenfassung

4 ANALYSE DES WUNSCHPUNSCHS

4.1 Inhaltsangabe

4.2 Analyse der Textstellen

4.2.1 Inhaltliche Aspekte

4.2.1.1 Kulturspezifika

4.2.1.1.1 Eigennamen

4.2.1.1.2 Satire und Humor

4.2.1.1.3 Illustrationen

4.2.1.2 Buchtitel

4.2.1.3 Stilistische Aspekte

4.2.1.3.1 Dialekt, Soziolekt und Umgangssprache

4.2.1.3.2 Sprachrhythmus, Stilebene, relative Satzlänge

4.2.1.3.3 Wortspiele

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, spezifische übersetzerische Verfahren im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur zu identifizieren und zu untersuchen, ob und wie diese bei der Übersetzung des Werkes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende in das Englische angewandt wurden.

  • Besonderheiten des kinderliterarischen Übersetzens im Vergleich zu Erwachsenenliteratur
  • Umgang mit kulturspezifischen Elementen wie Eigennamen, Satire und Humor
  • Strategien bei der Übersetzung stilistischer Merkmale und Wortspiele
  • Bedeutung von Illustrationen als Übersetzungsproblem
  • Rolle der Sprachrhythmik und Satzstruktur für junge Zielgruppen

Auszug aus dem Buch

4.2.1.1.1 Eigennamen

Als der Zauberer und die Hexe gegen Ende des Buches den Wunschpunsch fertig gebraut haben beginnen beide damit ihre Wünsche auszusprechen, die daraufhin wahr werden. Beide wissen allerdings nicht, dass der Kater und der Rabe dafür gesorgt haben, dass sich die Wünsche nicht mehr, wie zuvor geplant, in das Gegenteil umkehren. Jeder Wunsch geht nun so in Erfüllung wie er ausgesprochen wird:

DE: Irrwitzer: „Punsch aller Pünsche, erfüll meine Wünsche: Die Elbe, die Weser, die Donau der Rhein 22 und alle Gewässer soll’n sauber und fischreich wie früher sein, oder noch besser.“ (siehe S. 211)

EN: Preposteror: “Oh potent bowl of omnipotent potion, Now hear my wish and grant me a notion: The Thames, Mississippi, the Danube and Rhine, And each other river and stream Shall be crystal-clear and shall sparkle like wine, As if in a wondrous dream” (siehe S. 192)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung legt die Problemstellung und das Ziel der Arbeit dar, das literarische Übersetzen von Kinderliteratur anhand von Michael Endes "Wunschpunsch" zu untersuchen.

2 SPEZIFIKA DER LITERARISCHEN ÜBERSETZUNG: Dieses Kapitel thematisiert allgemeine Theorien und Ansätze der literarischen Übersetzung und deren Abgrenzung zur Fachtextübersetzung.

3 KINDERLITERARISCHES ÜBERSETZEN: Hier werden spezifische Herausforderungen und Strategien für die Übersetzung von Kinderliteratur erörtert, unter Berücksichtigung von Alter und Weltkenntnis der Rezipienten.

4 ANALYSE DES WUNSCHPUNSCHS: Dieser Hauptteil analysiert konkrete Textbeispiele der deutschen Ausgabe und der englischen Übersetzung hinsichtlich Eigennamen, Humor, Illustrationen und stilistischer Aspekte.

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert über die Möglichkeiten und Grenzen einer "perfekten" Kinderliteraturübersetzung.

Schlüsselwörter

Kinderliteratur, Übersetzungswissenschaft, Literaturübersetzung, Michael Ende, Wunschpunsch, Adaption, Kulturspezifika, Eigennamen, Humor, Wortspiele, Kofferwort, Sprachrhythmus, Zielgruppe, Äquivalenz, Kulturkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die speziellen Anforderungen und Verfahren, die bei der Übersetzung von Kinderliteratur anfallen, und analysiert deren praktische Umsetzung am Beispiel von Michael Endes Buch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Spezifika literarischer Übersetzungen, die Anpassung an die kindliche Zielgruppe sowie den Umgang mit kulturspezifischen Elementen, Humor und Wortspielen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird erforscht, ob es spezielle Verfahren in der Kinderliteraturübersetzung gibt und ob es notwendig ist, den Übersetzungsprozess explizit auf junge Rezipienten auszurichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller übersetzungswissenschaftlicher Forschung sowie einer vergleichenden Analyse des deutschen Originaltextes und dessen englischer Übersetzung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse konkreter Textstellen aus dem "Wunschpunsch", insbesondere hinsichtlich Namen, Humor, Illustrationen und der stilistischen Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kinderliteratur, Übersetzung, Adaption, Kulturspezifika, Humor, Wortspiele und Sprachrhythmus.

Wie gehen die Übersetzer mit den Eigennamen um?

Die Übersetzer adaptieren redende Namen oft, um die Bedeutungsebene für das englischsprachige Kind zu erhalten, auch wenn dabei teils Nuancen verloren gehen.

Welche Rolle spielt die Illustration in der Analyse?

Illustrationen werden als Teil des Übersetzungsproblems betrachtet, wobei der Fokus darauf liegt, ob kulturelle Anspielungen durch das Bild den jungen Leser überfordern könnten.

Warum wurde gerade der "Wunschpunsch" gewählt?

Das Werk eignet sich aufgrund seines intensiven Spiels mit Sprache, Klang, Rhythmus und komplexen Wortschöpfungen hervorragend für eine Untersuchung dieser Art.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie Kinderliteratur übersetzt wird. Am Beispiel von Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg  (Kommunikation und Medien)
Note
1,3
Autor
Stephanie Ulrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
62
Katalognummer
V294053
ISBN (eBook)
9783656917434
ISBN (Buch)
9783656917441
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Übersetzen Literarisches Übersetzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Ulrich (Autor:in), 2009, Wie Kinderliteratur übersetzt wird. Am Beispiel von Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294053
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  62  Seiten
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