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Nachhaltigkeit in der deutschen Textilindustrie. Realisierungsansätze und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins

Título: Nachhaltigkeit in der deutschen Textilindustrie. Realisierungsansätze und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins

Tesis (Bachelor) , 2015 , 67 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Anton Blatz (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit den Realisierungsansätzen verschiedener Akteure der Textilindustrie. Hierfür werden verschiedene Ansätze
analysiert und auf die Beteiligung bzw. Präsenz von vier relevanten Unternehmensbeispielen untersucht. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, Rückschlüsse auf mögliche Handlungsempfehlungen für die deutsche Textilindustrie zu ziehen, um der steigenden Relevanz des Themas „Nachhaltigkeit“ gerecht zu werden. Diese Feststellungen dienen zur Klärung der Frage, welche Ansätze zur Stärkung des
nachhaltigen Bewusstseins bereits von den beteiligten Akteure entwickelt wurden und welche Handlungen noch notwendig sind, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit dauerhaft zu stärken.
Um fundierte Rückschlüsse für die Anwendung der Handlungsempfehlungen auf die deutsche Textilindustrie treffen zu können, wurden fünf verschiedene Ansätze
untersucht. Die theoretischen Grundlagen dieser Ausarbeitung stützen sich auf Internetquellen, PDF-Dokumente und Fachliteratur und stellen das anzuwendende Grundwissen für die Untersuchung dar.
In der Untersuchung wurde festgestellt, dass sich viele der Ansätze zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins in ihren Grundsätzen überschneiden. Zudem wird die Wahl
der richtigen Realisierungsansätze durch die Vielfalt der möglichen Beteiligungs- und Zertifizierungsmöglichkeiten erschwert. Um den Bezug auf die deutsche Textilindustrie
zu gewährleisten, wurde der staatliche Ansatz des Bundesentwicklungsministers Gerd Müller untersucht, wobei festgestellt wurde, dass sich wichtige deutsche
Textilunternehmen der Beteiligung an dem Bündnis für nachhaltige Textilien aufgrund der nicht realisierbaren Implementierung entziehen. Die kritische Betrachtung des
schwedischen Textilunternehmens H&M zeigte, wie Unternehmen, die sich schon mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ auseinander gesetzt haben und eigene Richtlinien verfasst
haben, weiterhin Probleme mit der Implementierung dieser in ihre Geschäftstätigkeiten haben.
Zusammenfassend kann gefordert werden, dass eine Vereinheitlichung der Zertifizierungs- und Beteiligungsmöglichkeiten stattfinden muss und aus den Ansätzen des staatlichen Bündnisses verpflichtende Richtlinien für deutsche Textilunternehmen entstehen müssen, welche im Gesetz verankert werden und somit den Unternehmen die
Möglichkeit nehmen, diese Richtlinien nicht einzuhalten bzw. sich diesen zu entziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Rolle der beteiligten Akteure

2.1.1 Unternehmen

2.1.2 Nichtregierungsorganisationen

2.1.3 Staat/Politik

2.2 Nachhaltigkeit

2.2.1 Definition und Entwicklung

2.2.2 Dimensionen der Nachhaltigkeit

2.2.2.1 Ökologische Dimension

2.2.2.2 Ökonomische Dimension

2.2.2.3 Soziale Dimension

2.2.3 Modelle der Nachhaltigkeit

2.2.3.1 Drei-Säulen-Modell

2.2.3.2 Integratives Nachhaltigkeitsmodell

2.3 Corporate Social Responsibility

2.3.1 Definition und Entwicklung

2.3.2 CSR-Modell nach Carroll

2.3.3 Soziale Verantwortung von Unternehmen

2.3.3.1 Interne Dimension

2.3.3.2 Externe Dimension

2.4 Wertschöpfungskette nach Porter

2.4.1 Definition

2.4.2 Missstände innerhalb der Wertschöpfungskette

3 Ansätze zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins

3.1 Ansätze der NRO Kampagne für saubere Kleidung

3.2 Ansätze der Organisation FairWear-Foundation

3.3 Ansätze des Gütesiegels Global Organic Textile Standard

3.4 Ansätze des staatlichen Bündnisses Bündnis für nachhaltige Textilien

3.5 Ansätze vom Unternehmen Hennes & Mauritz

3.5.1 CSR-Maßnahmen von H&M

3.5.1.1 Selbstverpflichtung gemäß UN Global Compact

3.5.1.2 Verhaltenskodex für ihre Lieferanten

3.5.1.3 Nachhaltige Kollektion: H&M Conscious

3.5.2 Kritische Betrachtung der Ansätze von H&M

4 Zusammenfassung und Ausblick

4.1 Zusammenfassung

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Ansätze verschiedener Akteure zur Stärkung eines nachhaltigen Bewusstseins in der Textilindustrie zu analysieren und Handlungsempfehlungen für deutsche Unternehmen abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Strategien bereits implementiert wurden und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, um das Nachhaltigkeitsbewusstsein dauerhaft zu festigen.

  • Analyse der Akteursrollen (Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen, Staat)
  • Untersuchung von CSR-Konzepten und der Wertschöpfungskette nach Porter
  • Evaluierung von realen Nachhaltigkeitsansätzen durch Initiativen und Gütesiegel
  • Kritische Fallstudie zur Implementierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen bei H&M

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Missstände innerhalb der Wertschöpfungskette

Die Globalisierung und der Abbau der Handelshemmnisse haben in der deutschen Textilindustrie dazu beigetragen, dass wichtige Unternehmensaktivitäten ausgelagert oder an Partner weitergegeben wurden. Somit wird der Großteil der Textilien, die in Deutschland im Einzelhandel erhältlich sind, in Entwicklungs- und Schwellenländern hergestellt. In diesen Ländern sind die Arbeitsbedingungen jedoch so schlecht, dass die Unternehmen, die dort von Partnern produzieren lassen, für die dortigen Missstände zur Verantwortung gezogen werden sollen. Hinzu kommt der Preiskampf von konkurrierenden Unternehmen, der einen daraus resultierenden Kostendruck auf die zuliefernden Partner zur Folge hat. Hiermit wurde also mit der Produktion der Güter, die in der Textilindustrie vertrieben werden, eine der wesentlichen primären Unternehmensaktivitäten ausgelagert und an Vertragspartner weitergegeben.

Trotz der Verlagerung dieser Arbeitsprozesse in Entwicklungs- und Schwellenländer und der Entledigung der unternehmerischen Verantwortung als Arbeitgeber gegenüber Arbeitnehmern der Vertragspartner sind Unternehmen dazu gezwungen, sich mit den Folgen ihres unternehmerischen Handelns auseinanderzusetzen, auch wenn diese nicht in direkter Verbindung zu ihnen stehen. Aufgrund dessen beschäftigen sich immer mehr Unternehmen in der Textilindustrie mit den Arbeitsbedingungen in den Ländern, in die sie die Teile ihrer wertschöpfenden Prozesse outgesourcet haben.

Die Arbeitsbedingungen in diesen Fabriken sind größtenteils menschenunwürdig, da dieser Verantwortung von den Unternehmen oft nicht konsequent genug nachgegangen wird. So mussten Näherinnen in Bangladesch bis zu 97 Stunden in der Woche arbeiten, ohne Bezahlung von Überstunden oder anderweitiger Verrechnung dieser Zeiten, weil Eilaufträge abgearbeitet werden mussten. Zusätzlich zu den unzumutbaren Arbeitszeiten erhalten die Arbeitnehmer in der Produktion einen Lohn, der nicht zur Deckung des existenzsichernden Minimum ausreicht. Dies sind jedoch nicht die einzigen unakzeptablen Umstände in der Produktion, die in den Fabriken der Entwicklungs- und Schwellenländer vorherrschen: Die Arbeitsschutz- und Brandschutzbedingungen, die von den Partner eingehalten werden müssen, sind diesen meist nicht bekannt und können somit auch nicht kontrolliert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieser Abschnitt erläutert die Problemstellung der Arbeit, leitet die wissenschaftlichen Fragestellungen ab und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Thesis.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Rollen der Akteure, Nachhaltigkeitsmodelle, das CSR-Konzept nach Carroll sowie die Wertschöpfungskette nach Porter als theoretisches Fundament definiert.

3 Ansätze zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins: Dieser Hauptteil analysiert konkrete Initiativen, Organisationen und Gütesiegel sowie das Vorgehen des Textilunternehmens H&M im Bereich Nachhaltigkeit.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit führt die Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt abschließende Handlungsempfehlungen für die deutsche Textilindustrie.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Textilindustrie, Corporate Social Responsibility, CSR, Wertschöpfungskette, Arbeitsbedingungen, Fair Wear Foundation, Global Organic Textile Standard, GOTS, H&M, Lieferantenmanagement, Umweltschutz, Menschenrechte, Handel, Bündnis für nachhaltige Textilien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Realisierungsansätze für mehr Nachhaltigkeit in der deutschen Textilindustrie und entwickelt Handlungsempfehlungen, um das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die zentralen Themen umfassen soziale Verantwortung (CSR), ökologische Standards in der Lieferkette, die Rolle von Politik und NGOs sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Standards durch Textilunternehmen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit klärt, welche Ansätze zur Stärkung eines nachhaltigen Bewusstseins bereits existieren und welche weiteren Handlungen erforderlich sind, um das Nachhaltigkeitsbewusstsein dauerhaft zu verankern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur, Internetquellen, Unternehmensberichten und existierenden Nachhaltigkeitsmodellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ansätze verschiedener Akteure wie die "Kampagne für Saubere Kleidung", die "Fair Wear Foundation", das Gütesiegel "GOTS" sowie das "Bündnis für nachhaltige Textilien" und führt eine detaillierte Fallstudie zu H&M durch.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, CSR-Pyramide nach Carroll, Wertschöpfungskette nach Porter, Arbeitsnormen und unternehmerische Verantwortung.

Warum wird H&M als Fallbeispiel besonders kritisch betrachtet?

H&M wird untersucht, da das Unternehmen trotz starker Marktstellung und offizieller Nachhaltigkeitsleitsätze (Conscious Actions) weiterhin mit Herausforderungen bei der Implementierung dieser Standards in seine globale Lieferkette kämpft.

Welche Rolle spielt das "Bündnis für nachhaltige Textilien" im Ausblick der Arbeit?

Das Bündnis wird als zentraler Ansatz zur Vereinheitlichung von Standards bewertet, wobei die Arbeit die Notwendigkeit hervorhebt, diese durch gesetzlich verbindliche Regelungen im deutschen Recht zu verankern, anstatt auf Freiwilligkeit zu setzen.

Final del extracto de 67 páginas  - subir

Detalles

Título
Nachhaltigkeit in der deutschen Textilindustrie. Realisierungsansätze und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Bachelor of Arts Anton Blatz (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
67
No. de catálogo
V294361
ISBN (Ebook)
9783656919674
ISBN (Libro)
9783656919681
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nachhaltigkeit Textilindustrie H&M Textil-Bündnis Handlungsempfehlungen Realisierungsansätze
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts Anton Blatz (Autor), 2015, Nachhaltigkeit in der deutschen Textilindustrie. Realisierungsansätze und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des nachhaltigen Bewusstseins, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294361
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Extracto de  67  Páginas
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