Ziel dieser Arbeit soll es sein das Unterthema E-Commerce aus dem Bereich E-Business näher zu erläutern und im Bereich E-Commerce Systeme Einblicke in die technischen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge geben.
Dabei geht es im ersten Teil um grundsätzliche Erklärungen im Bereich E-Business, E-Commerce und das Themengebiet bis zu den drei bekanntest E-Commerce Systemen, dessen Anforderungen aus Kunden und Händler Sicht sowie die Erfolgsfaktoren für Betreiber solcher Systeme. Die Erfolgsfaktoren aus einer Studie des E-Commerce Center Köln (ECC Köln) runden diese Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
2. Begriffserklärung
2.1 Historie
2.2 Elektronischer Handel
2.3 Geschäftsbeziehungen beim Elektronischen Handel
2.4 Geschäftsmodelle
3. Technische Elemente in E-Commerce Systemen
3.1 Grundlagen von E-Commerce Systemen
3.2 Lizenzmodelle bei E-Commerce Systemen
3.3 Anforderungen an E-Commerce Systeme
3.4 Schnittstellen von E-Commerce Systemen
3.5 E-Commerce Systeme im Überblick
4. Betriebswirtschaftliche Elemente in E-Commerce Systemen
4.1 Die digitale Wertschöpfungskette
4.2 Formen beim E-Commerce
4.3 Erfolgsfaktoren im E-Commerce
5. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit erläutert das Themenfeld des E-Commerce innerhalb des E-Business und beleuchtet dabei sowohl die technischen als auch betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge, um ein tieferes Verständnis für E-Commerce-Systeme aus Sicht von Händlern und Entwicklern zu vermitteln.
- Grundlagen von E-Business und E-Commerce
- Technische Architektur und Lizenzmodelle von Shopsystemen
- Anforderungen an E-Commerce-Systeme und deren Schnittstellen
- Die digitale Wertschöpfungskette nach Meier und Stormer
- Erfolgsfaktoren im Online-Handel aus Kundensicht
Auszug aus dem Buch
Die digitale Wertschöpfungskette
Nach Meier und Stormer teilt sich das E-Business Framework die unterstützenden Prozesse, zu denen unter anderem Business Intelligence, Web-Analytics und Web-Controlling gehören, und die digitale Wertschöpfungskette. Die besteht aus verschiedenen Teilgliedern, die in diesem Teil der Arbeit näher betrachtet werden.
Im ersten Glied der Kette geht es um die Gestaltung elektronischer Produkte und Dienstleistungen. Hier werden mittels Geschäftsmodelle Kooperationsformen ermittelt. Laut Tapscott kann man auch von sogenannten Business Webs respektive B-Webs sprechen.
Tapscott unterscheidet dabei die physikalische Geschäftswellt von der digitalen und erklärt drei große Unterschiede:
„The typology applies to the physical business world almost as well as to the digital world. However, its digital application has some key differences.“ (Tapscott, Ticoll, & Lowy, 2000, S. 28)
Tapscott meint damit die freien Marktplätze, sogenannte Agoras, auf denen Waren und Werte verhandelt werden. Des Weiteren gibt es noch die durchorganisierten Netzwerke und gut organisierte Gemeinschaften.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des Internets und des Online-Shoppings in Deutschland als Motivation für die Auseinandersetzung mit dem Thema.
2. Begriffserklärung: Definiert die Grundlagen von E-Business und E-Commerce, erläutert deren Historie und klassifiziert verschiedene Geschäftsmodelle.
3. Technische Elemente in E-Commerce Systemen: Beleuchtet die technischen Grundlagen, Lizenzmodelle, Systemanforderungen und die notwendige Integration durch Schnittstellen.
4. Betriebswirtschaftliche Elemente in E-Commerce Systemen: Analysiert die digitale Wertschöpfungskette sowie verschiedene Formen und Erfolgsfaktoren für Online-Shops.
5. Fazit und Ausblick: Führt die technischen und betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung des Online-Handels.
Schlüsselwörter
E-Commerce, E-Business, Online-Shop, Shopsysteme, Magento, Shopware, Oxid, digitale Wertschöpfungskette, B2C, B2B, Schnittstellen, Erfolgsfaktoren, Usability, Web-Services, Payment-Systeme
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt E-Commerce-Systeme aus einer dualen Perspektive – der von Händlern und Entwicklern – und untersucht deren technische und betriebswirtschaftliche Aspekte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Grundlagen des E-Business, technische Strukturen von Shopsystemen (Front-End/Back-End), digitale Wertschöpfungsprozesse und die kritischen Erfolgsfaktoren für Online-Shops.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Zusammenhänge des E-Commerce zu erläutern, Einblicke in die Systemlandschaft zu geben und die Anforderungen sowie Erfolgsfaktoren für Betreiber von E-Commerce-Systemen aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle (z.B. nach Meier & Stormer, Wirtz und Tapscott) sowie auf Marktdaten und Fallbeispiele.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Elemente (Architektur, Lizenzmodelle, Schnittstellen) und betriebswirtschaftliche Elemente (Wertschöpfungskette, Formen des Online-Handels, Erfolgsfaktoren).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Commerce, Online-Shop-Architektur, digitale Wertschöpfungskette, Shop-Systeme und Erfolgsfaktoren im E-Commerce charakterisiert.
Was unterscheidet die "Agora" von anderen Business-Web-Typen laut Tapscott?
Die Agora zeichnet sich als elektronischer Marktplatz durch eine hohe Vielfalt, flexible Preisbildung und eine Ausrichtung nach Angebot und Nachfrage aus.
Warum spielt die Performance bei E-Commerce-Systemen eine so große Rolle?
Die Performance beeinflusst maßgeblich die Kundenzufriedenheit; bei komplexen Systemen sinkt die Performance oft, was entsprechende Skalierungsmaßnahmen erforderlich macht.
- Citation du texte
- Martin Obstfelder (Auteur), 2015, E-Commerce Systeme aus Sicht von Händlern und Entwicklern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294199