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Angst in Rainer Maria Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"

Eine Analyse

Titre: Angst in Rainer Maria Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"

Thèse de Master , 2015 , 109 Pages , Note: 77%

Autor:in: Chiinngaihkim Kim (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Die M.Phil Arbeit beschäftigt sich mit dem mittleren Werk Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Rilke beginnt die Aufzeichnungen im Februar 1904 in Rom und endet im Januar 1910 in Leipzig. Die Aufzeichnungen bestehen aus 71 Aufzeichnungen und sind das Ergebnis sechsjährigen Arbeit. Es wird in dieser Arbeit die Angst im Leben Maltes analysiert.
Gegenstand der Arbeit ist: der Ursprung der Angst, die Arten von Angst in Maltes Leben und die Natur der Angst. In dieser Abhandlung soll keineswegs der Eindruck entstehen, daß die Aufzeichnungen nur als angsterfüllte Aufzeichnungen verstanden werden können. Es gibt auch andere Motive, die eine Rolle spielen. Diese werden auch untersucht. Ein wichtiges Ziel der Arbeit besteht darin, deutlich zu machen, daß der Begriff „Angst“ kein neuer entwickelter Begriff der modernen Zeit oder der Jahrhundertwende ist, sondern der Begriff tief auf psychologische und philosophische Aspekte untersucht werden. Im Zusammenhang mit der Analyse der Angst, untersucht werden auch die angsterfüllten Motive wie Tod, Ich-verlust, Krankheit und Einsamkeit und schließlich die Frage zu beantworten, inwieweit die Angst eine Wirkung in Maltes Leben hat und ob und auf welche Weise sie überwunden wird.

Autor kein Muttersprachler!

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Zum Begriff Angst

1.2 Kierkegaard

1.3 Heidegger

1.4 Jean-Paul Sartre

2. RAINER MARIA RILKE: DIE AUFZEICHNUNGEN DES MALTE LAURIDS BRIGGE

2.1 Rainer Maria Rilke (1875-1926)

2.2 Die Entstehungsgeschichte der Aufzeichnungen

2.3 Zum Begriff ‚Aufzeichnung‘

2.4 Überblick über den Roman

3. ANALYSE DES ANGSTMOTIVS

3.1 Die Krankheit und Maltes Kindheitserlebnisse

3.2 Armut und Angst

3.3 Großstadt und Angst

3.4 Das Motiv der Einsamkeit

3.5 Ich-Verlust: Existentielle Krise

3.6 Das Motiv des Unheimlichen

3.7 Die Überwindung der Angst: die Kunst des Schreibens

4. DAS MOTIV VON LIEBE UND TOD

4.1 Der Tod

4.2 Die Liebe

5. SPRACHE, STRUKTUR UND REZEPTION

5.1 Erzählstrategien und Struktur

5.2 Das Zeitmotiv

5.3 Schreibstil und Sprache

5.4 Rezeptionsgeschichte Rilkes in Dänemark

5.5 Rezeptionsgeschichte Rilkes in Frankreich

5.6 Rezeptionsgeschichte Rilkes in Deutschland

6. DER SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das durchgängige Motiv der „Angst“ in Rainer Maria Rilkes Tagebuchroman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910). Dabei wird erforscht, inwiefern die Existenz des Protagonisten durch Angst geprägt ist, wie diese mit philosophischen Konzepten von Kierkegaard, Heidegger und Sartre in Verbindung steht und welche Rolle das Schreiben als Mittel der Überwindung sowie als künstlerischer Prozess spielt.

  • Analyse des Angstbegriffs aus existenzphilosophischer Perspektive.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Großstadterfahrung, Armut und existenzieller Angst.
  • Betrachtung der Motive von Liebe und Tod als zentrale Bestandteile der Lebens- und Dichtungstheorie Rilkes.
  • Diskussion der formalen Erzählstrategien und der modernen Struktur des Romans.
  • Reflektion über die internationale Rezeptionsgeschichte von Rilkes Werk.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Krankheit und Maltes Kindheitserlebnisse

Um den Ursprung der Angst im Roman zu analysieren, ist es wichtig in Maltes Kindheit zurückzukehren. Als Kind erlebte er eine schwere Krankheit. Er litt an hohem Fieber. „Das, was mir das erste, tiefe Entsetzen eingejagt hatte, wenn ich als Kind im Fieber lag: das Große.“67 Das „Große“ hier bedeutet die Angst und es gilt als die Urangst. Das Große erscheint hier als etwas Feindliches und es verfolgt ihn. In seinem gegenwärtigen Zustand in Paris leidet er wieder an Fieber. Dies erinnert ihn an das Fieber seiner Kindheit:

„Und jetzt auch noch diese Krankheit, die mich immerschon so eigentümlich berührt hat. Ich bin sicher, daß man sie unterschätzt. Genau wie man die Bedeutung anderer Krankheiten übertreibt [...] “68

Diese von der Angst diktierten Krankheit erscheint Malte als eine Bedrohung seiner Existenz:

„Ich liege in meinem Bett, fünf Treppen hoch, und mein Tag, den nichts unterbricht, ist wie ein Zifferblatt ohne Zeiger. Wie ein Ding, das lange verloren war, eines Morgens auf seiner Stelle liegt, geschont und gut, neuer fast als zur Zeit des Verlustes, ganz als ob es bei irgend jemandem in Pflege gewesen wäre: so liegt da und da auf meiner Bettdecke Verlorenes aus der Kindheit und ist wie neu. Alle verlorenen Ängste sind wieder da.“69

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung legt den theoretischen Grundstein der Untersuchung, indem sie das Motiv der Angst in Rilkes Roman durch die Konzepte von Kierkegaard, Heidegger und Sartre verortet.

2. RAINER MARIA RILKE: DIE AUFZEICHNUNGEN DES MALTE LAURIDS BRIGGE: Dieses Kapitel widmet sich der Biografie Rilkes, der Entstehungsgeschichte seines Romans sowie einer Definition des Tagebuch-Begriffs.

3. ANALYSE DES ANGSTMOTIVS: Hier wird der Kern der Arbeit vollzogen: Die Untersuchung verschiedener Angstformen in Maltes Leben, von Kindheitserlebnissen bis zur existenziellen Krise in Paris.

4. DAS MOTIV VON LIEBE UND TOD: Dieses Kapitel analysiert Liebe und Tod als zentrale, untrennbare Gegenpole, die maßgeblich Maltes Wahrnehmung und Identitätsbildung beeinflussen.

5. SPRACHE, STRUKTUR UND REZEPTION: Der Fokus liegt auf der literarischen Form, den avantgardistischen Erzählstrategien und der wechselvollen Rezeption des Romans in Dänemark, Frankreich und Deutschland.

6. DER SCHLUSS: Die Schlussfolgerung fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt das Schreiben als essenziellen, therapeutischen Prozess zur Überwindung existenzieller Ängste.

Schlüsselwörter

Angst, Rainer Maria Rilke, Malte Laurids Brigge, Existenzphilosophie, Kierkegaard, Heidegger, Sartre, Moderne, Großstadt, Tod, Liebe, Schreibprozess, Identitätskrise, Tagebuchroman, Rezeptionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Dissertation untersucht das zentrale Motiv der Angst in Rainer Maria Rilkes Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ und analysiert dessen philosophische und existenzielle Dimensionen.

Welche philosophischen Ansätze werden zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit nutzt die existenzphilosophischen Konzepte von Søren Kierkegaard, Martin Heidegger und Jean-Paul Sartre, um die verschiedenen Arten der Angst im Roman theoretisch zu fundieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die existenzielle Angst Maltes durch seine Großstadterfahrungen und Kindheitserinnerungen geprägt ist und inwiefern der Akt des Schreibens als Mittel zur Bewältigung dieser Krise dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl den strukturellen Aufbau des Romans als auch thematische Schwerpunkte in Bezug auf philosophische Grundbegriffe und biographische Bezüge Rilkes untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Angstmotivs (einschließlich Krankheit, Großstadt und Einsamkeit), die Untersuchung der Motive von Liebe und Tod sowie eine detaillierte Betrachtung der Sprache, Struktur und Rezeptionsgeschichte des Werkes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Angst, Existenzphilosophie, Identitätsverlust, moderne Großstadt, Schreibprozess und die Beziehung zwischen Liebe und Tod definiert.

Welche Rolle spielt die Metropole Paris für den Protagonisten?

Paris fungiert als Ort der existenziellen Entfremdung, an dem der Protagonist Malte mit Anonymität, Krankheit und einer tödlichen Bedrohung konfrontiert wird, die seine inneren Kindheitsängste reaktiviert.

Warum ist das Schreiben für Malte essenziell?

Das Schreiben dient als therapeutischer Akt und Instrument der Selbstbehauptung, um der drohenden Auflösung seiner Identität entgegenzuwirken und die Unbehaustheit in der modernen Welt zu überwinden.

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Résumé des informations

Titre
Angst in Rainer Maria Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"
Sous-titre
Eine Analyse
Cours
Master of Philosophy in German Studies
Note
77%
Auteur
Chiinngaihkim Kim (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
109
N° de catalogue
V294524
ISBN (ebook)
9783656926276
ISBN (Livre)
9783656926283
Langue
allemand
mots-clé
angst rainer maria rilkes aufzeichnungen malte laurids brigge eine analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Chiinngaihkim Kim (Auteur), 2015, Angst in Rainer Maria Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294524
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Extrait de  109  pages
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